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Viel Spiel für wenig Platz

5 Spiele für den Campingurlaub mit Kindern

4 Minuten Lesezeit
Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Zelt, Schlafsack, Campingtisch, Outdoor-Küche, Hängematte – und schwupp, ist der Camper voll. Für Spielsachen bleibt meist kein Platz mehr. Unsere Autorin Bärbel stellt Dir 5 Spiele vor, die wenig Platz brauchen und umso mehr Spaß bringen.

Jede Familie, die schon einmal mit Kindern campen war, wird es kennen: Die Packliste fürs Camping mit Kindern ist manchmal größer als Platz im Auto vorhanden ist. Zum Glück gibt es Spiele, die garantiert noch in die kleinste Lücke zwischen Campingstuhl und Campingkocher passen und die trotzdem der ganzen Familie Spaß machen.

Wer campt, hat viel Gepäck - das gilt vor allem für Familien. Zum Glück brauchen die folgenden fünf Spiele kaum Platz im Kofferraum.

Tomasz Zajda/Adobe Stock

Wer campt, hat viel Gepäck – das gilt vor allem für Familien. Zum Glück brauchen die folgenden fünf Spiele kaum Platz im Kofferraum.


1. Ich packe meinen Koffer – Ich packe meinen Camper

„Ich packe meinen Koffer und nehme mit…eine Zahnbürste, eine Tüte Gummibärchen und…“ Dieses Spiel ist ein Klassiker für lange Autofahrten, gemütliche Abende am Lagerfeuer oder an verregneten Tagen unterm Zeltdach. Und das Beste daran: Du brauchst dafür kein Material und es können alle mitspielen, die möchten. Je mehr Kinder mitmachen, desto schwieriger (und lustiger) wird es sogar.

Als Variante für den Campingurlaub bietet sich an: Ich packe meine Camper! In diesem Fall dürfen die Mitspieler nur Gegenstände nennen, die sie im Campingurlaub brauchen. Also zum Beispiel: „Ich packe meinen Camper und nehme mit: einen Campingkocher, eine Stirnlampe, eine Isomatte…“

Noch interessanter wird es, wenn jeder Spieler am Anfang drei Kieselsteine bekommt, von denen er bei jedem Fehler einen abgeben muss. Und wer als erstes alle drei Kieselsteine verloren hat, muss den Camping-Abwasch übernehmen.

2. Karten auf den Tisch: UNO, Schwimmen & Co.

Was wäre ein Campingurlaub ohne Kartenspiele? Karten nehmen nicht viel Platz weg und passen selbst ins kleinste Handschuhfach. Und sie bieten jede Menge verschiedene Spielarten an.

Am Kartenspiel UNO kommt keine Familie mehr vorbei – und wer hat sich nicht schon einmal herrlich amüsiert, dass er dem Nachbarspieler noch eine „+4 Karte“ hinlegen kann, bevor dieser Uno sagen kann. 

UNO geht immer und überall - egal ob in der Originalversion oder als Junior, Extreme oder Flip!-Spiel.

Pixabay

UNO geht immer und überall – egal ob in der Originalversion oder als Junior, Extreme oder Flip!-Spiel.


Wenn Du statt Uno-Karten, nur ein einfaches Skat-Spiel (Kartenspiel mit 32 Karten) dabei hast, solltest Du mit Deinen Kindern das Kartenspiel „Schwimmen“ ausprobieren – bekannt auch als „31“: Dabei bekommt jeder Spieler drei Spielkarten und drei Kieselsteine (oder drei andere kleine Gegenstände). Auf die Tischmitte werden ebenfalls drei Karten abgelegt. Der Reihe nach versuchen nun alle Mitspieler durch Tauschen mit jeweils einer Karte in der Mitte auf den Wert „31“ zu kommen. Dabei zählen nur dieselben Farben, also Kreuz, Pik, Herz und Karo. Es lohnt sich also, möglichst solange zu tauschen, bis alle drei Karten dieselbe Farbe haben.

Bube, Dame, König zählen jeweils 10, Ass 11 und die Zahlen so viel, wie draufsteht. Getauscht werden darf so lange, bis jemand entweder auf den Wert 31 kommt (in diesem Fall muss sofort aufgedeckt werden) oder bis jemand sagt „Ich passe“. In diesem Fall darf jeder danach kommende Spieler nur einmal tauschen, bis alle ihre Karten zeigen müssen. Derjenige mit dem niedrigsten Kartenwert auf der Hand, muss einen Kieselstein abgeben. Wer alle drei Steine verloren hat, „schwimmt“ in der nächsten Runde und hat dann nur noch eine Runde lang die Chance, ans rettende Ufer zu kommen – und dafür einen anderen Mitspieler zuerst untergehen zu lassen.

3. Schattenspiele im Zelt – oder unterm Aufstelldach

Vogel, Fuchs oder ein fieses Ungeheuer? Im dunklen Zelt im Licht der Taschenlampe – oder unter dem Aufstelldach des Campervans – lassen sich mit den Händen die lustigsten Figuren auf die Zeltwand werfen. Dabei können die Kinder raten, welche Figur dargestellt wird oder es wird eine Geschichte nachgeschpielt, die erraten werden muss. Oder Ihr schaut einfach, wer die Finger am besten verbiegen kann und die originellsten Schattenbilder erschafft.

Hase, Fuchs oder doch eher ein Hirsch mit großem Geweih? Mit geschickten Fingern lassen sich beim Schattenspiel viele verschiedene Tiere und Figuren darstellen.

Unsplash

Hase, Fuchs oder doch eher ein Hirsch mit großem Geweih? Mit geschickten Fingern lassen sich beim Schattenspiel viele verschiedene Tiere und Figuren darstellen.


4. Frisbee: Flache Scheibe für viel Bewegung

Mit Uno, 31 & Co. haben wir jetzt aber genug vor dem Zelt gehockt: Jetzt geht’s raus auf die Wiese! Eine Frisbee passt in jeden noch so vollgepackten Campervan und das Spiel geht fast überall, wo Ihr ein bisschen Platz habt. Mit ein bisschen Übung können schon die Kleinsten die flache Scheibe wunderbar durch die Luft segeln lassen – nur aufgepasst, dass Ihr nicht die Zeltstangen des Nachbars trefft.

Kinder lieben Frisbee spielen - vor allem wenn die ganze Familie mitmacht. Und das Beste: Eine Frisbeescheibe passt in jeden noch so vollgepackten Koffer.

Unsplash

Kinder lieben Frisbee spielen – vor allem wenn die ganze Familie mitmacht. Und das Beste: Eine Frisbeescheibe passt in jeden noch so vollgepackten Koffer.


5. Boule, Boccia, Petanque: Kugelspaß für die ganze Familie

Zugegeben, es gibt leichteres Gepäck als Boule-Kugeln. Aber bei meiner Familie geht kein Campingurlaub ohne und deshalb müssen sie bei meinen persönlichen „Top 5 der besten Campingspiele für Kinder“ einfach untergebracht werden – zur Not im Radkasten des Autos.

Boule, Boccia, Petanque oder wie auch immer Du dieses Spiel nennst, geht prima auf dem eigenen Stellplatz, der Wiese oder am Strand – Hauptsache, der Untergrund ist einigermaßen eben. Übrigens: In Frankreich haben viele Campingplätze sogar eine extra Boule-Bahn zum Spielen.

Wer liegt am nächsten dran? Mit Boccia lässt sich die Zeit bis die Nudeln auf dem Campingkocher gar gekocht sind, prima überbrücken.

Pixabay

Wer liegt am nächsten dran? Mit Boccia lässt sich die Zeit bis die Nudeln auf dem Campingkocher gar gekocht sind, prima überbrücken.


Und so wird gespielt: Ein Spieler beginnt und wirft die kleine Zielkugel in einem Umkreis von etwa drei bis sechs Meter aus (je weiter weg, desto schwieriger wird es). Nun versuchen alle Spieler nacheinander, eine ihrer Kugeln möglichst nah an die Zielkugel zu werfen. In der nächsten Runde beginnt derjenige, dessen Kugel am weitesten entfernt liegt. Haben alle ihre Kugeln geworfen, erhält der Spieler, dessen Kugel am nächsten an der Zielkugel liegt, einen Punkt. Liegen sogar beide Kugeln des Spielers am nächsten dran, bekommt er zwei Punkte. Wer zuerst 10 Punkte hat, gewinnt!

Welche Spiele spielst Du mit Deiner Familie am liebsten auf dem Campingplatz? Wir freuen uns über Deinen Kommentar!

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