Ab sofort gibt's Björn Hereggers neuen Freeride-Film "Dasein" in voller Länge als Web-Movie. Im Fokus steht der "normale" Alltag zweier Freerider und die Bedeutung von bewusstem Handeln am Berg. Florian Fischl bat den 31-jährigen Tiroler zum Interview.

Florian Fischl: Björn, „Dasein“ ist das vierte Filmprojekt, das Du gemeinsam mit Stefan Häusl umgesetzt hast. Gab es für die Idee einen bestimmten Auslöser oder ist das aufgrund diverser Erfahrungen gewachsen?

Im Gegensatz zu vielen anderen Skifilm-Produktionen filmen Stefan Häusl und Björn Heregger für ihre Projekte nur zu zweit und direkt vor ihrer Haustüre am Arlberg. | Foto: Archiv Heregger
Im Gegensatz zu vielen anderen Skifilm-Produktionen filmen Stefan Häusl und Björn Heregger für ihre Projekte nur zu zweit und direkt vor ihrer Haustüre am Arlberg. | Foto: Archiv Heregger

Björn Heregger: Jeder unserer Filme hatte bisher die Absicht den Zusehern nicht nur das Erlebnis „Freeride“ zu vermitteln. Wir wollten immer eine Geschichte erzählen. Zusammen mit Hanno Mackowitz, Filmer und Schnitt, ist es uns gelungen sowohl die Ästhetik, für die unser Skifahren steht, zu zeigen, als auch einen Blick hinter die Fassade zuzulassen. Bestimmte Erlebnisse könnte ich dafür nicht verantwortlich machen. Vielmehr ist es der Wunsch, Freeriden ein Stück weit weg vom Klischee des „Verrücktseins“ und hin zu einer Sportart zu tragen, die sehr viel mehr mit Vorbereitung, Erfahrung und analytischer Einschätzung von risikobehafteten Situationen zu tun hat, als man das auf dem ersten Blick vermutet.

Der Wolf im Schafspelz

Im Film vermittelt Ihr Sicherheitsaspekte wie Risikoeinschätzung und Entscheidungsfindung, ohne den Fokus primär auf das anspruchsvolle und ausgesetzte Gelände lenken, in dem Ihr unterwegs seid. Dennoch geben meist Actionszenen den Ton an. Wie passt das zusammen?

Eine Frage der Vorbereitung. Auch das Thema "Sicherheit am Berg" kommt in "Dasein" nicht zu kurz. | Foto: Heregger/Häusl
Eine Frage der Vorbereitung. Auch das Thema „Sicherheit am Berg“ kommt in „Dasein“ nicht zu kurz. | Foto: Heregger/Häusl

Björn Heregger: Unterm Strich möchten wir natürlich auch spektakuläre Freerideszenen zeigen – Aufnahmen, die einem ganz klar vor Augen führen, dass hier Profis am Werk sind. Im Endeffekt hoffen wir darauf, dass sich das Publikum auch auf das Gesprochene im Film konzentriert und die „strengeren“ Abfahrten auch wirklich so versteht. Wir weisen im Film mehrmals darauf hin, ohne mit dem Finger zu zeigen, dass aus diesem Sport sehr, sehr schnell bitterer Ernst werden kann. In der klassischen Lawinenkunde ist des Öfteren vom „Wolf im Schafspelz“ die Rede – und das ist tatsächlich der Fall. Auch nach vielen Jahren, die wir weitestgehend unfallfrei, in den winterlichen Bergen erleben durften, reicht nach wie vor ein Fehler, eine Unachtsamkeit und man befindet sich mittendrin, im ‚worst case‘! Deshalb lautet unser Appell – vorbereiten, vorbereiten, vorbereiten – Lawinenkurse besuchen, Guides buchen und sich mit der Materie beschäftigen – im Zweifelsfall lieber einmal öfter NEIN sagen als einmal zu oft JA!

 

Oft studieren Björn Heregger und Stefan Häusl den ganzen Winter über die Entwicklung einer Line, bis der Tag X gekommen ist. | Foto: Heregger/Häusl
Oft studieren Björn Heregger und Stefan Häusl den ganzen Winter über die Entwicklung einer Line, bis der Tag X gekommen ist. | Foto: Heregger/Häusl

Wie geht Ihr persönlich mit dem Risiko um?

Björn Heregger: Der Stefan und ich verfolgen am Berg eine sehr defensive Strategie. Wir beobachten gewisse Linien oft den ganzen Winter über, um für den Tag X gerüstet zu sein. Sollte aber dann auch nur ein Faktor gegen eine Befahrung sprechen, verbringen wir den Rest des angebrochenen Tages lieber bei Kaffee und Kuchen.

Dasein: Über das Füreinander am Berg

In Dasein geht es auch um das Füreinander und blindes Verständnis am Berg. Was sind Deiner Meinung nach die drei wichtigsten Eigenschaften eines passenden Skipartners im schwierigen Gelände?

Björn Heregger und Stefan Häusl sind nicht nur beste Ski-Freunde. Am Berg agieren sie wie eine Einheit und vertrauen einander blind. | Foto: Heregger/Häusl
Björn Heregger und Stefan Häusl sind nicht nur beste Ski-Freunde. Am Berg agieren sie wie eine Einheit und vertrauen einander blind. | Foto: Heregger/Häusl

Björn Heregger: Das kann man schwer in Worte fassen bzw. erklären. DIE Eigenschaft, die alles ausmacht ist Vertrauen. Vertrauen in die Fähigkeiten des jeweils anderen. Vertrauen wächst natürlich mit der Zeit und wird nicht von heute auf morgen aufgebaut. Das Können spielt eine gewisse Rolle. Befindet man sich sportlich auf einem ähnlichen Level, kann man die gemeinsame Zeit eher genießen. Spiegelverkehrt geht es natürlich auch um das Können in Stresssituationen. Läuft etwas schief, zeigt sich, ob ein Team perfekt funktioniert oder auch nicht. Und letzten Endes sind es die gemeinsam gemachten Erfahrungen, die zusammenschweißen. In gewissen Situationen lernt man einen Menschen, von dem man glaubt ihn oder sie gut zu kennen, plötzlich von einer ganz anderen Seite kennen und da zeigt es sich dann auch, ob die Partnerschaft Bestand hat oder ob es eher die letzte gemeinsame Aktion war.

 

Eingespieltes Team: Seinen Ski-Partner Stefan Häusl versteht Björn Heregger am Berg "blind". | Foto: Heregger/Häusl
Eingespieltes Team: Seinen Ski-Partner Stefan Häusl versteht Björn Heregger am Berg „blind“. | Foto: Heregger/Häusl

Manchmal verlieren auch Freeride-Profis in banalem und technisch relativ anspruchslosen Gelände die Kontrolle und bezahlen im schlimmsten Fall mit ihrem Leben. Ist es als Freerider möglich, dieser tückischen und doch so menschlichen Gefahr vorzubeugen?

Björn Heregger: Spricht man über Fahr- oder Technikfehler in relativ einfachem Gelände, so entstehen diese meist aus einer gewissen Routine heraus, die leider sehr menschlich ist und sich über einen längeren Zeitraum, wohl oder übel, einschleicht. Jeder der es schon einmal erlebt hat weiß, wovon ich spreche wenn ich sage, dass man dann ab und zu einen Schuss vor dem Bug bekommt bzw. bekommen muss. Geht dieser glimpflich aus, weiß man, dass es an der Zeit ist der Routine entgegenzuwirken.

 

Gehört so etwas in die Rubrik „Restrisiko“?

Dasein: Die ständige Suche und das Finden dieser intensiven Erfahrungen treiben Stefan Häusl und Björn Heregger in ihrem Sportler-Dasein an. Der Film zeigt aber vor allem, wie Freerider ticken, wie dieser extreme Sport Teil des Alltags wird und er sich doch harmonisch in ihr normales Leben einfügt. | Foto: Hanno Mackowitz
Dasein: Die ständige Suche und das Finden dieser intensiven Erfahrungen treiben Stefan Häusl und Björn Heregger in ihrem Sportler-Dasein an. Der Film zeigt aber vor allem, wie Freerider ticken, wie dieser extreme Sport Teil des Alltags wird und er sich doch harmonisch in ihr normales Leben einfügt. | Foto: Hanno Mackowitz

Björn Heregger: Naja, das mit dem Restrisiko ist so eine Sache. Man versucht natürlich nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln und dieses ominöse Restrisiko so gering wie möglich zu halten. Es ist aber auch so, dass sich die Einschätzung der Gefahr und das Bewerten des Risikos auf einer sehr subjektiven Ebene abspielt. Was für mich als alltägliche Herausforderung durchgeht, ist für andere die Herausforderung ihres Lebens und umgekehrt! Das Konzept des Restrisikos besagt aber auch, und das wird sehr oft übersehen, dass wir dieses Risiko, auch wenn es noch so gering erscheint, bewusst eingehen. Letzten Endes spielt es dann auch keine Rolle, ob wir über zehn oder zwei Prozent Restrisiko sprechen – entscheidend ist die Tatsache, dass wir es bewusst annehmen – alles andere ist fahrlässig. Wenn ich z.B. mit dem Auto eine weitere Strecke in Angriff nehme, dann wähle ich auch ein gewisses Risiko. Der Unterschied ist allerdings, dass ich mir der Gefahr nicht unmittelbar bewusst bin.

Freeriden: Back and front

Freeriden in den 80er- und 90er-Jahren vs. heute: Sind die Herren Schmidt, Plake und Coombs in einer Liga mit Seth Morrison und Andreas Fransson oder haben sich die Fähigkeiten von Freeridern im extremen Gelände tatsächlich noch weiterentwickelt?

Steil ist geil? Ab einem gewissen Grad ist mit Skifahren definitiv Schluss. | Foto: Heregger/Häusl
Steil ist geil? Ab einem gewissen Grad ist mit Skifahren definitiv Schluss. | Foto: Heregger/Häusl

Björn Heregger: Man muss die jeweiligen Aktuere natürlich vor dem zeitlichen Hintergrund betrachten. Schmidt, Plake, Coombs und viele andere waren zu ihrer Zeit, als man Freeriden gerade erst gehen lernte, Ikonen. Sie hatten diese Idee von Skifahren abseits des Mainstreams. Das Niveau hat sich seitdem natürlich weiterentwickelt. Besonders gut kann man das an der Entwicklung der Freeride World Tour erkennen: Mit Linien, die noch vor vier oder fünf Jahren locker gereicht haben, um einen Platz unter den ersten fünf zu ergattern, gewinnt man heute keinen Blumentopf mehr. Dabei verhält es sich ziemlich ähnlich wie bei Filmen. Man kann sich sehr viel von den anderen abschauen und analysieren. um es in der Folge ein klein wenig anders zu machen. Im extremen Steilwandfahren, wie es z.B. Andreas Fransson betreibt, würde ich auch unterstreichen, dass sich vieles weiterentwickelt hat. Wobei man ganz klar sagen muss, dass es fürs Skifahren im steilen Gelände ganz klare Grenzen gibt. Das heißt ab einer Steilheit von 50° wird es schon verdammt schwer, über längere Passagen, einen Schwung an den anderen zu reihen – natürlich auch abhängig von den Bedingungen, Exponiertheit, usw. Ab einer Steilheit von 55° ist kontrolliertes Skifahren nur mehr sehr, sehr schwer möglich und das ganz wird eher als kontrolliertes Abrutschen über die Bühne gehen. Ab einer gewissen Neigung ist es dann gänzlich vorbei, mit dem Skifahren.

 

Wie wird der typische Freerider in der Gesellschaft dargestellt?

Oft studieren Björn Heregger und Stefan Häusl den ganzen Winter über die Entwicklung einer Line, bis der Tag X gekommen ist. | Foto: Heregger/Häusl
Oft studieren Björn Heregger und Stefan Häusl den ganzen Winter über die Entwicklung einer Line, bis der Tag X gekommen ist. | Foto: Heregger/Häusl

Björn Heregger: Jung, wild und unüberlegt – und ich muss sagen, dass ich das zum Teil auch nachvollziehen kann. Den ganzen Winter über bin ich auch sehr viel in Skigebieten unterwegs und sehr oft gefällt mir nicht, was ich zu sehen bekomme. Leider wird man aber allzu leicht über einen Kamm geschert und anhand von Kleidung, Ausrüstung, usw. einer Gruppe zugeordnet. Unser Film soll nicht zuletzt auch zeigen, dass wir als Profi-Freerider, sehr wohl eine Ahnung haben was wir da draußen machen. Und vielleicht können wir auch den einen oder anderen ‚Nachwuchsfreerider‘ davon überzeugen, dass es sich lohnt ein paar Saisonen in die Lehre zu gehen, um die vielen, herrlichen Linien in die Berge zu zaubern.

 

Das Angebot an Freeride-Filmen wächst stark und man sieht sich schnell satt an fetten Lines, steilen Rinnen und Tricks. Wird in Zukunft eine Entschleunigung stattfinden und mehr Raum für Soul, Emotionen und Storytelling schaffen oder ist die Kommerzialisierung der Sportart schon zu weit vorangeschritten?

Björn Heregger: So sehr ich mir das persönlich auch wünsche, so wenig glaube ich daran. Es ist nun mal das „Höher, Schneller, Weiter“, dass die Menschen in ihren Bann zieht. Rein sportlich gesehen, habe ich absolut nichts dagegen und bewundere die Entwicklung der Freestyle-Szene. Ich kann mir aber keinen „reinen“ Skifilm ansehen, in dem es nur um Action und keine Rahmenhandlung geht. Mich interessiert die emotionale Ebene, auf der sich ein Abenteuer abspielt, immer mehr. Bei den diversen Bergfilm- und Freeskifilmfestivals sind es immer diese Filme, die mir in Erinnerung bleiben. Ich denke, es wird auch in Zukunft immer wieder Produktionen geben, die mit realtiv wenig Budget, schöne Filme abliefern werden. Man muss nur einen Blick in die zweite Reihe werfen und da wird man diese dann finden. Die großen Produktionen versperren oftmals den Blick dahinter.

Björn Heregger persönlich

Was ist für Dich die ästhetischste Art das Freeriden zu genießen?

Morgens am Berg, fern vom Skigebiet, perfekt! | Foto: Heregger/Häusl
Morgens am Berg, fern vom Skigebiet, perfekt! | Foto: Heregger/Häusl

Björn Heregger: Freeriden an sich ist ein sehr ästhetischer Sport. Es ist diese elegante Bewegung, die mich Winter für Winter aufs neue begeistert. In Dasein war einer dieser Momente definitiv diese eine lange Linie, die mit meinen Atemgeräuschen während der Abfahrt unterlegt wurde. Für diese eine Linie schliefen wir am Berg und stiegen frühmorgens nochmals etwa eineinhalb Stunden zum Einstieg auf. Die Abfahrt selbst war der reinste Genuss. Ideale Steilheit, ideale Länge und Schneeverhältnisse, wie man sie in den Alpen nicht oft präsentiert bekommt. Ein Schwung fügte sich nahtlos an den anderen. Ich spreche nicht gern davon, aber ein gewisser Flow-Effekt war schon vorhanden.

 

Wo bist Du in solchen Momenten und was nimmt am meisten Raum ein?

Dasein zeigt pures Freeriden und lässt den Zuschauer diese Abenteuer in wunderbaren Bildern miterleben. | Foto: Hanno Mackowitz
Dasein zeigt pures Freeriden und lässt den Zuschauer diese Abenteuer in wunderbaren Bildern miterleben. | Foto: Hanno Mackowitz

Björn Heregger: Für mich spielt sich Freeriden mittlerweile in den Bergen weit außerhalb der Skigebiet ab. Der Aufstieg ist für mich integraler Bestandteil der Abfahrt – wobei ich natürlich versuche Zeit und die Mühen des Aufstiegs so gering wie möglich zu halten, um die gesamte Kraft und Konzentration für die Abfahrt zu sparen. Den einen Moment gibt es nicht, bzw. es gibt diesen Moment schon, aber er ist so flüchtig, dass man ihn schon wieder vergessen hat sobald er geschieht. Nichtsdestotrotz erinnert man sich aber immer wieder an diese flüchtigen Augenblicke und wahrscheinlich ist man ein ganzes Skifahrerleben auf der Suche danach.

 

Du hältst Dich im kommenden Jahr zur Abwechslung fern von der Freeride World Tour um Dich anderen Projekten zu widmen. Warum?

Björn Heregger: Der Wettkampf hat mich über die letzten Jahre blind gemacht für die Schönheit und Ästhetik dieses Sports. Im Wettkampf ist dafür kein Platz, auf der Worldtour geht es zusehends um Cliffs, Tricks, usw. Das, was zwischen den Felsen passiert, rückt leider mehr und mehr in den Hintergrund. Vor zwei Jahren hatte ich die Ehre mit Davo Karnicar, Skialpinist der Extraklasse – unter anderem erste durchgehende Befahrung des Mount Everest, einen kleinen Filmclip für unseren gemeinsamen Sponsor Salewa zu machen. Dort erzählte mir Davo, mittlerweile 50 Jahre alt, seine Motivation ist es, den schönsten Schwung auf Skiern zu suchen. Was oder wo auch immer dieser Schwung sein mag – ich finde die Idee toll und begebe mich in den kommenden Wintern auch auf diese Suche!

 

Ich hoffe die Kamera ist dabei im Gepäck?

Björn Heregger: Die kommenden zwei Jahre werden wir auf alle Fälle wieder sehr viel mit der Kamera ausrücken. Zum einem hat sich mittlerweile rund um Joi Hoffmann und Daniel Regensburger eine Crew gebildet, die jedes Jahr mit einer sehenswerten Produktion aufwarten kann. Zum anderen stecken der Stefan und ich schon wieder unsere Köpfe zusammen und hoffen, dass dem Hanno die zündende Idee kommt …

 Hartware mit Björns Handschrift?

Auch der Materialsektor hält Dich derzeit aktiv. Auf was können wir uns freuen?

Björn Heregger: Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, um in Zukunft wirklich mit einem Schuh, einer Bindung und einem Ski möglichst alle Bereiche des Freeridens abzudecken. Vor allem auf dem Schuh- und Bindungssektor werden wir die kommenden Jahre einiges an neuen Produkten sehen.

 

Letzte Frage: Was ist das am meisten unterschätzte Freerideland der Welt wenn man eine gesunde Mischung aus Gelände, Abenteuer und Atmosphäre sucht?

Björn Heregger: Ach, da gibt es einige. Je nachdem wie das Budget und/oder die Vorlieben aussehen. Überall findet man Eigenheiten die man sonst nirgends findet. Besonders ist mir jedoch die Südwestküste Norwegens in Erinnerung. Landschaftlich unheimlich schön und der Firn gehört mit zum Besten was ich unter den Skiern hatte. Man muss sich Norwegen zwar leisten können und auch wollen, aber für Frühjahrstouren gibt es wohl keine bessere und schönere Gegend – außer ein paar weißen Flecken in den österreichischen Alpen – die verrate ich aber besser nicht, sonst gibt es Dampf von den Locals!

Vielen Dank für das Interview! 


 

Dasein: Jetzt in voller Länge auf Youtube„Dasein“ – der Freeride-Film von Stefan Häusl und Björn Heregger

Der Freeride-Film  Dasein stellt, dem herausragenden Können der beiden Protagonisten Stefan Häusl und Björn Heregger, vor allem einen Aspekt in den Vordergrund: Die Existenzfrage. Eingepackt in spektakuläre Freeride-Action steht das Dasein füreinander am Berg und gleichzeitig für die Freunde und Familie zuhause im Mittelpunkt. Das Filmprojekt Dasein zeigt in bewegenden Bildern das „normale“ Alltagsleben zweier Extrem-Skifahrer.

Anders als viele andere Filmcrews drehen Stefan Häusl und Björn Heregger für ihre Projekte nur zu zweit und direkt vor ihrer Haustüre am Arlberg. Die beiden sind nicht nur beste Ski-Freunde. Am Berg agieren sie wie eine Einheit und vertrauen einander blind. Sie verstehen einander klar und können die Meinung des anderen hundertprozentig richtig einschätzen. Und das ist auch notwendig, denn Freeriden auf ihrem Niveau bringt die Extremsportler an die Grenze von Sein oder Nicht-Sein.

Die passende Ausrüstung zum Freeriden gibt’s bei Bergzeit:

Mehr zum Thema Freeriden im Bergzeit Magazin:

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