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Kaufberatung Biwaksack

Für viele alte Hasen unter den Bergsteigern und Alpinisten ist klar, auf einer Bergtour gehört ein Biwaksack ins Gepäck! Mittlerweile verwenden einige den Biwaksack nicht nur als Notunterkunft, sondern sehen darin eine Möglichkeit eine Übernachtung unter freiem Himmel noch intensiver zu erleben. Weiterlesen

Biwaksack  (3 Artikel)

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Kaufberatung Biwaksack

Doch was kann dieses kleine Stückchen Stoff leisten, was nicht auch teure High-Tech Bekleidung könnte? Warum hängt in Notsituationen das Überleben oft nur von diesem Stoffsack ab. Worin unterscheiden sich die verschieden Modelle und Materialien? Einen kurzen Einblick in das Thema vermittelt die Bergzeit Kaufberatung.

In erster Linie ist ein Biwaksack nichts anderes als eine wind- und wasserdichte Hülle in der Größe eines Schlafsacks. Im Falle eines Notfalls, längeren Ausharrens wegen schlechter Sicht oder bei einem Wettersturz bietet der Bivi eine Rückzugsmöglichkeit vor Wind und Feuchtigkeit.

Gerade in den Bergen sind extreme Wetterstürze nichts Seltenes. Hat man die Anzeichen dafür übersehen und ist schlecht ausgerüstet, kann dies schnell das Leben kosten, wie leider allzu oft schon passiert. Oft führt das gleichzeitige Zusammentreffen von starken Niederschlägen, tiefen Temperaturen und hohen Windgeschwindigkeiten zum schnellen Auskühlen der Betroffenen, so dass diese oft schon nach wenigen Stunden an Unterkühlung sterben.

Windchill- Effekt

Wenn keine Möglichkeit des schnellen Rückzugs besteht, bietet ein Biwaksack die einzige Alternative Wind und Nässe auszusperren Wenn keine Möglichkeit des schnellen Rückzugs besteht, bietet ein Biwaksack die einzige Alternative Wind und Nässe auszusperren. Auch gute wasserdichte Bekleidung kann da nur begrenzt schützen, da diese über kurz oder lang durchnässt, und man durch die relativ große Oberfläche schnell auskühlt. Im Biwaksack kann der Körper ein warmes Luftpolster (Haftluft) um sich erzeugen welches nicht sofort weggeweht wird.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und hoher Luftfeuchtigkeit, erfolgt durch den Wind eine starke Abkühlung der oberen Hautschichten, was der Körper versucht entsprechend auszugleichen. Feuchtigkeit auf der Haut, und die daraus resultierende Verdunstungskälte begünstigen diesen Effekt noch. So hat der Mensch bei einer Lufttemperatur von 0°C und einer Windgeschwindigkeit von 50 km/h eine gefühlte Hauttemperatur von ca. -8°C.

Materialien von Biwaksäcken

Schutz für Schlafsack oder Bergsteiger - bietet ein Biwaksack. | Foto: Ortovox
Schutz für Schlafsack oder Bergsteiger - bietet ein Biwaksack. | Foto: Ortovox

Befasst man sich näher mit dem Kauf eines Bivis, wird man sehr schnell deutliche Preisunterschiede feststellen. Ein Hauptgrund dafür ist die Verwendung unterschiedlichen Außenmaterials.

Günstige Biwaksäcke sind oft aus einem Gewebe hergestellt, welches keinen Wasserdampf von innen nach außen passieren lässt. Die Modelle bestehen meist aus einer stabilen Folie, einem polyurethanbeschichtetem Gewebe, oder silikonbeschichtetem Stoff. Bei längerem Ausharren wird man feststellen, dass sich recht schnell Kondenswasser im Biwaksack sammelt, welches die Kleidung oder Schlafsack durchfeuchtet. Diese Modelle eignen sich nur für den Notfall. Vorteil ist ihr geringer Preis und ihr oft kleines Packmaß und Gewicht. Absolut empfehlenswert in dieser Kategorie ist der Mountain Equipment Ultralite Bivi.

Soll der Biwaksack auch für eine geplante Übernachtung in Kombination mit einem Schlafsack Verwendung finden, sollte man sich unbedingt nach einer atmungsaktiven Schlafsackhülle umsehen. Trotzdem sollte einem bewusst sein, dass auch diese Gewebe die Kondenproblematik nur verringern können. Hochwertige Bivis von Carinthia verwenden die extrem atmungsaktive GORE-TEX® Arid Lite Air Membran, Black Diamond seine aus dem Zeltbereich bekannte ToddTex™ Membran, Rab und Exped sehr atmungsaktives eVent® Gewebe. Bei sehr leichten Bivis kommt auch sehr stark wasserabweisendes Pertex Endurance zum Einsatz. Einen sehr guten Ruf genießen daher die Bivibags von Exped.

Konstruktion eines Biwaksacks

Oft sind die Biwaksäcke recht schlicht als Sack geschnitten. Daneben gibt es aber einige Modelle mit Abspannmöglichkeiten oder einem kleinen Gestänge für mehr Kopffreiheit, wie z.B. bei dem Vaude Biwaksack oder Biwaksäcken von Pieps. Teilweise sind dies schon eher Biwakzelte.

Ist man häufiger zu zweit unterwegs empfiehlt es sich einen Blick auf die so genannten Windsäcke zu werfen. In diesen haben gleich mehrere Personen mit Gepäck Platz. So geht weniger Wärme verloren. Außerdem kann man in diesen leichter Hantieren, z.B. zur Essenszubereitung. Sehr interessante Modelle bietet die Firma Hilleberg, Ortik und Terra Nova. Gerade bei Winterwanderern im skandinavischen Norden sind Windsäcke sehr beliebt, da sie die einzige Möglichkeit bieten im baumlosen Fjäll windgeschützt zu rasten.

Verwendung

Sollte man doch einmal in einem Notfall geraten und auf einem Biwaksack angewiesen sein, sollte man sich wenn möglich eine windgeschützte Stelle suchen. Auf einer großen Schneefläche besteht oft nur die Möglichkeit sich eine Mulde oder ein Schneeloch zu graben. Wichtig, besonders bei Schnee, ist eine isolierende Unterlage. Die Schaumstoffpolster in den Rückensystemen von Rucksäcken sind dazu gut geeignet. Einige Kletterrucksäcke führen sogar standardmäßig eine kleine Unterlage im Rückensystem mit. Ein Atemloch ist wichtig!

Wenn immer möglich sollte man recht wenig Atemluft in den Biwaksack befördern um die Kondenswasserbildung im Biwaksack gering zu halten. Der Wärmegewinn bei Verwendung eines Bivis als Schlafsackhülle beträgt realistisch mind. 5-8°C.

Zum Sortiment von Biwaksäcken bei Bergzeit

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