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Community-Abenteuer von Julbo

Draw the Line #2: Die Tiroler Gipfel im Visier

4 Minuten Lesezeit
Nimm drei Athleten, bring sie an einen Ort, den die meisten von Euch noch nicht kennen. Füge die aktive Mitwirkung der Instagram Community von Julbo hinzu, um das Ganze etwas aufzupeppen, und Du erhältst eine zweite Ausgabe von Draw the Line, bei der jeder auf seinen Geschmack kommt! Hier erfährst Du, was Du zwischen dem 6. und 9. September in Tirol verpasst hast, wenn Du in der Zeit nicht in den sozialen Netzwerken von Julbo vorbeigeschaut hast!

Ein vernetztes Abenteuer, bei dem Du der Held bist

Eine Route im Zeichen der „sanften Mobilität“

Bis auf die Anfahrt zum vereinbarten Treffpunkt mit dem Auto haben unsere Athleten zwischen dem Matreier Tauernhaus und dem Großglockner-Gipfel komplett auf motorisierte Transportmittel verzichtet. Auf dem Programm standen lediglich Fortbewegungsformen wie Mountainbiken, (sehr sportliches) Wandern, Bergsteigen, Paragliding und Klettern, um die durch zwei österreichische Täler führende Route zu absolvieren. Der Ablauf an den einzelnen Tagen gestaltete sich wie folgt: 

Der Großvenediger zum Aufwärmen

6 km Anfahrt mit dem Rad, daraufhin 10 km mit 2000 Steigungsmetern zum Erreichen des Großvenediger (3666m), das war schon mal ein ordentliches Warm-up… und dann ging es natürlich die gleiche Strecke wieder zurück in die Unterkunft zum Abendessen! 

Unterwegs in Tirol: Die Julbo-Community schickte die drei Athleten zuerst zum Großvenediger, ...

Julbo | Mathis Dumas

Unterwegs in Tirol: Die Julbo-Community schickte die drei Athleten zuerst zum Großvenediger, …


... den sie direkt am ersten Tag erklommen.

Julbo | Mathis Dumas

… den sie direkt am ersten Tag erklommen.


Mit verschiedenen Sportarten von einem Tal ins andere

Am zweiten Tag durchquerten die drei mit dem Fahrrad, dem Gleitschirm, zu Fuß und kletternd das Tal zwischen Großvenediger und Großglockner.

Julbo | Mathis Dumas

Am zweiten Tag durchquerten die drei mit dem Fahrrad, dem Gleitschirm, zu Fuß und kletternd das Tal zwischen Großvenediger und Großglockner.


10 km Mountainbiken auf der Straße, dann 1.400 m Aufstieg zu Fuß mit dem Gleitschirm im Rucksack auf den Cimaroos (2421m). Am zweiten Tag von Draw the Line stand zunächst erst einmal allen der Schweiß auf der Stirn… weil wir von dichten Wolken und hoher Luftfeuchte umgeben waren. Doch dann riss die Wolkendecke auf und es war für David, Caro und Philipp möglich, in dieser Reihenfolge loszufliegen, um sich auf der Terrasse des Restaurants Kals-am-Grossglockner wieder zu treffen. Nachdem sich alle schnell gestärkt hatten, stiegen unsere drei Alpinisten wieder auf ihr Mountainbike, um sich auf den steilen Weg hoch zur Locknerhütte (2200 m) zu machen, und zwischendurch an einer Felswand eine Pause einzulegen, um auch den Armen etwas zu tun zu geben…. Was für ein Tag!

Der höchste Berg Österreichs, gekrönt von einem pyramidenförmigen Gipfel

Zum Abschluss von Draw the Line brauchte es einen symbolträchtigen Gipfel. Der 3789 m hohe Großglockner ist zwar der Aufhänger des Projekts, doch dessen klassische Route wäre zu einfach gewesen. Der Stüdlgrat war eine bessere Option, ein wunderschöner Felsgrat mit 600 Höhenmetern ermöglichte es Caro, die kleine Seilschaft anzuführen und ihr einzigartiges Klettertalent zu demonstrieren. Ein traumhaftes Finish. 

Am dritten Tag ging es zum Abschluss auf den Großglockner, aber nicht auf dem Normalweg.

Julbo | Mathis Dumas

Am dritten Tag ging es zum Abschluss auf den Großglockner, aber nicht auf dem Normalweg.


Die Community hatte beschlossen, die Athleten über den Stüdlgrat zu schicken.

Julbo | Mathis Dumas

Die Community hatte beschlossen, die Athleten über den Stüdlgrat zu schicken.


Video: Das Abenteuer zum Anschauen

Ein paar Anekdoten

Mit Schafen den Apfelstrudel teilen: In Tirol sind die Schafe riesig, ebenso wie ihr Appetit. Bei einer kleinen Stärkung in der Neuen Prager Hütte musste man sich auf der Terrasse fast mit den Schafen anlegen, damit sie einem nicht den Apfelstrudel wegfutterten!

Philipp Reiter, der seine Wurzeln im Trailrunning nicht verleugnen kann: Philipp Reiter ist nicht so einfach kaputt zu kriegen… Trotz voll gepackter Tage bietet Philipp gern an, die Strecke einfach zu laufen, als wir für drei Personen nur zwei Räder zur Verfügung haben und läuft den Großglockner ohne Unterbrechung in 1h15 herunter, das entspricht 2000 negativen Höhenmetern… oder ein „normales“ Fahrrad zu wählen, während der Rest der Truppe sich für ein E-Bike entscheidet! Und auch nach einer – durch angeregte Gespräche am Tresen – nur zweistündigen Nacht ist er am letzten Tag wieder fit wie ein Turnschuh! Der Mann ist nicht zu stoppen.  

Über den Stüdlgrat ging es am letzten Tag auf den Großglockner - für Philipp Reiter auch mit wenig Schlaf kein Problem.

Julbo | Mathis Dumas

Über den Stüdlgrat ging es am letzten Tag auf den Großglockner – für Philipp Reiter auch mit wenig Schlaf kein Problem.


Die Rolle der Community

Wir müssen zugeben, dass wir bei Julbo keine Erfahrung damit haben, in dieser Region der Alpen Dinge zu organisieren. Als wir dieses Projekt auf die Beine stellten, bei dem das Mitwirken der Community von entscheidender Bedeutung war, waren wir ein bisschen unsicher. Aber letztendlich habt ihr uns nicht im Stich gelassen, ganz im Gegenteil. Bei jeder unserer Fragen, Umfragen oder Aktionsaufrufe hat Eure Teilnahme all unsere Erwartungen übertroffen. Egal, ob es um ernste Themen ging wie die Auswahl der Route für den nächsten Tag oder um lustige Herausforderungen… Euch scheint das Konzept von Draw the Line gefallen und 3,5 Tage in Atem gehalten zu haben. Ein großes Dankeschön daher an Dich, dass Du unseren Athleten dabei geholfen hast, diese Route zusammenzustellen. Wir hoffen, Du hattest Spaß dabei! 

Draw the Line war nur mit Hilfe der Community möglich, ...

Julbo | Mathis Dumas

Draw the Line war nur mit Hilfe der Community möglich, …


... die nicht nur die Route vorgab, sondern auch Fragen beantwortete und lustige Herausforderungen annahm.

Julbo | Mathis Dumas

… die nicht nur die Route vorgab, sondern auch Fragen beantwortete und lustige Herausforderungen annahm.


Wie jeder weiß, ist es oft nicht einfach, bei einem gelungenen Projekt eine ebenso erfolgreiche Fortsetzung hinzubekommen (Wie oft ist man beim 2. Teil eines Blockbusters im Kino enttäuscht?). Diese zweite Ausgabe von Draw the Line, in einem für 80% unseres Teams unbekannten Gelände war ein facettenreiches Abenteuer mit menschlichen, digitalen und sportlichen Komponenten. Wir nehmen viele tolle Erinnerungen mit und haben so richtig Lust bekommen, diese wunderschöne Region noch einmal in aller Ruhe zu erkunden.

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