Einen Abstecher nach Jordanien wollten sich unsere beiden Autoren auf ihrem Roadtrip durch Israel nicht entgehen lassen. Damals ahnten sie noch nicht, dass dieser spontane Ausflug über die Grenze eines der Highlights ihrer ganzen Tour werden sollte…

Eingebettet zwischen Israel, Palästina, Syrien, Irak und Saudi-Arabien steht Jordanien vielleicht nicht auf dem Reiseplan allzu vieler Menschen. Dennoch besticht dieses Land durch offene und gastfreundliche Bewohner, kulinarische Leckereien und zahlreiche landschaftliche Highlights. Sei es das bekannte Tote Meer, das Wüstengebirge Wadi Rum oder die berühmte Felsenstadt Petra, die den meisten von uns aus dem Film „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ bekannt vorkommen dürfte. Wadi Rums karge Schönheit diente als Drehort für den Klassiker „Lawrence von Arabien“ und auch für „Der Marsianer“. Welcher Satz könnte die unendliche Weite der roten Wüste also besser beschreiben als „Ein Ort, der scheint, als sei er nicht von dieser Welt…“?

Bereist werden kann Jordanien durchaus ganzjährig – natürlich abhängig vom Ziel und Vorhaben im Land. Herrschen im Nordwesten eher mediterrane Temperaturen, so sorgt im Südosten das Wüstenklima für starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Im Gebirge kann es in den Wintermonaten sogar zu Frost und Schneefall kommen. Ideal sind sicherlich die Monate April/Mai und Oktober/November, aber auch im Winter bewegen sich Wetter und Temperaturen in der Regel in einem angenehmen Bereich. Hier sorgt zusätzlich die Nebensaison für günstige Preise und wenig Touristenaufkommen.

Bilder-Galerie von Jordaniens Highlights: Petra und das Wadi Rum

Um die Sehenswürdigkeiten der Felsenstadt Petra zu erreichen, gibt es nur einen Weg: den durch die 1,5 Kilometer lange Schlucht, den "Siq". Nicht enden wollend schlängelt er sich durch hoch aufstrebende Felswände, Kurve um Kurve, bis sich ganz plötzlich und unerwartet die Fassade der imposanten Schatzkammer Petras an seinem Ende auftut. Ein echter Gänsehautmoment! | Foto: Miriam Brandt
Um die Sehenswürdigkeiten der Felsenstadt Petra zu erreichen, gibt es nur einen Weg: den durch die 1,5 Kilometer lange Schlucht, den „Siq“. Nicht enden wollend schlängelt er sich durch hoch aufstrebende Felswände, Kurve um Kurve, bis sich ganz plötzlich und unerwartet die Fassade der imposanten Schatzkammer Petras an seinem Ende auftut. Ein echter Gänsehautmoment! | Foto: Miriam Brandt
Petra eignet sich hervorragend zum Wandern. Überall gibt es Stufen und Wege zu erklimmen und erkunden - immer mit unvergesslichen Ausblicken. Wer genug Zeit mitbringt, nutzt einen Tag für die Sehenswürdigkeiten und einen weiteren nur zum Wandern und Entdecken der zahlreichen verborgenen Schönheiten der Gegend. | Foto: Andy Lorenz
Petra eignet sich hervorragend zum Wandern. Überall gibt es Stufen und Wege zu erklimmen und erkunden – immer mit unvergesslichen Ausblicken. Wer genug Zeit mitbringt, nutzt einen Tag für die Sehenswürdigkeiten und einen weiteren nur zum Wandern und Entdecken der zahlreichen verborgenen Schönheiten der Gegend. | Foto: Andy Lorenz
Wer nicht selber laufen mag, lässt sich von einem der zahlreichen Kamele durch die Ruinen von Petra tragen. Alternativ stehen auch Esel und Kutschen bereit. | Foto: Andy Lorenz
Wer nicht selber laufen mag, lässt sich von einem der zahlreichen Kamele durch die Ruinen von Petra tragen. Alternativ stehen auch Esel und Kutschen bereit. | Foto: Andy Lorenz
Wo man auch hinschaut, überall finden sich - Kunstwerken gleich - Grabanlagen und Höhlenwohnungen. | Foto: Miriam Brandt
Wo man auch hinschaut, überall finden sich – Kunstwerken gleich – Grabanlagen und Höhlenwohnungen. | Foto: Miriam Brandt
Abseits der für die Besuchermassen ausgetretenen Pfade eröffnen sich in Jordanien traumhafte Panoramen, unendlich anmutende Weiten und angenehme Stille. | Foto: Andy Lorenz
Abseits der für die Besuchermassen ausgetretenen Pfade eröffnen sich in Jordanien traumhafte Panoramen, unendlich anmutende Weiten und angenehme Stille. | Foto: Andy Lorenz
Feierabend. Wenn die Dämmerung einsetzt, verlassen die Kamelbesitzer allmählich ihre angestammten Plätze und machen sich auf den Heimweg. | Foto: Andy Lorenz
Feierabend. Wenn die Dämmerung einsetzt, verlassen die Kamelbesitzer allmählich ihre angestammten Plätze und machen sich auf den Heimweg. | Foto: Andy Lorenz
"The Bridge" ist wohl eine der bekanntesten Felsformationen in Jordaniens Sand- und Steinlandschaft Wadi Rum. Wer schwindelfrei ist, erklimmt den imposanten Felsen für ein unvergessliches Foto und einen ebenso unvergesslichen Blick über die Weite des Talsystems. | Foto: Miriam Brandt
„The Bridge“ ist wohl eine der bekanntesten Felsformationen in Jordaniens Sand- und Steinlandschaft Wadi Rum. Wer schwindelfrei ist, erklimmt den imposanten Felsen für ein unvergessliches Foto und einen ebenso unvergesslichen Blick über die Weite des Talsystems. | Foto: Miriam Brandt
Zwiebeltechnik und Funktionskleidung empfehlen sich für eine Tour durch das Wadi Rum auf jeden Fall. Mal führt der Weg ein Stückchen zu Fuß in brennender Hitze, mal ein paar Kilometer mit dem offenen Jeep bei sehr frischem Wind… | Foto: Andy Lorenz
Zwiebeltechnik und Funktionskleidung empfehlen sich für eine Tour durch das Wadi Rum auf jeden Fall. Mal führt der Weg ein Stückchen zu Fuß in brennender Hitze, mal ein paar Kilometer mit dem offenen Jeep bei sehr frischem Wind… | Foto: Andy Lorenz
Zeit für eine Pause im Wadi Rum. Ruhe, Sonne, Sand und rotes Panorama. | Foto: Miriam Brandt
Zeit für eine Pause im Wadi Rum. Ruhe, Sonne, Sand und rotes Panorama. | Foto: Miriam Brandt

Einen weiteren spannenden Jordanien-Reisebericht mit vielen Bildern aus dem Wadi Rum gibt es im Artikel „Klettern in Jordanien„.

Weitere Fotogalerien im Bergzeit Magazin:

Kommentare

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Elke Meissner
Jordanien ist sehr viel mehr als „nur“ Petra und Wadi Rum! Mein Mann und ich waren im Oktober 2015 auf einer zweiwöchigen Wanderreise in diesem wunderbaren Land. Wir begannen im sehr mediterranen Nordwesten mit dem Seifenmacher-Pfad (Soap Maker Trail) und Gerasa (Jerash). Dann folgte die Besichtigung der Kreuzritterburgen Kerak und Shawbak. Ein tolles Erlebnis hatten wir beim Canyoning im Wadi Mujib mit lokalen Führern: schwierigere Passagen sind mit Seilen gesichert bzw. helfen Seile beim Überwinden von hohen Felsblöcken. Der Sandsteincanyon ist spektakulär und Wasser und Luft sind angenehm warm, so dass kein Neopren nötig ist. Schwimmwesten sind aber Pflicht. Etwas… Read more »

Hallo Elke,

Danke für Deinen informativen Kommentar zu Jordanien! Ich war im Februar dieses Jahres zum Rennradeln in der Negev-Wüste und habe aus dem Jordantal die jordanischen Berge bewundert. Sie übten eine magische Anziehungskraft auf mich aus. Das nächste Mal geht es mit dem Rennrad dort hin…

Viele Grüße,
Arnold vom Bergzeit Magazin Redaktionsteam

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