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Unterwegs in den Bergen

Lieblingstouren der Bergzeit Redaktion

21 Minuten Lesezeit
Das Bergzeit Magazin Team ist zu jeder Jahreszeit in den Bergen unterwegs. Hier stellen wir unsere acht Lieblingstouren in den heimischen Alpen vor - von aussichtsreichen und anspruchsvollen Gipfeltouren, über gemütliche Familienwanderungen bis zur Skitour mit genialer Abfahrt oder Mountainbike-Klassikern mit offiziellen Trails.

1. Herbstwanderung rund um das Dietrichshorn

Das Bergzeit Magazin stellt sich vor: Judith HackingerFür Judith ist Wandern besonders im Herbst der beste Ausgleich zum Alltag, wobei sie es in den Bergen eher gemütlich angeht. Meist ist sie mit Mann und Kind in ihrer Heimat, dem Salzburger Saalachtal, unterwegs und pickt sich aus dem hiesigen Tourenangebot die Schmankerl heraus. Um die kleine Tochter und den sportlichen Ehemann am Berg unter einen Hut zu bringen, sind die Touren der Hackingers in der Regel familienfreundlich mit Zusatzoption.

Das Dietrichshorn (1.542 Meter) im Salzburger Saalachtal fällt einem schon bei der Anreise zum Talort Unken ins Auge. Weder gewaltig hoch, noch besonders mächtig thront der bewaldete Felskopf wie ein perfekter, kleiner Hügel auf dem Rücken der Unkenberger Mähder hoch über dem Ort. Dass der Anblick täuscht, wissen all jene, die das Dietrichshorn als Klettergebiet oder Bergtour mit (sehr) kurzer Klettersteigpassage kennen. Für die vorgestellte Herbstwanderung lassen wir den Gipfel – und damit sämtliche Schwierigkeiten – als mögliche, sportliche Variante rechter Hand liegen und wandern gemütlich im Uhrzeigersinn um das Dietrichshorn herum.

Ein bisschen "Ahornboden" auf den Unkenberger Mädern. Besonders Anfang Oktober zeigen sich die Bäume im farbenfrohen Gewand. |Foto: Judith Hackinger
Ein bisschen „Ahornboden“ auf den Unkenberger Mähdern. Besonders Anfang Oktober zeigen sich die Bäume im farbenfrohen Gewand. | Foto: Judith Hackinger

Vom Wanderparkplatz am Unkenberg folgt man einem markierten Steig (Weg Nr. 6), der die Forststraße (alternativer Aufstieg) abkürzt und in der Direttissima zur Abzweigung Thällernalm führt. Weiter links auf der Forststraße bis zum Almsattel der Thällernalm samt Wegweiser. Über einen kurzen Abstecher gelangt man hier auf den aussichtsreichen Thällerer Kogel (1.337 Meter, Vorsicht Steilabbruch!), der sich für eine Rast anbietet. Wieder zurück auf dem Sattel führt rechts der Steig über das Dietrichshorn steil in den Wald hinauf. Für die Rundtour folgt man jedoch dem Wanderweg Nr. 6a auf der Dietrichshorn-Südseite in Richtung Astenalm. Hier gelangt man zurück auf die Forststraße (Weg Nr. 6). Weiter rechts geht es nun ein paar Meter hinauf ehe hinter einer Rastbank der Steig über das Dietrichshorn einmündet. Auf der Forststraße geht es nun sanft abwärts bis rechts ein alter Almweg die Fahrstraße über die herrlichen Wiesen abkürzt. Besonders im Oktober sorgen hier ein paar farbenprächtige Bergahorne für eine stimmungsvolle Foto- und Picknickkulisse. Am Ende des Almweges wieder rechts, bis man die Runde an der Abzweigung zur Thällernalm schließt. Von hier verläuft der Abstieg zum Parkplatz über die Aufstiegsroute oder über die Forststraße.

  • Variante: Sportlich unausgelastete Begleiter kann man ab der Thällernalm auch ÜBER das Dietrichshorn schicken, um sie auf den Unkenberger Mähdern wieder zu treffen. Als eigenständige Bergtour wird diese Variante aufgrund der nordseitigen Klettesteigpassage in der Regel gegen den Uhrzeigersinn gewandert. Der kurze Klettersteig erfordert grundlegende Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Für Kinder und Ungeübte ist eine Sicherung angebracht. Aufgrund des sehr steilen Geländes ist auch am Steig zur Thällernalm Vorsicht geboten.

Eckdaten zur Tour rund um das Dietrichshorn

  • Anfahrt: Ab Autobahn A8, Anschlussstelle Siegsdorf über B306 nach Inzell. Weiter auf der B305 bis Schneizelreuth. An der B21 nach rechts Richtung Lofer. Kurz nach dem Südende der Ortsumfahrung Unken (Achbergtunnel) rechts in Richtung Heutal / Unkenberg. Nach der Durchfahrt durch ein Sägewerksgelände links am Unkenbach entlang bis zur Abzweigung Unkenberg. Weiter bis zum Wanderparkplatz (923 Meter) ca. 200 Meter oberhalb des letzten Gehöfts.
  • Start- und Endpunkt: Parkplatz oberhalb des Dax-Gehöfts am Unkenberg
  • Routenverlauf: Parkplatz Unkenberg – Abzweig Thällernalm – Thällernalm/Thällerer Kogel – Astenalm – Unkenberger Mähder – Abzweig Thällernalm – Parkplatz Unkenberg
  • Schwierigkeit: leicht (Variante Dietrichshorn: mittel, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich!)
  • Kondition: leicht
  • Höhenmeter: ca. 526
  • Dauer: 3 Stunden
  • Einkehr: Unterwegs keine, ab Astenalm Abstecher zur Kechtalm am Schwarzeck (ca. 30 Minuten, 170 Hm) möglich. Gasthof Dietrichshorn am Unkenberg und weitere Gasthöfe in Unken.
  • Ausrüstung: Normale Wanderausrüstung
  • Wanderführer & Karte: Kompass-Karte Salzburger Saalachtal

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2. Familienwandern auf den Heuberg

4Stefan mag Berge am liebsten steil und felsig. Mit seinem Nachwuchs ist er aber auch viel ohne Seil oder Crashpad bei Familienwanderungen unterwegs. Ein wenig Felskontakt kann dann aber schon mit dabei sein. Es schadet ja nichts, wenn auch der Nachwuchs frühzeitig seine Kletterleidenschaft entdeckt. 

Der Heuberg ist ein klassisches Wanderziel im Inntal. Er zieht an schönen Frühlings- oder Herbsttagen Scharen von Wanderern an – aber das hat seinen Grund. Wer sich und seinen Nachwuchs bis aufs Almwiesen-Plateau der Heubergalmen (auch Daffnerwaldalm genannt) motiviert hat, wird mit einem wunderbaren Sonnenplatzerl belohnt. Schafft man es dann sogar noch auf Heuberg- oder Wasserwand-Gipfel, kann man noch eine grandiose Aussicht drauflegen.

Blick auf Wasserwand (rechts) und Kitzstein (links) beim Aufstieg zu den Daffnerwaldalmen. | Foto: Stefan Rehm
Blick auf Wasserwand (rechts) und Kitzstein (links) beim Aufstieg zu den Daffnerwaldalmen. | Foto: Stefan Rehm

Vom Parkplatz Duftbräu oder Schweibern geht es am Duftbräu vorbei (Achtung: Spielplatz und Esel können für Verzögerung sorgen) über den Bierlehrpfad wunderschön am Fluderbach entlang in Richtung Heuberg bergan. Nach etwa einer Stunde erreicht man die Almwiesen der Heubergalmen. Von hier kann man die letzten gut 200 Höhenmeter angehen. Über den steilen Wiesenhang geht es zur Scharte zwischen Heuberg und Wasserwand. Je nach Können kann man entweder über den kurzen Klettersteig die Wasserwand erklimmen (Achtung, sehr ausgesetzt und gefährlich; für Kinder nur mit Sicherung zu empfehlen) oder den nahen Heuberggipfel.

Der Abstieg führt zurück zu den Heubergalmen. Von dort folgt man der Fahrstraße in Richtung Norden hinunter. Nach einigen asphaltierten Kehren zweigt der Weg zum Parkplatz Schweiber rechts ab.

  • Hinweis: nach Regenfällen ist sowohl die Passage vor den Heubergalmen als auch der Gipfelhang zum Heuberg eine unangenehme Schlammschlacht, auch einige Tage nach Regenfällen. Dann sollte man sich überlegen, ob man sich das wirklich antun will.

Eckdaten zur Tour auf den Heuberg

  • Start- und Endpunkt: Parkplatz Schweiber oder Duftbräu am Samerberg
  • Routenverlauf: Aufstieg: Schweibern (752 Meter) – Duftbräu (793 Meter) – Daffnerwaldalm (1050 Meter) – Heuberg oder Wasserwand (1338/1367 Meter). Abstieg: Daffnerwaldalmen/Deindlalm (Meter) – Fahrstraße zum Parkplatz in Schweibern
  • Schwierigkeitsgrad: leicht (ausgenommen Wasserwand-Gipfel)
  • Kondition: leicht
  • Höhenmeter: ca. 588
  • Dauer: Aufstieg ca. 2 Stunden, Abstieg ca. 1-1,5 Stunden
  • Einkehr: Heubergalmen = Lagler Hütte (im Winter Donnerstag bis Sonntag geöffnet) oder Deindlalm (von Ende Oktober bis Mitte Mai Dienstag bis Samstag sowie feiertags geöffnet)
  • Ausrüstung: normale Wanderausrüstung
  • Wanderführer und Karte: AV-Karte Chiemgauer Alpen Ost (BY 17)

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3. Bergtour auf den Wank bei Garmisch

Franziska von TreubergFranziska liebt das Wandern und das Reisen – oder beides gleichzeitig. Am Wochenende ist sie am liebsten in den Bergen der Garmischer Ecke unterwegs – neuerdings auch mit dem Nachwuchs im Gepäck. Was für sie eine richtig gute Tour ausmacht? Ein schöner Weg, mit toller Aussicht und als i-Tüpfelchen eine urige Alm zum Einkehren. Deshalb war sie schon mehr als vier Mal am Wank – obwohl sie sonst nach dem Motto wandert: „Es gibt einfach zu viele interessante Gipfel, um einen Berg mehrfach zu besteigen“.

Der Wank im Estergebirge wartet mit grandiosem Gipfelpanorama von Karwendel bis Zugspitze auf. Stolze 1.780 Meter ist der Hausberg von Partenkirchen hoch. Die mittelschwere Tour startet vom Parkplatz der Wankbahn-Talstation, zweieinhalb Stunden dauert der sonnige Aufstieg über Eckenhütte und Mittelstation. In der Schlucht vor der Gamshütte ist es noch angenehm kühl, dann geht es über eine große Almwiese und später in Serpentinen durch Wald und Latschen bis zur Bergstation. Oben angekommen lohnt sich ein Abstecher zum etwas unterhalb gelegenen Rücken des Roßwank – die Aussicht auf Karwendel und Wettersteingebirge ist von hier einmalig. Außerdem geht es hier deutlich ruhiger zu als auf dem Wank-Gipfel. Im Sommer teilt man sich den Roßwank mit Pferden und Kühen.

Wer dem eifrigen Gipfelbetrieb am Wank entfliehen will, genießt das Zugspitzpanorama vom grasigen Rücken des Rosswank. | Foto: Franziska v. Treuberg
Wer dem eifrigen Gipfelbetrieb am Wank entfliehen will, genießt das Zugspitzpanorama vom grasigen Rücken des Rosswank. | Foto: Franziska v. Treuberg

Wer wenig Zeit hat, wandert anschließend zurück zur Bergstation und nimmt die Wankbahn nach unten (Achtung: über die aktuellen Betriebszeiten informieren). Fitte Wanderer steigen vom Roßwank zunächst in östlicher Richtung, dann nach Norden durch den romantischen Kaltwassergraben zur Esterbergalm ab – mein Einkehrtipp! Von hier führt ein steiler Fahrweg hinab nach Partenkirchen (Achtung Knieschmerzen). Insgesamt dauert die Tour dann fünf bis sechs Stunden.

  • Variante: Natürlich kann man den Wank auch umrunden (von Partenkirchen über Pfeifferalm, Gschwandtnerbauer, Abstecher zum Roßwank, Kaltwassergraben und Esterbergalm zurück nach Partenkirchen) bzw. vom Gipfel auf direktem Weg zur Esterbergalm absteigen und den sanfteren (aber dafür längeren) Rückweg über den Gschwandtnerbauer rund um die Südseite des Wanks wählen.

Eckdaten zur Tour auf den Wank

  • Start- und Endpunkt: Parkplatz oberhalb der Wankbahn-Talstation im Garmischer Ortsteil Partenkirchen. Anfahrt mit dem PKW über A95 München-Garmisch, kurz nach Ortseingang links halten und Ausschilderung folgen (Wankbahnstr. 2). Bei Anreise mit dem Zug: Buslinie 4/5 vom Bahnhof Garmisch-Partenkirchen bis zur Wankbahn (falls in Betrieb) oder Sebastianskirche (Partenkirchen) und von hier den Wanderschildern zum Wank folgen.
  • Routenverlauf: Aufstieg: Wankbahn-Talstation (810 Meter) – Kirche St. Anton – Gamshütte (937 Meter) – Eckenhütte (1.061 Meter, unbewirtschaftet) – Wankhaus (1.780 Meter). Abstieg: Roßwank (1.688 Meter) – Abzweig Gschwandtner Bauer (hier links durch Kaltwassergraben) – Esterbergalm (1.264 Meter) – Wankbahn-Talstation. Eine kürzere Abstiegsalternative führt direkt vom Wankgipfel nach Norden hinunter zur Esterbergalm.
  • Schwierigkeitsgrad: leicht
  • Kondition: mittel
  • Höhenmeter: ca. 970
  • Dauer: Aufstieg ca. 2,5 Stunden, Abstieg über Roßwank und Esterbergalm ca. 3 Stunden
  • Einkehr: Gamshütte (ganzjährig, Montag Ruhetag), Wankhaus (täglich, kein Ruhetag), Esterbergalm (nahezu ganzjährig, Mittwoch Ruhetag)
  • Ausrüstung: normale Wanderausrüstung
  • Wanderführer und Karte: AV-Karte BY9 Estergebirge – Herzogstand – Wank

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4. Guffert-Überschreitung

Wenn es um Berge geht, sind Chiemgau-Kindl Julia drei Dinge wichtig: wenig Menschen, viel Kraxelei – und eine Rundtour muss es bitteschön sein! Ersteres ist normalerweise rund um ihre Wahlheimat am Schliersee eher schwierig zu realisieren – es sei denn, man nutzt die Wochentage außerhalb der Schulferien, wagt einen Schritt über die Tiroler Grenze und bewegt sich etwas abseits der überlaufenen Routen und Hütten. Und so hat es eines Sommers der Guffert auf die Liste ihrer Lieblingsplätze geschafft…

Der isoliert aufragende Kalkstock residiert im Hinterhof des hochfrequentierten Achensee-Tals, nördlich von Steinberg am Rofan, das sich selbst stolz als „das schönste Ende der Welt“ bezeichnet. Dort bildet er zusammen mit dem Guffertstein einen markanten Doppelgipfel, der bereits vom Tegernsee und von den gesamten Bayerischen Voralpen aus bestens zu erkennen ist – immerhin überragt er das im Norden gelegene Mangfallgebirge um ganze 300 Meter.

Blick auf den Guffert
Die Guffertspitze von ihrer Südseite: Hier trifft der Bergsteiger erst nach zahlreichen Latschenkehren auf Fels. | Foto: Julia Eckart

Steil ist der Anstieg zur Guffertspitze von allen Seiten. Bezwingt man den Gipfel vom Talort Steinberg aus, ist man auf der Südseite durchgehend der Sonne ausgesetzt, trifft erst im oberen Teil auf Fels und hat etwa 1200 Höhenmeter zu bewältigen. Schöner, weil abwechslungsreicher und weniger begangen ist der Weg über die Nordflanke. Hier warten auf den geübten Bergsteiger einige unschwierige, aber durchaus interessante Stellen, die mit Drahtseilen und Stahlstufen gesichert sind. Parkt man bereits auf der Zufahrtsstraße nach Steinberg auf Höhe der Oberen Bergalm, lassen sich die beiden Routen zu einer langen, aber großartigen Rundtour kombinieren.

Um zum Nordanstieg zu gelangen, muss zunächst die Basis des Berges umrundet und dabei die gesamte Nordflanke gequert werden. Besonders im Herbst zeigt sich der Zauberwald hier in seiner schönsten Pracht, wochentags trifft man höchstens ein paar scheue Schafe. Der wunderschöne Trampelpfad passiert die verfallene Stuba-Alm sowie einige Wasserrinnsale und dreht auf einem Grasrücken oberhalb der Issalm nach rechts. Nun gewinnt der Steig endlich an Höhe und führt in wenigen Serpentinen direkt auf den Einstieg in die Felswand zu, nahe einer kleinen Felshöhle samt Gedenktafel. Nach ein paar Eisenstiften hat man das „Schlimmste“ auch schon überstanden und wieder größtenteils Gehgelände vor sich, stets mit steilem Tiefblick in die Nordwand.

Oben beim Gratansatz trifft der Weg auf die südliche Aufstiegsroute und führt die letzten Höhenmeter über drahtseilversicherte Felsstufen entlang des Grates bis zum Gipfel, den ein prächtiges Kreuz ziert. Von dort belohnt der grandiose Rundumblick über die Bayerischen Voralpen, Rofan- und Wettersteingebirge, Karwendel und bei guter Sicht bis hinein in die östlichen Zentralalpen zwischen Stubaier und Hohe Tauern. Der Abstieg führt zunächst über den Gipfelgrat zurück Richtung Osten, quert kurz plateauartiges Gelände und biegt schließlich rechts hinein in die sonnige Südseite. Nach unzähligen Kehren durch dichte Latschen wartet schattenspendender Wald und ein bequemer Forstweg, der Richtung Westen zurück zum Ausgangspunkt leitet.

  • Tipp: Auf der gesamten Tour gibt es keine Einkehrmöglichkeit. Besonders bei sommerlichen Temperaturen unbedingt ausreichend Flüssigkeit mitführen und am besten früh aufbrechen!

Eckdaten zur Guffert-Überschreitung

  • Ausgangspunkt: Parkplatz (kostenpflichtig) beim ehemaligen Gasthaus „Obere Bergalm“ auf der Zufahrtsstraße nach Steinberg am Rofan; Anfahrt über Achenpass, Abzweigung Richtung Steinberg am Ortsanfang Achenkirch/Nord
  • Routenverlauf: Aufstieg: Parkplatz Obere Bergalm – Beschildung „Guffert Nord“ folgen – Abzweig „Stuba Alm/Issalm/Guffert“ – Stuba Alm (verfallen) – Abzweig „Guffert Nordanstieg“ – Einstieg in Nordwand bei Gedenktafel „Johann Goll“ – Guffertspitze. Abstieg: Beschilderung „Steinberg über Südabstieg“ folgen – bei Abzweig rechts/westlich halten (nicht weiter Beschilderung Richtung Steinberg folgen) – Parkplatz Obere Bergalm.
  • Schwierigkeitsgrad: einfache Bergtour mit Kletterstellen bis UIAA I im Gipfelaufbau; Zustieg über steile Schrofen (teils drahtseilversichert, größtenteils Gehgelände); Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich!
  • Kondition: mittel
  • Höhenmeter: ca. 1.200
  • Dauer: 5 bis 6 Stunden
  • Einkehr: auf der Route keine
  • Ausrüstung: normale Wanderausrüstung (auf felstaugliches Schuhwerk achten)
  • Karte: Kompass WK 027 Achensee

5. Bergtour auf die Birkkarspitze

Corinna TrubeCorinna genießt beim Wandern in den Bergen die Ruhe, sobald die Gedanken abschweifen und der Wanderschritt vom rhythmischen Atmen begleitet wird. Das Wichtigste für sie auf Tour? Die Gipfelbrotzeit! Ist die im Gepäck, braucht sie auf Tour gar nicht zwingend eine Hütte oder Alm zur Einkehr. Eine gute Wandertour zeichnet sich für sie dadurch aus, dass es durch abwechslungsreiches Gelände geht und sie bei leichten Kletterpassagen den Berg hautnah spürt.

Mit 2.749 Metern ist die Birkkarspitze der höchste Gipfel im Karwendel und belohnt jeden, der es schafft, sie zu erklimmen, mit einem – im wahrsten Sinne – überragenden Panoramablick. Bis es jedoch soweit ist, sind Ausdauer und stramme Wadln gefragt!

Corinna Trube
Auf dem Weg durch das westliche Birkkar lässt man den Blick immer wieder über das mächtige Karwendel schweifen. | Foto: Corinna Trube

Bei der schweren Bergtour greifen wir die Birkkarspitze von Süden aus an und starten nahe der Kastenalm im Hinterautal bei Scharnitz. 1.500 Höhenmeter erwarten den trittsicheren, schwindelfreien und geübten Wanderer in den kommenden Stunden. Fährt man über den Geröllweg aus Scharnitz kommend in Richtung Kastenalm, zweigt kurz nachdem man den Birkkarbach überquert hat der Steig nach links zum Karwendelhaus ab (markiert). Gut markiert schlängelt sich der Weg durch das westliche Birkkar und die Birkkarklamm und bietet tolle Ausblicke auf das schroffe, mächtige Karwendelgebirge.

In der Birkkarklamm wandelt sich der Weg vom deutlich markierten, trittfesten Waldboden über Steilstufen bis hin zum steilen, rutschigen Schutthang. Hat man diesen gemeistert, warten unterhalb des Schlauchkarsattels Schrofen, die man gut versichert in einer kurzen Kletterpartie erklimmt. Auf dem Schlauchkarsattel heißt es bei der kleinen Biwakschachtel (Birkkarhütte) nochmal Kraft tanken, bis es auf drahtseilversichertem Steig (Birkkarsteig) die letzten 100 Höhenmeter auf die Birkkarspitze hinaufgeht.

Hinab geht es wieder über den Birkkarsteig bis zur Biwakschachtel und dann durch das Schlauchkar (Vorsicht rutschig – hier ist Konzentration gefragt!) bis zum Karwendelhaus, das mit einem kühlen Bier und deftigem Essen die ausgepowerten Wanderer in Empfang nimmt. Der restliche Weg hinunter über den kleinen Ahornboden bis nach Hinterriss ist nach der Einkehr im Karwendelhaus reine Formsache.

Eckdaten zur Tour von Süden durch die Birkkarklamm auf die Birkkarspitze

  • Ausgangspunkt: Parkplatz nahe der Kastenalm; Anfahrt von Scharnitz durch das Hinterautal. Tipp: Mit der Werdenfelsbahn vom Münchner HBF nach Scharnitz fahren. Danach mit dem Taxi durch das Hinterautal zum Ausgangspunkt bringen lassen.
  • Routenverlauf: Aufstieg: Parkplatz – Beschilderungen „Karwendelhaus“ / „Birkkarspitze“ – westliches Birkkar / Birkkarklamm – Schlauchkarsattel – Birkkarhütte (2.650 Meter) – Birkkarspitze (2.749 Meter). Abstieg: Birkkarhütte – Schlauchkar – Karwendelhaus (1.771 Meter) – kleiner Ahornboden – Hinterriss.
  • Schwierigkeitsgrad: schwer
  • Kondition: hoch
  • Technik: hoch, Trittsicherheit unbedingt notwendig!
  • Höhenmeter: ca. 1.500
  • Dauer: Aufstieg 4-5 Stunden, Abstieg 3 Stunden
  • Einkehr: Karwendelhaus (in der Regel ca. von Anfang Juni bis etwa Mitte Oktober geöffnet, kein Ruhetag)
  • Ausrüstung: Wanderausrüstung, ausreichend Getränke, Notfallausrüstung
  • Wanderführer: Alpenpark Karwendel WF 5660 von Kompass

 

6. Durch die Wolfsschlucht auf den Schildenstein

Eine Brotzeit auf dem 1.613 Meter hohen Schildenstein gehört für Anja jedes Jahr dazu – am liebsten im Herbst, wenn das Laub golden leuchtet. Wer an heißen Sommertagen unterwegs ist, der kann seinen Durst in der urigen Königsalm löschen.

Eigentlich meide ich Wanderungen auf bewirtschafteten Pfaden. Ständig „Servus“ sagen und dann das Gewusel am Gipfelkreuz. Wenn ich auf den Schildenstein (1.613 Meter) in den Bayerischen Voralpen gehe, dann ist mir das egal – die Landschaft und das Kraxeln durch die Schlucht machen immer wieder aufs Neue Spaß. Für Klettersteiggeübte ist die Rundtour nicht besonders anspruchsvoll, aber trotzdem sehr abwechslungsreich. Dafür sorgen die paar steileren mit Stahlseil gesicherten Passagen am Felsen, schattige Waldstücke und ein grandioses Panorama. Wer mag, der kann anschließend noch in der Königsalm einkehren. Krönender Abschluss ist für mich jedes Mal eine Kneiptour in der Weißach.

Blick vom Schildenstein
Oben am Gipfel des Schildensteins angekommen, hat man einen herrlichen Rundumblick. | Foto: Anja Schuchardt

Vom Wanderparkplatz bei Wildbad Kreuth die Weißachbrücke überqueren und den Schildern „Schildenstein über Wolfsschlucht oder Gaißalm“ folgen. Der Weg führt entlang des Baches bis zur Siebenhüttenalm. Kurz nach der Alm führt der Weg rechts bergauf in den Wald und direkt in die Wolfsschlucht. Hier muss man hin und wieder den Bach queren. Am Ende des Bachlaufs beginnt der Aufstieg. Den Steig hinauf helfen Stahlseile. Die steilsten Passagen sind gleich am Anfang. Es gibt aber immer wieder flachere Stellen, um sich zu erholen.

Nach etwa 45 Minuten ist der anstrengendste Teil geschafft und man folgt der Markierung rechts (links geht’s zur Blaubergalm und Halserspitze) zum Schildenstein. Der Pfad schlängelt sich durch Hügel sanft bergab und dann mäßig steil über die Südseite des Schildensteins bis zur letzten Abzweigung. Dann sind es nur noch wenige Minuten bis zum Gipfel. Auch wenn dieser im Vergleich zum benachbarten Guffert (2.195 Meter) gar nicht so hoch ist – das Panorama der Tegernseer Hausberge im Norden ist fantastisch.

Den kurzen Anstiegsweg geht’s wieder zurück, dann rechts der Beschilderung folgend Richtung „Königsalm“. Der Abzweig zur Alm ist nach etwa einer Stunde erreicht und führt links hinunter. Nach der Einkehr geht es direkt am rechten Zaun entlang beschildert zur privaten Gaißalm, von dort stetig bergab bis nach Siebenhütten und dann links zurück zum Parkplatz.

Eckdaten zur Tour auf den Schildenstein

  • Anfahrt: A8 Ausfahrt Weyern, über Tegernsee und Kreuth kurz hinter dem Abzweig nach Wildbad Kreuth nach Rechtskurve rechts von der Straße auf Parkplatz parken. (Parkplatz auf linker Seite gebührenpflichtig)Start- und Endpunkt: Parkplatz oberhalb des Dax-Gehöfts am Unkenberg
  • Routenverlauf: Wanderparkplatz bei Wildbad Kreuth (780 Meter) – Siebenhütten (837 Meter, 0:30h) – via Wolfsschlucht – Schildenstein (1.613 Meter, 3:15h) – Königsalm (1.115 Meter, 4:30h) – Gaißalm (1.113 Meter, 4:45h) – Parkplatz (5:45h)
  • Schwierigkeit: einige mit Drahtseil versicherte Passagen, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich
  • Kondition: mittel
  • Höhenmeter: ca. 900
  • Dauer: 5:45 Stunden
  • Einkehr: Siebenhütten (Pfingsten bis zum Sonntag vor Kirchweih), Königsalm (Anfang Juni bis September)
  • Ausrüstung: Normale Wanderausrüstung
  • Wanderführer und Karten: Tegernsee, Schliersee 5443 Wanderführer

7. Skitour auf das Seekarkreuz

Danny ZidaricDanny ist gerne lang, schnell und weit in den Bergen unterwegs. Da Laufen in der Ebene bekanntlich langweilig ist, tauscht er im Winter die Trailrunningschuhe gegen Ski aus und tobt sich meistens in den Lenggrieser Hausbergen, dem Karwendel oder auf Skitourenrennen aus.

Das Seekarkreuz ist schnell und einfach von meiner Haustür erreicht und ist vor allem im Winter mit seinen zahlreichen Abfahrtsmöglichkeiten mein Lieblingsziel mit Ski unter den Füßen. Dabei fängt die Tour direkt langweilig an: vom Parkplatz aus folgt man lange einer sanft ansteigenden und gut ausgeschilderten Forststraße, bevor man in den Wald im landschaftlich reizvollen Hirschbachtal auf die Gabelung Sulzersteig/Seekarkreuz Winterweg trifft.

Blick vom schneebedeckten Hang in Tal
Blick bei minus 25 Grad Celsius aufs Brauneck, die Benediktenwand und im Vordergrund den Grasleitenkopf. | Foto: Danny Zidaric

Hier hat man auch schon die erste Auswahlmöglichkeit: entweder man folgt dem Winterweg über die Lenggrieser Hütte (auch im Winter bewirtschaftet) zum Gipfel. Dieser wird meistens geschoben und ist auch bei Schneeschuhwanderern beliebt, allerdings ist er nie wirklich steil und daher sehr lang. Oder man steigt in südöstlicher Richtung durch den Wald auf und nähert sich nach einigen Spitzkehren von östlicher Richtung, unterhalb vom Brandkopf, dem Gipfel. (Hier am besten mit Wanderkarte, im Wald kann man schnell die Orientierung verlieren.) Der Weg über den Sulzersteig ist im Winter erheblich lawinengefährdet und sollte gemieden werden.

Bei guter Sicht ist es die freie Rundumsicht am Gipfel immer wieder Wert, ein paar Minuten zu verharren, auch wenn hier oft der Wind ungemütlich pfeift! Was die Tour allerdings zu meinen Lieblingsausflügen im Winter macht, sind die genialen (und vielen verschiedenen!) Abfahrten: entweder man fährt steil zur Rauhalm ab und steigt anschließend wieder auf (nur bei guten Verhältnissen), oder man fährt die freien Hänge zur Lenggrieser Hütte ab und dann über den Winterweg Richtung Tal. Oder aber man orientiert sich bei viel Schnee an der Aufstiegsspur und fährt durch den lichten Wald ab. Außerdem gibt es in nördlicher Richtung vom Gipfel aus gesehen einen genialen, freien und steilen Hang, der allerdings nur bei guten Verhältnissen und entsprechendem Können zu empfehlen ist!

Eckdaten zur Skitour auf das Seekarkreuz

  • Start- und Endpunkt: Parkplatz Hohenburg Lenggries (kostenpflichtig!)
  • Routenverlauf: Forststraße Richtung Lenggrieser Hütte/Seekarkreuz folgen – bei der Gabelung dem ausgeschilderten Winterweg Richtung Hütte folgen – entweder bis zur Hütte den Winterweg gehen und dann in westlicher Richtung zum Gipfel aufsteigen – oder durch den Wald Richtung Brandkopf und dann von östlicher Richtung aufs Seekarkreuz (Routenwahl unbedingt von der Lawinenlage abhängig machen)
  • Abfahrt: entlang der Aufstiegsspur
  • Kondition: leicht/mittel
  • Höhenmeter: ca. 900
  • Einkehr: Lenggrieser Hütte unterhalb vom Gipfel oder das Hirschbachstüberl in Parkplatznähe

8. Mountainbiken auf dem Blindseetrail

Lisa genießt die Berge am liebsten mit einem Sportgerät unter ihren Füßen: Was im Winter die Ski sind, ist im Sommer das Mountainbike. Obwohl sie sich selbst als abfahrtsorientiert bezeichnen würde, gehört bei einer Mountainbiketour auch immer der Uphill aus eigener Kraft mit dazu. Priorität hat in der Tourenplanung jedoch die Abfahrt – zum Glück ist die beim Blindseetrail inklusive.

Lisa AmendaAllzu viel Neues kann ich hier über den Blindseetrail gar nicht erzählen. Er ist viel beschrieben, viel getestet und vor allem viel befahren. Im Sommer. Wenn die Grubigsteinbahnen in Lermoos für Mountainbiker geöffnet haben. Ich mag den Blindseetrail vor allem im Herbst. Wenn die Lifte geschlossen sind, Skifahrer schon an die nächste Skisaison denken und die Lärchen sich vor den bereits bezuckerten Gipfeln gelb-orange färben. Denn dann ist hier nichts los. Der Trail wurde meist nach der Saison noch einmal hergerichtet und der Blindsee selbst bettet sich am Fuße des Grubigsteins in seinem schönsten Türkis. Dann kann man ganz entspannt von Lermoos durch das Skigebiet bis zur Grubigalm pedalieren. Kurz hinter der Alm wartet eine kleine Abzweigung. Hier biegt man in den Wald. Auf einem schmalen Trail geht es jetzt auf und ab bis zum eigentlichen Traileinstieg.

Mein Tipp: Kurz vor dem letzten Anstieg liegt eine kleine Lichtung mit einer Bank und einem Wegkreuz. Bevor es an die Abfahrt geht lege ich hier immer eine Pause ein und genieße meine mitgebrachte Brotzeit mit direktem Blick auf die Zugspitze.

Mountainbikerin fährt auf einem Trail entlang des Blindsees
Die letzten Meter fahren Mountainbiker beim Blindseetrail direkt entlang des Namensgebers – Füße in das Wasser hängen ist am Ende der Tour fast ein Muss. | Foto: Moritz Zimmermann

Im Anschluss folgt die Abfahrt. Der Trail, weswegen man die knapp 900 Höhenmeter Anstieg auf sich genommen hat. Flowige Passagen wechseln sich mit verblockten Felsabschnitten ab. Teilweise ist ziemlich viel Schotter auf dem Trail und damit erinnert er an seine Verwandten rund um den Gardasee. Der Blindseetrail ist einer der wenigen offiziellen Trails in der Umgebung, die Mountainbiker ohne Bedenken fahren können. Doch im Herbst verirren sich auch mal Wanderer auf den Weg. Dann einfach freundlich sein und sich gemeinsam an der schönen Umgebung erfreuen. Natürlich sollte man sich aber nie von dem Ausblick ablenken lassen, der einen die ganze Zeit begleitet. Zugspitze. Blindsee. Immer im Wechsel und noch ein bisschen mehr. Noch eine Schlüsselstelle mit einem Wasserfall. Danach wieder eine Bank an einem Aussichtspunkt. Eigentlich will ich die ganze Zeit Fotos machen, wenn ich den Trail fahre, aber irgendwie auch nicht. Ich will den Fahrfluss nicht unterbrechen und doch die Szenerie festhalten. Deswegen sind die Aussichtspunkte dann doch ein Muss.

Nach der letzten Kehre geht es auf einem Forstweg bis zu einer Schranke. Hier zweigt links ein Trail ab. Und diesen könnte ich ewig weiter fahren. Kleine Kehren, feine Wurzeln, der Trail, der sich durch den moosbedeckten Waldboden schlängelt. Nach einer weiteren Wurzelpassage wartet das Seeufer. Jetzt kann man entweder die weitere Strecke am Südufer des Sees oder die kürzere entlang des Nordufers nehmen. Die kürzere Strecke führt unterhalb der Felswand entlang und über einen Steig – dabei hat man aber noch einmal einen wunderbaren Blick auf den See. Beide Wege treffen sich an der Badestelle. Im Herbst ist das Wasser zwar schon kalt, aber ich strecke trotzdem jedes Mal meine Beine hinein. Von hier fahre ich zurück Richtung Biberwier. Wenn ich noch motiviert bin, nehme ich noch einmal die knapp 400 Höhenmeter Anstieg bis zum Barbarasteig an den Marienbergbahnen. Ansonsten geht es direkt zum Ausgangspunkt nach Lermoos.

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