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LVS Geräte Shop

Das LVS Gerät wurde vor ca. 10 Jahren revolutioniert. Die digitale Technik so wie das Hinzufügen der dritten Antenne zu den sonst nur mit 2 Antennen augestatteten LVS Geräten hat zu einer verbesserten Technik und einer Beschleunigung des Auffindens von Verschütteten geführt. Die Verwendung einer vierten Antenne sowie die Kombination von LVS-Technik mit einem GPS-Empfänger wird gerade erprobt, ist aber noch nicht marktreif!

LVS Gerät kaufen - keine Ausreden!

Die Bedienbarkeit ist um einiges einfacher geworden, der Preis ist günstiger geworden und es gibt (endlich) LVS Geräte, die auf verschiedene Benutzergruppen zugeschnitten sind. Ein LVS Gerät gehört zur Standardausrüstung eines jeden Wintersportlers, sobald er sich abseits gesicherter Pisten bewegt. Skitourengeher, Freerider, Schneeschuhgeher und andere Wintersportler sind im Gelände den alpinen Gefahren ausgesetzt und sind angeraten LVS Geräte zu kaufen und natürlich auch die dementsprechenden Kurse Bergrettung und Lawinenverschüttetensuche (am besten mit dem eigenen LVS Gerät) zu besuchen um im Ernstfall mit dem LVS Gerät richtig umgehen zu können! 

Welches LVS Gerät?

Diese Frage stellt sich jeder der vor dem Kauf eines LVS Geräts steht: Welches LVS Gerät kaufen? Der erste LVS Geräte Test wird schon im Geschäft gemacht: Liegt es gut in der Hand, macht es einen robusten und handlichen Eindruck, Verarbeitung?! Der zweite LVS Geräte Test ist dann mit der Menüführung und dem Aufbau verbunden: Viele Hersteller von LVS Geräten haben die Kundenbedürfnisse erkannt und vereinfachte und simplere Versionen ihrer LVS Geräte herausgebracht! Die neuen LVS-Geräte sind von der Menüführung übersichtlicher, weniger komplex und vor allem in Notfall- bzw. Stresssituationen besser anzuwenden!

Bestes LVS Gerät?

Das beste LVS Gerät gibt es nicht! Jedes Gerät ist nur so gut wie sein Anwender, seine Reaktion und seine Übung mit seinem Gerät: Das eine perfekte Gerät gibt es noch nicht! 

LVS Gerät kaufen

Im Bergzeit Online Shop gibt es eine große Auswahl an LVS Geräten - LVS Geräte für jeden Anwender, jede Spielart und natürlich auch die dazugehörige Sicherheitsausrüstung wie Lawinensonde, Lawinenschaufel, ABS Rucksäcke, Erste Hilfe Packs und reichlich Literatur zum Nachlesen und fortbilden!

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LVS-Geräte

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Coole Geschenktipps für Weihnachten
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Kaufberatung LVS-Gerät

LVS-Gerät: Eine Kaufberatung

Das Lawinenverschüttetensuchgerät, kurz LVS-Gerät, soll im Notfall helfen Lawinenopfer zu finden - und das möglichst schnell. Die gängigen LVS-Geräte, ihre Unterschiede und ihre Einsatzgebiete gibt es hier in einer übersichtlichen Kaufberatung.

Das Suchen mit einem LVS-Gerät und die anschließende Bergung darf nicht zu lange dauern. Auch bei der Bergung spielt eine gute Ausrüstung eine große Rolle. Lawinenschaufel, Lawinensonde sollten leicht und robust sein. | Foto: Ortovox / Hansi Heckmair Das Suchen mit einem LVS-Gerät und die anschließende Bergung darf nicht zu lange dauern. Auch bei der Bergung spielt eine gute Ausrüstung eine große Rolle. Lawinenschaufel, Lawinensonde sollten leicht und robust sein. | Foto: Ortovox / Hansi Heckmair

So viele unterschiedliche Namen für ein Gerät: Gemeint ist das Lawinenverschüttetensuchgerät, der Lawinenpiepser, das (oft fälschlicherweise so genannte) Lawinensuchgerät oder eben kurz und gängig das LVS-Gerät. Bei Skitourengehern, Freeridern oder Variantenfahrern gehört ein LVS-Gerät zur Standardausrüstung. Nur wie findet man eigentlich das ideale Gerät für sich, um im Notfall nicht nur gut ausgerüstet zu sein, sondern schnell und gut reagieren zu können? Wer Spaß im Schnee haben und gesund nach Hause kommen möchte, benötigt Knowhow, regelmäßiges Training mit seiner Ausrüstung und eine genaue Tourenplanung sowie die richtige Freeride-, Skitouren- oder Schneeschuhausrüstung. Eine gute Wissensgrundlage erwirbt man sich am besten in einem Lawinenkurs, für eine solide Tourenplanung benötigt man unbedingt den jeweils aktuellen Lawinenlagebericht (LLB) und eine genaue Gebietskarte.

Was muss immer mit auf Skitour und zum Freeriden?

Ein verantwortungsbewusster Skitourengeher und Freerider geht prinzipiell nie ohne sein LVS-Gerät, Lawinenschaufel, Lawinensonde, Mobiltelefon, Biwaksack und Erste-Hilfe-Set auf Tour. Das LVS-Gerät sollte unbedingt mit drei Antennen und Markierfunktion ausgestattet sein, um eine Mehrfachverschüttung sicher und schnell lösen zu können. Es empfiehlt sich zudem eine Lawinenschaufel mit stabilem Metallblatt und eine Lawinensonde mit Schnellspannsystem zu verwenden. Nur eine solide Ausrüstung und die regelmäßige Praxis damit kann im Ernstfall auch unter gehörigem Stress eine schnelle und effektive Rettung von Verunglückten garantieren.

Welches LVS-Gerät ist das richtige?

Die zur Zeit auf dem Markt erhältlichen LVS-Geräte können grob in drei Klassen aufgeteilt werden: Profigeräte, Standardgeräte und technisch einfachere Geräte. Sowohl Profi- als auch Standardgeräte bieten die gleichen, unerlässlichen Grundfunktionen, die für eine schnelle und erfolgreiche Verschüttetensuche wichtig sind. Es ist empfehlenswert als Tourengeher mindestens ein Standardgerät zu verwenden. Die einfachen Geräte reichen aus, um als Verschütteter gefunden zu werden, aber nicht um Bergkameraden schnell und effektiv zu suchen.

Warum wählt man als Skitourengeher oder Schneeschuhwanderer normalerweise ein Standardgerät?

Ortovox 3+ LVS-Gerät – ein robustes und sehr genaues Standardgerät für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer, und Variantenfahrer. | Foto: Ortovox Ortovox 3+ LVS-Gerät – ein robustes und sehr genaues Standardgerät für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer, und Variantenfahrer. | Foto: Ortovox

Betrachten wir die Situation aus der Perspektive des schlimmsten Ereignisses: Man steht am Hang, die Lawine ist abgegangen und es wird klar, es fehlt die Person, die gerade noch vor einem gegangen ist. In diesem Ausnahmezustand läuft bei jedem Menschen die Schaltzentrale auf Notbetrieb, das heißt Stress steuert die meisten Gedankenvorgänge und Entscheidungen. In diesem Fall muss das LVS-Gerät intuitiv zu bedienen sein, durch regelmässiges Training verfügt der Nutzer über eine gewisse Routine. Die richtigen Bedientasten müssen schnell gefunden werden, alles soll möglichst mit Handschuhen bedienbar sein und jede Funktion des Geräts einfach und selbsterklärend sein.

Nur wenn man mit seinem LVS-Gerät gut und sicher arbeiten kann, hat der Verschüttete eine Chance in relativ kurzer Zeit wieder an der rettenden Oberfläche zu sein. Ideale Voraussetzungen dafür sind die aktuellen Empfangs- und Sendetechniken und die neueste Gerätesoftware. Im Suchmodus zeigen moderne Standardgeräte auf dem beleuchteten Display Laufrichtung, relative Entfernung und Anzahl der Verschütteten an. Sobald man einen Verschütteten bis zum ersten Sondenstich geortet hat, kann man das Opfer mit der Markierfunktion ausblenden. Für zusätzliche Sicherheit sorgt die Nachlawinenumschaltung, die bei Standardgeräten zur Verfügung steht.

Worin besteht der Unterschied zwischen den gängigen LVS-Standardgeräten?

Das Pieps DSP Sport hat sehr sensible Antennen und kann so schwächste Sendesignale von Verschütteten auch bei großer Distanz lokalisieren. Das Element Barryvox von Mammut ermöglicht durch klare Anweisungen und angenehme, akustische Unterstützung eine sehr schnelle und einfache Feinsuche. Das Ortovox 3+  erkennt, wie es in der Lawine liegt und kann über die Smart-Antenna-Technologie jene Antenne zur Sendeantenne machen, die über der Schneeoberfläche den größten Senderadius hat. Damit werden die Chancen erhöht, schnell von den Suchenden Kameraden gefunden zu werden. Unabhängig vom Hersteller können Updates einfach auf die Geräte geladen werden. Mit den drei Empfangsantennen, die nötig sind, um im dreidimensionalen Raum schnell suchen zu können, sind alle drei Standard-LVS-Geräte technisch auf dem neuesten Stand. Ebenso verfügen sie über die Funktion des Selbsttests. Die oben genannten Unterschiede sollen helfen, sich gemäß der eigenen Vorlieben für das richtige Gerät zu entscheiden. Bei der Entscheidung geht es aber eher um persönliche Präferenzen. Mit allen drei Geräten kann man gleich schnell und sicher arbeiten.

Lawinenverschüttetengeräte für Profis

Die Suche nach Verschütteten in einer Lawine erfordert trotz Stress volle Konzentration und die richtige LVS-Ausrüstung. Die Vor- und Nachteile der LVS-Geräte und die persönliche Praxis entscheiden im Ernstfall wie lange man für die Suche benötigt. | Foto: Ortovox / Hansi Heckmair Die Suche nach Verschütteten in einer Lawine erfordert trotz Stress volle Konzentration und die richtige LVS-Ausrüstung. Die Vor- und Nachteile der LVS-Geräte und die persönliche Praxis entscheiden im Ernstfall wie lange man für die Suche benötigt. | Foto: Ortovox / Hansi Heckmair

LVS-Geräte für Profis haben Zusatzfunktionen. Mit manchen Geräten lässt sich die Hangneigung oder die Sendefrequenz für erweiterte LVS-Checks messen. Weitere Extras sind zum Beispiel eine Temperaturanzeige oder die Möglichkeit die Vitalfunktionen von Verschütteten darzustellen. Das sind tolle technische Features, die im Ernstfall bei der Lawinenrettung nicht nötig sind. Profigeräte werden hauptsächlich von Bergführern, Tourenleitern und Bergrettern verwendet, die ihr LVS ständig benutzen und diese Zusatzfunktionen auch sinnvoll einzusetzen wissen. Bei den meisten Skitourengehern besteht die Gefahr unter dem Stress eines Notfalls durch die Zusatzfunktionen verwirrt zu werden. Dadurch erhöht sich die Gefahr Fehler zu machen, so dass der Nutzen insgesamt sinkt.

Die Problematik der einfacheren LVS-Geräte

Einfachere Lawinenverschüttetensuchgeräte brauchen deutlich mehr Übung und Routine, um einen Verschütteten unter Stress schnell genug finden zu können. Keines der oben genannten Basisgeräte hat eine Markierfunktion, zum Teil stehen keine drei Empfangsantennen zur Verfügung. Auch wenn ein Profi mit einem einfacheren LVS-Gerät relativ schnell sein kann, werden die meisten Tourengeher deutlich mehr Zeit brauchen als mit einem vollwertigen Standardgerät. Das ist Zeit, die der Verschüttete in der Lawine nicht hat!

Tipps für den Umgang mit LVS-Geräten

  • LVS-Gerät im Sommer aufbewahren: Im Sommer  bzw. in den Zeiträumen in der das Gerät nicht im Einsatz ist, unbedingt die Batterien aus dem Gerät entfernen. Diese können auslaufen und das Gerät zerstören.
  • Immer am Körper: Das Gerät muss immer am Körper im mitgelieferten Tragesystem oder einer fest verschließbaren Tasche (Reißverschluss) getragen werden. Rucksäcke oder offene Taschen (auch Klettverschluss) können bei Lawinenabgängen leicht ab- oder aufgerissen werden. Auch bei der Suche muss das Gerät am Körper mit dem Fanggummi befestigt werden.
  • LVS-Geräte updaten und aktualisieren: Am Anfang der Saison macht es Sinn sich über mögliche Updates und Aktualisierungen beim Hersteller zu erkundigen und wenn nötig die Firmware zu aktualisieren.  
  • Andere technische Geräte ausschalten: Smartphones, Mobiltelefone und andere technische Geräte können im Ernstfall ein LVS-Gerät stören und sind auszuschalten oder in mindestens 40 Zentimeter Entfernung zum LVS-Gerät zu tragen.  Im Ernstfall für das Absetzen des Notrufes können diese dann eingeschaltet werden. Tipp: Für den Fall der Fälle die PIN-Nummer während der Tour sichtbar außen an Smartphone oder Handy anbringen.
  • Weitere Tipps? Gern könnt Ihr Eure Tipps und Anregungen im Kommentarfeld unten posten!
Markus Höß

... kümmert sich als Bergführer-Anwärter im Kundenservice-Team von Bergzeit um alle möglichen Fragen und Anliegen. Winter wie Sommer ist er am Berg unterwegs. Am liebsten steht er auf den Skiern, da kommt man mit mehr Spaß schneller runter! Im Sommer geht's zum (Alpin-)Klettern oder auf Hochtour, im Winter an den Wasserfall und auf die Bretter…