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Ski
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Neue Modelle der Freerideski mit wenigen Klicks online bestellen

Die neuesten Freerideski entdecken Sie zuverlässig im Bergzeit Onlineshop. Da die Hersteller jede Saison trendige Ski mit verbesserten Eigenschaften herausbringen, lohnt es sich immer, einen Blick auf die innovativen Modelle zu werfen. Dafür müssen Sie aber nicht mehr das Haus verlassen, online lässt es sich viel bequemer stöbern. Schauen Sie sich alle Freerideski der etablierten Markenfirmen an und wählen Sie das Paar aus, das Ihren Ansprüchen am besten entspricht. Perfekt ausgestattet können Sie sich schon auf die nächsten Abenteuer im Tiefschnee freuen, ob nun auf ausgeschriebenen Pisten oder Backcountry, abseits von kontrollierten und markierten Pisten. Viele Modelle der Freeride Ski eignen sich aber auch gut für die Fahrt auf präparierten Pisten – damit sind Sie also maximal flexibel. Die zugehörige Ausrüstung und die Protektoren bekommen Sie ebenfalls bei Bergzeit, sodass Sie im Onlinestore alles gemeinsam mit den Freerideski bestellen können. Freuen Sie sich schon auf den Wintersport und verschneite Pisten, auf denen Sie Ihre Tricks zeigen können.

Freerideski mit vielen Funktionen für noch mehr Spaß im Powder

Damit Sie nicht im Tiefschnee versinken, sind Freerideski etwas breiter gebaut und bieten eine gute Auflagefläche. Durch eine leicht nach hinten versetzte Bindung geben sie Auftrieb. Da ab und an auch kurze Aufstiege zum Freeriden gehören, hat die Bindung eine Gehfunktion. Mit den leichten Skiern sollte aber auch ein kurzes Stück bergauf zu meistern sein, ohne zu viel Kraft aufwenden zu müssen. Machen Sie sich bei Bergzeit mit allen Modellen vertraut und finden Sie das Paar Freerideski, das am besten zu Ihren Anforderungen passt. Bei manchen Exemplaren sind die Skier sowohl vorn als auch hinten hochgebogen, so lassen sich tolle Tricks und Sprünge vollführen, wobei auch kurz rückwärts gefahren werden kann. Unabhängig davon überzeugen alle Modelle der Freerideski mit einem guten Kantenhalt, einer einfachen Schwungsteuerung und stabiler Leichtbauweise. Durch den verwendeten Holzkern wird nochmals Gewicht gespart, sodass Sie sich ganz dem Vergnügen im Neuschnee hingeben können.

Freerideski und Sicherheitsausrüstung gemeinsam bei Bergzeit kaufen

Zur nötigen Ausrüstung für den coolen Wintersport gehören längst nicht nur die Freerideski, die Bindung und die Skischuhe. Erst die richtige Skikleidung und die Sicherheitssysteme sorgen für ungebremsten Pistenspaß. Wie wäre es also mit einer neuen Skijacke, einem Paar funktionaler Handschuhe oder wärmender Thermounterwäsche? Schauen Sie sich im Bergzeit Onlinestore die stylische Kleidung an, die jede Saison in neuen Schnitten und Farben herauskommt, und bestellen Sie Ihre Favoriten online. Neben den richtigen Klamotten und den richtigen Freerideski sind auch die Sicherheitsausrüstung und das Wissen über Lawinen enorm wichtig. Statten Sie sich mit einer Lawinensonde, einem LVS-Gerät und einer Lawinenschaufel aus, die es bei Bergzeit im Set zu kaufen gibt. Spezielle Protektoren, zum Beispiel für den Rücken, schützen zudem empfindliche Stellen bei Stürzen. Auch ein Helm ist beim Freeriden ein Muss. Um all das zu bekommen, brauchen Sie aber keine langen Wege in verschiedene Geschäfte zu machen, bei Bergzeit ist die gesamte Wintersportausrüstung nur einen Klick entfernt.

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Kaufberatung Freeride-Ski

Welche besonderen Eigenschaften besitzen Freeride-Ski? Was unterscheidet einen All-Mountain-Ski von einem reinen Tiefschnee-Ski? Und was ist bei der Länge zu beachten? Alle Antworten rund um die breiten Latten in unserer Kaufberatung.weiterlesen

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Freerideski

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Kaufberatung Freeride-Ski

Freeride-Ski für den Tiefschnee- und All-Mountain-Einsatz

Welche besonderen Eigenschaften besitzen Freeride-Ski? Was unterscheidet einen All-Mountain-Ski von einem reinen Tiefschnee-Ski? Und was ist bei der Länge zu beachten? Alle Antworten rund um die breiten Latten in unserer Kaufberatung.

Ich kann mich noch gut an die Kommentare erinnern, als ich vor etwa 15 Jahren mit meinen ersten „breiten“ Ski (102 Millimeter unter der Bindung und eigenhändig aus Kanada importiert!) in Skigebieten im deutschsprachigen Raum unterwegs war. „Sind das Sprungski?“ oder „Damit kann man doch nicht skifahren!“ Ähnlich erging es mir dann fünf Jahre später, als ich den ersten Ski mit ordentlichem Rocker an den Füßen hatte…

Heute wundert sich praktisch niemand mehr über die Powderlatten. Freeriden ist Mainstream geworden und vielerorts sieht man schon mehr breite Ski mit Rocker als Racecarver am Lift. Es gibt mittlerweile auch kaum noch einen Skihersteller, der nicht eine ganze Bandbreite an Freerideski im Programm hat. War es vor zehn Jahren - zumindest in Europa - noch gar nicht so einfach einen anständigen Freerideski aufzutreiben, hat man heute eher die Qual der Wahl. Grund genug, diese Kaufberatung zusammenzustellen!

Grundeigenschaften von Freeride-Ski

Wie bei allen anderen Ski auch spielen bei Freeride-Ski verschiedene Elemente zusammen, welche die Eigenschaften des entsprechenden Modells beeinflussen. Die Taillierung, aus der sich der Radius ergibt, die Vorspannung mit Rocker und Camber sowie natürlich der Aufbau des Skis.

1. Taillierung

Freeride-Ski besitzen eine schwache Taillierung, ein Tip-Rocker sorgt für mehr Auftrieb im Tiefschnee. | Foto: K2 Freeride-Ski besitzen eine schwache Taillierung, ein Tip-Rocker sorgt für mehr Auftrieb im Tiefschnee. | Foto: K2

Während Carvingski für die Piste meist relativ stark tailliert sind und einen eher kleinen Kurvenradius aufweisen, sind Freerideski in den meisten Fällen schwächer tailliert. Einen Radius unter 20 Metern findet man eher selten. Das liegt daran, dass die Taillierung im weichen Powder nicht viel hilft und im Bruchharsch oder unregelmäßigem Schnee abseits der Pisten zum Verschneiden der Ski beiträgt. Auf der Piste kann man breite Freerideski dagegen meist sowieso nicht so geschnitten fahren, dass sich eine starke Taillierung positiv bemerkbar machen würde.

Zudem gibt es viele Modelle, bei denen der breiteste Punkt von Schaufel und Skiende in Richtung Mitte versetzt ist, nach vorne und nach hinten werden die Ski wieder schmaler. Hier spricht man vom sogenannten „Taper“. Die Ski fahren sich dadurch kürzer und verlieren etwas Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten (vor allem in härteren Schneearten). Dafür lassen sie sich aber vor allem in weichem Schnee einfacher drehen und auch bei schwierigen Bedingungen einfacher beherrschen.

2. Rocker

Rocker, also die negative Vorspannung im Schaufelbereich (Tiprocker), am Skiende (Tailrocker) oder über den gesamten Ski (Fullrocker), sind bei Freerideski mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder, schließlich sorgt vor allem ein Tiprocker für massiv mehr Auftrieb im Pulverschnee. Generell ist ein Ski umso drehfreudiger, je mehr vom Ski „gerockert“ ist. Insbesondere ein Tailrocker oder ein Fullrocker wirkt sich stark auf die Drehfreudigkeit aus. Nicht nur im weichen Neuschnee, auch in unangenehmeren Schneearten wie Bruchharsch macht ein Rocker die Ski leichter kontrollierbar.

Im harten Schnee und auf der Piste führt ein stärker ausgeprägter Rocker allerdings dazu, dass die Kante nicht mehr so direkt greift. Carven wird dadurch schwieriger. Auch im steilen Gelände bei hartem Schnee kann es schwieriger sein, den Ski zu kontrollieren. Aber da breite Freerideski ja vor allem für Pulverschnee gedacht sind, gibt es heutzutage praktisch keine Modelle mehr ohne zumindest einen ausgeprägten Tiprocker.

Besonders breite Ski, die praktisch komplett auf weichen Powder ausgelegt sind, haben meist einen stark ausgeprägten und langen Tip- und Tailrocker oder aber einen Fullrocker. Und selbst Ski, die speziell für Freestyle-Einlagen im Backcountry entwickelt wurden, besitzen in der Regel einen ausgeprägten Rocker. Gerade am Tail erleichtert dieser nämlich auch Switch-Landungen im Tiefschnee ungemein.

3. Konstruktion

Vom Aufbau unterscheiden sich Freerideski nicht allzu sehr von Pistenski. Meist kommt eine solide Sandwich-Konstruktion mit Holzkern zum Einsatz. Gerade bei sehr breiten Modellen werden oft leichte Materialien verwendet, da die Ski aufgrund der großen Fläche sonst einfach zu schwer wären. Aus demselben Grund wird bei Freerideski normalerweise auf Metall-Lagen verzichtet, diese finden sich nur vereinzelt bei den weniger breiten Modellen. Auch kommt statt dem verhältnismäßig schweren Fiberglas bei vielen Herstellern Carbon zum Einsatz, was dem Ski bei geringerem Gewicht viel „Pop“ – also Vorspannung – verleiht, Schwingungen allerdings weniger dämpft. Wobei sich auch dieser Nachteil im weichen Pulverschnee leicht verkraften lässt…

Freeride-Ski nach Einsatzbereichen

Um die Auswahl an verfügbaren Freeride-Ski etwas zu erleichtern, werden sie bei Bergzeit nach Einsatzbereichen in zwei Kategorien eingeteilt:

Freeride-All-Mountain: Die flexiblen Ski für alle Bedingungen

Ski aus dem Bereich Freeride-All-Mountain sind vielseitig und bei unterschiedlichen Schneebedingungen einsetzbar. | Foto: Scott Ski aus dem Bereich Freeride-All-Mountain sind vielseitig und bei unterschiedlichen Schneebedingungen einsetzbar. | Foto: Scott

Nicht immer liegt überall nur tiefster Pulverschnee. Irgendwann wird es im Skigebiet immer verspurter – und auch die Varianten sind zu Buckelpisten eingefahren. Vielleicht war zusätzlich starker Wind am Werk und oberhalb der Waldgrenze findet sich Bruchharsch.

Auch auf Skitouren trifft man oft wechselhafte Bedingungen an. Gut, dass es die Skier aus der Kategorie „Freeride-All-Mountain“ gibt. Sie sind mit 90 bis 110 Millimeter unter der Bindung nicht allzu breit und schlagen sich bei praktisch allen Bedingungen recht passabel. Und auch auf den präparierten Pisten kann man durchaus Spaß mit ihnen haben!

Um sich auf ein Modell festzulegen, sollte man sich natürlich die Frage nach den persönlichen Vorlieben stellen. Wenn man - egal bei welcher Schneeart - am liebsten mit Vollgas unterwegs ist und auch das entsprechende Skikönnen mitbringt, ist ein eher straff abgestimmter Ski mit moderatem Rocker empfehlenswert. Ein breites Modell dieser Art, wie etwa der Black Crows Corvus oder der Fischer Ranger 108 Ti, ist dabei natürlich etwas mehr auf Powder ausgelegt als ein schmaleres Modell wie beispielsweise der Scott Punisher 95.

Ist man entspannter unterwegs und möchte einen möglichst einfach zu fahrenden Freerideski, darf es natürlich etwas mehr Rocker und auch ein weicherer Ski sein. Beispielhaft seien hier die Ski aus der Salomon QST-Serie genannt. Möchte man mit dem Ski auch mal eine Tour gehen, sollte man schon auch ein bisschen aufs Gewicht schauen. Doch mit dem Black Diamond Helio 95 und 105 oder den DPS-Ski gibt es auch wirklich leichte Modelle in der Freeride-All-Mountain-Kategorie.

Freeride-Powder: Die reinen Tiefschnee-Ski

Die Ski aus dem Bereich Freeride Powder sind für die richtig guten Tiefschnee-Tage gemacht. | Foto: Völkl/Pally Learmond Die Ski aus dem Bereich Freeride Powder sind für die richtig guten Tiefschnee-Tage gemacht. | Foto: Völkl/Pally Learmond

Sucht man einen Freerideski, den man nur an den wirklich guten Tagen auspackt, sollte man sich in der Kategorie „Freeride-Powder“ umsehen. Dort sind nämlich die breiten Ski mit markantem Rocker zu finden. Aufgrund der meist eher mäßigen Eignung für Piste und schlechten Schnee handelt es sich bei den Skiern aus dieser Kategorie für die meisten Fahrer wohl um Zweit-Ski. Das bedeutet: man hat für schlechtere Bedingungen mindestens noch ein anderes Paar Ski zur Verfügung. Dafür bieten die breiten Ski maximalen Auftrieb und Spaß an richtig guten Powdertagen!

Sucht man einen Freerideski, den man nur an den wirklich guten Tagen auspackt, sollte man sich in der Kategorie "Freeride-Powder" umsehen. Dort sind nämlich die breiten Ski mit markantem Rocker zu finden. Aufgrund der meist eher mäßigen Eignung für Piste und schlechten Schnee handelt es sich bei den Skiern aus dieser Kategorie für die meisten Fahrer wohl um Zweit-Ski. Das bedeutet: man hat für schlechtere Bedingungen mindestens noch ein anderes Paar Ski zur Verfügung. Dafür bieten die breiten Ski maximalen Auftrieb und Spaß an richtig guten Powdertagen!

Natürlich gibt es auch hier die etwas klassischeren Modelle, allem voran Tiprocker, wie zum Beispiel den Kästle BMX 115 oder den Völkl V-Werks Katana. Mit ihnen kommt man auch bei schlechterem Schnee und auf der Piste noch recht gut zurecht, allerdings wird man die Breite hier wohl oder übel bemerken. Für sie spricht aber nicht nur ihre Allround-Tauglichkeit, sondern auch ihre gute Eignung für Big-Turns und Hochgeschwindigkeit.

Leichter zu fahren - zum Beispiel bei engen Waldabfahrten - sind die sehr breiten Ski. Sie bieten maximalen Auftrieb und sind meist mit einem Fullrocker ausgestattet. Beispiele sind der Völkl Three, der K2 Shreditor Powabunga 136 oder der Black Crows Nocta. Mit ihnen hat man wirklich guten Auftrieb und sie fahren sich auch im tiefsten Pulverschnee fast spielend einfach. Zudem machen diese Ski auch bei etwaigen Freestyle-Einlagen eine gute Figur!

Welche Länge bei Freeride-Ski?

Freerideski werden normalerweise länger gefahren als Pisten- oder Tourenski. Schließlich kommt es beim Freeriden mehr auf den Auftrieb und die Tempostabilität an als auf möglichst leichtes Gewicht und gute Pistenperformance. Als Richtwert kann man in etwa die eigene Körpergröße nehmen. Allerdings kann man gerade bei stark gerockerten Ski auch mit einem (deutlich) längeren Modell zurechtkommen, während Tiefschnee-Novizen auch von einem kürzeren, leichter zu beherrschenden Ski profitieren.

Nicht sparen sollte man hingegen – übrigens auch als Anfänger – an der Breite. Ein breiterer Ski hilft ungemein im Tiefschnee. Man hat damit einfach schneller mehr Spaß! Eine solide Pistentechnik erlernt man damit allerdings umso schwerer.

Auch weibliche Powder-Fans kommen nicht zu kurz: das Sortiment an Freeride-Ski umfasst viele Damenmodelle. Der Unterschied liegt im Design und in der Länge. | Foto: Black Crows Auch weibliche Powder-Fans kommen nicht zu kurz: das Sortiment an Freeride-Ski umfasst viele Damenmodelle. Der Unterschied liegt im Design und in der Länge. | Foto: Black Crows

Viele Hersteller bieten mittlerweile eigene Damen-Freeride-Modelle an. Natürlich ist ein Ski vom Geschlecht unabhängig und der Hauptunterschied liegt häufig im Design. Allerdings haben die Damenmodelle oft den Vorteil, dass vollwertige Freerideski in relativ kurzen Längen angeboten werden. Dies kommt logischerweise gerade kleineren und leichteren Freeriderinnen zugute!

Die passende Freeride-Bindung

Zum Ski gehört natürlich auch die passende Bindung. Natürlich ist es möglich, eine normale Alpinbindung zu verwenden. Allerdings bieten praktisch alle Hersteller mittlerweile auch spezielle Bindungen für den harten Freeride-Einsatz an. Diese sind nicht nur stabiler gebaut, sondern auch mit breiteren Stoppern für die fettesten Freeridelatten ausgestattet. Möchte man (und wenn auch nur gelegentlich) einen Aufstieg mit den Freerideski zurücklegen, ist natürlich auch die Montage einer Tourenbindung überlegenswert. Und ein passender Freerideschuh wäre natürlich auch noch interessant!

Fazit

Natürlich kann und sollte man sich ordentlich Gedanken machen, bevor man einen neuen Freeride-Ski kauft. Dennoch haben letztlich alle Modelle sowohl Vor- als auch Nachteile. Welche dies sind, hängt sowohl vom Einsatzzweck als auch von Fahrkönnen und Fahrstil ab. Insofern sollte man darauf achten, niemals mehr Zeit mit der Skiauswahl als mit dem Skifahren selbst zu verbringen!

Und zuletzt möchten wir noch darauf hinweisen, dass man beim Freeriden immer, wirklich immer, ein LVS-Gerät und einen Rucksack mit Schaufel und Sonde dabeihaben sollte. Und natürlich gehört das Verhalten im Gelände, die Einschätzung der Lawinengefahr und die Verschüttetensuche gelernt und geübt!

Lorenzo Rieg

… ist Wissenschaftler, Skifahrer, Autor und lebt in Innsbruck. Wenn er nicht gerade an seiner Doktorarbeit über Gletscher und Permafrost schreibt, ist er in den Alpen oder anderen Bergregionen der Welt mit Ski (und Fellen) unterwegs.

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