Der Gimpel (2.173 Meter) ist ein beliebter Berg in der Tannheimer Gruppe. Der Ausblick auf den blauen Haldensee und die Allgäuer Alpen ist sagenhaft und lohnt jeden Aufstiegsmeter. Am Gipfel sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.

Der Gimpel: ein Klassiker für Trittsichere

Auch Gämsen tummeln sich gerne und oft hier oben am Gimpel in den Tannheimer Bergen. | Foto: Julia Gebauer
Auch Gämsen tummeln sich gerne und oft hier oben am Gimpel in den Tannheimer Bergen. | Foto: Julia Gebauer

Vom Parkplatz führt uns der ausgeschilderte und nicht gerade aufregende Weg durch den Wald steil bis hinauf zum Gimpelhaus. Hier gehen wir direkt weiter bis zum Schotterfeld und starten am Felsfuß des Gimpels rechterhand die gutmütige Kletterei. Eine Markierung weist uns dabei den Weg.

Ein Seil ist für den Aufstieg nicht nötig, einen Helm sollte man jedoch tragen. Wer in alpinen Unternehmungen noch nicht so erfahren ist, sollte einen routinierten Freund oder Kollegen dabeihaben. Am Grat angekommen klettern wir auch hier mehr, als dass wir laufen.

Das letzte Stück kurz vor dem Gipfel ist ebenfalls noch einmal knackig. Oben haben wir uns dann eine ordentliche Gipfelbrotzeit verdient und saugen den 360-Grad-Blick in uns auf. Hier sieht man erst einmal, wie weit der Nachbargipfel der Roten Flüh doch weg ist.

Der Abstieg erfolgt auf der gleichen Route wie der Aufstieg. Wir machen jedoch noch einen Abstecher zur Tannheimer Hütte (Beschilderung beachten) und laufen von dort ins Tal zurück, auf dem gleichen Weg, den wir gekommen sind.

Tourdaten zur Bergtour auf den Gimpel

  • Start- und Endpunkt: Wanderparkplatz Gimpelhaus kurz vor Nesselwängle
  • Anfahrt mit dem PKW: A7 bis Ausfahrt „Oy-Mittelberg“, weiter auf der B310 Richtung Wertach und nach Oberjoch. Dort der Ausschilderung „Tannheimer Tal“ folgen, in Richtung Nesselwängle fahren. Kurz vor dem Ortseingang befindet sich links ein Wanderparkplatz an der Straße. Von der Tiroler Seite über Reutte auf die B198 Richtung Lechtal bis Weißenbach, über den Gaichtpass bis Nesselwängle. Die Bergbahn zur Krinnenspitze links liegen lassen, bald kommt rechts der Wanderparkplatz Gimpelhaus.
  • Bei Anreise mit dem Zug: Mit der Bahn nach Sonthofen, Pfronten/Ried oder Reutte, weiter mit dem Bus nach Nesselwängle.
  • Routenverlauf: Wanderparkplatz Gimpelhaus – Gimpelhaus – Gimpel – Tannheimer Hütte – Nesselwängle – Wanderparkplatz Gimpelhaus
  • Schwierigkeitsgrad: schwer
  • Kondition: mittel
  • Höhenmeter: 960
  • Länge: 8,5 Kilometer
  • Dauer: 4 Stunden
  • Einkehr: Eine schöne Station auf dem Abstieg ist die Tannheimer Hütte. Es ist jedoch nicht klar, ob diese nach dem Umbau im Sommer 2016 bereits öffnen kann. Bitte aktuelle Hinweise auf der Homepage beachten.
  • Karte: AV Karte BY5 Tannheimer Berge
  • Ausrüstung: Genügend Getränke und Brotzeit, Wanderausrüstung, feste Bergschuhe. Für den Aufstieg zum Gimpel ist aufgrund von Steinschlaggefahr ein Helm zu empfehlen.

GPS-Track zur Tour herunterladen (per Rechtsklick + Ziel/Link speichern unter)

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