Kärnten - Berglust auf der Südeseite der Alpen
Kärnten zaubert Ihnen mit magischen Momenten im Nationalpark Hohe Tauern, den Geologischen Lehrpfaden des Karnischen Höhenwegs, einem der größten Zirbenwälder und einem wanderbaren Kunstprojekt unvergessliche Urlaubsmomente.

Magische Momente in der monumentalen Naturlandschaft des Nationalparks Hohe Tauern

Gletschertrekking am Pasterzengletscher
Gletschertrekking am Pasterzengletscher

Das preisgekrönte Outdoorprogramm „Magische Momente“ eröffnet die sieben besten Naturerlebnisse im Nationalpark Hohe Tauern! Vom Gipfelsieg am Großglockner bis zur Steinbockbeobachtung.

Magische Momente. Es gibt Augenblicke, in denen die Zeit stehen bleibt! Der Sonnenaufgang am Gipfel des Großglockners, der Anblick eines Steinbocks in freier Wildbahn oder die sausende Fahrt im Raftingboot über eine Wasserwalze. Magische Momente, die den Urlaub bereichern und zeitlebens ein Lächeln auf die Lippen zaubern, wenn man an den EINEN Augenblick zurückdenkt.

Outdoor-Service. Das mehrfach ausgezeichnete Info- & Buchungscenter der Nationalpark-Region kümmert sich um den Shuttle-Service, die Top-Guides wie die legendären Bergführer von Heiligenblut oder die Nationalpark-Ranger, den Ausrüstungsverleih und all die weiteren Details, während man sich ganz einem unvergesslichen Naturerlebnis widmen kann.

Unser Tipp: Gletschertrekking am Pasterzengletscher. Gesichert am Seil eines Großglockner- Bergführers, wird der größte Gletscher der Ostalpen, die Pasterze, völlig gefahrlos erwandert. Das Ziel der Gletscherwanderung am Fuße des Großglockners ist die bizarre Eiswelt des Hufeisenbruchs mit seinen funkelnden Eistürmen und Gletscherbrüchen.

Magische Urlaubsangebote. Den Wanderurlaub um zauberhafte Augenblicke bereichern – mit den Magischen Momenten! Die praktischen, flexiblen Urlaubspauschalen, wo die Gastfreundlichkeit und Kompetenz zertifizierter Natur Aktiv Beherberger mit Top-Outdoorprogrammen verbunden werden.

Die Destination. Großglockner – der höchste Berg Österreichs, Hohe Tauern – der größte Nationalpark der Alpen, Drau – der längste frei fließende Wildfluss der Alpen und viele zauberhafte Dörfer zum Verweilen: die Nationalpark-Region eröffnet zwischen dem ewigen Eis des Großglockners und den türkisen Badeseen Kärntens ein wahres Wander- und Urlaubsparadies!

Karnischer Höhenweg: Das großartige Bergerlebnis für Genießer

KarnischerHöhenweg: Wolayersee Hütte Lesachtal
KarnischerHöhenweg: Wolayersee Hütte Lesachtal

Der Karnische Höhenweg führt den gesamten Karnischen Kamm entlang, der an der Grenze zwischen Österreich und Italien verläuft. Er ist von Sillian bis Arnoldstein 155 Kilometer lang und kann in neun Tagesetappen bewältigt werden.

Der Karnische Höhenweg wird durch den Einschnitt des Plöckenpasses (1.357 Meter) in zwei Teilstücke gegliedert: ein Westliches, von Kalkmassiven geprägtes, wo der Weg kaum unter 2.000 Meter Höhe fällt und am Eisenreich mit 2.665 Meter seinen höchsten Punkt erreicht, und ein Östliches, wo sanfte Bergformen, Almen und Wälder vorherrschen. Der alpine Weitwanderweg führt durch ein landschaftlich überaus schönes und abwechslungsreiches Gebiet. Die Vielfalt an Bergformen beruht auf dem komplexen geologischen Aufbau der Karnischen Alpen. Deshalb wurden zwischen Sillian und dem Nassfeld entlang des Weges Geo-Trails (Geologische Lehrpfade) eingerichtet.

500 Millionen Jahre Erdgeschichte durchwandern: Am „Geo-Trail“, einem ganz besonderen Themenwanderweg, lassen sich 500 Millionen Jahre Erdgeschichte in wenigen Stunden erleben. Die Karnischen Alpen waren nämlich in grauer Vorzeit ein riesiges Meer. Der „Geo Trail“ besteht aus fünf verschiedenen insgesamt 20 Kilometer langen Wegen, die als Lehrpfade Wolayersee, Plöcken, Zollnersee, Nassfeld und Garnitzenklamm entsprechend ausgeschildert sind und in Höhenlagen zwischen 1.500 und 2.000 Meter verlaufen.

Am Pfad der Geschichte: Der „Friedensweg – Via della pace“ bezeichnet einen Höhenweg, der diesen Namen im ersten Weltkrieg ganz bestimmt noch nicht verdient hätte. Damals lagen sich in diesem Grenzgebiet zwischen Italien und Österreich feindliche Soldaten gegenüber. Heute bilden diese Steige, die zwischen den einzelnen Stellungen verliefen, einen Höhenwanderweg von über 155 Kilometer Länge. Die Friedenswege beginnen am Col di Lana und führen über die westlichen und östlichen Dolomiten weiter nach Sexten und von Sillian über die westlichen Karnischen Alpen schließlich bis zum Plöckenpass. Hier wurde auch das „Freilichtmuseum 1915 – 1918“ errichtet, das einerseits einen einzigartigen Ausflug in die (traurige) jüngere Geschichte des Landes macht und andererseits – wie schon der Name sagt – gleichzeitig ein Mahnmal für den Frieden darstellt.

Nockbergen: Mit einem Ranger durch einen der größten Zirbenwälder der Ostalpen

Nockberge Windebensee
Nockberge Windebensee

Die Kärntner Nockberge sind eines der alpinen Juwele des Landes. Sie zählen zu den ältesten Gebirgsformationen des europäischen Kontinents, während zugleich auch ihr Erscheinungsbild mit den sanften, abgerundet wirkenden Bergeshöhen seinesgleichen sucht.

In der Tourismusregion Nockberge haben sich sechs Gemeinden rund um den Biosphärenpark Nockberge zusammengeschlossen. Bestehende Ausflugsziele wie die Nockalmstraße (mit Sigi´s Natursaibling) und unterschiedlichste Einrichtungen (Erlebniswege, Silva Magica, Grundalm „Holzausstellung“) werden um die jeweiligen Besonderheiten der mitwirkenden Nockgemeinden (Feldkirchen, Himmelberg, Gnesau, Reichenau, Albeck, Deutsch Griffen) und dem Biosphärenpark Nockberge feinfühlig ergänzt. Der Biosphärenpark Nockberge ist in den Zentralalpen der jüngste in seiner Art und erhielt die begehrte Anerkennung durch die Unesco 2012. Die Ziele sind einfach: die Natur & Kulturlandschaft in ihrer Ursprünglichkeit zu erhalten und eine nachhaltige Entwicklung zwischen Mensch & Natur zu schaffen; Bewusstsein schaffen mittels Bildungsprogrammen; Erlebnisräume mit viel Gespür gestalten.

Ein Beispiel – Geführt in die Natur: Die Zirbenwanderung führt um die drei Turracher Seen durch einen der größten Zirbenwälder der Ostalpen. Man erfährt Geschichtliches über die Turracherhöhe, die typische Tier und Pflanzenwelt im Biosphärenpark Nockberge. Speziell die Zirbe mit all ihren Eigenschaften wird unter die Lupe genommen (Kennenlernen der Zirbe, Verwendung des Zirbenholzes, fertigen eines Zirben-Duftsäckchens uvm.). Diese Wanderung mit bestens geschultem Biosphärenpark Ranger ist als Rundwanderung geplant – man kehrt wieder zum Ausgangspunkt zurück!

Tipp: Im österreichweit größten Schatzhaus der Natur – „mythos edelstein“ Kranzelbinder auf der Turracherhöhe – bieten unter anderem Kristallgiganten, 250 Millionen Jahre alte versteinerte Bäume und über 10.000 Einzelexponate aus aller Welt ein unvergessliches Erlebnis!

Ein wanderbares Kunstprojekt: Bad Kleinkirchheim verbindet Kunst und Wandern

nockArt Bank
nockArt Bank

Bad Kleinkirchheim ist als Thermen- und Skiweltcuport bekannt. Mit dem Kunstprojekt nock/art wird der Ort, am Fuße des Biosphärenparks Nockberge gelegen, mit namhaften internationalen zeitgenössischen Künstlern auf mehrere Jahre hin Kunstwerke – Land Art – im weiteren Umraum der Gemeinde realisieren.

nock/art, das „wanderbare“ Kunstprojekt in Bad Kleinkirchheim, ist mehr als Kunst am Berg: Ab Juni 2015 werden sechs abwechslungsreiche Wanderwege mittels einigen wenigen, aber gezielten Eingriffen auf die Besonderheiten der Kulturlandschaft hinweisen. Dabei handelt es sich nicht um größere Eingriffe in den Natur- bzw. Kulturraum, sondern vielmehr werden heimische Materialien in einem sehr geraden und ansprechenden Design verarbeitet. Zudem bietet es ein lückenloses Mobilitätsangebot als auch ausgewählte regionaltypische Einkehrmöglichkeiten entlang der Wege. Ein innovatives App für Smartphones und familienfreundliche Illustrationen runden das erlebnisreiche Wanderangebot ab.

Die sechs nockart. Alle sechs Wege können von unseren Wandergästen auch problemlos mit den Etappen des Weitwanderwegs Alpe-Adria-Trail, der vom Großglockner bis nach Triest führt, kombiniert werden. Damit präsentiert Bad Kleinkirchheim sein regionales Zusatzangebot auch allen Weitwandergästen, welche die Destination passieren.

nock/art Wanderopening 4. bis 7. Juni 2015: Bad Kleinkirchheim lädt zur feierliche Eröffnung der sechs Wanderwege. Was Bad Kleinkirchheim so besonders macht ist seine Vielfalt, die sich hier nicht nur in der Natur, sondern auch in den einzelnen Erlebnisräumen widerspiegelt. Und weil diese so nah beieinander liegen, kann man sich auch ganz spontan entscheiden, ob man den Tag lieber in den Nockbergen, rund um Bad Kleinkirchheim/St. Oswald oder am Wasser, in Feld am See verbringt. Gut erholen wird man sich in jedem Fall. Denn die klare Luft und das einzigartige Panorama begleiten einen in der Region auf Schritt und Tritt. Genau, wie der unverkennbare Duft des Speik, einer geheimnisvollen Heilpflanze, die nur hier, in der unberührten Natur der Nockberge zu finden ist.

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