Freeride-Ski für den Tiefschnee- und All-Mountain-Einsatz

Welche besonderen Eigenschaften besitzen Freeride-Ski? Was unterscheidet einen All-Mountain-Ski von einem reinen Tiefschnee-Ski? Und was ist bei der Länge zu beachten? Alle Antworten rund um die breiten Latten in unserer Kaufberatung. Weiterlesen

Freerideski  (88 Artikel)

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Line Sick Day 114 Freerideski 17/18
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599,00 €
  • 190cm
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Breiter Powder Freerideski der auch im Hardpack Großes leistet

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DPS Cassiar Alchemist 85 Freerideski
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1.299,00 €
  • 178cm
  • 185cm
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Agiler Freerideski mit voller Zulassung für die Piste und harte Bedingungen

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Line Sir Francis Bacon 104 Freerideski 17/18
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629,00 €
  • 184cm
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Charismatischer, agiler Freestyle Ski für jeden Tag und jede Schneelage

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Line Damen Pandora 95 Freerideski
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479,00 €
  • 172cm
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Harmonischer Damen Freerideski mit bester Performance und Kontrolle

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Dynastar Damen Legend 96 Freerideski 17/18
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539,00 € statt 599,95 €
  • 165cm
  • 178cm
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Dynamisches Kraftpaket für den ganzen Berg

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Völkl Kinder Mantra Freerideski 17/18
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199,00 € statt 219,95 €
  • 118cm
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Vielseitig einsetzbarer Freeride Ski für Kinder und Jugendliche

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Salomon Damen QST Stella 106 Freerideski 17/18
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539,00 € statt 599,95 €
  • 159cm
  • 167cm
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Lupenreiner, drehfreudiger Damen Freerideski für unterschiedlichste Geländeanforderungen

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Salomon Damen QST Lux 92 Freerideski
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399,00 € statt 459,95 €
  • 177cm
  • 161cm
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Geschmeidiger Damen Freerideski, der auch auf der Piste überzeugt

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Völkl Kinder Transfer W Freerideski 17/18
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139,00 € statt 169,95 €
  • 118cm
  • 128cm
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  • 148cm
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Bunter Freeride- und Abfahrtsski für Mädchen und Jungs, die Pink mögen

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K2 Kinder Pinnacle 84 Jr Ski 17/18
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169,00 € statt 229,95 €
  • 119cm
  • 139cm
  • 149cm
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Vollwertiger Freeride Ski für Kiinder und Jugendliche

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K2 Catamaran 120 Freerideski 17/18
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629,00 € statt 699,95 €
  • 177cm
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Allzweck Powder Waffe für energiegeladene Abfahrten im tiefen Pulverschnee

Neu
DPS Damen Uschi Alchemist 85 Freerideski
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1.299,00 €
  • 148cm
  • 168cm
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Kraftvoller Damen Allround-Freerideski

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Rossignol Sky7 HD Freerideski 17/18
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449,00 € statt 499,95 €
  • 180cm
  • 188cm
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Drehfreudiger, stabiler, komplett überarbeiteter Allmountain Ski für extremen Spaß im Tiefschnee

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Rossignol Damen Sky7 HD W Freerideski 17/18
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Stabiler, wendiger Damen Freerideski für Tiefschnee Enthusiastinnen

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Scott Kinder Scrapper Jr Freerideski 17/18
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269,00 € statt 299,95 €
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Jugend Freerideski, der er mit jedem Terrain aufnimmt

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Black Crows Camox 97 Freerideski 17/18
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629,00 €
  • 174cm
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Verspielter Freeride Ski, der in der Abfahrt extremen Fahrspaß vermittelt

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Black Crows Navis 102 Freerideski 17/18
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629,00 €
  • 169cm
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Moderater Freerideski der in jedem Gelände stabil bleibt

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Preisgekrönter, weiterentwickelter Freerideski für großartige Skierlebnisse

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Kompromissloser Big-Mountain-Freerideski für die großen Tage

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Black Crows Nocta 122 Freerideski 17/18
Black Crows Nocta 122 Freerideski 17/18
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Eine leichte, ultimativ drehfreudige Powderlatte mit alpinem Charakter

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Freeride-Ski für den Tiefschnee- und All-Mountain-Einsatz

Ich kann mich noch gut an die Kommentare erinnern, als ich vor etwa 15 Jahren mit meinen ersten "breiten" Ski (102 Millimeter unter der Bindung und eigenhändig aus Kanada importiert!) in Skigebieten im deutschsprachigen Raum unterwegs war. "Sind das Sprungski?" oder "Damit kann man doch nicht skifahren!" Ähnlich erging es mir dann fünf Jahre später, als ich den ersten Ski mit ordentlichem Rocker an den Füßen hatte…

Heute wundert sich praktisch niemand mehr über die Powderlatten. Freeriden ist Mainstream geworden und vielerorts sieht man schon mehr breite Ski mit Rocker als Racecarver am Lift. Es gibt mittlerweile auch kaum noch einen Skihersteller, der nicht eine ganze Bandbreite an Freerideski im Programm hat. War es vor zehn Jahren - zumindest in Europa - noch gar nicht so einfach einen anständigen Freerideski aufzutreiben, hat man heute eher die Qual der Wahl. Grund genug, diese Kaufberatung zusammenzustellen!

Ski aus dem Bereich Freeride-All-Mountain sind vielseitig und bei unterschiedlichen Schneebedingungen einsetzbar. | Foto: Scott
Ski aus dem Bereich Freeride-All-Mountain sind vielseitig und bei unterschiedlichen Schneebedingungen einsetzbar. | Foto: Scott

Grundeigenschaften von Freeride-Ski

Wie bei allen anderen Ski auch spielen bei Freeride-Ski verschiedene Elemente zusammen, welche die Eigenschaften des entsprechenden Modells beeinflussen. Die Taillierung, aus der sich der Radius ergibt, die Vorspannung mit Rocker und Camber sowie natürlich der Aufbau des Skis.

1. Taillierung

Während Carvingski für die Piste meist relativ stark tailliert sind und einen eher kleinen Kurvenradius aufweisen, sind Freerideski in den meisten Fällen schwächer tailliert. Einen Radius unter 20 Metern findet man eher selten. Das liegt daran, dass die Taillierung im weichen Powder nicht viel hilft und im Bruchharsch oder unregelmäßigem Schnee abseits der Pisten zum Verschneiden der Ski beiträgt. Auf der Piste kann man breite Freerideski dagegen meist sowieso nicht so geschnitten fahren, dass sich eine starke Taillierung positiv bemerkbar machen würde.

Zudem gibt es viele Modelle, bei denen der breiteste Punkt von Schaufel und Skiende in Richtung Mitte versetzt ist, nach vorne und nach hinten werden die Ski wieder schmaler. Hier spricht man vom sogenannten "Taper". Die Ski fahren sich dadurch kürzer und verlieren etwas Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten (vor allem in härteren Schneearten). Dafür lassen sie sich aber vor allem in weichem Schnee einfacher drehen und auch bei schwierigen Bedingungen einfacher beherrschen.

2. Rocker

Rocker, also die negative Vorspannung im Schaufelbereich (Tiprocker), am Skiende (Tailrocker) oder über den gesamten Ski (Fullrocker), sind bei Freerideski mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder, schließlich sorgt vor allem ein Tiprocker für massiv mehr Auftrieb im Pulverschnee. Generell ist ein Ski umso drehfreudiger, je mehr vom Ski "gerockert" ist. Insbesondere ein Tailrocker oder ein Fullrocker wirkt sich stark auf die Drehfreudigkeit aus. Nicht nur im weichen Neuschnee, auch in unangenehmeren Schneearten wie Bruchharsch macht ein Rocker die Ski leichter kontrollierbar.

Im harten Schnee und auf der Piste führt ein stärker ausgeprägter Rocker allerdings dazu, dass die Kante nicht mehr so direkt greift. Carven wird dadurch schwieriger. Auch im steilen Gelände bei hartem Schnee kann es schwieriger sein, den Ski zu kontrollieren. Aber da breite Freerideski ja vor allem für Pulverschnee gedacht sind, gibt es heutzutage praktisch keine Modelle mehr ohne zumindest einen ausgeprägten Tiprocker.

Besonders breite Ski, die praktisch komplett auf weichen Powder ausgelegt sind, haben meist einen stark ausgeprägten und langen Tip- und Tailrocker oder aber einen Fullrocker. Und selbst Ski, die speziell für Freestyle-Einlagen im Backcountry entwickelt wurden, besitzen in der Regel einen ausgeprägten Rocker. Gerade am Tail erleichtert dieser nämlich auch Switch-Landungen im Tiefschnee ungemein.

3. Konstruktion

Vom Aufbau unterscheiden sich Freerideski nicht allzu sehr von Pistenski. Meist kommt eine solide Sandwich-Konstruktion mit Holzkern zum Einsatz. Gerade bei sehr breiten Modellen werden oft leichte Materialien verwendet, da die Ski aufgrund der großen Fläche sonst einfach zu schwer wären. Aus demselben Grund wird bei Freerideski normalerweise auf Metall-Lagen verzichtet, diese finden sich nur vereinzelt bei den weniger breiten Modellen. Auch kommt statt dem verhältnismäßig schweren Fiberglas bei vielen Herstellern Carbon zum Einsatz, was dem Ski bei geringerem Gewicht viel "Pop" - also Vorspannung - verleiht, Schwingungen allerdings weniger dämpft. Wobei sich auch dieser Nachteil im weichen Pulverschnee leicht verkraften lässt…

Die Ski aus dem Bereich Freeride Powder sind für die richtig guten Tiefschnee-Tage gemacht. | Foto: Völkl/Pally Learmond
Die Ski aus dem Bereich Freeride Powder sind für die richtig guten Tiefschnee-Tage gemacht. | Foto: Völkl/Pally Learmond

Freeride-Ski nach Einsatzbereichen

Um die Auswahl an verfügbaren Freeride-Ski etwas zu erleichtern, werden sie bei Bergzeit nach Einsatzbereichen in zwei Kategorien eingeteilt:

Freeride-All-Mountain: Die flexiblen Ski für alle Bedingungen

Nicht immer liegt überall nur tiefster Pulverschnee. Irgendwann wird es im Skigebiet immer verspurter - und auch die Varianten sind zu Buckelpisten eingefahren. Vielleicht war zusätzlich starker Wind am Werk und oberhalb der Waldgrenze findet sich Bruchharsch.

Auch auf Skitouren trifft man oft wechselhafte Bedingungen an. Gut, dass es die Skier aus der Kategorie "Freeride-All-Mountain" gibt. Sie sind mit 90 bis 110 Millimeter unter der Bindung nicht allzu breit und schlagen sich bei praktisch allen Bedingungen recht passabel. Und auch auf den präparierten Pisten kann man durchaus Spaß mit ihnen haben!

Um sich auf ein Modell festzulegen, sollte man sich natürlich die Frage nach den persönlichen Vorlieben stellen. Wenn man - egal bei welcher Schneeart - am liebsten mit Vollgas unterwegs ist und auch das entsprechende Skikönnen mitbringt, ist ein eher straff abgestimmter Ski mit moderatem Rocker empfehlenswert. Ein breites Modell dieser Art, wie etwa der Black Crows Corvus oder der Fischer Ranger 108 Ti, ist dabei natürlich etwas mehr auf Powder ausgelegt als ein schmaleres Modell wie beispielsweise der Scott Punisher 95.

Ist man entspannter unterwegs und möchte einen möglichst einfach zu fahrenden Freerideski, darf es natürlich etwas mehr Rocker und auch ein weicherer Ski sein. Beispielhaft seien hier die Ski aus der Salomon QST-Serie genannt. Möchte man mit dem Ski auch mal eine Tour gehen, sollte man schon auch ein bisschen aufs Gewicht schauen. Doch mit dem Black Diamond Helio 95 und 105 oder den DPS-Ski gibt es auch wirklich leichte Modelle in der Freeride-All-Mountain-Kategorie.

Freeride-Powder: Die reinen Tiefschnee-Ski

Sucht man einen Freerideski, den man nur an den wirklich guten Tagen auspackt, sollte man sich in der Kategorie "Freeride-Powder" umsehen. Dort sind nämlich die breiten Ski mit markantem Rocker zu finden. Aufgrund der meist eher mäßigen Eignung für Piste und schlechten Schnee handelt es sich bei den Skiern aus dieser Kategorie für die meisten Fahrer wohl um Zweit-Ski. Das bedeutet: man hat für schlechtere Bedingungen mindestens noch ein anderes Paar Ski zur Verfügung. Dafür bieten die breiten Ski maximalen Auftrieb und Spaß an richtig guten Powdertagen!

Natürlich gibt es auch hier die etwas klassischeren Modelle, allem voran Tiprocker, wie zum Beispiel den Kästle BMX 115 oder den Völkl V-Werks Katana. Mit ihnen kommt man auch bei schlechterem Schnee und auf der Piste noch recht gut zurecht, allerdings wird man die Breite hier wohl oder übel bemerken. Für sie spricht aber nicht nur ihre Allround-Tauglichkeit, sondern auch ihre gute Eignung für Big-Turns und Hochgeschwindigkeit.

Leichter zu fahren - zum Beispiel bei engen Waldabfahrten - sind die sehr breiten Ski. Sie bieten maximalen Auftrieb und sind meist mit einem Fullrocker ausgestattet. Beispiele sind der Völkl Three, der K2 Shreditor Powabunga 136 oder der Black Crows Nocta. Mit ihnen hat man wirklich guten Auftrieb und sie fahren sich auch im tiefsten Pulverschnee fast spielend einfach. Zudem machen diese Ski auch bei etwaigen Freestyle-Einlagen eine gute Figur!

 

Auch weibliche Powder-Fans kommen nicht zu kurz: das Sortiment an Freeride-Ski umfasst viele Damenmodelle. Der Unterschied liegt im Design und in der Länge. | Foto: Black Crows
Auch weibliche Powder-Fans kommen nicht zu kurz: das Sortiment an Freeride-Ski umfasst viele Damenmodelle. Der Unterschied liegt im Design und in der Länge. | Foto: Black Crows

Welche Länge bei Freeride-Ski?

Freerideski werden normalerweise länger gefahren als Pisten- oder Tourenski. Schließlich kommt es beim Freeriden mehr auf den Auftrieb und die Tempostabilität an als auf möglichst leichtes Gewicht und gute Pistenperformance. Als Richtwert kann man in etwa die eigene Körpergröße nehmen. Allerdings kann man gerade bei stark gerockerten Ski auch mit einem (deutlich) längeren Modell zurechtkommen, während Tiefschnee-Novizen auch von einem kürzeren, leichter zu beherrschenden Ski profitieren.

Nicht sparen sollte man hingegen - übrigens auch als Anfänger - an der Breite. Ein breiterer Ski hilft ungemein im Tiefschnee. Man hat damit einfach schneller mehr Spaß! Eine solide Pistentechnik erlernt man damit allerdings umso schwerer.

Viele Hersteller bieten mittlerweile eigene Damen-Freeride-Modelle an. Natürlich ist ein Ski vom Geschlecht unabhängig und der Hauptunterschied liegt häufig im Design. Allerdings haben die Damenmodelle oft den Vorteil, dass vollwertige Freerideski in relativ kurzen Längen angeboten werden. Dies kommt logischerweise gerade kleineren und leichteren Freeriderinnen zugute!

Die passende Freeride-Bindung

Zum Ski gehört natürlich auch die passende Bindung. Natürlich ist es möglich, eine normale Alpinbindung zu verwenden. Allerdings bieten praktisch alle Hersteller mittlerweile auch spezielle Bindungen für den harten Freeride-Einsatz an. Diese sind nicht nur stabiler gebaut, sondern auch mit breiteren Stoppern für die fettesten Freeridelatten ausgestattet. Möchte man (und wenn auch nur gelegentlich) einen Aufstieg mit den Freerideski zurücklegen, ist natürlich auch die Montage einer Tourenbindung überlegenswert. Und ein passender Freerideschuh wäre natürlich auch noch interessan!

Fazit

Natürlich kann und sollte man sich ordentlich Gedanken machen, bevor man einen neuen Freeride-Ski kauft. Dennoch haben letztlich alle Modelle sowohl Vor- als auch Nachteile. Welche dies sind, hängt sowohl vom Einsatzzweck als auch von Fahrkönnen und Fahrstil ab. Insofern sollte man darauf achten, niemals mehr Zeit mit der Skiauswahl als mit dem Skifahren selbst zu verbringen!

Und zuletzt möchten wir noch darauf hinweisen, dass man beim Freeriden immer, wirklich immer, ein LVS-Gerät und einen Rucksack mit Schaufel und Sonde dabeihaben sollte. Und natürlich gehört das Verhalten im Gelände, die Einschätzung der Lawinengefahr und die Verschüttetensuche gelernt und geübt!

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