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Regenhose – eine Kaufberatung

Regen lässt das Herz von Outdoor-Fans meist nicht gerade höher schlagen. Aber deswegen hält man noch lange nicht die Beine still. Also ab in die Regenhose und raus! Wir erklären Dir, worauf Du beim Kauf achten musst. Weiterlesen

Vaude Regenhose, Hardshell Kinder  (2 Artikel)

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Regenhose – eine Kaufberatung

Klar gibt es Wetter, bei dem man keinen Hund vor die Tür jagen will. Aber mit ordentlicher Regenbekleidung stört schlechtes Wetter bekanntlich weniger. Wer auch bei schlechtem Wetter nicht auf Outdoor-Aktivitäten verzichten will, braucht dafür die richtige Kleidung. Passend dazu der kultige Spruch unter Outdoor-Enthusiasten: "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung".

Was ist dann gute Bekleidung? Neben einer guten Regenjacke gehört bei richtigem Sauwetter auch eine Regenhose dazu. Egal ob für eine Wanderung, eine Fahrradtour oder für eine Skitour: eine gute Regenhose hilft. Denn zurück im Trockenen kann man sich einfach auszwiebeln.

Welche Regenhosen gibt es eigentlich?

Für Regenhosen gibt es unterschiedliche Einsatzbereiche: Eine klassische Notfallregenhose etwa muss gut im Wanderrucksack Platz haben und einen Regenschauer gut aushalten. Für längere Aufenthalte im Regen oder hochalpine Einsätze oder gar Skitouren sollte eine Regenhose allerdings widerstandsfähiger und mit einigen zusätzlichen Features ausgestattet sein. Diese Features für Regenhosen zum

findet Ihr am Ende des Textes.

Was muss die wasserdichte Hose können - Hardshell? Membran?

Regenhosen fallen gemeinsam mit den Regenjacken unter den Oberbegriff des Hardshells. Das bezeichnet ein robustes, wasserabweisendes und atmungsaktives Material. Atmungsaktiv bedeutet, dass sie Regen und Nässe zwar abhalten, aber Wasserdampf also in Form von Transpiration nach außen lassen. Das geschieht durch Membranen wie bspw. Gore-Tex oder Dermizax.

Auch bei Regen gilt dank Regenhose: ab nach draußen! | Foto: Bergans/Fredrik Schenholm
Auch bei Regen gilt dank Regenhose: ab nach draußen! | Foto: Bergans/Fredrik Schenholm

Allerdings kommen die Membranen an warmen Tagen oder beim besonders schweißtreibenden Aufstieg einer Frühjahrsskitour an ihre Grenzen. Dann ist ganz einfache, mechanische Hilfe gefordert: Lüftungsschlitze mit Reißverschlüssen.

Und noch etwas ist zu beachten: Zwar halten Hardshell-Membranen Wasser und auch Wind zuverlässig ab. Aber etwas anderes können sie nicht: wärmen. Dafür ist entweder ein spezielles Innenfutter notwendig - oder eine gute Unterbekleidung, etwa ein lange Funktionshose.

Das Wichtigste an der Regenhose ist aber je nach Einsatz das Obermaterial, das die atmungsaktive Membran von Abnutzung bewahrt. Je nach Einsatz sind Materialien mit Ripstop oder ähnliches zu empfehlen. Unter diesen beiden äußeren Schichten ist häufig eine dritte Lage, die die mittlere Membran von innen schützt und zudem für einen guten Tragekomfort sorgt. Je nach Futter trägt diese dritte Lage zur Isolation bei.

Schnitt der Regenhose

Wie wichtig der Schnitt ist, hängt vom Einsatzbereich ab. Das Wandern bei Regen stellt ganz andere Ansprüche an eine Funktionshose als das Eisklettern, welches extrem nass und kalt werden kann Viele Regenhosen haben seitlich Reißverschlüsse, die das An- und Ausziehen auch mit Bergstiefeln ermöglichen. Außerdem kann dieser Reißverschluss für die Belüftung benutzt werden. Andere Hosen besitzen spezielle Lüftungsschlitze.

Für die unterschiedlichen Einsatzgebiete haben sich die Hersteller etliche angenehme Details einfallen lassen. Für Aktivitäten im Schnee haben zahlreiche Hosen integrierte Gamaschen, die teils auch am Berg- oder Skitourenstiefel eingehakt werden können. Wer mit Skiern viel im Tiefschnee unterwegs ist, dem hilft ein integrierter Schneefang. Der kann mit der Jacke (meist des selben Herstellers) verbunden werden. Das verhindert, dass Schnee unter die Jacke kommt.

Für Ski- oder Hochtouren sind auch Hosenträger angenehm; sie halten den unteren Rücken warm und verhindern, dass die Hose zu tief hängt. Außerdem sind Hardshell-Hosen für diesen Einsatzbereich an den Beininnenseiten im unteren Bereich gegen Skikanten oder Steigeisen verstärkt.

Einsatzbereiche Regen-, Hardshell- und Hochtourenhosen

Was eine Hose alles braucht, hängt vom Einsatzgebiet ab. Wir haben für euch die wichtigsten Punkte zusammengetragen, über die Ihr euch Gedanken machen solltet, wenn ihr euch auf der Suche nach einer neuen Regenhose macht, wobei hier der Begriff im wahrsten Sinne des Wortes "schwimmend" ist:

Wandern/Skitouren/Hochtouren

Klar, vom Wandern zu extremen Hochtouren ist es ein ordentlicher Schritt. Aber die Ansprüche an die Regenhose sind recht ähnlich. Einzig kommt bei Hoch- und Skitouren noch einiges hinzu:

  • Haken für die Befestigung an Schuhen gegen das Hochrutschen
  • (Innen-)Gamaschen, dass Wasser oder Schnee nicht in den Schuh gelangt
  • Packmaß/Gewicht, Das Deckelfach des Rucksacks ist ja nicht unendlich groß
  • Belüftungsmöglichkeiten
  • eventuell seitliche Reißverschlüsse zum leichteren Anziehen mit Wanderschuhen oder Steigeisen
  • Taschen für Karten oder GPS-Geräte
Eine Hardshellhose fürs Eisklettern muss ziemlich robust sein. | Foto: Arcteryx/Wiktor Skupinski
Eine Hardshellhose bspw. fürs Eisklettern muss ziemlich robust sein. | Foto: Arcteryx/Wiktor Skupinski

Für Hoch- und Skitouren, aber auch zum Eisklettern wichtig:

  • Kanten- und Steigeisenschutz am Hosenbein
  • Hosenträger und Latz, Schneefang
  • Klettergurtkompatibilität

Beispiele für Wander-Regenhosen sind die  Outdoor Research Foray GTX und Millet Fitz Roy W's 2.5 L.

Hardshellhosen für die Einsatzbereiche Ski- und Hochtour sind bspw. die  Mammut Nordwand Pro Hose oder die Mountain Equipment Valdez W's Salopette.

Skisport, Wintersport und die passenden Beinkleider

Ein Skihose muss ziemlich flexibel sein und Kälte und Wind im Sessellift genauso gut mitmachen wie Sulzschnee im Frühling. Und natürlich muss sie auch einen Sturz locker wegstecken können

  • Kantenschutz an den Beininnenseiten
  • Belüftungsmöglichkeiten, um auch an warmen Tagen Feuchtigkeit und Wärme loswerden zu können
  • wenn gewünscht auf Kombinierbarkeit mit Schneefang achten
  • Je nach Vorliebe Hosenträger oder Latz

Beispiel für Hardshell-Hosen für den Skisport sind die  Berghaus The Frendo green und Arcteryx Sentinel W's Bib Regenhose

Alle Infos rund um Hardshellhosen für den Skisport findet ihr in unserer ausführlichen Kaufberatung Skihose.

Radfahren

Beim Radfahren ist Regen in Kombination mit dem Fahrtwind besonders unangenehm. Außerdem sollte die Regenhose im Sattelbereich besonders robust sein, dort möglichst keine Falten werfen oder andere unangenehme Reibungen hervorrufen. Beim Kauf also achten auf:

  • Eine Regenhose fürs Radfahren muss vor allem im Gesäßbereich verstärkt sein. | Foto: Bergans/Fredrik SchenholmVerstärkung am Gesäß! Denn einerseits darf auch durch Druck auf den nassen Sattel kein Wasser durch die Hose gelangen, andererseits kommt es dort durch die Bewegungen zu einem besonders starken Abrieb.
  • Gewicht und Packmaß! Fahrradrucksäcke sind bekanntlich meistens klein.
  • Reißverschlüsse an der Seite zum leichteren Anziehen und zum Lüften (Geschmackssache).

Beispiel einer Regenhose fürs Radfahren ist die  Gore Bike Wear Alp-X 2.0 GT AS Pants black

Pflege von Regenhosen:

Atmungsktive Membranen brauchen Pflege, sonst können sie nicht mehr atmen. Wenn die Hose also verdreckt ist, empfiehlt sich nach dem Trocknen eine vorsichtige Reinigung mit der Kleiderbürste. Bei starker Verschmutzung empfiehlt sich die Reinigung mit einem Spezialwaschmittel. Wenn sich das Obermaterial mit Wasser vollsaugt, wird es Zeit das Obermaterial nachzuimprägnieren.

Zu den Regenhosen bei Bergzeit:

Mehr zum Thema Regenbekleidung im Bergzeit Magazin

Noch Fragen rund um das Thema Regenhose offen? Dafür gibt es unser Kommentarfeld unten!

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