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Mit der Neo Air XLite Isomatte von Therm-A-Rest macht sogar das Abbauen Spaß. Ruckzuck zusammengepackt passt das Leichtgewicht in jeden Rucksack. Und angenehm schlafen tut es sich auf ihr auch.

Optik und Größe der Neo Air XLite

Die Therm-A-Rest Isomatte im aufgeblasenen Zustand. | Foto: Clemens Gastgeber
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Die Therm-A-Rest Isomatte im aufgeblasenen Zustand. | Foto: Clemens Gastgeber

Die Therm-A-Rest Neo Air XLite Isomatte fällt einem durch das leuchtend gelbe Außenmaterial sofort ins Auge. Ob Verkaufsstrategie oder nicht, in der Dunkelheit ist sie dadurch gut zu sehen. Die anatomisch an den Körper angepasste Form (schmaler Fußteil, breiterer Oberteil) macht ebenfalls einen guten Eindruck und spart außerdem Gewicht, Platz und Zeit beim Aufblasen.

Allerdings ist die Isomatte relativ schmal bemessen und fällt in Größe „Regular“ mit einer Länge von 183 Zentimetern sehr kurz aus. Aus diesem Grund habe ich mit 180 Zentimetern Körpergröße zu „Large“ gegriffen, da die Matte mit einer Länge von 196 Zentimetern mehr Liegefläche bietet. Dennoch war es nicht immer leicht, die richtige Position auf der Matte zu finden, ohne dass Kopf oder Füße Bodenkontakt hatten. Als weitaus schwieriger erwies sich jedoch das Umdrehen, da die Oberfläche einen guten Grip aufweist und so, wie in meinem Fall, das Rutschen der Polyester-Außenhülle eines Kunstfaser-Schlafsacks erschwert.

Material, Funktionalität und Komfort

Wie nicht anders zu erwarten, besteht das Leichtgewicht (Large: 460 Gramm) rein aus Kunststoff, ohne Schaumstoffeinlage, Überzug oder Ähnlichem. Der Versuch, sich ohne Unterlage (Schlafsack, Überzug, Bekleidung) auf die Matte zu legen, sollte ein solcher bleiben, denn abgesehen vom strengen Geruch des Materials klebt man bereits nach wenigen Sekunden mit der Haut an der Matte, es bildet sich Schweiß und man hat das Gefühl, in einem Berg von Plasik-Einkaufstüten zu schlafen.
Durch die sehr gute Isolation, die durch die Aluminium-Zwischenlage und die relativ hohe Luftschichtdicke erreicht wird, wird dieser Effekt noch verstärkt und erfordert zumindest in warmen Nächten (10 Grad Celsius und mehr) eine zusätzliche Unterlage (Schlafsack oder Ähnliches). In kalten Nächten hingegen fühlt sich die Therm-A-Rest Neo Air XLite zuhause, so scheint der angegebene Grenzwert von minus 5 Grad Celsius bis minus 10 Grad Celsius realistisch.

Der Isomattenpraxistest. | Foto: Max Gassner
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Der Isomattenpraxistest. | Foto: Max Gassner

Auf- und Abbau der Isomatte

Im Nu und mit wenigen Atemzügen aufgeblasen: die Therm-A-Rest Neo Air XLite Isomatte. | Foto: Clemens Gastgeber
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Im Nu aufgeblasen: die Therm-A-Rest Neo Air XLite Isomatte. | Foto: Clemens Gastgeber

Die Matte ist mit wenigen Atemzügen aufgeblasen und bereit verwendet zu werden. Nachdem man sich in der bevorzugten Schlafposition auf die Matte gelegt hat, empfiehlt es sich, wieder etwas Luft auszulassen. Dies führt dazu, dass schwere Körperteile in die Matte einsinken und man verhältnismäßig angenehm liegt beziehungsweise schläft. Das Schraubventil befindet sich am Kopfende der Isomatte, wo es leicht erreichbar ist. Wie auch die restliche Matte, ist das Ventil sauber verarbeitet und hält absolut dicht.

Der Abbau der Neo Air XLite geht überraschend einfach und schnell. Zuerst öffnet man das Ventil und rollt die Matte grob ein, um den Großteil der Luft auszulassen.

Erst dritteln... | Foto: Clemens Gastgeber
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Erst dritteln… | Foto: Clemens Gastgeber

Hierbei, wie auch beim Aufblasen, fällt der große Öffnungsquerschnitt des Ventils auf, der ein schnelles und einfaches Durchströmen der Luft ermöglicht. Mit der Neo Air XLite, ebenso wie bei allen anderen Isomatten von Therm-A-Rest, sind lästige Zusammenroll- und Presstechniken Vergangenheit. Anschließend wird die Matte in der Breite gedrittelt, vom Fußende her eingerollt und das Ventil verschlossen. Da der mitgelieferte Packsack sehr großzügig dimensioniert ist, hat man beim „Dritteln“ keine enge Toleranz. Grundsätzlich lässt sich die Isomatte ohne übertriebene Anstrengungen auf die Größe einer 0,75-Liter PET-Flasche zusammenrollen und findet somit in jedem Rucksack oder Kajak ebenso wie in jedem anderen Transportmittel ihren Platz.

Mein Fazit zur Therm-A-Rest Neo Air XLite Isomatte

... dann rollen. | Foto: Clemens Gastgeber
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… dann rollen. | Foto: Clemens Gastgeber

Im Laufe des fünfwöchigen Testzeitraums der Therm-A-Rest Neo Air XLite kam diese beinahe täglich zum Einsatz, wobei sie jeden Tag verpackt und wieder aufgebaut wurde. Bei der Wahl der Isomatte waren das geringe Packmaß und Gewicht besonders wichtig. Auf Komfort hatte ich nicht geachtet – umso schöner die Entdeckung, dass es wirklich angenehm ist, auf der Therm-A-Rest Neo Air XLite zu schlafen. Mittlerweile ziehe ich die Matte sogar diversen Luftmatratzen vor, mit dem Kompromiss, dass die Liege in ihrer Figuration sehr sportlich bemessen ist und so die Hände des Öfteren neben der Matte aufwachen. Ein weiterer großer Pluspunkt der Isomatte ist das schnelle und intuitive Auf- und Abbauen. Wenn man sich nach einem anstrengenden und langen Tag nur nach Schlaf sehnt und dann die Unterlage auch in der Dunkelheit einfach und schnell einsatzbereit ist, freut sich die Sportlerseele.

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Clemens Gastgeber

...ist begeisterter Abenteurer auf allen Ebenen und liebt es in der Natur zu sein. Vor allem die Leidenschaft zum Kajakfahren treibt ihn an - so wird jede freie Minute genützt, um Spaß am Wasser zu haben. Pfeil Alle Artikel von Clemens Gastgeber