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Splitboard

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Hervorragende Splitboardbindung mit Active Joining Technology

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Perfektes Splitboard für Freerides im Backcountry und große Abenteuer im Tiefschnee

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ARC Splitboardbindung 17/18

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Kaufberatung Splitboard

Geteilte ist doppelte Freude

Das Snowboard in zwei Teile teilen, Felle befestigen und, einem Skitourengeher gleich, den Berg hinaufgehen: Splitboarding ist endlich angekommen! Was ist beim Splitboard-Kauf zu beachten? Unsere Kaufberatung klärt auf!

Splitboarden hat in den letzten Jahren einen echten Hype erlebt. Doch der Markt von Splitboards ist zunehmend unübersichtlich geworden und es ist gar nicht mehr so einfach, sich bei der Vielzahl von Schuhen, Bindungen und Boards zurechtzufinden.

Einsatzbereiche eines Splitboards oder: Welcher Splitboard-Typ bist Du?

Seit 2012 gibt es die Marke Jones Snowboards. Splitboards waren von Anfang an mit im Programm – denn sie bieten eine gute Möglichkeit, um ins Backcountry zu gelangen. | Foto: Jones Snowboards/Jeremy Jones | Rider: Ryland Bell Seit 2012 gibt es die Marke Jones Snowboards. Splitboards waren von Anfang an mit im Programm – denn sie bieten eine gute Möglichkeit, um ins Backcountry zu gelangen. | Foto: Jones Snowboards/Jeremy Jones | Rider: Ryland Bell

Um Dir die Orientierung beim Splitboardkauf zu erleichtern, haben wir potentielle Splitboardkäufer in fünf Typen eingeteilt. Zu jedem Typ geben wir einen Kauftipp, der in der Praxis zu mehr Fahrfreude führen soll.

1. Das Greenhorn

Du hast gerade erst mit dem Snowboarden begonnen. Das Backcountry interessiert Dich jedoch schon mehr als die gewalzte Piste und Du kannst es kaum erwarten, endlich die Felle an Dein Board zu schnallen und im Gelände loszulegen! Es empfiehlt sich, zu einem fehlerverzeihenden Allrounder zu greifen, der mit jedem Gelände gleich gut zurechtkommt. Ein etwas weicherer Schuh fordert den Fuß nicht zu stark, bei der Bindung solltest Du hingegen zu einem etwas härteren Modell greifen, damit die Kraftübertragung einwandfrei funktioniert.

Kauftipp im Bergzeit-Sortiment:

  • Splitboard: Jones Explorer Splitboard
  • Bindung: Voile Light Rail Splitboardbindung
  • Schuh: Deeluxe Spark XV PF Snowboardstiefel

2. Die/Der Wagemutige

Du hast vom Splitboarden (noch) nicht so viel Ahnung. Als leidenschaftlicher Snowboarder bist Du jedoch fahrtechnisch fit und brauchst ein hochwertiges Board, das Dir bei allen Verhältnissen gleich gut zur Seite steht und das auch bei steilen Rinnen und schwierigen Schneeverhältnissen nicht schlapp macht. Du solltest zu einem Top-Splitboard mit einem vielseitigen Shape greifen. Eine Kombination aus Rocker und Camber gibt Dir beispielsweise eine optimale Verbindung aus Tiefschneetauglichkeit und Kantengriff.

Kauftipp im Bergzeit-Sortiment:

  • Splitboard: Jones Solution Splitboard
  • Bindung: Karakoram Prime Connect Splitboardbindung
  • Schuh: Thirtytwo XLT Jeremy Jones Snowboardstiefel

3. Der Powder-Genießer

Du rückst nur aus, wenn das Gelände von richtig schön fluffigem Powder zugedeckt ist. Ideal geneigte Pulverhänge sind Dein Favorit, technisch anspruchsvolle Touren eher die Ausnahme. Ob Swallowtail oder astreiner Rocker: Für Dich darf das Board ruhig etwas länger und/oder schön durchgebogen sein. Rocker lassen sich im Powder optimal manövrieren, Swallowtails sorgen für den nötigen Auftrieb. Ergebnis: Man kann den Powderflow so richtig schön genießen!

Kauftipp im Bergzeit-Sortiment:

  • Splitboard: Amplid The Morning Splitboard
  • Bindung: Burton Hitchhiker Splitboardbindung
  • Schuh: Burton Tourist Snowboardstiefel

4. Der Trickser

Der Meister selbst bewegt sich hier stilsicher mit seinen eigenen Splitboards den Powder herunter. | Foto: Jones Snowboards/Seth Lightcap | Rider: Jeremy Jones Der Meister selbst bewegt sich hier stilsicher mit seinen eigenen Splitboards den Powder herunter. | Foto: Jones Snowboards/Seth Lightcap | Rider: Jeremy Jones

Du willst Deine Pipe-Kenntnisse auch im Gelände anwenden. Deine Freunde staunen immer wieder, welche kleinen Tricks Du auch in eine kurze Abfahrt einbauen kannst. Ein kleiner 360° hier und ein Nosegrab da gehören für Dich zum Standardrepertoire.

Kauftipp im Bergzeit-Sortiment:

  • Splitboard: Burton Custom Splitboard
  • Bindung: Spark Surge Splitboardbindung
  • Schuh: Deeluxe XVE TFP Snowboardstiefel

5. Der Hochalpinist

Hauptsache extrem! Du nimmst Dein Splitboard überall dort mit hin, wo auch versierte Skitourengeher unterwegs sind. Egal ob auf einen schwierigen Viertausender in den Westalpen oder auf die Steilrinnenabfahrt in den Allgäuer Alpen. Du brauchst ein Board, das Dich auch auf langen und vereisten Hangquerungen nicht alt aussehen lässt und das mit den unterschiedlichsten Schneequalitäten zurechtkommt. Du solltest in erster Linie darauf achten, Dir ein stabiles und vielseitiges Board zu holen, das mit Champagne Powder genau so gut zurechtkommt wie mit einer harten Firnflanke. Eine Bindung mit einem harten Highback gibt Dir die auch in einer Steilflanke nötige Kontrolle über Dein Board. Dein Schuh sollte besonders komfortabel sein, eine stabile Sohle haben und im Idealfall mit Steigeisen kompatibel sein.

Kauftipp im Bergzeit-Sortiment:

  • Splitboard: Amplid The Miligram Splitboard
  • Bindung: Karakoram Prime 1 Splitboardbindung
  • Schuh: Thirtytwo MTB Jeremy Jones Snowboardstiefel

TIPP: Harscheisen für das Splitboard

Harscheisen gehören inzwischen in den Rucksack eines jeden Splitboarders. Splitboard-Harscheisen helfen, bei verharschten und vereisten Passagen nicht den Halt zu verlieren, und haben schon so manche Tour gerettet. Insbesondere bei Frühjahrestouren gehören Harscheisen zur Standardausstattung, da der Schnee gerade früh am Morgen oft noch hart und zum Teil auch durchgefroren ist. Ohne Harscheisen besteht hier die Gefahr, dass man mit den Fellen hilflos nach hinten durchrutscht. Die einzigen, die auf Harscheisen getrost verzichten können, sind Powderfanatiker, die nur bei den allerweichsten Verhältnissen ausrücken!

Kleine Formenlehre – Shapes und Co. beim Splitboard

Wer am Splitboard-Stammtisch mitreden will, sollte sich auch bei den Shapes ein wenig auskennen. Zudem eignen sich die verschiedenen Shapes unterschiedlich gut für Fahrer mit unterschiedlichem Können.

Camber

Hoch wie ein Skitourengeher und runter mit dem Snowboard. Dank innovativer Ideen sind Splitboards nicht mehr nur etwas für Freaks, sondern auch für Snowboarder mit Ambitionen. | Foto: Jones Snowboard/Andrew Miller | Rider: Forrest Shearer Hoch wie ein Skitourengeher und runter mit dem Snowboard. Dank innovativer Ideen sind Splitboards nicht mehr nur etwas für Freaks, sondern auch für Snowboarder mit Ambitionen. | Foto: Jones Snowboard/Andrew Miller | Rider: Forrest Shearer

Der Klassiker unter den Shapes und so vielseitig wie eh und je. Die Form sorgt für einen guten Kantenhalt und für ein vernünftiges Kurvenverhalten bei schwierigen Schneeverhältnissen. Geeignet für: die lange Westalpentour bei vereisten Verhältnissen. Weniger geeignet für: trickreiche Abfahrten mit vielen Switches.

Rocker

Rocker-Shapes waren in den letzten Jahren nicht nur bei Tiefschneefanatikern in aller Munde – und das nicht umsonst! Die durchgebogene Form gibt im Powder besonders viel Auftrieb und sorgt für ein hohes Maß an Wendigkeit. Geeignet für: pulvrige Abfahrten. Weniger geeignet für: vereiste Aufstiege, hart gefrorene Abfahrtspassagen.

Flat

Wie der Name schon sagt: Flat ist gerade. Damit eignen sich Splitboards mit einem Flat-Shape super für vereiste, schwierige Aufstiege und Firnflanken, bei denen auf den Kantenhalt Verlass sein muss. Geeignet für: die knackige 1.000-Höhenmeter-Tour bei wechselnden Verhältnissen. Weniger geeignet für: den Champagne-Powder-Ausflug nach Utah.

Swallowtail

Boards mit Swallowtail sind die Tiefschnee-Kanonen schlechthin! Das gerade Tail in Schwalbenschwanz-Form sorgt dafür, dass das Heck des Boards absinkt und die Nose auch im abgrundtiefen Powder ausreichend Auftrieb erhält. Geeignet für: tiefen, feinen Pulver. Weniger geeignet für: technisch anspruchsvolle Touren bei wechselnden, mitunter harten Schneeverhältnissen.

Kombinationen

Natürlich gibt es auch Mischformen aus Camber und Rocker, die auf bestimmte Fahrerprofile optimiert wurden.

Die richtige Bindung beim Splitboard

Splitboard-Bindungen können auch mit Harscheisen für schwierige, vereiste Passagen versehen werden. | Foto: Jones Snowboards/Seth Lightcap | Rider: Jeremy Jones Splitboard-Bindungen können für schwierige, vereiste Passagen auch mit Harscheisen versehen werden. | Foto: Jones Snowboards/Seth Lightcap | Rider: Jeremy Jones

Splitboard-Bindungen haben ein Bauteil, das für die Fahreigenschaften entscheidend ist: Das flexible Highback. Ein kurzes und weiches Highback ermöglicht viel Bewegungsfreiheit in Pipe und Gelände, höhere und steife Highbacks bieten eine optimale Kontrolle beim Aufstieg und maximale Kraftübertragung bei der Abfahrt. Für Splitboardtouren bieten sich in der Regel etwas steifere Highbacks an, um das Board bei den oft sehr wechselnden Schneeverhältnissen sicher durch Powderflecken, verblasene Abschnitte und verbackenen Altschnee steuern zu können. Highbacks von Splitboardbindungen haben den Vorteil, dass sie auch nach hinten bewegt werden können und so ein Plus an Laufkomfort bieten!

Fußsache – Welche Schuhe beim Splitboard?

Was wäre ein schönes Splitboard ohne die passenden Schuhe? Es wird gerne übersehen, dass bequeme Schuhe maßgeblich am Erfolg einer Tour beteiligt sind. Hier gilt in allererster Linie: Der Snowboardschuh soll komfortabel sein und auch auf einem mehrstündigen Ausflug ins Backcountry keine Blasen, Reibestellen und tauben Zehen verursachen. Deshalb gilt als grobe Faustregel: besser eine halbe Größe zu groß als eine halbe Größe zu klein. Besitzt man noch keine Snowboardschuhe, bieten gut sitzende Bergstiefel einen ersten Orientierungspunkt. Bergzeit hat ausschließlich Splitboardstiefel von Deeluxe im Programm, die speziell an die Bedürfnisse von Splitboardern angepasst sind und eine optimale Kombination aus Komfort und Stabilität bieten.

Lawinensicherheit – auch mit Splitboard ein Thema

Wer im Backcountry ein Neuling ist, sollte vor dem Start in die verschneiten Berge unbedingt einen Lawinenkurs belegen. Es gibt zahlreiche Veranstalter und Organisationen, die Lawinenkurse im Programm haben, an erster Stelle der Deutsche Alpenverein (DAV). In einem Lawinenkurs lernt man, das Gelände richtig zu beurteilen, Gefahrensituationen richtig einzuschätzen und im Ernstfall richtig mit einem Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), Lawinensonde und Schaufel umzugehen.

Stichwort Sicherheitsausrüstung: Splitboarder und ihre Must-Haves

Zu einer Splitboardtour abseits der Piste – und sei es nur eine Abfahrt durch einen Tiefschneehang – gehört das Trio aus LVS-Gerät, Lawinensonde und Lawinenschaufel zwingend dazu. Bergzeit hat verschiedene Hersteller und Setangebote im Programm. Daneben gibt es noch die Möglichkeit, den Ausflug ins Tiefschneeparadies durch Lawinenrucksäcke sicherer zu machen. Diese Rucksäcke verfügen über große Airbags, die sich im Gefahrenfall in wenigen Sekunden auslösen lassen. Auch hier hat Bergzeit mehrere Hersteller mit verschieden großen Rucksäcken im Regal stehen. Will man mit dem Splitboard höher hinaus und überlegt, seine Routen auch über Gletscher und kombiniertes Gelände zu legen, empfiehlt sich zudem der Besuch eines Spaltenbergungskurses. Auch hier ist eine gute Bergschule oder der Alpenverein die erste Adresse!

Arnold Zimprich Arnold Zimprich

Das Karwendel ist das bevorzugte Rückzugsgebiet des geborenen Tölzers. Als Alltagsradler locken ihn längere Rad- und Laufentfernungen, aber auch in Hochtourenstiefeln, auf dem Tourensplitboard, auf Weitwanderwegen oder im Biwaksack fühlt er sich sehr wohl. In seinem Blog bergtexterei.de schreibt Arnold über Bergsport, Radfahren, Laufen und was sonst noch wichtig ist.

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