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Langlebiger Mega-Komfort-Sneaker

Der Satorisan Chacrona Lifestyle-Schuh im Test

4 Minuten Lesezeit
Top Style, top Komfort, top nachhaltig - all das verspricht der Chacrona Premium Sneaker von Satorisan! Bergzeit Tester Bernhard hat für uns geprüft, ob der Lifestyleschuh seinen Versprechungen Stand hält. Wie sich der Schuh in der Praxis geschlagen hat, erfährst Du hier im Testbericht!

Der erste Eindruck

Als ich den Chacrona von Satorisan zugeschickt bekommen habe, schwingt schon durch die Verpackung und das Design der Schuhe der Nachhaltigkeitsgedanke von Satorisan mit. Der Chacrona ist nach einem Regenwaldblatt des Amazonas benannt, das die Indigenas verwenden, um Körper und Seele zu verbinden. Ein großer Name für einen Schuh, wie ich finde!

Die Verarbeitung und das Design gefallen mir sehr gut. Nachhaltigkeit durch Langlebigkeit ist das Motto des Chacrona. Zumindest die erste Schau lässt die Ernsthaftigkeit im Herstellungsprozess von Satorisan erahnen.
Die Sohle zeigt unterschiedliche Blättergattungen und wirkt gleichzeitig stylisch wie auch bodenständig.

Das Tragegefühl: „super comfy“

Satorisan wirbt mit seinem Chacrona für ein „super comfy“ Gefühl. Der erste Eindruck und vor allem das Fußgefühl beim Anziehen und bei den ersten Schritten bestätigen dieses Versprechen. Der Schuh schmiegt sich, wie schon länger getragen, optimal an meinen Fuß an. Der Verzicht auf unnötige Verstärkungen und Kleber zahlt sich aus. Die Fütterung verbreitet sofort ein wohliges und warmes Gefühl. Der Schuh scheint eher für schmalere Füße geeignet zu sein. Zumindest passt er für mein schmales Fußbett optimal und lässt hierbei nicht mehr viel Raum für breitere Treter. Auch muss ich ungewöhnlicher Weise eine Schuhnummer größer tragen, um die optimale Größe für meine Füße zu haben. Nun ist zwar ein guter Daumenbreit Platz zwischen meinem großen Zeh und Schuhspitze, aber der Tragekomfort ist super und der Schuh schlappt kein bisschen.

Der Schuh schmiegt sich optimal an den Fuß unseres Testers Bernhard.

Bernhard Ulrich

Der Schuh schmiegt sich optimal an den Fuß unseres Testers Bernhard.


Beim Binden des Chacrona stehe ich vor der ersten Herausforderung. Es sind zwei Schuhbänder eingeschnürt. Ein weißer am unteren Teil und ein dicker, gelber am oberen Teil. Würde ich die Bänder zusammen zuschnüren sind diese jeweils mindestens 15cm zu lang. Die Idee dieser Schnürung erschließt sich mir nicht sofort. Auch durch eine Internetrecherche werde ich nicht schlauer. So steht leider erstmal ein eher nerviges und aufwendiges Gefummel mit den Schuhbändern an. Irgendwie ganz schön unnötig und wohl nur einem Stylegedanken geschuldet. Ich entscheide mich vorerst für die weißen Bänder.

Draußen ausprobiert

Los geht’s nach draußen! Ich habe den Schuh bei verschiedenen Temperaturen getragen. Zwischen 2 und 18 Grad Celcius war alles dabei. Seither kommt mir in der Übergangszeit kein anderer Schuh mehr an den Fuß. Der Chacrona hält schön warm, auch wenn meine Füße beim Radfahren sehr kaltem Wind ausgesetzt sind. 

Der Chacrona verbindet Wärmeisolierung und Atmungsaktivität miteinander. Gerade in der Übergangszeit im Herbst gibt es öfters Tage, die kalt starten und gegen Nachmittag von den Temperaturen wieder anziehen. Auch an diesem Tagen hatte ich ein komfortables und vor allem ein gutes Klima im Chacrona.

Der perfekte Schuh für die Übergangszeit.

Bernhard Ulrich

Der perfekte Schuh für die Übergangszeit.


Das erste Regenwetter bei einem Waldspaziergang auf einer Forststraße hat der Chacrona ebenfalls gemeistert. Das Leder hält Spritzwasser ab und schützt zumindest für eine gewisse Zeit vor nasskalten Füßen. Hier ist natürlich eine regelmäßige Lederpflege von Vorteil, um eine gewisse Imprägnierung zu erhalten. Bei einem folgenden Einsatz mit sehr starkem Regen ist der Schuh allerdings schnell von den Zehen her nass.

Auch den ersten Test im Regen hat der Satorisan Chacrona überstanden.

Bernhard Ulrich

Auch den ersten Test im Regen hat der Satorisan Chacrona überstanden.


Das Leder hält Spritzwasser fern.

Bernhard Ulrich

Das Leder hält Spritzwasser fern.


Eine kleine Wandertour über Forststraße, nassen Waldboden, feuchte Wiesen und größere Steine meistert der Chacrona ohne Beanstandungen. Wenn ich während des Tragens nicht über meine Schuhe nachdenken muss, ist es ein super Zeichen für mich. Ich habe normalerweise des Öfteren Probleme mit der Dämpfung und daraus folgende Schmerzen in der rechten Hüftseite. Wenn ich mit dem Chacrona unterwegs bin, ist das kein Thema! Somit kommt der Chacrona immer häufiger auch während meines Arbeitsalltages, der sehr Bewegungsintensiv ist, zum Einsatz.

Kleine Wanderungen durch feuchte Wiesen sind für den Satorisan Chacrona kein Problem.

Bernhard Ulrich

Kleine Wanderungen durch feuchte Wiesen sind für den Satorisan Chacrona kein Problem.


Das Testfazit: Super Tragekomfort & Allwettertauglichkeit

Abgesehen von der abweichend optimalen Schuhgröße und dem Schuhbandrätsel bin ich sehr begeistert vom Chacrona. Soweit ich das beurteilen kann, werden alle Versprechen von Satorisan eingehalten. Der „super comfy“ Tragekomfort wird durch eine Allwettertauglichkeit (ausgenommen Starkregen und Hochsommer) abgerundet. Wer einen durchdachten und nachhaltigen Freizeitschuh sucht, wird beim Chacrona definitiv fündig. Somit ist der Chacrona für mich der ideale Begleiter in den Übergangszeiten und vor allem im Alltagsleben.

Für Tester Bernhard ist der Satorisan Chacrona der perfekte Begleiter für den Alltag.

Bernhard Ulrich

Für Tester Bernhard ist der Satorisan Chacrona der perfekte Begleiter für den Alltag.


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2 Comments
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Heribert Mertes
16 Tage

Gute Schuhe in jeder Hinsicht – aber die Schnürsenkel sind eine Katastrophe des halb nie wieder Satorisan

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Hallo Heribert,

danke für Deinen Kommentar.
Uns würden zu dem Thema mehr Details interessieren, also in welcher Hinsicht die Schnürsenkel nicht in Ordnung waren. Schreib uns gerne mehr dazu über unser Kontaktformular unter https://www.bergzeit.de/contact/. Dann leiten wir das Feedback an den Hersteller weiter.

Beste Grüße
Franziska vom Bergzeit Magazin


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