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Geschwindigkeit und Fitness am Berg

Leki: Schnell noch 1.000 Höhenmeter nach Feierabend

3 Minuten Lesezeit
Schnelles Berggehen oder Fast Hiking – ein Trend, den jeder seit Jahren in den Bergen beobachten kann. Doch was genau ist dieses Turbowandern eigentlich? Nicht Trekking oder wandern, auch kein Trail Running, sondern die Mischung aus beiden. Leki hat mit Bergführern, Meinungsbildnern, Bergsteigern und Ärzten gesprochen und ist dem neuen Phänomen am Berg auf der Spur gegangen.

Wie Geschwindigkeit und Fitness den Bergsport verändern

Betti, Grafikdesignerin aus Salzburg liebt es in den Bergen unterwegs zu sein. Auf Instagram folgen ihr 18.000 Follower, die sie regelmäßig mit in die Berge nimmt. In den letzten Jahren hat sie auf jeden Fall an sich eine sportliche Veränderung wahrgenommen: „Ich bin bergauf etwas schneller geworden. Stöcke nutze ich seit eh und je. Die Länge der Touren hat sich auch verändert, weil einfach die Ziele größer wurden und natürlich hat sich auch die Kondition etwas verbessert.“ Das liegt ihrer Meinung nach auch an der nun weltweit beliebten Sportart Trailrunning, an der auch sie Gefallen gefunden hat. „Wie bei vielen Sportarten geht es irgendwann um „höher – schneller – weiter“. Allerdings kann ich mich da absolut nicht ausnehmen – auch ich bin gerne mit leichtem Gepäck unterwegs und liebe es, dass man damit in kurzer Zeit wirklich weit kommt“, verrät Betti.

Die Meinung der Profis

Michael Wohlleben

Atelier Busche

Michael Wohlleben


Doch nicht nur Hobbysportler spüren die Veränderung, sondern auch die Profis. Michi Wohlleben ist einer der bekanntesten Bergsteiger und Alpinisten Deutschlands. Auch er merkt, dass die Kondition am Berg einen immer größeren Stellenwert einnimmt: „Die große Masse der Bergsteiger wird konditionell fitter. Früher ging es nahezu ausschließlich um das Abenteuer, heute werden auch öfter Zeiten verglichen.“ Er nimmt in den Bergen wahr, dass sich das Niveau immer mehr steigert. Doch was genau ist denn jetzt der Unterschied zwischen Trail Running, Fast Hiking oder Trekking? Ganz einfach: Fast Hiking ist schnelles Berggehen oder auch Wandern im Turbomodus. Hier es geht um das Training in den Bergen. Fitness steht als Hauptmotivation im Mittelpunkt. Der Unterschied zum Trail Running? Hier ist das Ziel stets ein Wettkampf und die Aktivität ist einem konsequenten Trainingsplan eingeordnet.

Bergführer Thomas rät bei Bergabenteuern zu Stöcken

Christoph Schöch

Bergführer Thomas rät bei Bergabenteuern zu Stöcken


Auch Thomas Dempfle, Bergführer in Oberstorf, beobachtet einen Boom in den Bergen: „Wandern ist definitiv ein Trend geworden, mittlerweile bucht auch der Marathonläufer aus Berlin eine Alpenüberquerung bei mir.“ Doch es sind nicht nur die weiten Trekking-Strecken die boomen. „In Corona-Zeiten konnte man viele Menschen beobachten, die am Abend nach Feierabend den Berg hoch und wieder runter sind und dabei ordentlich Tempo draufhatten,“ erklärt Dempfle. Doch in wieweit haben sich die Kunden verändert? „Unsere Kunden werden insgesamt jünger, jedoch sind die Älteren im Vergleich zu früher wesentlich fitter.“ Bei Bergabenteuern rät er grundsätzlich zu Stöcken. „Sie bieten Sicherheit sowohl beim Bergauf- als auch beim Bergabgehen, Qualität ist dabei aber sehr wichtig.“

Fast Hiking: Ein perfektes Cardio- und Kraftausdauertraining für Veronika

Veronika Ablaßmeier

Fast Hiking: Ein perfektes Cardio- und Kraftausdauertraining für Veronika


Das kann auch Physiotherapeutin Veronika Ablaßmeier bestätigen. „Fast Hiking ist ein perfektes Workout, durch das spezielle Setzen der Stöcke und dem damit verbundenen Bewegungsablauf werden verschiedene Muskelregionen beansprucht und trainiert. Das umfassende Training der Bein-, Oberkörper- und Rumpfmuskulatur trainiert das gesamte Herz-Kreislaufsystem.“ Veronika ist am Tegernsee geboren und aufgewachsen, sozusagen in den Bergen groß geworden. Auch ihr folgen auf Instagram 12.000 Bergfans. „Ich liebe es auf der einen Seite, gemütlich durch die Berge zu laufen, mich auf den Gipfel zu setzen, eine Brotzeit dabei zu haben und den Moment in vollen Zügen zu genießen. Aber genauso muss ich mich manchmal auspowern, meine Grenzen neu testen und meine Ausdauer steigern. Dafür ist Fast Hiking ideal, durch das schnelle Gehen mit den Stöcken und den damit verbunden Schub über den Oberkörper habe ich für mich ein perfektes Cardio- und Kraftausdauer Training entdeckt.“

Aus ärztlicher Sicht: Stöcke sind sinnvoll

Auch aus ärztlicher Sicht sind Stöcke sinnvoll, wie unter anderem Dr. med. Frank O. Steeb, Orthopäde aus Stuttgart und Dr. med. Micha Bahr aus Ingolstadt bestätigen. „Der Einsatz von Stöcken kann beim Bergaufgehen die Beinarbeit unterstützen und durch den Schwung beim Bergabgehen die erhöhte Gewichtsbelastung vor allem auf Hüft-, Knie- und Sprunggelenke sowie auf die Muskulatur reduzieren“, erklärt Steeb. Im Endeffekt läuft man mit Stöcken wie ein Vierbeiner. „Man läuft mehr im Körpermittelpunkt, benutzt die Arme mit und hat somit einen gleichmäßigen Muskelaufbau. Durch die gekreuzten Bewegungen wird zusätzlich die Hirnleistung gesteigert, was einen guten Trainingseffekt erzeugt“, erläutert Bahr. Doch was macht den Unterschied beim Fast Hiking? Bahr erklärt: „Mit hoher Geschwindigkeit über gemischte Untergründe zu laufen fordert den Gleichgewichtssinn und die Propriozeption, das sind feine Sensoren in der Haut und in der Muskulatur, die angeregt werden.“

Leki erfüllt die Anforderungen der neuen Zielgruppe

Aus allen Gesprächen ergibt sich eine klare Tendenz: die Menschen am Berg werden schneller. Dabei geht es sowohl um den Hobbysportler, als auch um den Profi Alpinisten. Das schnelle Berggehen stellt dabei eine perfekte Möglichkeit dar, sich am Berg fit zu halten um alle weiteren Herausforderungen zu meistern. Leki hat für die Anforderungen dieser neuen Zielgruppe die Produktkategorie Cross Trail entwickelt. Alle Produkte sind mit dem Cross Shark Griff ausgestattet, dieser verbindet die Geschwindigkeit des Trailrunnings mit dem Komfort eines Trekkinggriffs. Die Systemschlaufe bietet maximale Kraftübertragung und damit Schub beim Aufstieg. Das schnelle Ein- und Ausklicken ist ideal bei wechselhaftem Gelände oder für den schnellen Zugriff auf die Ausrüstung. Aus der Kollektion stechen der MCT 12 Vario Carbon und der MCT Superlite Carbon als Vario- und Fixlängenoption heraus. Der MCT Superlite Carbon ist mit nur 158g der leichteste Stock der Cross Trail Kollektion. Der MCT 12 Vario Carbon ist mit einem längenverstellbaren CLD System (Core Locking Device) ausgestattet.

Der MCT 12 Vario Carbon ist 200 Gramm leicht

Leki

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