Versante Sud
Tre Crime (eng.) Kletterführer

Geeignet für
Damen|Herren
Literaturbereich
Klettern
Verlag
Versante Sud
Auflage bzw. Erscheinungsjahr
2009
Land
ITA - Italien
ISBN
978-88-87890-96-9
Seitenzahl
180
Passform
Versante Sud

Beschreibung

<p>Die Drei Zinnen sind eines der Wahrzeichen der Dolomiten.</p><p>Seit jeher wecken diese hohen, schlanken Türme mit ihren schattigen und steilen Wänden großes Interesse und gleichzeitig bringt man ihnen absoluten Respekt entgegen. Wer in diesen senkrechten bzw. überhängenden Wänden klettern möchte, sollte mit nicht immer guter Felsqualität zurecht kommen, erfahren sein und auch psychische Belastbarkeit mitbringen. Schon in den frühesten Jahren des Alpinismus waren diese Türme das Ziel illustrer Namen der internationalen Bergsteigerszene. Viele von ihnen haben ihre Spuren in Form neuer Routen, erster Wiederholungen, Winterbegehungen, Solobegehungen oder auch Enchainements hinterlassen. In diesem Führer werden über 100 Routen beschrieben: Klassische, ältere, technische Routen und neue, moderne Sportkletterlinien. Viele der Routen wurden von den Autoren, selbst sehr gute Kletterer und Bergsteiger, wiederholt. Mit diesem Führer sollen vor allem die anspruchsvollen, weniger bekannten Routen eine Plattform erhalten, damit es nicht passiert, dass sie aus Unwissen verändert oder vielleicht sogar mit Bohrhaken zugepflastert werden. Erik vab, Jahrgang 1970, lebt in Triest, ist verheiratet und hat zwei Kinder.</p><p>Seine alpine Vita umfasst das gesamte bergsteigerische Spektrum: Sportklettern, klassische und moderne Routen, traditionell abgesicherte Linien, Solobegehungen, Kletterwettkämpfe, Neutouren, Wasserfallklettern, Drytooling, Eis- und Mixedrouten sowie Expeditionen. In den 20 Jahren als Bergsteiger gelangen ihm über 500 Anstiege. Er arbeitet mit verschiedenen Medien zusammen, hält Vorträge, ist Angehöriger der slowenischen Minderheit Italiens und spricht sieben Sprachen. Svab ist Ehrenmitglied im CAAI, dem Akademischen Alpenverein Italiens. Seit er Kinder hat, besteht seine größte Herausforderung darin, seine hohen alpinistischen Ziele mit Familie und Beruf in Einklang zu bringen. Seitdem findet er in den Alpen und anderen europäischen Gebirgen im Sommer wie im Winter nach wie vor ein großes Betätigungsfeld.</p><p>AUS DEM VORWORT VON CHRISTOPH HAINZ<br></p><p>Dass den Drei Zinnen ein eigener Führer gewidmet wird, ist wohl naheliegend, sind sie doch die Stars unter den Dolomitengipfeln.</p><p>Außerdem ziehen mittlerweile so viele gekletterte Linien durch diese wuchtigen Monumentalfelsklötze, dass sich damit mühelos ein Buch füllen lässt. Kaum sonst irgendwo findet sich eine solche Dichte an grandiosen Routen aller Schwierigkeiten wie hier.</p><p>Vor 140 Jahren, am 21. August 1869 standen der Wiener Paul Grohmann und die Führer Franz Innerkofler und Peter Salcher am ersten und zugleich höchsten der Zinnengipfel. Wohl kaum mag dem erfolgreichen Trio bewusst gewesen sein, was ihrer Pionierleistung noch folgen würde. Es begann ein internationaler Run (Ansturm) auf die steinerne Festung, der seinesgleichen sucht.<br></p><p>In den späten neunziger Jahren beteiligten sich mit Kurt Astner und mir erstmals zwei Südtiroler maßgeblich an der Erschließung. Wir legten anspruchsvolle Routen in die Nordwände der Großen und der Westlichen sowie in die Südwand der Kleinen, welche sich schon bald als Klassiker für Freikletterer herausstellten. Wenig später ließ Mauro ?Bubu” Bole mit der freien Begehung einiger Technorouten aufhorchen, Alexander Huber indes schraubte mit der ersten alpinen Elferroute ?Bellavista” die Messlatte atemberaubend hoch. Damit wehte wieder ein frischer Wind durch die mächtigen Wände, sie wurden einmal mehr zum Magnet für die besten Kletterer aus aller Welt.</p><p>So wünsche ich allen Benutzern dieses Führers einzigartige Erlebnisse, das richtige Maß an Selbsteinschätzung und Respekt vor dem Berg, vor allem aber viel Spaß beim Klettern am phantastischen Dreigestirn.<br></p><p>AUS DEM VORWORT VON ALEX HUBER<br></p><p>Im Laufe meines Bergsteigerlebens habe ich mittlerweile fast alle Gebirge der Erde zu Gesicht bekommen. Große Berge, kleine Berge.</p><p>Hohe Wände, steile Wände.</p><p>Aus Fels, aus Eis. Alle Berge haben für mich was schönes, darüber hinaus gibt es aber noch die besonderen Berge. Der K2, der Cerro Torre, der El Capitan, der Montblanc und das Matterhorn – das sind die begehrten Stars im Meer der Gipfel: und die Drei Zinnen gehören dazu. Inmitten der unvergleichlichen Felslandschaft der Dolomiten verkörpern sie mit ihren gnadenlos steilen Nordwänden das Dolomitenklettern schlechthin.</p><p>Thomas und ich sind in eine bergsportbegeisterte Familie hineingeboren worden. Also werden wir Kinder schon von früher Kindheit an in die Welt der Berge entführt. Vor allem unser Vater, der selbst in seinem Leben jede der großen klassischen Wände der Alpen durchstiegen hat, trägt Schuld an unserer vertikalen Sucht. Mit fünfzehn Jahren klettere ich erstmals die Gelbe Kante und die Comici und instinktiv wusste ich schon damals, dass ich noch öfter an den Zinnen klettern werde.</p><p>Und tatsächlich gibt es keine anderen Berge, zu denen ich so oft zurückgekehrt bin. Mehr als alle anderen Wände boten mir die Zinnen immer wieder neue Herausforderungen. Ob fünf Wände an einem Tag, ob Free Solo oder das Große Dach der WestlichenS Die Zinnen sind auch heute noch das Maß der Dinge! Und sie werden es auch in der Zukunft sein!</p><p>Viel Spaß beim vertikalen Abenteuer!</p><p>Erik Švab Jahrgang 1970, lebt in Triest, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine alpine Vita umfasst das gesamte bergsteigerische Spektrum: Sportklettern, klassische und moderne Routen, traditionell abgesicherte Linien, Solobegehungen, Kletterwettkämpfe, Neutouren, Wasserfallklettern, Drytooling, Eis- und Mixedrouten sowie Expeditionen.<br></p><p>In den 20 Jahren als Bergsteiger gelangen ihm über 500 Anstiege. Er arbeitet mit verschiedenen Medien zusammen, hält Vorträge, ist Angehöriger der slowenischen Minderheit Italiens und spricht sieben Sprachen. Svab ist Ehrenmitglied im CAAI, dem Akademischen Alpenverein Italiens. Seit er Kinder hat, besteht seine größte Herausforderung darin, seine hohen alpinistischen Ziele mit Familie und Beruf in Einklang zu bringen. Seitdem findet er in den Alpen und anderen europäischen Gebirgen im Sommer wie im Winter nach wie vor ein großes Betätigungsfeld.</p><p>Giovanni Renzi, Jahrgang 1966, lebt in Bellaria bei Rimini und arbeitet als leitender Angestellter. Seine Kletterkarriere begann 1983 im Klettergarten von Badolo; im Jahr 1995 legte er die Prüfung zum Sportkletterlehrer ab. Im Marecchia-Tal (www.valmarecchia.it) richtete er über 250 kurze Routen ein und veröffentlichte diese in den Kletterführern ‘Valmarecchia’ (2000), ‘Valmarecchia Verticale’ (2005) und ‘Verucchio’ (2008).<br></p><p>Im Jahr 2001 gründete er die Kletterschule Valmarecchia, zusammen mit der er eine Kletterhalle in der Provinz Rimini betreibt. Sein Routenbuch umfasst über 200 Routen allein in den Dolomiten, etwa 30 davon befinden sich im Gebiet der Drei Zinnen.</p><p>Er kennt mehr als 300 Klettergebiete in Italien und ganz Europa.</p><p>In Klettergärten gelangen ihm Routen bis 7c onsight sowie rotpunkt bis 8a+.</p>
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