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Gebettet für kalte Winternächte

Exped Synmat Winterlite Thermo-Isomatte im Test

Wer im Winter draußen übernachtet, kann sich mit dieser Thermo-Isomatte warm betten. Die Exped Synmat Winterlite bietet sieben Zentimeter Komfort und eine auf minus 17 Grad ausgelegte Isolierung - und das bei dennoch geringem Gewicht.

Bereit zum Test: die Exped Synmat Winterlite Isomatte verspricht komfortables Schlafen bis minus 17 Grad. | Foto: Iris Schulte Renger
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Bereit zum Test: die Exped Synmat Winterlite Isomatte verspricht komfortables Schlafen bis minus 17 Grad. | Foto: Iris Schulte Renger

Ich werde gleich wahnsinnig! Es raschelt, ich rutsche hin und her, doch meine Uhr verrät mir leider: Es ist erst mitten in der Nacht, sodass ich noch Stunden auf dieser bekloppten Isomatte aushalten muss, bis ich endlich wieder aufstehen kann. Erholungsfaktor? Null…
So oder ähnlich sahen früher viele meiner Nächte auf Trekkingtour aus. Denn leider habe ich bei der Wahl der passenden Isomatte schon einige Male versagt. Isolation und Gewicht haben seither beim Schlaf-Setup für mich ebenso große Bedeutung wie der Komfort.

Mit der Synmat Winterlite M von Exped gehört nun eine Matte zu meiner Ausrüstung, die mich endlich überzeugt – und wieder für erholsame Nächte sorgt. Und das ist gut, denn vernünftiger Schlaf ist für mich unterwegs genauso wichtig wie gutes Essen.

Isolation und Material: Warm gebettet bis minus 17 Grad

Beeindruckend ist schon der R-Wert der Synmat: 4,9. Mein Wärmeempfinden jubelt, als ich die Matte zum ersten Mal auf Wochenendtour im Münsterland teste. Minus fünf Grad zeigt das Thermometer an. Davon merkt mein Rücken jedoch nichts. Kein Wunder, denn mein Körper ist immerhin rund sieben Zentimeter vom kalten Boden entfernt (mittlerweile pumpe ich die Matte übrigens gar nicht mehr ganz auf – dann ist der Liegekomfort für mich noch höher). Bei meinen früheren Schaumstoff-Isomatten waren das maximal zwei Zentimeter.

Die Form der Exped Synmat Winterlite spart Gewicht. Wer es etwas breiter mag, bestellt die W-Variante (MW, LW). | Foto: Iris Schulte Renger
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Die Form der Exped Synmat Winterlite spart Gewicht. Wer es etwas breiter mag, bestellt die W-Variante (MW, LW). | Foto: Iris Schulte Renger

Gefüllt ist die Thermo-Isomatte mit 160 g/m² Texpedloft-Mikrofaser; innenliegend jeweils oben und unten auflaminiert, sodass das Ganze auch nach Jahren nicht zusammenfällt. Bei bis zu minus 17 Grad soll sie isolieren. Gewebestege im Inneren halten den Abstand zwischen den Kanälen. So werden Kältebrücken verhindert.

Der Polyester-Stoff ist angenehm und hautfreundlich. Außerdem rutscht die Matte nicht so stark hin und her wie etwa meine NeoAir. Mit der Synmat Winterlite ist das Schlafen sogar ein ganzes Stück ungefährlicher geworden. Ungefährlicher? Ja, denn es ist ein Wunder, dass mich bisher niemand erschlagen hat. Doch das Rascheln, das mich und sogar Mitwanderer nebenan früher oft weckte, gehört nun endlich der Vergangenheit an.

Komfort und Handhabung der Winter-Isomatte

Die Exped Synmat Winterlite ist im Schulterbereich breiter als im Fußbereich. Zunächst hatte ich Sorge, dass meine Füße dadurch immer wieder von der Matte rutschen, da ich mich im Schlaf häufig drehe. Das ist aber nicht der Fall. Außerdem wird durch den Mumienschnitt Gewicht eingespart und man kann zwei Isomatten in einem kleinen Zelt einfacher nebeneinander platzieren. Dabei ist es natürlich von Vorteil, wenn niemand im Zelt unter Käsefüßen leidet.

Eine ins (flache) Ventil integrierte Pumpe gibt es bei der Winterlite nicht. Das Aufblasen ist aber auch so in 60 Sekunden erledigt. Optional könnt ihr zur Mini Pump 10 oder zum Schnozzel Pumpbag greifen. So gibt es auch kein Kondenswasser von der Atemluft in der Matte. Die Rückschlagklappe verhindert, dass die Luft sofort wieder ausströmt. Einen Luftverlust über Nacht konnte ich bisher noch nicht feststellen. Möchte man die Isomatte entleeren, zieht man einfach den Gummistöpsel heraus und rollt sie auf.

So funktioniert der Exped Schnozzel Pumpbag:

Gewicht und Packmaß

Die Synmat Winterlite wiegt lächerliche 405 Gramm in der Größe M. Das Packmaß beträgt 21 mal 11 Zentimeter. Kleiner und leichter geht’s bei diesem Komfort und in diesem Temperaturbereich kaum.

Fazit zur Exped Synmat Winterlite: Leichter und wärmer geht’s kaum

Kleiner und leichter geht kaum: Für ihren Komfort und den niedrigen Temperaturbereich ist die Exped Synmat Winterlite Winter-Isomatte unschlagbar. | Foto: Iris Schulte Renger
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Kleiner und leichter geht kaum: Für ihren Komfort und den niedrigen Temperaturbereich ist die Exped Synmat Winterlite Winter-Isomatte unschlagbar. | Foto: Iris Schulte Renger

Unbequeme Nächte im Zelt gibt es für mich nicht mehr. Das Packmaß, das Gewicht, der R-Wert – all das ist den zunächst hoch anmutenden Preis der Exped Synmat Winterlite auch wert. Außerdem gibt es die Thermo-Isomatte in unterschiedlichen Längen und Breiten, sodass jeder das optimale Modell findet.

Ihre Form ist praktisch; Rutschsicherheit und „Raschelfreiheit“ gefallen mir sehr. Ein wenig Übung braucht das Ablassen der Luft. Schön wäre zudem eine lebenslange statt einer nur zweijährigen Garantie. Dennoch: Es scheint so, als hätte ich mit der Winterlite einen zuverlässigen Begleiter für die nächsten Touren gefunden. Außerdem einen, der beweist: „Wintermatte“ und „ultraleicht“ schließen sich nicht gegenseitig aus.

Die Fakten zur Exped Synmat Winterlite

Größen:

Größe Gewicht Länge Breite
M 450 g 183 cm 52 cm
MW 520 g 183 cm 65 cm
LW 575 g 197 cm 65 cm

Materialien:

  • Oben: 20 D Polyester, TPU Polyether Film Laminat, hydrolysefest (abrieb-, verschleiß- und strukturfest), Wabenstruktur geprägt
  • Unten: 20 D Polyester, TPU Polyether Film Laminat, hydrolysefest
  • Vliesisolation: 160 g/m² Texpedloft-Mikrofaser

Lieferumfang: Matte, Packsack, Reparaturset

Sinnvolles Zubehör: Mini Pump 10, Schnozzel Pumpbag (praktisch: gleichzeitig auch als Packsack nutzbar)

Weitere Details:

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Iris Schulte Renger

Zur Trekkingbegeisterten wurde Iris Schulte Renger durch den Jakobsweg. Die Journalistin liebt Kurz- und Langstreckenwandern und die Suche nach dem perfekten Equipment. Auf www.chaoskirsche.de sowie www.facebook.com/chaoskirscheontour/ kann man ihre Erlebnisse mitverfolgen. Pfeil Alle Artikel von Iris Schulte Renger