Der Rucksack – ein Begleiter auf jeder Tour

Trekkingrucksäcke, Wanderrucksäcke, Bikerucksäcke, Kletterrucksäcke – mittlerweile gibt es wirklich für fast jede Outdooraktivität eigene Modelle. Wir helfen Dir, den richtigen Rucksack zu finden! Weiterlesen

Bergzeit Rucksack Herren  (2 Artikel)

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Der Rucksack – ein Begleiter auf jeder Tour

Begleiter für jede Wanderung: der Rucksack. | Foto: Osprey
Begleiter für jede Wanderung: der Rucksack. | Foto: Osprey

Moderne Rucksäcke gibt es in allen erdenklichen Variationen für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete. Aber woher weiß man, welches Modell das richtige ist?

Bei der Suche eines geeigneten Rucksacks sind zu Beginn der Einsatzbereich und das Volumen ausschlaggebend, um die Auswahl eingrenzen zu können. Dabei gilt es zunächst, zwei grundlegende Fragen zu beantworten:

  1. Für welche Aktivität will ich den Rucksack hauptsächlich nutzen?
  2. Welche Ausrüstung will ich mit dem Rucksack transportieren und wie viel Platz, sprich wieviel Volumen, brauche ich dafür?

Für welchen Einsatz brauche ich den Rucksack?

Je nachdem, ob Du einen Rucksack für einen Tagesausflug, mehrtägige Wandertouren, beim Biken oder Freeriden sucht, verändern sich auch die Anforderungen an das Modell. Im Folgenden findest Du einen Überblick zu den verschiedenen Einsatzgebieten Vorzügen der jeweilige Rucksack-Variante.

Der Daypack

  • Geeignet für leichte Wandertouren, Städtetrips und für die Freizeit
  • 15 bis 25 Liter Volumen
  • Oft mit Tablet- oder Laptopfach

Was Du sonst noch zu den praktischen Alltagsbegleitern wissen solltest, erfährst du in unserer kleinen Beratung zum Daypack.

Der Wanderrucksack

  • perfekt für Tagesausflüge in die Berge
  • 15 bis 35 Liter Volumen
  • in der Regel für überschaubare Lasten von acht bis zehn Kilogramm geeignet
  • leichtes, gut durchlüftetes Tragesystem, zum Beispiel mit Netzrücken
  • Befestigungsmöglichkeiten für Wanderstöcke
  • äußere Netztasche für Trinkflasche , eventuell Fach für Trinksystem

Auf was Du bei dem Kauf sonst noch achten musst und wie Du den Rucksack richtig pflegst, erfährst Du in unserer Kaufberatung Wanderrucksack.

Der Trekkingrucksack

Eine Regenhülle hilft, auch nasse Tage bei der nächsten Trekkingtour zu überstehen. | Foto: Bergans/Asgeir Helgestad
Eine Regenhülle hilft, auch nasse Tage bei der nächsten Trekkingtour zu überstehen. | Foto: Bergans/Asgeir Helgestad
  • Geeignet für Mehrtagestouren mit viel Gepäck und Ausrüstung
  • üblicherweise 35 bis 95 Liter Volumen, teilweise sogar bis zu 120 Liter. Gutes Tragesystem durch integriertes Gestell im Rückenteil sowie breiten, steifen Hüftgurt, wodurch die Last auf die Hüften übertragen wird.
  • für Lasten bis etwa 20 Kilogramm
  • gut gepolsterte Schultertrageriemen mit Lageverstellsystem
  • Unterteilung zwischen Hauptfach und Bodenfach
  • Deckeltasche mit variabler Höhe für erweiterbares Volumen
  • Regenhülle für schlechtes Wetter

Weitere Infos zu Tragesystem,  Fächeraufteilung und Volumen sowie weitere Tipps erhälst Du in unserer Kaufberatung Trekkingrucksack.

Der Fahrradrucksack/Bikerucksack

  • Geeignet kurze Ausflüge und Tagestouren mit dem MTB und Rennrad aber auch für mehrtägige Touren wie den Alpencross
  • zehn bis 30 Liter Volumen
  • schlanker Schnitt
  • mittiger Sitz auf dem Rücken, um den Kopf nicht zu blockieren und möglichst nah am Körperschwerpunkt zu sein
  • Helmhalterung
  • eventuell Fach für Trinksystem
  • Werkzeugfach und eventuell Fach für Fahrradbrille

In unserer Kaufberatung Fahrradrucksack findest Du noch weitere hilfreiche Tipps, die Dir die Entscheidung für das richtige Modell erleichtern sollen.

Der Skirucksack

  • Geeignet fürs Freeriden und Skitouren
  • 15 bis 30 Liter (Freeride), 25 bis 45 Liter Volumen (Skitour)
  • Fach für Lawinensonde und Lawinenschaufel
  • schlanker Schnitt und mittiger bis niedriger Sitz auf dem Rücken, möglichst nah am Körperschwerpunkt
  • Befestigungsmöglichkeit für Snowboard/Ski
  • Fach für Skifelle/Steigeisen
  • eventuell integriertes Airbag-System (Lawinenrucksack)

Welche Merkmale den Rucksack sonst noch zu einem unverzichtbaren Begleiter auf jeder Skitour machen, erfährst Du in unserer Kaufberatung Skirucksack.

Der Kletterrucksack

Schlaufen sowie eine Deckeltaschen mit zwei Schnallen ermöglichen es, einfach und sicher alle Kletterausrüstung, die man braucht, am Kletterrucksack zu befestigen. | Foto: Salewa
Schlaufen sowie eine Deckeltaschen mit zwei Schnallen ermöglichen es, einfach und sicher alle Kletterausrüstung, die man braucht, am Kletterrucksack zu befestigen. | Foto: Salewa

Bei Kletterrucksäcken muss unterschieden werden zwischen Rucksäcken für den Zustieg (Approach) und solchen, die auch in Mehrseillängenrouten mitgenommen werden (Alpinrucksack).

Rucksäcke für den Weg zum Felsen

  • bis zu 70 Liter
  • Kletter- und Alpinrucksäcke sind in der Regel für hohes Gewicht bis zu 15 Kilogramm oder mehr bei relativ geringem Volumen ausgelegt. Das ergibt natürlich Sinn, bedenkt man, was an Gewicht bei fünfzehn Expresschlingen, Sicherungsgerät, ein paar Karabinern, Trinken und Kletterseil zusammenkommt.
  • teilweise für Trinksysteme geeignet
  • verstellbare Deckeltasche, um Seil oder Seilsack gut auf dem Rucksack festzurren zu können
  • Zum Sportklettern mit kurzen Zustiegen eignet sich auch die Kombination von Seilsack und Materialrucksack

Alpinrucksäcke für den Weg durch die Wand

  • 20 bis 30 Liter (für Alpinrouten)
  • schlanker Schnitt
  • nicht vorhandene oder niedrige Deckeltasche, damit man ohne Probleme nach oben schauen kann
  • leicht zugängliche äußere Befestigungsmöglichkeiten für Ausrüstung, etwa Materialschlaufen am Hüftgurt
  • eventuell abnehmbarer Hüftgurt, um bei schwierigen Routen Gewicht zu sparen und besseren Zugriff auf den Gurt zu haben

Der Laufrucksack/Trailrunningrucksack

  • fünf bis zehn Liter für Wettkämpfe und mehrstündige Läufe
  • 15 bis 20 Liter für Mehrtagesläufe
  • integriertes Trinksystem (oft mit 1,5 bis 2 Liter Trinkblase)
  • Rückwand liegt dicht am Rücken des Läufers an, um Gewicht optimal zu verteilen und beim Laufen nicht zu verrutschen
  • Laufwesten mit integriertem Trinksystem als Alternative

Der Kinderrucksack

  • für kleine Wanderungen, den Kindergarten, die Schule und im Alltag
  • Je nach Alter und Einsatzbereich variiert das Volumen zwischen fünf und 40 Litern
  • Gepolsterter Rücken
  • Brust- und Bauchgurt

Auf was verwirrte Eltern bei dem Riesensortiment an Rucksäcken für ihre Kleinen außerdem achten sollten, gibt's in der Kaufberatung Kinderrucksack zu lesen!

Weitere Rucksack-Varianten aus dem Bergzeit Sortiment:

Top-, Front- oder Back-Loader

Back-Loader haben den Vorteil, dass die Trageseite des Rucksacks nicht schmutzig wird. | Foto: Beal
Back-Loader haben den Vorteil, dass die Trageseite des Rucksacks nicht schmutzig wird. | Foto: Beal

Der Zugang zum Hauptfach kann sich auf drei verschiedene Arten gestalten:

  • Da Top-Loader im Bereich der Wander- und Trekkingrucksäcke in der Regel per Deckelfach und Schnalle verschlossen werden (anstatt per Reißverschluss), sind diese Rucksäcke besonders wenig anfällig für Schäden und Störungen. Allerdings haben sie den Nachteil, dass man sehr bedacht packen muss, um nicht wühlen zu müssen.
  • Beim Front-Loader ist das Hauptfach zusätzlich durch einen Reißverschluss auf der Vorderseite zu erreichen. Dadurch kommt man im Hauptfach praktisch an alles, was man braucht, auch wenn es weiter unten liegt. Nachteil ist, dass der Rucksack beim Öffnen des Frontreißverschlusses mit dem Rücken auf dem Boden liegt (und eventuell im Dreck oder Schnee). Außerdem kann der Reißverschluss kaputt gehen und der Rucksack wird dadurch schwerer.
  • Back-Loader haben in der Regel auf der Rückseite einen umlaufenden Reißverschluss, mit dem das ganze Rückenteil aufgeklappt werden kann. Damit lässt sich der Rucksack auch dann bequem öffnen, wenn Ski oder andere Ausrüstungsgegenstände außen befestigt sind. Nachteil ist dabei lediglich der Reißverschluss, der leichter kaputt gehen kann als eine Kordel oder ein Riemen.

Zudem gibt es vor allem drei gängige Deckeldesigns:

Deckeltasche mit einer Schnalle:

  • Vorteil: einhändige Bedienung
  • Nachteil: Fixierungen von Kleidung unter dem Deckel nur bedingt bis gar nicht möglich

Deckeltasche mit zwei Schnallen:

  • Vorteil: Jacken und andere Kleidung lassen sich gut unter dem Deckel fixieren
  • Nachteil: in der Bedienung etwas unhandlicher

Deckeltasche mit Reißverschluss:

  • Vorteil: schneller, großflächiger Zugang
  • Nachteil: Störungsanfälligkeit des Reißverschlusses; weniger flexibel bei der Zuladung, so lassen sich etwa ein Seil oder eine Jacke nicht unter dem Deckel fixieren

Anprobe: Rückenlänge ermitteln und Rucksack einstellen

Bevor man mit seinem ausgewählten Rucksack loszieht, gilt es noch die Rückenlänge zu überprüfen. Denn diese beeinflusst maßgeblich Sitz und Komfort. Je größer und schwerer der Rucksack, desto wichtiger ist die Rückenlänge - ansonsten überträgt das Tragesystem das Gewicht nur bedingt oder gar nicht auf die Hüfte. Deshalb sollte schon beim Kauf die richtige Rückenlänge gewählt werden.

Wie Du Deine Rückenlänge misst und den Rucksack optimal auf dich anpasst, erfährst Du in unserem Artikel Rucksack richtig einstellen.

Rucksack-Pflege & Packtipps

Damit Du auch lange Freude an Deinem Rucksack hast, solltest Du ihn regelmäßig reinigen und beispielsweise durch einen Imprägnierung pflegen. Eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung wie Du dabei vorgehst, findest Du im Beitrag Rucksack waschen - So geht's richtig.

Doch nicht nur die richtige Pflege verlängert die Freude am geliebten Outdoor-Begleiter. Auch wer weiß, wie am besten gepackt wird, tut sich in vieler Hinsicht auf einer Wanderung oder ähnlichem deutlich leichter. Packsäcke beispielsweise eignen sich perfekt, um in größeren Rucksäcken für Ordnung zu sorgen und den Inhalt trocken zu halten.

Weitere praktische Tipps geben wir im Artikel Rucksack richtig packen.

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