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08024–
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|
Trekking als Urlaub, ist beliebter denn je. Aber was ist eigentlich
Trekking?
Bei Wikipedia
findet man folgende Definition dazu:
"Trekking bezeichnet das Zurücklegen einer längeren
Strecke mit Gepäck, über einen längeren Zeitraum und unter
weitestgehendem Verzicht auf eventuell vorhandene
Infrastruktur."
![]()
Und spätestens bei den letzten Worten kommt der Trekkingrucksack ins Spiel. Denn "Verzicht auf eventuell
vorhandene Infrastruktur" heißt, dass man vom Schlafsack bis
zur Verpflegung alles selbst auf Tour in seinem Trekkingrucksack
transportiert.
Damit bekommt der Trekkingrucksack im wahrsten Sinne des Wortes die
tragende Rolle, die über Freud oder Leid auf Tour entscheidet. Deshalb
hier eine kompakte Hilfestellung zum richtigen Trekkingrucksack und
zum richtigen Packen des Trekkingrucksacks.
Tragesystem
Das Tragesystem (auch Rückensystem genannt) spielt für den
Tragekomfort bei einem Trekkingrucksack die entscheidende Rolle. Die
Grundidee beim Trekkingrucksack ist soviel Last als möglich von der
Schulter auf die Hüfte zu bringen. Dazu braucht der Trekkingrucksack
eine steife Verbindung zwischen Schulterriemen und Hüftflosse. Diese
wird je nach Hersteller und Modell unterschiedlich ausgeführt, z.B.
als überkreuztes X-Frame aus Aluminium beim Tatonka High End
Tragesystem oder als V-System bei der Deuter Aircontact Pro Serie.
![]()
Modernes Tragesystem Deuter Aircontact Pro
Hüftflossen
Die Last wird nun vom Tragesystem auf den Hüftgurt übertragen und
muss nun von diesem auf das Hüftbecken übertragen werden. Hier
unterscheidet sich die Spreu vom Weizen beim Trekkingrucksack. Bei
einem hochwertigen Trekkingrucksack ist diese Hüftflosse
Schulterträger
Trotz Lastenverteilung auf die Hüfte wird immer auch
eine Last
auf der Schulter liegen. Damit diese nicht unangenehm
muss die
Rückenlänge des Trekkingrucksack zur Rückenlänge des
Trägers
optimal passen.
Dies ist dann der Fall, wenn bei mittigem Sitz des
Hüftflossen
auf dem Hüftknochen:
|
Die Rückenlänge vom Trekkingrucksack wird je nach Hersteller
unterschiedlich eingestellt:
Neben der passenden Rückenlänge müssen die Schulterträger
anatomisch geformt sein um eine optimale Auflage auf der
Schulter zu gewährleisten. Auch hier ist die Ausformung für
Frauen wie Männer auf Grund der Anatomie unterschiedlich und
die meisten Trekkingrucksack Hersteller bieten getrennte
Damen- und Herrenmodelle an.
Richtig packen
Je besser ein Trekkingrucksack gepackt ist, desto leichter lässt
er sich tragen.
Vielleicht so?
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Dazu öffnet man als erstes alle Kompressionsriemen am
Trekkingrucksack. Dann kommt als erstes der Schlafsack ganz
unten in den Rucksack. Während einige den Schlafsack einfach reinstopfen,
sollte dieser zuerst mit einem Kompressionssack so klein als
möglich gestaucht werden. Wenn der Trekkingrucksack ein
Bodenfach hat, dann kommt der Schlafsack ins Bodenfach.
Als nächstes kommen die mittelschweren Ausrüstungsgegenstände in
den Trekkingrucksack. Ist ein Zelt dabei, dann
dieses rechteckig in der Größe des Rucksackquerschnitts
zusammenlegen und über den Schlafsack bzw. das Bodenfach
platzieren.
Nun kommen die schwersten Gegenstände (Essen, Brennstoff,
Wasserfilter etc.) an die Reihe. Diese werden so nah als möglich
im Rückenbereich aber in keinem Fall höher als Schulterhöhe
verstaut.
![]()
Darüber und vom Rücken entfernt kommt nun die leichte
Bekleidung. In den Meshtaschen außen am Trekkingrucksack
verstaut man am besten Wasserflaschen und Brennstoffflaschen.
Das Gestänge und die Isomatte wird schließlich ebenfalls außen
am Rucksack festgegurtet.
Von Klaus Lehner, Geschäftsführer Bergzeit GmbH | |||||||||||||
![]() Trekkingrucksack |
![]() Packsack |
![]() Isomatte |
![]() Outdoorschlafsack |
![]() Outdoorküche |


der
Lageverstellriemen nach leichtem Anziehen
(Schulterträger
liegen immer noch sauber an) einen Winkel von 20 bis
30 Grad
zur Horizontalen einnimmt. Unter 20° Winkel sollte
eine
längere, über 30° eine kürzere Rückenlänge gewählt
werden.








