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App auf den Trail!

Die 6 besten Lauf-Apps für Trailrunner

Das GPS-Tracken per Smartphone ist, im Vergleich zu teuren GPS-Uhren, sehr kostengünstig. Wir haben die sechs bekanntesten Trainings-Apps von Runtastic bis Strava getestet und stellen sie im Kurzüberblick vor.

Das Aufzeichnen der Laufstrecke per App gehört zum Trailrunning wie die Verwendung von Seil und Gurt zur Hochtour. Wer seine Laufaktivitäten aufzeichnen will, hat dazu grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Entweder man nutzt beim Training eine GPS-Armbanduhr von Suunto, Garmin oder Tom Tom. Damit lassen sich sportliche Aktivitäten aufzeichnen und später auf den entsprechenden Auswertungsplattformen analysieren. Für Laufprofis – speziell was die sehr individuell abrufbaren Funktionen angeht – meist die erste Wahl.

Man muss allerdings nicht gleich mehrere hundert Euro in eine GPS-Uhr investieren. Viele Tracking-Apps gibt es gratis oder, mit erweitertem Funktionsumfang, für wenige Euro. Diese lädt man sich ganz einfach von Google Play auf das Android-Smartphone, gibt ein paar „Vitaldaten“ ein und schon kann es mit dem Lauf losgehen!

Runtastic bietet neben der Lauf-App alle möglichen Fitness-Apps an. | Grafik: Runtastic
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Runtastic bietet neben der Lauf-App alle möglichen Fitness-Apps an. | Grafik: Runtastic

Die Auswahl an GPS-Apps im „Android-Kaufhaus“ Google Play ist allerdings recht groß. Oft haben Smartphone-Hersteller auf ihren Geräten auch einen eigenen GPS-Tracker vorinstalliert. Nicht immer gehören die vorinstallierten Programme zu den Spitzen-Apps. Im Folgenden stellen wir daher sechs Android-Apps vor, die man sich als ambitionierter Läufer genauer ansehen sollte. Hier kommen die besten Lauf-Apps auf Google Play!

1. Runtastic

Runtastic ist einer der erfolgreichsten Anbieter von Tracking-Apps auf dem Markt. Die Österreicher fingen klein an und haben ihren App-Fuhrpark stetig erweitert. Auf Google Play finden sich inzwischen mehr als 30 Fitness- und Sport-Apps, darunter die besonders für Läufer interessanten Runtastic und Runtastic Pro.

Die App ist auch nach mehr als fünf Jahren auf dem Android-Markt eine der beliebtesten Lauf-Apps. Das hat nicht nur mit gutem Marketing, sondern auch mit der schönen grafischen Aufbereitung und der optimalen Funktionalität zu tun. Die Programmierer haben der App einige sinnvolle Unterfunktionen angedeihen lassen – so lassen sich beispielsweise die pro Laufschuh-Paar absolvierten Kilometer aufzeichnen, ein Jahreslaufziel festlegen und ein praktisches Lauftagebuch führen.

Wer möchte, kann sich sogar während des Laufs von der App anfeuern lassen – der integrierte Sprach-Laufcoach macht es möglich. Auch diese App verfügt über einen integrierten Trainingsplan. Die rund fünf Euro teure Pro-Version bietet erweiterte Auswertungsmöglichkeiten für Profi-Trainierer und Fitnessfreunde.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

Link: Runtastic Lite Version (kostenlos), Runtastic Pro Version

2. Runkeeper

Runkeeper hat in Sachen Design einen großen Sprung gemacht und präsentiert sich 2017 in einem komplett überarbeiteten und an die Android 7.0 Nougat UI angepassten Gewand. Im Großen und Ganzen ist Runkeeper mit Runtastic vergleichbar, die Unterschiede liegen im Detail. Daher unser Tipp: beide Lauf-Apps herunterladen, testen und die, mit der man besser zurechtkommt, behalten.

Die App fühlt sich etwas weniger technisch an als die Konkurrenz – sie wirkt eher verspielt. Bei der Streckenaufzeichnung ist Runkeeper sehr exakt und lässt beim Training keine Wünsche offen. Am Ende auch eine klare Frage des Geschmacks!

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

Link: Runkeeper Pro Version

3. und 4. Endomondo und MapMyRUN

Diese beiden GPS-Tracking-Apps waren in den Gründerjahren noch eigenständig, wurden aber inzwischen vom US-Sportriesen Under Armour geschluckt, dessen Logo nun ebenfalls auf den App-Icons prangt. Ob man das nun gut findet oder nicht – beide Apps erfreuen sich nach wie vor einer großen Anhhängerschar.

Endomondo und Map My Run firmieren unter dem Dach von Under Armour. | Grafik: Endomondo
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Endomondo und Map My Run firmieren unter dem Dach von Under Armour. | Grafik: Endomondo

Die App von Endomondo überzeugt mit einem nordisch-dezenten Design. Das Kopenhagener Unternehmen bietet ein angenehmes Look&Feel und eine hübsche Aufbereitung der Unterfunktionen. Ähnlich ist es beim US-Pendant MapMyRUN – nur dass hier anstelle des erfrischenden Grüns auf cooles Blau gesetzt wird.

Mit welcher der beiden Apps man sich letztlich auf die Strecke begibt, ist auch hier ein Fall der Vorliebe für einzelne Funktionen.

Bewertung: je 4 von 5 Punkten

Link: MapMyRUN, Endomondo

5. Strava

Strava begann vor mehr als fünf Jahren als reine Tracking-App, hat sich aber inzwischen zur beliebtesten Meta-Plattform für alle Sportler entwickelt, die ihre Aktivitäten sammeln und mit anderen teilen wollen. Dabei ist fast schon in Vergessenheit geraten, dass man mit Strava auch nach wie vor auf dem Smartphone „tracken“, also sportliche Aktivitäten aufzeichnen kann!

Die App überzeugt im Tracking-Modus durch eine simple Bedienung und den Verzicht auf zuviel Schnickschnack. Fehlbedienungen sind so gut wie ausgeschlossen! So simpel die App auch erscheint, so detailliert werden die sportlichen Aktivitäten anschließend ausgewertet. Die Desktop-Darstellung der Benutzeroberfläche lässt jedenfalls keine Wünsche offen.

Besonders attraktiv wird Strava durch die Integration von sogenannten „Segmenten“. Das sind individuell festgelegte Streckenabschnitte, auf denen man sich wie bei einem Wettkampf mit allen anderen Sportlern, die die Strecke auf Strava unter die Reifen/Laufschuhe nehmen, messen kann. Ein weiteres schönes Feature sind die „Clubs“, also Zusammenschlüsse von Sportlern aus der gleichen Region oder der gleichen Firma. Auf diese Weise hat die Nutzung von Strava schon oft zu neuen Freundschaften geführt – nicht nur beim Laufen.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Link: Strava

6. Nike+ Run Club

Hut ab, Nike! Der Sportausrüstungs-Profi aus Oregon hat es geschafft, bei den Lauf-Apps ganz oben mitzumischen. Nike als reine Jogging- oder Fitness-Marke? Weit gefehlt. Mit der Nike+ Run Club App liefern die Nike-Entwickler einen Leckerbissen in Sachen Bedienbarkeit und bei den Features ab, was von der Android-Community auch entsprechend honoriert wird.

Die Nike+ Run Club (NRC) Lauf-App liefert sogar individualisierte Trainingsplände. | Grafik: Nike
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Die Nike+ Run Club (NRC) Lauf-App liefert sogar individualisierte Trainingsplände. | Grafik: Nike

Das ist nicht nur der hübschen grafischen Aufbereitung geschuldet, sondern auch einem durchdachten Funktionsumfang. Wie die fünf anderen Apps zeichnet die Nike+ Run Club App sportliche Aktivitäten zuverlässig auf und glänzt daneben auch mit der Bereitstellung von „mitdenkenden“ Trainingsplänen.

Alles, was es dazu braucht, ist die Eingabe eines Trainingsziels – und schon erstellt die App einen leistungsgerechten Plan, der sich noch dazu an die Trainingsfortschritte anpasst. Setzt man also mal einen Tag aus, bezieht das die App in die künftigen Trainings-Anstrengungen ein. Macht man größere Fortschritte als antizipiert, rechnet die App das ebenfalls mit ein. Auch bei Nike spielt die Community eine immer größere Rolle. So kann man sich in Bestenlisten mit anderen Läufern vergleichen und messen.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

Link: Nike+ Run Club

Fazit zu GPS-Tracking-Apps für Läufer

Tracking-Apps sind eine kostengünstige Möglichkeit, die eigenen Lauf-Aktivitäten aufzuzeichnen und sich darüber hinaus einen personalisierten Trainingsplan zu erstellen. Zwar bieten sie nicht zwangsläufig die Bedienfreundlichkeit und die Authentizität wie eine technisch ausgefeilte Laufuhr – dafür aber GPS-Tracking und Trainingspläne für lau, wenn man nicht gerade die umfangreicheren Pro-Versionen für ein paar Euro aufs Smartphone laden möchte. Mit den sechs hier vorgestellten Apps kann man im Grunde nur alles richtig machen. Die richtige Wahl hängt eher damit zusammen, auf welchen Netzwerken die Freunde unterwegs sind und wo man sich unter Gleichgesinnten wähnt.

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Arnold Zimprich

Das Karwendel ist das bevorzugte Rückzugsgebiet des geborenen Tölzers. Als Alltagsradler locken ihn längere Rad- und Laufentfernungen, aber auch in Hochtourenstiefeln, auf dem Tourensplitboard, auf Weitwanderwegen oder im Biwaksack fühlt er sich sehr wohl. In seinem Blog bergtexterei.de schreibt Arnold über Bergsport, Radfahren, Laufen und was sonst noch wichtig ist. Pfeil Alle Artikel von Arnold Zimprich