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Von der Wüste zur grünen Insel

Nord-Chile und die Osterinsel in Bildern

4 Minuten Lesezeit
Chile ist das längste Land der Welt und bietet durch seine Geographie große landschaftliche Kontraste. Ob hohe Berge in den Anden, lange Küsten, grüne Inseln oder die trockenste Wüste der Welt – Outdoor und Reise-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten.

Auf unserer dreiwöchigen Rucksackreise durch Chile versuchen wir so viele Facetten dieses faszinierenden Landes wie möglich zu erleben. Es verschlägt uns dabei in große und kleine Städte, in das weltweit für seinen klaren Sternenhimmel bekannte Valle del Elqui, die mit 1.200 Kilometern Länge riesige Atacama-Wüste, und bis über den südlichen Wendekreis hinaus auf die abgelegene Osterinsel.

Die Highlights

Patagonien in Südchile ist für sich schon eine Reise wert. Mindestens zwei Wochen sollte man für diesen Teil einplanen. Im zentralen Teil von Chile gibt es Städte, Wälder, die Anden, Vulkane und große Weinanbaugebiete zu entdecken. Im Nordteil lockt die drittgrößte Einöde der Welt, die Atacama-Wüste, und die karge Schönheit des Andenhochlands. Hier kann man ohne Probleme eine Woche und länger mit den unterschiedlichsten Naturschauspielen verbringen. Von hier bietet sich die Überfahrt nach Bolivien und Richtung Salar de Uyuni an.

3.833 Kilometer westlich von Chile befindet sich die zu Chile gehörige Osterinsel. Diese ist ein ganz eigenes Erlebnis und erfreut sich in den letzten Jahren bei Besuchern zunehmender Beliebtheit.

Fotogalerie: Die schönsten Bilder unserer Chile-Reise

Mehr über mein Rucksack-Abenteuer durch Chile gibt es auf meinem Adventureblog zu erkunden.

Berühmt ist die Region im Norden Chiles für ihre großen ausgetrockneten Salzseen (Salar), die sogar LKWs tragen können. | Foto: Tobias Kupek
Berühmt ist die Region im Norden Chiles für ihre großen ausgetrockneten Salzseen (Salar), die sogar LKWs tragen können. | Foto: Tobias Kupek
Zelten inmitten der trockenen Atacama-Wüste. Die untergehende Sonne färbt die ganze Landschaft. | Foto: Tobias Kupek
Zelten inmitten der trockenen Atacama-Wüste. Die untergehende Sonne färbt die ganze Landschaft. | Foto: Tobias Kupek
Im chilenischen Andenhochland: Die Lamas scheinen sich auf über 4.000 Metern noch wohl zu fühlen. Im Hintergrund: der Cerro Toco. | Foto: Tobias Kupek
Im chilenischen Andenhochland: Die Lamas scheinen sich auf über 4.000 Metern noch wohl zu fühlen. Im Hintergrund: der Cerro Toco. | Foto: Tobias Kupek
Gipfelsturm! Auf dem 5.600 Meter hohen Cerro Toco mit Blick nach Bolivien. | Foto: Tobias Kupek
Gipfelsturm! Auf dem 5.600 Meter hohen Cerro Toco mit Blick nach Bolivien. | Foto: Tobias Kupek
Langweilig wird die Landschaft im Andenhochland nicht, überall gibt es neue Formen und Farben zu entdecken. | Foto: Tobias Kupek
Langweilig wird die Landschaft im Andenhochland nicht, überall gibt es neue Formen und Farben zu entdecken. | Foto: Tobias Kupek
Die Vicuñas gehören zu den wilden Vertretern der vier Kameliden-Arten in den Anden: Lamas, Alpakas, Guanacos und Vicuñas. | Foto: Tobias Kupek
Die Vicuñas gehören zu den wilden Vertretern der vier Kameliden-Arten in den Anden: Lamas, Alpakas, Guanacos und Vicuñas. | Foto: Tobias Kupek
Die Milchstraße ist durch die geringe Lichtverschmutzung in der Atacama-Wüste mit bloßem Auge zu erkennen. | Foto: Tobias Kupek
Die Milchstraße ist durch die geringe Lichtverschmutzung in der Atacama-Wüste mit bloßem Auge zu erkennen. | Foto: Tobias Kupek
Wir setzen über zur abgelegenen Osterinsel, 3.500 Kilometer vom chilenischen Festland entfernt und mitten im Pazifik gelegen. | Foto: Tobias Kupek
Wir setzen über zur abgelegenen Osterinsel, 3.500 Kilometer vom chilenischen Festland entfernt und mitten im Pazifik gelegen. | Foto: Tobias Kupek
Die berühmten Moai, die aus den drei Vulkanen der Insel erbaut wurden. | Foto: Tobias Kupek
Die berühmten Moai, die aus den drei Vulkanen der Insel erbaut wurden. | Foto: Tobias Kupek
Am Ahu Tongariki finden sich mit Abstand die meisten stehenden Moais. 15 gut erhaltene Statuen sind hier wieder aufgestellt worden. | Foto: Tobias Kupek
Am Ahu Tongariki finden sich mit Abstand die meisten stehenden Moais. 15 gut erhaltene Statuen sind hier wieder aufgestellt worden. | Foto: Tobias Kupek
Auf der Osterinsel weiden zahlreiche Wildpferde, die sich jedoch nicht weiter an uns stören. | Foto: Tobias Kupek
Auf der Osterinsel weiden zahlreiche Wildpferde, die sich jedoch nicht weiter an uns stören. | Foto: Tobias Kupek

Praktische Reisetipps für Chile

Mitbringen sollte man auf jeden Fall etwas Abenteuerlust und grundlegende Spanischkenntnisse.

Beste Reisezeit

Die Hauptsaison in Chile ist in den Sommermonaten von November bis Februar. Insbesondere für das sehr südlich gelegene Patagonien und für die langen Strände ist das die beste Jahreszeit. Doch auch in der Nebensaison von September bis November und von März bis Mai hält das südamerikanische Land in der Mitte und im Norden angenehme Temperaturen bereit. Abseits der Hauptsaison ist es natürlich auch etwas günstiger. Zum Skifahren in den Anden und für einen Besuch Nordchiles eignet sich der Zeitraum Juni bis August gut.

Reiseplanung

Zahlreiche Reisen nach Chile lassen sich bequem im Reisebüro buchen. Doch gerade die individuelle Planung kann eine Reise besonders spannend machen. Vieles lässt sich in Chile vor Ort organisieren und oft entdeckt man die interessantesten Ecken nur auf eigene Faust. Das Nachschlagewerk für Chile schlechthin ist der Reiseführer von Lonely Planet. Im Internet finden sich ergänzend zahlreiche Erfahrungsberichte und Tipps.

Anreise und Transport

Am einfachsten mit dem Flugzeug über Santiago. Andere Flughäfen sind von Europa fast nur mit Zwischenladung in der Hauptstadt zu erreichen. Ein Visum gibt es bei der Einreise für Europäer kostenlos für 90 Tage. In Chile selbst reist man am einfachsten mit dem Fernbus, dem Mietwagen oder bei längeren Strecken per Inlandsflug umher. Züge gibt es nur vereinzelt.

 Mehr Reise-Abenteuer in Chile

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