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Klettertraining Shop

Überall wo es kräftig zur Sache geht wird trainiert - beim Bouldern oder Klettern ist das nicht anders. Trainieren kann man in der Halle, zuhause oder gar nicht! Möchte Er oder Sie zuhause Halteübungen trainieren, so ist ein Griffboard oder Campusboard von Nöten um gewisse Intensitäten und Reize setzen zu können. Bei den meisten ambitionierten Kletterern oder Boulderern gehört das Klettertraining zuhause zum Alltag, denn nur wer sich schindet kann sich verbessern. Erfolg ist eben kein Lottosechser sondern ein Kampf!

Das Klettertraining zuhause am Griffboard ist nicht jedermanns Sache und so entschließen sich viele in die Kletterhalle oder Boulderhalle zum Klettertraining zu gehen und dort Ihre Kletterfähigkeiten zu verbessern. Beliebt sind neben allen möglichen Halteübungen am Griffboard (wie beim Klettertraining zuhause) natürlich das Bouldern oder das Klettern an sich. Diese Möglichkeit hat man zuhause in den meisten Fällen nicht - aber ein Hallenbesuch kostet viel Zeit und in den meisten Fällen auch Eintritt. Wer also nicht viel Zeit hat und trotzdem intensiv zuhause trainieren will, sollte sich ein Griffboard kaufen, dazu ein paar Klettergriffe besorgen und das Ganze sicher und fest zuhause installieren.

Griffboards und andere Klettertrainings Ausrüstung

Wer an Klettertraining denkt, dem fallen meist Campusboards, Griffboards, Halteübungen, kleine Leisten, dicke Unterarme, Fingertraining und eine gehörige Portion Motivation ein! Doch es gibt auch perfidere und angenehmere Methoden sich bzw. seine Finger fit zu halten, z.B. durch Kneten von Therapieknete (auch ideal zum Aufwärmen), durch den Gripmaster (einzelne Finger können trainiert werden), durch den Rollerball (mit Widerstand) oder dem Flex Ball. Fingertraining im Stau auf der Autobahn hat neben gesteigerter Fingerkraft noch einen Vorteil: Es baut auch Aggressionen ab!

Tipp: Kletter Anfänger sollten zunächst Kraftübungen wie Klimmzüge, Sit Ups oder Liegestützen machen und sich nicht sofort an kleine Campusboard Leisten hängen. Die Muskeln und Sehnen müssen sich erst an die Belastungen gewöhnen - am Besten langsam! Um das Klettern zu lernen, benötigt man nicht viel Kraft und sollte einen Kletterkurs besuchen, denn dort wird einem alles Wichtige erklärt - Klettern lernen ganz einfach quasi!

Besser Klettern - Trainingsboards und Trainingszubehör kaufen

Im Bergzeit Shop gibt es alles was das Herz des Kletterers und Boulderers - und alle die es noch werden wollen - begehrt. Ob Griffboard, Knete oder die richtige Campusboardleiste - im Bergzeit Online Shop findet sich alles für den Anfänger bis hin zum Trainingsprofi! Griffboards günstig und bequem einfach online kaufen!

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Kaufberatung Klettertraining

Klettertraining zuhause

Jeder der anfängt zu klettern merkt bald, wie viel Technik man braucht. Jeder der länger klettert, merkt: Kraft schadet auch nichts. Wir erklären Dir, mit was und wie Du durch Klettertraining stark wirst und bleibst.

Natürlich möchte man schwerer klettern. Dafür hilft es, stärker zu werden. Jetzt gibt es natürlich viele Widrigkeiten, die einen vom Krafttraining abhalten. Da helfen Trainingsgeräte und Übungen, mit denen frau und man sich zuhause fit machen und fit halten kann. Wir haben für euch die besten Trainingsboards und Geräte zum Klettertraining zusammengetragen. Das Wichtigste und Beste rund um Kraft-, Fingerkraft- oder Körperspannungsübungen, Training und Verletzungsprävention findest Du am Ende des Artikels

1. Aufwärmen vor dem Klettertraining

Wichtig! Nie kalt Vollgas geben. Das gilt immer, sowohl in der Halle wie auch beim Training zuhause. Allerdings sind daheim die Möglichkeiten etwas begrenzter als in einer Kletter- oder Boulderhalle. Neben leichten Aufwärmübungen helfen dabei einige Geräte. Der Klassiker:

  • Knetbälle wie Warm up von Beal oder die Flex-Balls von Stubai.
  • Inzwischen gibt es auch Alternativen wie die Knetmasse Power Putty von Rock Technologies.
  • Aliens Rollerball - durch das Kreisen des Handgelenks wird der Rollerball in Bewegung gehalten - trainiert damit die Unterarme.
  • Diese Bälle und die Kletterkneten helfen nicht nur beim Aufwärmen, sondern unterstützen auch beim Abwärmen und der Regeneration.

2. Das Steckbrett, neudeutsch Pegboard

Klettertraining mit Ringen ist intensiver, effizienter und gezielter als so manch anderes Training. Also Vorsicht! | Foto: Heli Kotter Klettertraining mit Ringen ist intensiver, effizienter und gezielter als so manch anderes Training. Also Vorsicht! | Foto: Heli Kotter

Wer sich ordentlich Oberarmkraft bzw. Blockierkraft antrainieren will, dem hilft ein sogenanntes Pegboard, früher auch Steckbrett oder Lochbrett genannt. Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: Man zieht sich hängend an beweglichen Rundhölzern (Pegs) an einem Brett mit Löchern nach oben. Während ein Arm blockiert, zieht der andere ein Peg heraus, steckt es ein oder mehrere Löcher weiter oben oder seitlich wieder in eine Bohrung. Dann wieder ordentlich angerissen und das ganze mit dem anderen Arm. Wichtig: Dabei nie in die offene Schulter krachen! Eine sehr effektive, wenn auch raumintensive Möglichkeit für die Bizepspflege. Wer das ganze noch etwas verschärfen will, kann anstelle der Pegs auch Kugeln, sogenannte Knockers nehmen. Allerdings muss man erwähnen, dass bei diesem Trainingsgerät Bewohner von hohen Altbauwohnungen klar im Vorteil sind.

3. Turn-Ringe oder AeroSling

Turner sind stark, haben die Kletterer bemerkt. Also haben sie sich etwas davon besorgt, was die Turner so stark macht: Turnringe. Gerade für Oberkörperkraft und Körperspannung sind Ringe und Schlingen optimale Trainingsquäler und Muskelkaterbeschaffer. Klassische Ringe aus Holz fühlen sich angenehmer an, der Aerosling ist vor allem dann gut, wenn auch die Beine verstaut sein sollen.

Wer noch Anregungen für Übungen braucht, wird in unserem Artikel von Chris Hanke im Bergzeit Magazin fündig. Wichtig für beides: erst ordentlich einlesen bevor ihr loslegt. Es handelt sich um sehr intensive Trainingsmethoden, die richtig gemacht und richtig dosiert werden müssen, sonst droht wie überall auch wo starke Belastungen auftreten Verletzungsgefahr. Am besten ist es, man sucht sich einen zertifizierten Trainer für diese Geräte und erarbeitet sich zusammen mit einem Profi sein Training.

4. Das Trainingsboard, oder: Wie der Strom in die Finger kommt

Das Trainingsboard (zu deutsch Griffbrett) ist gemessen an seiner Größe das effizienteste Klettertraining. Wieder ist das Prinzip ganz einfach: An unterschiedlich großen Leisten absolviert man entweder Hängeübungen oder macht Klimmzüge. Auch hier gilt: Achtung, erst informieren, dann abhängen!

Das Trainingsboard ist eine intensive und effektive Trainingsmethode. | Foto: Stefan Rehm Das Trainingsboard ist eine intensive und effektive Trainingsmethode. | Foto: Stefan Rehm

Für das Fingertraining am Griffboard kann man noch einen Seilzug, bzw. Flaschenzug mit Gewicht zur Entlastung basteln. Das belastet die Finger ganz ordentlich, deshalb sollte man dabei langsam machen und nicht übertreiben. Deine Sehnen brauchen Zeit, sich an diese Belastungen zu gewöhnen. Vor allem Trainingseinsteiger steuern, wenn sie es anfänglich übertreiben, eher einer Verletzungspause als einem Kraftzuwachs entgegen.

Bei Trainingsboards gibt es unterschiedlichste Ausführungen: etwa den minimalistischen Trainingspartner Kurt von WATAAAH! oder das große Metolius Contact-Board. Die Wahl des richtigen Griffboards hängt von Trainingsniveau und -häufigkeit ab, sowie bei manchen auch von der Kompatibilität mit der Wohnungseinrichtung und dem Lebenspartner, sowie der Tragbarkeit der Wände:

  • Für Einsteiger und gelegentlich Trainierende eignen sich minimalistische Boards wie das Fingerboard Phat Boy von Moon.
  • Wer regelmäßig zuhause trainiert, sollte sich besser ein Griffboard aus Holz zulegen. Das schont die Haut. Schicker sind Trainingsstationen aus Holz auch. Der Klassiker für Starke ist das Beastmaker 1000, für noch Stärkere das Beastmaker 2000. Wenn ihr unsicher seid: nehmt eins der beiden! Neu ist das sogenannte Zlagboard. Über einen Sensor und eine Smartphone-App werden unterschiedliche Trainingsprogramme vorgegeben. Allerdings geht diese Anleitung ziemlich ins Geld. Alternativ kann man sich auch ganz altmodischen mit einem Buch ausstatten; unsere Empfehlungen findet ihr unten.

5. Kugeln und Kugellager zum trainieren - Lapis Rollyballs und Rollybar

Für Minimalisten gibt es auch die Möglichkeit des Klettertrainings an Lapis Rollyballs. An die Kugeln gehängt und festgehalten. Ein anderes Gerät für den Kraftzuwachs ist der Rolleybar. Die Klimmzugstange ist hier drehbar aufgehängt. Das macht die Klimmzüge oder Übungen daran noch anstrengender und trainiert die Unterarme bzw. die Rumpfmuskulatur zusätzlich.

6. Das Campusboard …

Das Campusboard gehört zu den Trainingsklassikern fürs Klettern. Martin Tekles trainiert und erklärt im Videolink nebenan.| Foto: Martin Tekles Das Campusboard gehört zu den Trainingsklassikern fürs Klettern. Martin Tekles trainiert und erklärt im Videolink nebenan.| Foto: Martin Tekles

… bleibt es vor allem jenen vorbehalten, die viel Platz haben - vor allem nach oben. Das Hangeln an Holzleisten gehört seit Jahrzehnten zu den Trainings-Klassikern fürs Klettern. Wolfgang Güllich etablierte dieses Trainingsgerät in den 1980er-Jahren. Einen Rahmen mit einer 10-20 Grad überhängenden Platte müsst ihr euch selbst zimmern. Darauf kommen, normalerweise im Abstand von 20-30 Zentimetern Wood Grips Campus Rungs.

7. Das Wichtigste zum Schluss: Trainingsplan, Regeneration, Verletzungen, Ausgleichstraining

  • Das Klettertraining zu Hause kann Dich stärker machen, aber auch dort gelten die allgemeinen Trainingsregeln:
  • Du solltest wissen was Du tust und warum Du es tust. Das bedeutet: Einlesen. Alles zum Thema Trainingsplan, und eine gute Auswahl an Übungen findest Du in der Trainingsbibel Gimme Kraft, im Klassiker Peak Performance oder hier im Soweit die Hände greifen. Unbedingt lesen bevor ihr loslegt. Hier gibt es gute Tipps zu Regenerationszeiten, Superkompensation, Verletzungen, Tapetechniken, Ausgleichstraining z.B. mit dem Thera-Band an. Nur so hält man sich auf die Dauer frei von Verletzungen und weiß was man tut.

8. Halt noch etwas: Lieber überdimensioniert Griffboards und Co. aufhängen

Wer zuhause einfach zwei Sechs-Millimeter-Dübel in die Wand hämmert, die im Altbau mehr aus Staub denn aus Ziegeln besteht und dann mit seinen zu kurzen Schrauben fixiert, kann unter Umständen schwere Verletzungen davontragen. Auch wenn sich der etwas schwerere Kumpel bei der WG-Party an das Griffbrett hängt und mitsamt Wandteil und Board am Boden landet, ist sicher kein Highlight. Achtet darauf, dass das Griffbrett, die Klimmzugstange, die Rolly Bar, Lapis Rollyballs und was auch immer, mehr als nur fest und belastbar sind - im Fachhandel oder beim freundlichen Handwerker kann man sich notfalls hilfreiche Tipps holen für die sichere Fixierung. Türzargen, Strohdecken und Gipswände stellen da schon eine Herausforderung dar. Wenn ihr kein Profi seid, dann fragt bitte einen.

Stefan Rehm

Schon als Kind war der gebürtige Oberbayer viel in den Bergen unterwegs. Sobald er von der Kletterleidenschaft gepackt wurde, schleifte er meistens seinen Kletterkrempel mit. Nach zehn Jahren Exil bzw. Trainingslager in Franken zieht er sich inzwischen wieder die Finger im Alpenvorland lang.