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Unberührt und geheimnisvoll

Eine Herbstreise durch den Kaukasus

10 Minuten Lesezeit
Eine Reise durch den Kaukasus im Jahr 2020? Vero und Alex Wöckner haben sich getraut und sind mitten im Corona-Herbst nach Georgien aufgebrochen. Warum es sich lohnt den Gleitschirm mitzunehmen, vor Bären wegzurennen und mit dem Militär anzustoßen.

Georgien ist ein kleines Land, das mit dem einem Fuß in Europa und mit dem anderen schon in Asien steht. Die nördliche Grenze ist vom wilden Großen Kaukasus geprägt, während im Osten das Kaspische Meer und nach Westen hin das Schwarze Meer das Landschaftsbild definieren. Im Süden trennt der Kleine Kaukasus Georgien von der Türkei und Armenien. Jedoch sollte man sich vom Adjektiv «Klein» nicht täuschen lassen, da auch hier rund um Borjomi die Berge über 3700 m. ü. M. ragen.

Mit ausreichend Zeit im Gepäck auf dem Flug in das georgische Abenteuer.

Vero & Alex Wöckner

Mit ausreichend Zeit im Gepäck auf dem Flug in das georgische Abenteuer.


Der Wappenspruch Georgiens lautet «Dsala ertobaschia», also «Kraft durch Einheit». Beim immer wieder aufkochenden Konflikt um die abtrünnigen Landesteile Abchasien und Südossetien gilt hier wohl das Prinzip Hoffnung und hinterlässt einen leisen Hinweis auf die Vorgeschichte des Kaukasus. Die Region war schon immer Schauplatz ethnischer Auseinandersetzungen und Spielball der Großmächte. Und auch wir bekommen ein gewisses «Gärtlidenken» auf unserer Reise mit, aber grundsätzlich ist man als Gast und Tourist bis auf scherzhafte Lästereien über den Nachbarn wenig von der innenpolitischen Lage betroffen. Bei einer Landesfläche der Größe Bayerns und einer zu Berlin vergleichbaren Einwohnerzahl ist Georgien als eher dünn besiedelt zu betrachten. Dies macht sich auch gleich außerhalb von Tbilisi wunderbar bemerkbar. Neben einer ungezügelten Fauna und noch Großteils unberührten Flora zählt der Kaukasus mit seinen zahlreichen Subethnien aus ethnografischer Sicht wohl zu den interessanten Gebieten der Welt und hält für Reisende wie uns somit noch geheimnisvolle, berührende und einmalige Abenteuer parat.

Abenteuer im einsamen Kaukasus: Dazu machten sich Alex Wöckner und seine Frau Vero auf.

Vero und Alex Wöckner

Abenteuer im einsamen Kaukasus: Dazu machten sich Alex Wöckner und seine Frau Vero auf.


Reisevorbereitung

Tuschetien liegt fernab von einer schnelllebigen Zivilisation am vermeintlichen Ende der Welt. Ohne etwas vorwegnehmen zu wollen: nein, das Ende der Welt findet ihr hier nicht, aber den Anfang eines Abenteuers ganz bestimmt.

Tusheti grenzt Richtung Russland an Tschetschenien und Dagestan, während es ausschließlich in den Sommermonaten über den 2.927 Meter hohen Abanopass erreichbar ist. Diese Straße führt nach Omalo und zählt zu den gefährlichsten Routen der Welt. Keine Höhenangst und dafür Vertrauen in die Bremsen der teils betagten Jeeps sowie den Fahrer selbst sollte man also haben. Ohne eigenes Pferd ist man vor Ort auch sofort als Tourist erkennbar, wobei sich neben Wanderern auch schon Mountainbiker in die von Schafzucht geprägte Region verfahren haben sollen. Wir hingegen hatten wie immer unseren Gleitschirm dabei, um uns über die chewsuretischen Berge bis zum Fuße des Kasbek durchzuschlagen. Auch wenn Georgien grundsätzlich touristisch gut erschlossen ist, waren wir auf Grund teils einschränkender Reisebestimmungen sowie späten Jahreszeit (Ende September bis Mitte Oktober) bei unserer Reisevorbereitung mit vielen Unsicherheiten konfrontiert. Doch eine Suppe wird selten so heiß gegessen, wie man sie kocht. Also buchten wir einfach einen Direktflug von München nach Tiflis und wollten mit ausreichend Zeit im Gepäck das Wunder auf uns zukommen lassen.

Goldener Herbst und Wildpferde, Georgien überrascht uns mit geheimnisvollen, berührenden und einmaligen Abenteuern.

Vero & Alex Wöckner

Goldener Herbst und Wildpferde, Georgien überrascht uns mit geheimnisvollen, berührenden und einmaligen Abenteuern.


Tourenplanung

In den gängigen Online-Routenplanern sind die meisten Wege bereits eingezeichnet. Ich selbst habe auch noch mapy.cz verwendet, da die topografische Karte eine bessere Auflösung bietet und auch Offline ohne Abstriche verfügbar ist. Im südwestlichen Teil Chewsuretiens hat der polnische Bergsteigerklub PTTK zum Ausbau des Wegenetzes beigetragen, so dass man in der Regel einen markierten Weg und manchmal einen Wegweiser vorfindet. Je weiter man im Norden in Chewi unterwegs ist, umso wilder wird es dann aber mit der Wegefindung. Da haben wir zum Beispiel für den Abstieg vom Isartghelepass ca. 7 Stunden gebraucht und sind nur 5 km vorangekommen. Wildnis hat nun mal ihren Preis! Übrigens hatten wir uns trotz Abgeschiedenheit gegen einen GPS-Gerät mit Kartenauflösung und Notruffunktion entschieden, sondern bauten auf GPS-Uhr und Handys (Achtung – selten gibt es Empfang), die wir mit Solar geladen haben. Dies birgt ein höheres Risiko, falls was passiert, und sollte je nach Vorhaben sowie Reisezeit und Selbsteinschätzung abgewogen werden

Gut vorbereitet muss man sein, wenn es so weit in die Abgeschiedenheit geht. Aber mit dem Solarpanel auf dem Rücken kein Problem.

Vero & Alex Wöckner

Gut vorbereitet muss man sein, wenn es so weit in die Abgeschiedenheit geht. Aber mit dem Solarpanel auf dem Rücken kein Problem.


Anreise und Fortbewegung vor Ort

Man kann sich vom heimischen Sofa aus für teures Geld (250 Euro) einen Transport von Tbilisi nach Omalo sichern. Wir lassen uns jedoch unser erstes Marshrutka-Abenteuer (ÖV für mittlere bis lange Strecken) nicht entgehen und fahren mit einem Taxi (Busse vom Flughafen waren zu der Uhrzeit auf Grund von Corona nicht unterwegs) für 30 Lari zur Ortachala Bus Station. Für weitere 9 Lari/Person geht es täglich um 9 Uhr Richtung Kvemo Alvani. Von dort sollte der Preis für die Fahrt nach Omalo dann nur noch bei etwa 250 Lari/Jeep liegen, wobei wir bei einer Familie im Jeep für den «Personenpreis» von je 50 Lari/Person (ca. 13 Euro) unterkommen. Für die holprige Strecke nach Omalo muss man rund 5 Stunden einplanen. Nach viel Regen oder Schnee kann es passieren, dass der Pass für ein paar Tage komplett gesperrt ist…also ist hier Flexibilität das A und O.

Flexibilität - darauf kommt es in Georgien an. Wenn man die nicht vergisst, hat man auch die nötige Ruhe, um das Lagerfeuer zu genießen.

Vero und Alex Wöckner

Flexibilität – darauf kommt es in Georgien an. Wenn man die nicht vergisst, hat man auch die nötige Ruhe, um das Lagerfeuer zu genießen.


Die Jeepfahrt nach Omalo ist übrigens eindrucksvoll und spektakulär auf der einen Seite, auf der anderen Seite ist der Straßenrand gesäumt von Kreuzen und Gedenkstätten, so dass wir nach dem Pass erstmal eine Mittagspause einlegen und mit einem Gläser-klirrenden Gaumardschos die sichere Passage, ganz im Sinne der Tradition, betrinken.

Wetter und Klima

Im Norden hält der Große Kaukasus die kalte Kontinentalluft Russlands auf, während von den Binnenmeeren im Westen und Osten feuchtwarmes Klima in die Kolchische Tiefebene und transkaukasische Senke eindringen kann. Der Winter ist bitterkalt und bringt vor allem im Hochgebirge einiges an Schnee. Der Frühling zeigt sich vergleichbar zu den heimischen Alpen wechselhaft. Die Sommermonate sind sengend heiß und trocknen die im Juli saftigen Almwiesen bis September in ein braun-goldenes Hügelmeer (keine Bäume über 1600 m. ü. M.!) ab. Der Herbst hingegen ist geprägt von wenigen Regentagen und angenehmen Temperaturen, der jedoch auch mal einen Wintereinbruch in petto hat. Unser Trek in den Bergen verlief meist auf einer Höhe über 2000 m. ü. M, so dass wir Ende September nachts zwar Temperaturen um den Gefrierpunkt hatten, uns tagsüber jedoch nach einer kurzen Hose sehnten. Im Süden Georgiens wurden wir zeitgleich noch von Tagestemperaturen von knapp 30 °C überrascht.

Wildes Campen im goldenen Hügelmeer im herbstlichen Kaukasus.

Vero & Alex Wöckner

Wildes Campen im goldenen Hügelmeer im herbstlichen Kaukasus.


Essen und Schlafen

Die letzte richtige Einkaufsmöglichkeit auf dem Weg in die Berge gibt es in Telawi. Supermärkte sind in Georgien sowieso rar und in kleinen Dörfern gibt es höchstens Mini-Kiosk-Tante-Emma-Buden, die einen mit dem Nötigsten versorgen. Wir haben uns für die ersten fünf Tage Nudeln mit Tomatensoße von daheim mitgenommen und wollten dann nochmal in Shatili einkaufen. Das ist jedoch nichts geworden. Wir waren vermutlich die einzigen oder vielleicht stellenweise auch die ersten Individualtouristen des Jahres 2020 und trafen somit auf geschlossene «Shops». Zusätzlich waren auf Grund unserer späten Reisezeit auch etwa 90 % der Guesthouses bereits in den Winterschlaf verfallen, so dass wir uns auf Biegen und Brechen nur mit ein paar YumYum-Süppchen und 2 großen Khachapuri-to-Go (Fladenbrot mit Käse) für die restliche Strecke eindecken konnten.

Die Mehrtrages-Treks in der Region sind ohne eigenes Zelt übrigens nicht machbar, da man je nach Routenplanung und Speed rund 2 Nächte auf sich alleine gestellt ist. Mitte / Ende September fängt der klassische Almabtrieb an und es wird in Tuschetien sowie Chewsuretien generell sehr sehr ruhig.

Mit ausreichend Essen sollte man sich bei einer langen Trekkingtour auf jeden Fall eindecken.

Vero & Alex Wöckner

Mit ausreichend Essen sollte man sich bei einer langen Trekkingtour auf jeden Fall eindecken.


Campen ist in ganz Georgien übrigens überall erlaubt! Da man durch den Tusheti, Pshav-Khevsureti und Kazbegi National Park wandert, benötigt es jedoch einen «Prokhodit’» (eine Art Passierschein), den man in Ghirevi von miesepetrigen Beamten bekommt und der an den zahlreichen Militärstützpunkten tatsächlich kontrolliert wird.

So leicht wie möglich, so schwer wie nötig.

Ausrüstung

Neben ultraleichtem 2-Personenzelt, Benzinkocher und anderen üblichen Ausrüstungsbestandteilen, die auf gängigen Packlisten zu finden sind, hatten wir diesmal noch ein UL-Tarp dabei. In unserem Zelt haben wir beide kaum Platz, daher ist an Kochen bei z.B. regnerischem Wetter nicht zu denken. Das Tarp hat uns ausreichend Wetterschutz zum Kochen und Feuchtigkeitsschutz zum Lagern des Gepäcks über Nacht geboten. Als Extragewicht hatten wir noch unsere Gleitschirmausrüstung dabei, wobei wir hier auf Rettung und Helm verzichtet haben, da uns der Rucksack sonst in die Knie gezwungen hätte. Ansonsten haben wir uns auf Grund der Abgeschiedenheit auf alle Eventualitäten vorbereitet und entsprechend warme winterfeste Bekleidung mitgenommen.

Auf alle Eventualitäten vorbereitet hat sich Alex mit der Kaikkialla Hochtouren-Kombi.

Vero und Alex Wöckner

Auf alle Eventualitäten vorbereitet hat sich Alex mit der Kaikkialla Hochtouren-Kombi.


Dieses Jahr gab es im Kaukausus sogar im August zweistellige Minusgrade auf 2.000 m. ü. M.!
Wer im regulären Saisonbetrieb unterwegs ist, der kann sich das Leben um einiges erleichtern und in Omalo einen Pferdemann mit Packpferden anheuern, was einen urig-romantischen Abenteuerfaktor für sich mitbringt.

Wohin die Füße tragen – unsere Route

Tuschetien

Von Omalo ging es in vier Tagen über den Atsuntapass nach Shatili. Wir schlafen am ersten Tag ordentlich aus und spazieren dann gemütlich über die Pirikiti-Ridge Richtung Dartlo. Unterwegs werden wir von tausenden Schafen im Staub stehen gelassen und lernen die Kangal-Schafhunde zu fürchten. Bis Ghirevi folgt man in der Regel einer Schotterpiste wonach sich der Weg in einen schmalen Trail wandelt, der sich durch die güldene Landschaft schlängelt. An den Nordhängen der Berge leuchten die herbstlich gefärbten Bäume mit ihrer Farbenpracht um die Wette. Die Nacht vor der Passüberschreitung ist geprägt durch eine wohltuende Stille, die Ferne zur nächsten Zivilisation sowie Angst vor Bären, die uns bei der sternenklaren Nacht vielleicht auflauern wollen.

Atemberaubend sternenklare Nächte in einsamer Sille.

Vero & Alex Wöckner

Atemberaubend sternenklare Nächte in einsamer Sille.


Atsunta selbst ist ein großer steiler Schutthaufen von dem man eine Traumsicht zum Chaukhi und Kasbek hat. Der Abstieg ins Tal erleichtern wir uns mit den Schirmen zwar um einige Höhenmeter, aber ein heftiger föhnartiger Wind zwingt uns doch den größeren Teil durch einen rauschenden Birkenwald zu Fuß abzusteigen.

Chewsuretien

Von Shatili geht es weiter über Giorgitsminda zum Isartghelepass ins Tanietskali Tal. Dieser Pass hat es in sich. Auf der einen Seite geht es einfach nur senkrecht hinauf, während man auf der anderen Seite auf ungebändigte Wildnis trifft. Über Stock und Stein, durch zweimeterhohes Gemüse und schließlich nur dank Canoying-Light in einem Flussbett kämpfen wir uns buchstäblich ins Tal. Anstelle uns durch die Wildnis des Assa-Tals zu schlagen, biegen wir scharf links Richtung Tanie Lake ab und werden von den Militärgrenzposten reichlich mit Brot und Honig beschenkt.

In vollkommener Abgeschiedenheit sind Vero und Alex Wöckner im Herbst in Georgien unterwegs.

Vero und Alex Wöckner

In vollkommener Abgeschiedenheit sind Vero und Alex Wöckner im Herbst in Georgien unterwegs.


Nachts werden wir dann auf dem Weg zum geplanten Camp von einer Braunbärmutter mit kleinerer Version im Anhang in die Flucht geschlagen. Wir bitten die Soldaten um nächtliches Asyl, worauf sie mit uns unser Abenteuer mit selbst gebranntem ChaCha feiern, während es draußen wie aus Kübeln schüttet. Am nächsten Morgen sind die Berggipfel weiß gepudert und wir blicken am Tanie Pass einer heftigen Kaltfront entgegen, die drei Tage Untergangswetter mit sich bringen soll. Die geplante Gratwanderung zum Baghavachosghele Pass und weiter zum Fuße des Chaukhi ist somit unmöglich. Wir steigen nach Gudani ab, von wo wir uns mit kuriosen Persönlichkeiten per Anhalter nach Stepanzminda schlagen.

Man kann sich einfach nicht satt sehen am wunderschönen Panorama im Kaukasus.

Vero & Alex Wöckner

Man kann sich einfach nicht satt sehen am wunderschönen Panorama im Kaukasus.


Qasbegi

Wer in Qasbegi ist, sollte sich einen Abstecher auf den Kasbek nicht entgehen lassen. An diesen vereisten Vulkankegel soll der Feuerdieb Prometheus gekettet worden sein, während ihm jeden Tag die Adler an der Leber pickten. An der Stelle muss man jedoch sagen, dass der Berg auch bei den Russen eine große Beliebtheit genießt und hier in der Saison Everest-ähnliche Schlangenbildung zum Gipfel auftreten kann. Wir hingegen sind dank fortgeschrittener Jahreszeit und den Umständen des Jahres 2020 wundersamer Weise mutterseelenallein unterwegs. Der leichte Aufstieg führt uns zu Bilderbuchbedingungen für unseren Gleitschirmstart, während der unerwartete Wind im Tal für Nahtoderfahrungen sorgt. Wer sich an der Stelle der Schönheit Georgiens nicht satt gesehen hat, sollte in Truso-Tal und zum Fuße des Sherkhota machen.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Vero & Alex Wöckner

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort.


Auf jeden Fall eine Reise wert. Mit einem lachenden Gesicht geht's wieder zurück nach Hause.

Vero & Alex Wöckner

Auf jeden Fall eine Reise wert. Mit einem lachenden Gesicht geht’s wieder zurück nach Hause.


Das war eine einmalige Sommerreise durch Georgien. Jeder Tag warf uns neue Wunder vor die Füße über die wir staunen konnten. Eine naturbelassene Landschaft, wunderschön herzliche Menschen und Abgeschiedenheit, die man in der europäischen Bergwelt vergeblich sucht.

Vero & Alex Wöckner

Unsere schönsten unvergesslichen Moment waren …

  • fast von einer Herde Schafe überrannt und von deren Hund zerfleischt zu werden
  • sich nicht an der Farbenpracht des kaukasischen Herbsts satt zu sehen
  • von einem Fremden zum Essen nach Hause eingeladen zu werden
  • immerhin 24 Stunden keine Spuren von Zivilisation zu sehen, hören oder spüren
Viele unvergessliche Momente hat Georgien Vero und Alex Wöckner beschert.

Vero und Alex Wöckner

Viele unvergessliche Momente hat Georgien Vero und Alex Wöckner beschert.


  • einen fragwürdigen Schnaps mit lustigen Grenzmilitärsoldaten zu heben
  • den Nervenkitzel zu spüren in ein unbekanntes Tal mit dem Gleitschirm abzugleiten
  • im Tanietskali Valley vor Bären wegzurennen (Memo an mich: nächstes Mal genau anders reagieren)
  • von Gogi aus Ghirevi kachetischen Wein geschenkt zu bekommen
  • sich den Bauch mit leckeren Weraniki, köstlicher Pkhali-Variation und Badridschani zum Reinlegen vollschlagen
  • gütige, herzliche und einzigartige Menschen kennengelernt zu haben

Gut ausgestattet für solch eine Tour ist das A und O. Erfahre mehr über die richtigen Produkte für Deine nächste Tour an den atemberaubendsten Flecken der Welt. Schau im Markenshop von Kaikkialla vorbei!

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Kaja
1 Jahr

Liebe Vero, lieber Alex, Es freut mich unbändig, dass ihr diesen Wildnis-Trip im Corona-Herbst gemacht habt! Georgien hat Reisende wie euch verdient! Wir haben mittlerweile einen zwei-jährigen Sohn im Schlepptau und wollen möglichst bald mit ihm in dieses winzige Traumland (zurück)reisen. 2014 verbrachten mein Mann und ich zwei wunerbare Wochen in Georgien und wanderten unter anderem ebenso wie ihr von Omalo nach Shatilii. Für uns Weitgereiste ehemalige Ostblockler mit einem weichen Herz für Patagonien war Georgien das abenteuerlichste Reiseziel unserer Lebens. Nirgendwo auf der Welt trafen wir gastfreundlichere Menschen, das Essen war für uns eine vollkommene Überraschung – im positiven… Read more »

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Vero
1 Jahr

Liebe Kaja!
Vielen Dank für Deinen lieben Kommentar :)
Und da hat uns Georgien scheinbar gleichermassen begeistert. Es ist wirklich ein Land zum Verlieben und vor allem zum Wiederkommen. Zurück zu Hause im Alltag holt es uns auch immer wieder ein mit: „Du, weisst Du noch den einen Zeltplatz, wo…“ und wir beide wissen ganz genau, was gemeint ist und geniessen die bunten Erinnerungen.
Ich hoffe, dass Ihr dann bald mal zu Dritt auf eine Abenteuerreise gehen könnt und neue aufregende Sachen erleben werdet!
Bis dahin, schön positiv bleiben und negativ testen!
Vero (& Alex)

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