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Der Salewa Rapace GTX soll bei technischen Touren genauso punkten wie bei leichterem Trekking und Klettersteigen. Bergzeit Magazin-Autorin Vreni Winglmayer hat dem Wanderschuh auf's Profil gefühlt - und ihn sogar beim Tanzen ausprobiert!

Schon vor dem eigentlichen Test erlebe ich die erste Überraschung: Die große, braune Pappkartonschachtel mit dem Salewa Rapace GTX ist überraschend leicht. „Da sollen meine neuen Wanderschuhe drin sein?!“ frage ich mich, während ich die Schachtel schüttle. Es dauert eine Weile, ehe ich den Rapace GTX ausgepackt habe – schließlich leuchtet mir jedoch das blau-türkisfarbene Nubukleder entgegen. Sehr schöner Schuh!

Der Salewa Rapace GTX ist ein echtes Fliegengewicht. | Foto: Vreni Wingelmayr
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Der Salewa Rapace GTX ist ein echtes Fliegengewicht. | Foto: Vreni Wingelmayr

Voller Vorfreude nehme ich schwungvoll ein Exemplar heraus und werfe es fast rücklings an die Wand, so wenig wiegt der Rapace GTX. Verdammt, sind die leicht! Doch sind sie auch stabil genug? In einem mehrwöchigen Test werde ich den Schuh genauer unter die Lupe nehmen.

Überzeugende Passform bei leichtem Gewicht

Zwei Dinge muss ich gleich vorweg klarstellen: Schuhe kaufen ist mir ein Graus – und ich habe Entenfüße. Vorne breit vom vielen Skifahren, hinten eine nicht existierende Ferse. Entsprechend gespannt bin ich auf den Test.

Erster Eindruck: Der Schuh liegt federleicht in der Hand. Nur 525 Gramm pro Schuh sind wirklich wenig für einen vollausgestatteten Bergstiefel. Salewa hat dem Rapace GTX eine Vollgummi-Ummantelung verpasst, die von der Vibram Sohle bis ungefähr zur Mitte des Schuhs reicht. Damit bleiben die Füße schön fein kuschelwarm und trocken!

Jetzt geht’s jedoch ans Eingemachte. Passende Hose angezogen, Socken richtig platziert und hinein in den blauen Wanderschuh. Unfassbar, er passt wie angegossen! Oh, wir zwei werden viele Abenteuer miteinander erleben!

Das erste Date, oder: Der Härtetest

Dank Gore-Tex ist der Salewa Rapace GTX absolut wasserdicht. | Foto: Vreni Wingelmayr
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Dank Gore-Tex ist der Salewa Rapace GTX absolut wasserdicht. | Foto: Vreni Wingelmayr

Zwei Wochen lang verlässt der Salewa Rapace GTX meine Füße nicht, außer im Haus und beim Schlafen. Die ersten Stunden haben wir uns vorsichtig angenähert, wie bei einem ersten Date. Die Weite beziehungsweise Enge des Schuhs kann mit Hilfe der vielen Ösen und der straffen Schnürsenkel kinderleicht angepasst werden.

An den Knöcheln ist der Schuh zudem mit Hilfe des F3 Systems verstärkt, sprich: Egal wie schmal, breit oder nicht existierend die Ferse ist – in Kombination mit dem MFF+ Multi-Fit-Footbed passt sich der Rapace GTX schon nach den ersten Stunden optimal dem Fuß an – traumhaft! Egal ob mit dem Hund spazieren gehen oder auf Wanderwegen, bei Bachquerungen, Felsstufen, Schnee oder Regen: Der Salewa Rapace GTX ist ein federleichter und stabiler Bergfreund!

Spezialtest: Tanz mit dem Wanderschuh!

Unverhofft kommt oft – und wie es dazu kam, ist eine andere Geschichte. Eins führte jedenfalls zum anderen, und plötzlich fand ich mich auf der Tanzfläche wieder. Natürlich in meinen Salewa Rapace GTX Wanderschuhen. Ein echter Härtetest! Gleichmal vorweg: Die Farbe hat wirklich jedem gefallen. Der Teil der Vibramsohle, der speziell für leichte Kletterei vorgesehen ist, hat sich als perfekter Drehpunkt erwiesen und der leichte Schuh ermöglichte stundenlanges, müheloses Tanzen!

Fazit Salewa Rapace GTX: keine Liebe ist perfekt

Ich gebe es zu: Es ist Liebe. Vom ersten Blick über das erste Anprobieren bis hin zum unverhofften Tanz. Aber keine Liebe ist perfekt! Der Salewa Rapace GTX sitzt um das Schienbein etwas zu weit, aber das kann auch meinen sehr schmalen Knöcheln und Schienbeinen geschuldet sein. Trotzdem steht der Fuß bombenfest im Schuh – und das bisschen „Spiel“ garantiert Frischluftzufuhr!

Ich würde mir jedoch eine kleine Schlaufe an der Ferse wünschen, um den Wanderschuh gegebenenfalls mit einem Karabiner am Rucksack befestigen zu können, wenn man beispielsweise in die Kletterschuhe wechselt. Zugegebenermaßen sind das aber Kleinigkeiten, die den ausgezeichneten Gesamteindruck des Salewa Rapace GTX kaum eintrüben.

Die Vibram-Sohle des Salewa Rapace GTX ist mit einer praktischen Climbing Zone ausgestattet. | Foto: Vreni Wingelmayr
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Die Vibram-Sohle des Salewa Rapace GTX ist mit einer praktischen Climbing Zone ausgestattet. | Foto: Vreni Wingelmayr

Produktdetails

Der Salewa Rapace GTX ist trotz des geringen Gewichts von 525 Gramm pro Schuh sehr stabil. Die wasserdichte Gore-Tex-Membran macht ihn zu einem Allwetter-Schuh, die Vibram-Sohle eignet sich ideal zum Wandern und hat eine praktische „Climbing Zone“, die in leichteren Kletterpassagen für einen optimalen Halt sorgen soll. Darüber hinaus ist der Schuh bedingt steigeisentauglich.

HINWEIS: Achtung, der Salewa Rapace GTX ist kein Hochtourenstiefel! Er ist ein technischer Berg- und Wanderstiefel und eignet sich perfekt für Felspassagen und Klettersteige. Die halbautomatische Steigeisenaufnahme soll ein schnelles Fixieren beim Überqueren von Schneefeldern ermöglichen.

Weitere Daten auf einen Blick:

  • MFF: bequemes Multi-Fit Footbed
  • 1,6 mm Nubuk-Leder an hart beanspruchten Stellen
  • 3F System garantiert Beweglichkeit, Stützung und guten Halt an der Ferse
  • Adaptive Foam passt sich der Fußform an
  • 360°Grad Vollgummi Ummantelung
  • raffinierte Schnürung mit optimal positionierten Ösen, um den Schuh an den Fuß anzupassen

Hier geht es zum Salewa Rapace GTX Herrenmodell:

Hier geht es zum Salewa Rapace GTX Damenmodell:

Weitere Bergschuh-Tests im Bergzeit Magazin:

Nützliche Infos rund um Outdoor-Schuhe:

Vreni vom Berg

"The mountains aren’t calling, they are screaming!" Pfeil Alle Artikel von Vreni vom Berg