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KLETTERHELME – EIN »MUSS« IM FELSGELÄNDE
Nie »oben ohne«! Einer der wichtigsten Gegenstände der Sicherheitsausrüstung beim Klettern ist der Kletterhelm. Wenn er aber nur am Rucksack baumelt, nützt er gar nichts – er gehört unbedingt auf den Kopf.
Wie konnte das passieren?
Eine häufig gestellte Frage, wenn es um die Aufklärung von Unfällen in den Bergen geht. Hätte man sie vermeiden können? Leider sehen wir als Bergführer noch viel zu häufig Bergsteiger oder solche, die es gerne sein möchten, auf einem Klettersteig oder in bekannt steinschlaggefährdeten Kletterrouten ohne den Kletterhelme auf dem Kopf.
Die Folgen nach einem Steinschlag sind in der Regel verheerend; denn ein Stein in der Größe eines Würfels kann die Schädeldecke leicht durchschlagen oder an der Schulter eine riesige Platzwunde verursachen. Doch leider verhindern diese Szenarien nicht, dass so mancher Alpinist den lebensrettenden Kletterhelm einfach nicht benutzen will. Entweder ist es die Unkenntnis über das ungeahnte Gefahrenpotenzial oder aber schlichtweg Nachlässigkeit.
![]() Radhelme sind wegen ihrer zu großen Belüftungsöffnungen als Kletterhelme ungeeignet.
Helm ist nicht gleich Helm
Seit es einheitliche Normprüfungen für Kletterhelme gibt, ist die landläufige Meinung, einen Kletterhelm gleichzeitig für alle Sportarten benützen zu können, fast gänzlich verschwunden. Selbstverständlich gibt es bereits auf dem Markt multifunktionelle Helme, die sowohl für das Bergsteigen als auch das Radfahren und das Canyoning hergestellt sind. Diese sind jedoch exakt gekennzeichnet. Alle anderen Helme sollten auf keinen Fall zweckentfremdet werden.
Von Alexander Römer (Leiter Bergschule Hauser Alpin) und mit freundlicher Genehmigung des BERGSTEIGER. |
Denn Kletterhelme, die für die optimale Fangstoßbelastung bei einem Steinschlag konzipiert sind, können für den Mountainbiker bei einem Sturz nutzlos sein und umgekehrt. Übrigens, der übliche Vorzeigetest in den Bergsporthäusern, der die Stabilität eines Helmes hervorheben soll – nämlich das seitliche Zusammendrücken des Helmes – ist absoluter Nonsens. Denn so wird kein Helm in der Praxis belastet. Nicht einmal, wenn man kopfüber in eine sich verjüngende Felsspalte stürzen würde. Die Seitenwände eines Helmes können in der Praxis nur durch einen Stoß belastet werden. Diese Belastung wird gemäß der Normprüfung nach UIAA ebenfalls getestet.
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**unverbindl. Preisempfehlung des Herstellers
*Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt. und zzgl. Versandkosten
Nie »oben ohne«!
danach aufgesetzt und der Einstellring mittels Verstell-mechanismus so justiert, dass der Helm fest und dennoch bequem auf dem Kopf sitzt.








