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Stylisch gegen Kälte & Nässe

Im Test: Kaikkialla Daunenjacke Niukkala und Hardshelljacke Asunta

4 Minuten Lesezeit
Kaikkialla ist finnisch und bedeutet "überall". Denn genau dafür sind die Outdoorsachen der Brand gemacht: Für Berg- und Alltagsabenteuer überall. Unsere Bergzeit Testerinnen Lisa und Anna haben für Dich zwei Jacken getestet: den Daunenmantel Niukkala und die Hardshelljacke Asunta. Hier berichten sie von ihren Erfahrungen.

Test #1: Kaikkialla Daunenmantel Niukkala

Das Must-Have an kalten Tagen? Natürlich eine Daunenjacke! Daune bietet ein unübertroffenes Verhältnis von Wärme zu Gewicht und sollte deshalb zur Standardausrüstung eines jeden Wintersportbegeisterten gehören. Der neue Daunenmantel von Kaikkialla, der Damen Niukkala Mantel, mit RDS-zertifizierter, Nikwax® imprägnierter Daune wärmt Dich auch bei feuchtkalten Bedingungen. Der Mantel ist ein Mix aus Daunenjacke und Daunenrock und eignet sich durch sein Mischungsverhältnis 90/10 Gänsedaunen mit einer Bauschkraft von 700+ Cuin perfekt als Isolationsschicht.

Erster Eindruck des Kaikkialla Daunenmantels

Passend zu den ersten richtig kalten Tagen in diesem Winter habe ich, Lisa, den Daunenmantel erhalten und konnte den Niukkala Mantel nun bereits knapp zwei Monate testen. Am Anfang ist mir sofort das geringe Gewicht für einen Daunenmantel aufgefallen. Bei Größe M wiegt die Jacke gerade einmal 416 Gramm. Darüber hinaus verfügt die Jacke über einen Zwei-Wege Frontreißverschluss, der ein Öffnen des Mantels von unten und oben ermöglicht. Die vorgeformten und langen Ärmel verfügen über einen leichten Bund, der angenehm abschließt und die Kälte draußen lässt. Auch der hohe Kragen und die enganliegende, verstellbare Kapuze lassen Wind und Kälte nicht an den Körper.

Der verlängerte Schnitt sorgt für wohlige Wärme auch im empfindlichen Nierenbereich.

Lisa Stimpel

Der verlängerte Schnitt sorgt für wohlige Wärme auch im empfindlichen Nierenbereich.


Dank hohem Kragen und verstellbarer Kapuze bleiben Kopf und Hals stets gut geschützt.

Lisa Stimpel

Dank hohem Kragen und verstellbarer Kapuze bleiben Kopf und Hals stets gut geschützt.


Der Clou: Jacke und Rock in Einem

Das Highlight der Jacke ist die Länge, durch die der Niukkala Mantel zu einem Mix aus Jacke und Rock wird. Die Jacke reicht bis ca. Mitte der Oberschenkel und wärmt somit sehr angenehm. Für mein Empfinden könnte der Mantel vorne genau so lange geschnitten sein, wie hinten, um auch die Vorderseite besser vor kaltem Wind zu schützen. Damit dieser lange Schnitt bei sportlichen Aktivitäten wie Skitourengehen oder Winterwandern nicht die Bewegungsfreiheit einschränkt, hat Kaikkailla auch seitlich Zwei-Wege Reißverschlüsse verarbeitet. Durch das Öffnen des Reißverschlusses von unten ist die Bewegungsfreiheit wie bei einer Jacke sichergestellt und beim Öffnen von oben können mögliche Taschen von darunterliegenden Kleidungsschichten erreicht werden. Von unten ist der Reißverschluss noch mit einem Druckknopf geschützt, so dass sich dieser nicht ungewollt öffnet.

Besonders clever: Der seitliche Zwei-Wege-Reißverschluss, der ein Öffnen von unten und oben ermöglicht.

Lisa Stimpel

Besonders clever: Der seitliche Zwei-Wege-Reißverschluss, der ein Öffnen von unten und oben ermöglicht.


Brauchst Du etwas mehr Bewegungsfreiheit beim Sport, kannst Du den Reißverschluss einfach von unten öffnen.

Lisa Stimpel

Brauchst Du etwas mehr Bewegungsfreiheit beim Sport, kannst Du den Reißverschluss einfach von unten öffnen.


Fazit: Der Daunenmantel Niukkala

Die Jacke gibt es in zwei Farben und ist für lange Tage im Kühlen ein absolutes Must-Have. Bei meinen Winterspaziergängen und -wanderungen im alpinerem Raum hat mich Jacke bestens gewärmt und somit vollstens ihren Zweck erfüllt. Die Jacke kann ich für alle empfehlen, die schnell frieren, da der Niukkala Mantel sehr gut wärmt und somit jeder Tag für mehr Bergzeit im Freien genutzt werden kann.

Unsere zwei Testerinnen gemeinsam auf Tour!

Bergzeit Team

Unsere zwei Testerinnen gemeinsam auf Tour!


Test #2: Die Hardshelljacke Asunta

Der passende Begleiter für jede Bergtour zu jeder Jahreszeit? Die Hardshelljacke. Sie schützt uns vor Sturm und Regen und sollte deshalb auf keiner Bergtour fehlen. Die neue Asunta Jacke von Kaikialla mit dem Sympatex® Performance 3-Lagen Laminat ist das perfekte Beispiel für besten Schutz vor Wind und Wetter, denn sie ist funktionell jeder Herausforderung am Berg gewachsen.

Ich, Anna, durfte die neue Asunta Jacke, die komplett klimaneutral produziert wurde und vollständig recycelt werden kann, auf meiner letzten Bergtour testen und möchte euch von meinen durchweg positiven Erfahrungen berichten.

Erster Eindruck: Die ökologische Technologie überzeugt

Die beispiellos ökologische Technologie der Jacke entspricht dem strengen bluesign® und Oeko-Tex® 100 Standard und ist PTFE- sowie PFC-frei. Zusätzlich zur Wind- und Regenabweisenden Funktion des 3-Lagen Laminats bietet dieses einen mechanischen Stretch, durch welchen ich mich bei meiner Bergtour ohne jegliche Bewegungseinschränkung bewegen konnte. Außerdem überzeugt das atmungsaktive Material durch ein recht geringes Gewicht von gerade einmal 480g bei Größe M und eine gute Feuchtigkeitsregulation. Sie lässt von außen keinerlei Feuchtigkeit durch, gibt aber gleichzeitig Feuchtigkeit von innen nach außen ab, damit man nicht unnötig in der Jacke schwitzt.

Hier siehst Du beide Jacken einmal neben einander!

Bergzeit Team

Hier siehst Du beide Jacken einmal neben einander!


Die Taschen der Hardshelljacke sind super geräumig & sind auch trotz Klettergurt zu erreichen.

Bergzeit Team

Die Taschen der Hardshelljacke sind super geräumig & sind auch trotz Klettergurt zu erreichen.


Das Highlight: Jede Menge Features

Die Asunta Jacke verfügt zusätzlich über viele, funktionelle Extras, die die Anwendung der Jacke noch besser machen. Zum Einen hat die Jacke Lüftungsschlitze unter den Armen, welche bei Bedarf jederzeit per Reißverschluss geöffnet und geschlossen werden können. So kann man die Jacke noch individueller an die eigene Wärmeempfindung anpassen. Außerdem bietet die Jacke durch zwei große Taschen auf der Vorderseite, die durch den langen Reißverschluss auch super mit dem Tragen eines Klettergurts und eines Rucksacks harmonieren, jede Menge Platz für die wichtigsten Gegenstände. Auch eine Innentasche findet sich in der Jacke wieder, welche sich super für das Handy oder einen kleinen Geldbeutel eignet. Hinzu kommen eine helmtaugliche, durch einen Gummizug verstellbare Kapuze, ein hoher Stehkragen und ein verlängerter Rücken. Dies sorgt für zusätzlichen Schutz und verhindert einmal mehr das Eindringen von Wind und Regen.

Sehr praktisch: Die Lüftungsschlitze unter den Armen.

Bergzeit Team

Sehr praktisch: Die Lüftungsschlitze unter den Armen.


Genauso wie der verstellbare Gummizug an der Kapuze! PS: Die passt auch über Deinen Helm

Bergzeit Team

Genauso wie der verstellbare Gummizug an der Kapuze! PS: Die passt auch über Deinen Helm


Fazit: Die Hardshelljacke Asunta

Neben all den funktionellen Aspekten besticht die Asunta Jacke definitiv auch durch ihr cooles Design und die lässige Farbkombination der Reißverschlüsse, welche sich bei beiden verfügbaren Farbvarianten dezent vom Hauptfarbton der Jacke absetzen. Da die Asunta Jacke ihren Zweck mehr als gut erfüllt wird sie definitiv mein neuer, treuer Begleiter auf zukünftigen Bergabenteuern.

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