Schlafsäcke & Isomatten (812 Artikel)

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Welcher Schlafsack-Typ für welchen Einsatzbereich?

Um eine Orientierung zu bekommen, lassen sich Schlafsäcke nach ihrem Einsatzzweck und ihrem empfohlenen Temperaturbereich einordnen. Dabei kannst Du Dir ganz einfach überlegen, was Du mit dem Schlafsack vorhast und in welcher Jahreszeit Du vornehmlich unterwegs bist.

Schlafsäcke zum Wandern & auf Hüttentour

Beim Wandern von Hütte zu Hütte reicht meist ein einfacher Hüttenschlafsack aus. Dieser ist eigentlich nur eine leichte, gut tragbare Form der Bettwäsche, denn auf der Hütte warten Kissen und Bettdecke auf Dich. Allerdings solltest Du Dich vorher informieren, ob Du z.B. auf Grund der Corona-Bestimmungen einen richtigen Schlafsack mitnehmen musst. Hier reicht in der Regel aber ein leichter Sommerschlafsack aus.

Schlafsäcke zum Trekking

Beim Trekking bist Du autark unterwegs, Du schleppst Kocher, Zelt, Isomatte und den Schlafsack im Rucksack mit Dir. Deshalb sind Schlafsäcke fürs Trekking am besten besonders leicht und klein packbar. Da Du lange und unter wechselnden Bedingungen unterwegs bist, sollten sie einen größeren Temperaturbereich abdecken und viel aushalten.

Schlafsäcke fürs Camping

Campingschlafsäcke müssen dagegen nicht so leicht und klein packbar sein, da sie eher im Auto transportiert werden. Hier kannst Du mehr auf Komfort achten, außerdem sind Campingschlafsäcke weniger technisch und daher kostengünstiger.

Schlafsäcke zum Bikepacking & auf Radreise

Beim Bikepacking gelten ähnliche Überlegungen wie beim Trekking. Wie viel kannst Du auf Deiner Fahrradtour schleppen und wie viel Platz hast Du in Deinen Radtaschen? Außerdem kommt es darauf an bei welchen Temperaturen und zu welcher Jahreszeit Du Deine Radreise unternimmst.

Expeditionsschlafsäcke

Expeditionsschlafsäcke sind auf sehr niedrige Temperaturen ausgelegt, sie sind häufig wasserdicht, oder zumindest stark wasserabweisend und winddicht. Sie müssen unter den härtesten Bedingungen funktionieren, sollten dabei aber trotzdem vergleichsweise leicht und klein bleiben.

Sonderfall: Biwacksäcke

Der Biwaksack gehört bei Bergtouren als Teil der Sicherheitsausrüstung mit ins Gepäck. Wenn Dich das Wetter überrascht oder Du durch Verzögerungen die Hütte nicht erreichst, kannst Du in ihm möglichst trocken und halbwegs warm die Nacht überstehen bzw. das Wetter aussitzen.

Ein Schlafsack für jede Jahreszeit?

Schlafsäcke lassen sich auch gut nach der Jahreszeit klassifizieren. Wie Du in der folgenden Übersicht sehen wirst, sind die 3-Jahreszeiten-Schlafsäcke die klassischen Allrounder mit dem breitesten Einsatzgebiet. Wenn Du Dich stärker in den Extremen bewegst, wirst Du nicht umhinkommen, Dir zwei oder gar drei Schlafsäcke zuzulegen.

Sommerschlafsäcke

… sind in der Regel für Temperaturen von +10°C und mehr gedacht. Sie sind gut fürs Campen und Wandern in der warmen Jahreszeit und in südlichen Ländern. Sommerschlafsäcke dienen auch gerne als etwas wärmere Hüttenschlafsäcke oder für Festivals.

3-Jahreszeiten-Schlafsäcke

… funktionieren häufig um den Gefrierpunkt herum. Wärmere Varianten wärmen sogar noch bei leichten Minusgraden. Im Hochsommer sind solche Schlafsäcke immer ein bisschen ein Kompromiss, denn in lauen Nächten sind sie einfach zu heiß. In so einem Schlafsack schläfst Du am besten im Frühling und Herbst oder wenn Du zum Trekking im Norden unterwegs bist.

Winterschlafsäcke

… werden gerne auch 4-Jahreszeiten-Schlafsäcke genannt, wobei dieser Begriff etwas irreführend ist. Denn Winterschlafsäcke für - 8 bis - 10°C und tiefer sind auf die vierte Jahreszeit ausgelegt, im Sommer sind sie gar nicht zu gebrauchen, im Frühjahr und Herbst mit Einschränkungen - je nachdem wie kalt die Jahreszeiten ausfallen und wo Du unterwegs bist.

Schlafsäcke: Welches Material macht wann Sinn?

Früher galt ganz allgemein: Bei feuchten Bedingungen nimmst Du einen Kunstfaserschlafsack; wenn es ultraleicht werden soll, greifst Du zur Daune. Doch durch Innovationen verschwimmen die Grenzen heutzutage deutlich mehr.

Daunenschlafsäcke vs. Kunstfaserschlafsäcke

Neue Kunstfaserschlafsäcke sind erheblich leichter geworden, erreichen aber immer noch nicht das niedrige Gewicht von Ultraleicht-Daunenschlafsäcken. Dafür haben Daunenschlafsäcke wesentlich häufiger eine Imprägnierung auf dem Außenmaterial und sogar auf der Daune selbst, die diese unempfindlicher gegen Feuchtigkeit macht bzw. schneller trocknen lässt.

Letztlich ist es heute eher eine Frage des Preises: Die Daune ist unterm Strich langlebiger, leichter und besser komprimierbar (und mit richtiger Imprägnierung unproblematisch bei Nässe), dafür aber auch ein gutes Stück teurer. Wenn Du Bedenken wegen des Tierwohls hast, dann achte bei Daunenschlafsäcken auf z.B. das RDS-Siegel (Responsible Down Standard). Falls Daune aus ethischen oder auch finanziellen Gründen für Dich gar nicht in Betracht kommt, dann kannst Du heute mehr denn je auf einen Kunstfaserschlafsack zurückgreifen. Wie bereits gesagt, sind diese dank technischer Innovationen mittlerweile eine großartige Alternative.

Welcher Schlafsack bei welcher Temperatur?

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass sämtliche Schlafsäcke einen Normtest durchlaufen, damit die Temperaturwerte miteinander vergleichbar werden. Der Test ermittelt die Komforttemperatur, die Grenztemperatur und die Risikotemperatur. Die Komforttemperatur gibt an, bis zu welcher Temperatur die durchschnittliche europäische Frau gerade eben noch warm bleibt. Die Grenztemperatur ist der Richtwert für den durchschnittlichen europäischen Mann. Der Risikowert ist die Temperatur, bei der Du geradeso die Nacht überlebst – weshalb Du Dich besser an den ersten beiden Werten orientierst und Dein Kälteempfinden realistisch einschätzt.

Schlafsäcke mit einer Grenztemperatur von +5°C mögen für den einen im Frühjahr/Herbst gut funktionieren. Für den anderen ist es aber schon ein Sommerschlafsack und er geht lieber auf einen Schlafsack von -5° bis 0°C, um einen vielseitigen 3-Jahreszeiten-Schlafsack sein eigen zu nennen.

Gerade bei der Temperatur ist mehr nicht besser, sondern Du solltest Dir überlegen, bei welchen Temperaturen Du realistisch auch wirklich unterwegs bist. Schlafsäcke bis -15°C funktionieren nur im Winter, während Schlafsäcke bis -30°C schon wirkliche Expeditionsschlafsäcke sind. In diesen Temperaturbereichen lassen sich Schlafsäcke tatsächlich nicht mehr durch den Normtest erfassen, daher sind diese Angaben immer realistische Einschätzungen des Herstellers (gleiches gilt für Kinderschlafsäcke).

Welche Schlafsack-Größe ist die richtige?

Wie groß darf bzw. wie groß muss Dein Schlafsack sein? Achte immer auf die Angabe, bis zu welcher Körpergröße Dein Schlafsack funktioniert. Als 2-Meter-Mann in einem 190 cm Schlafsack zu liegen, ist nicht nur eng, Du drückst auch mit den Füßen gegen die isolierende Hülle und verlierst Wärme. Andererseits ist es auch nicht klug, einen zu großen oder zu breiten Schlafsack zu wählen, denn dann hast Du jede Menge Luft im Schlafsack, die Du warm halten musst. Ergo: Der Schlafsack ist nicht mehr so warm.

  • Trick 17: Es gibt tatsächlich einen Grund, warum es Sinn machen kann, einen zu langen Schlafsack zu kaufen. Nämlich wenn Du bei Wintertouren Deine Kleidung in den Fußraum packen willst, um frühmorgens gleich etwas Warmes zum Anziehen parat zu haben.

Was machst Du, wenn Du 180 cm groß bist und der Schlafsack bis 180 cm ausgelegt ist? Als Rücken- oder Bauchschläfer gilt, dass Du Dich im Schlaf ausdehnst und Deine Fußzehen nach vorne kippen. Im Schlaf bist Du daher eventuell größer als 180 cm. Wenn Du dagegen Seitschläfer bist, rollst du Dich eher ein und wirst kleiner.

Extra breite Schlafsäcke

Natürlich gibt es auch extra breite Schlafsäcke sowie Schlafsäcke in Decken- und Eiform. Wenn Du Dich schnell eingeengt fühlst oder Du Dich viel im Schlafsack bewegst, bieten sie Dir eine gute Kompromisslösung. Wirkliche 2-Personen-Schlafsäcke gibt es dagegen kaum, stattdessen sind viele Schlafsäcke koppelbar.

Achtung: Nicht jeder Schlafsack ist mit jedem x-beliebigen Schlafsack kompatibel, da verschiedene Reißverschlüsse verwendet werden. Achte hier darauf, dass Du vom gleichen Modell einen mit Links- und einen mit Rechts-Reißverschluss nimmst.

FAQs zum Thema Schlafsack

(Wann) Brauche ich ein Schlafsack-Inlett?

Ein Schlafsack-Inlett nutzt Du aus drei Gründen: für die Hygiene, den Komfort und/oder für zusätzliche Wärme. Dank des Inletts musst Du Deinen eigentlichen Schlafsack seltener waschen, Materialien wie Seide oder ägyptische Baumwolle liegen weich auf der Haut und spezielle Thermo-Inletts verbessern die Wärmeleistung Deines eigentlichen Schlafsacks. Das Inlett funktioniert übrigens auch als Hüttenschlafsack.

Wie lagere ich meinen Schlafsack richtig?

Egal ob Daune oder Kunstfaser, Deinen Schlafsack lagerst Du am besten offen in einem Baumwollsack, damit die jeweilige Isolationsfaser nicht unnötig lange komprimiert wird.

Wo entsorge ich meinen alten Schlafsack?

Ein ausgedienter Schlafsack muss noch nicht ausgedient haben. Was Du nicht mehr brauchst, ist für Hilfsbedürftige häufig noch viel wert. Daher lieber spenden statt wegwerfen, beispielsweise an die nächstgelegene Bahnhofsmission.

Wenn der Schlafsack allerdings nicht mehr zu gebrauchen ist, weil er kaputt ist, dann entsorge ihn im Restmüll bzw. in der grauen Tonne.

Wie wasche ich meinen Schlafsack?

Dafür haben wir einen eigenen Beitrag, der Dir zeigt, wie Du Deinen Schlafsack richtig wäschst: Schlafsack waschen - eine Anleitung zur richtigen Pflege.

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