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Hochtouren nehmen bei der Vorbereitung deutlich mehr Zeit in Anspruch als eine schnelle Sonntagstour. Auch bei der Ausrüstung ist es mit dem Standardequipment nicht getan. Die Packliste Hochtour verrät, was mit ins Gepäck muss.

Packliste Hochtour: Weitere Ausrüstung

Hochtouren-Bekleidung

Ausrüstung für Hüttenübernachtung

Verpflegung

Gesundheit & Erste Hilfe

Technik und Orientierung

Sonstiges

Die Packliste Hochtour ist nur ein Teil der Vorbereitung

Körperliche und psychische Fitness, gute Tourenplanung, Kenntnisse in Sicherungstechnik und Lawinenkunde und nicht zuletzt die richtige Hochtourenausrüstung sind essentiell für das Gelingen einer Hochtour. | Foto: Octavio Defazio/Mountain Equipment
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Körperliche und psychische Fitness, gute Tourenplanung, Kenntnisse in Sicherungstechnik und Lawinenkunde und nicht zuletzt die richtige Hochtourenausrüstung sind essentiell für das Gelingen einer Hochtour. | Foto: Octavio Defazio/Mountain Equipment

Wer sich auf das Abenteuer Hochtour einlässt, muss gut vorbereitet sein. Die Vorbereitung bezieht sich nicht nur auf die Hochtourenausrüstung und Tourenplanung, sondern auch auf den Trainingszustand des Hochtourengehers. Körperliche und auch psychische Fitness sind in der Höhenstufe der meisten Hochtouren, in diesem Fall der nivalen Zone über 2.500 Meter (ü. M.), unbedingte Voraussetzung, um in der ganzjährigen Schnee- und Eislandschaft mit ihren Eigenarten sicher unterwegs zu sein. Wer über Gletschergelände, Eis- und Firnflanken mit Steigeisen steigt, um in der Gruppe bzw. abgesichert in der Seilschaft das Gipfelglück zu suchen, der sollte gut und fundiert ausgebildet sein. Nicht nur auf Skihochtour ist neben Sicherungstechnik auch die Lawineneinschätzung und -bergung zu beherrschen. Sicherungstechnik im alpinen Gelände, Spaltenbergungskurse und Lawinenverschüttetensuch-Kurse (LVS-Kurse) macht man am besten in der Gruppe beim Bergführer seines Vertrauens.

Trotz bester Planung, Ausrüstung und Kondition kann zu Zeiten des Klimawandels etwas schief laufen, denn Gletscher gehen zurück und Eisflanken schmelzen. Gerade bei kombinierten Hochtouren, wo man im Fels und Eis unterwegs ist, sollten die Gefahren gut abgewogen werden. Es ist immer ratsam sich vor Ort beim Hüttenwirt, zum Beispiel bei der Reservierung des Hüttenplatzes, beim Wetter- und Lawinendienst oder beim Bergführer über aktuelle Verhältnisse zu informieren. Wie bei allen Touren gilt: Wer sich gut im Vorhinein informiert, selbstkritisch ist und bei schlechten Verhältnissen weiß, wann der Rückzug anzutreten ist, der hat mehr Spaß. Egal ob auf Mehrtageshochtour mit mehrfacher Hüttenübernachtung, auf Skihochtour oder wie die meisten im Sommer auf klassischer Hochtour – es gilt immer das gleiche: Erst wenn man sicher wieder im Tal ist, war die Hochtour ein Erfolg!

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Valentin Sauer

... leitet die IT-Abteilung bei Bergzeit. Wenn er nicht gerade Codezeilen tippt oder den Büro-Kicker malträtiert, ist er mit Snowboard und Tourenski beim Freeriden, mit Steigeisen und Eispickel auf Hochtour oder mit dem Mountainbike beim Radeln in den bayerischen Hausbergen zu finden. Pfeil Alle Artikel von Valentin Sauer