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Über Sinn und Unsinn

Kompressionsstrümpfe beim Sport: 9 Antworten vom Experten

11 Minuten Lesezeit
Was bewirken Kompressionsstrümpfe beim Sport? Nicht nur Profi-Läufer, sondern auch Bergsportler in den unterschiedlichsten Disziplinen tragen häufig Socken oder Strümpfe mit Kompressionswirkung. Bringt das was? Auch im Freizeitsport? Sportwissenschaftler Prof. Dr. Helmut Lötzerich kennt die Antworten.

Zuerst sah man sie an Paula Radcliffe, als sie von Marathon-Sieg zu Marathon-Sieg eilte, dann an immer mehr Hobbyläufern. Mittlerweile findet man sie sogar an Unterarmen von Kletterern, und auch in den Bergen ist man vor ihnen nicht mehr sicher. Die Rede ist von Kompressionsstrümpfen bzw. Kompressionskleidung.

💡Was sind Kompressionsstrümpfe?

Klassische Kompressionsstrümpfen sind ein Medizinprodukt, das für Patienten mit Venenleiden konzipiert wurde. Kompressionsstrümpfe für den Sport ähneln optisch normalen Strümpfen, nur dass sie sehr viel enger und elastischer sind, um die gewünschte Kompressionswirkung zu erziehlen.

Wie funktionieren Kompressionsstrümpfe?

Ursprünglich waren Kompressionsstrümpfe vor allem für Patienten gedacht, deren körpereigenes System für den Abtransport durch die Venen nicht mehr gut funktioniert. Zum Beispiel weil diese durch verschiedene Grunderkrankungen aufgeweitet sein können, etwa bei „Krampfadern“. Im Laufe der Zeit erkannte man, dass dieses Prinzip auch auf den Sport und die Regeneration von an sich gesunden Menschen übertragen werden kann.

Kompressionsstrümpfe sind nicht gleichmäßig eng und elastisch. In der Knöchelgegend ist der aufgebaute Druck (also die Kompression) am größten und nimmt zum Knie hin etwas ab. Durch den von außen zugeführten Druck soll eine zunehmende Schwellung der Beine vermieden, der Abtransport von venösem Blut und Lymphe verbessert und die Blutzufuhr gesteigert werden.

Nutzen, Wirkung, Einsatz: 9 Fragen an Prof. Dr. Helmut Lötzerich

Prof. Dr. Helmut Lötzerich nimmt Kompressions-Strümpfe wissenschaftlich unter die Lupe.

Sporthochschule Köln

Prof. Dr. Helmut Lötzerich forscht zum Thema Kompressionsstrümpfe.


Im Bereich Sport sollen Kompressionsstrümpfe ein Leistungsplus bzw. eine verbesserte Regeneration bewirken. Doch was meint nun ein Spezialist zu diesem Thema?

Prof. Dr. Helmut Lötzerich setzt sich im Rahmen unterschiedlicher Forschungsprojekte am Institut für Natursport und Ökologie an der Sporthochschule Köln wissenschaftlich mit dem Thema auseinander. Auch Forschungsfragen zu anderer Kompressionskleidung wie Stulpen oder Hosen hat er dabei behandelt. Wir konnten ihm für Bergzeit einige Fragen rund um das Thema stellen und bedanken uns an dieser Stelle vorab für das freundliche, unkomplizierte und spannende Interview!

1. Ist ein Nutzen von Kompressionsstrümpfen im Sport wissenschaftlich nachgewiesen?

Prof. Dr. Helmut Lötzerich: Es ist häufig schwer, den Nutzen von Kompressionsstrümpfen an harten Parametern festzumachen. Biologische Blutwerte wie Laktat oder die CK (Creatinkinase) sowie physiologische Werte wie die Herzfrequenz werden durch unterschiedlichste Parameter beeinflusst. Daher ist ein Nachweis, dass gerade die Kompressionsstrümpfe für eine Veränderung verantwortlich sind, schwierig.

Was jedoch durch unterschiedliche Studien sicher belegt ist, ist eine Verbesserung der Muskelpumpe um etwa 30 Prozent und eine geringere Zunahme des Beinvolumens während der Belastung.

Häufig wird in Studien vor allem eine Art subjektives Bauchgefühl als Benefit genannt.

Prof. Dr. Helmut Lötzerich

Sportler geben oftmals an, dass sich ihre Beine mit Kompressionsstrümpfen leichter anfühlen würden – auch dies ist jedoch schwierig in Zahlen zu fassen und für Studienzwecke zu quantifizieren.

Generell ist es schwer, gute Studien zu finden oder selbst zu planen. Die absolute Leistungsfähigkeit beispielsweise, die häufig herangezogen wird, hängt von unterschiedlichsten Faktoren ab wie zum Beispiel Tagesform, Wetter, Nahrung, Training der letzten Wochen, psychische Form und vieles mehr. Dadurch ist der Beweis, dass eine Verbesserung in Leistungstests an den Kompressionsstrümpfen liegen könnte, nur schwer möglich.

2. Wem nutzen Kompressionsstrümpfe?

Prof. Dr. Lötzerich: Prinzipiell kann jeder von Kompressionsstrümpfen profitieren – und je schlechter jemand trainiert ist, desto größer fällt der subjektive Benefit aus. 

Häufig unterschätzt wird der Nutzen im Alltag – sprich während Reisen im Auto oder im Flugzeug, während sitzender oder auch stehender Tätigkeit im Beruf oder nach einem langen Tag zur Regeneration abends zu Hause.

Egal ob Freizeit- oder Leistungssportler, eine zeitoptimierte Regeneration bringt jedem gewisse Vorteile.

Prof. Dr. Helmut Lötzerich

Die regenerative Wirkung spielt dabei eine besonders wichtige Rolle. Denn man kann, im Gegensatz zu anderen Methoden wie Massagen oder Eisbädern, Regeneration ohne zusätzlichen Zeitaufwand betreiben – ganz einfach, indem man die Strümpfe nach der Belastung trägt.

3. Ist der Boom im Breitensport berechtigt?

Prof. Dr. Lötzerich: Sowohl im Leistungs- als auch im Breitensport sehe ich eine Anwendung als durchaus sinnvoll an. In vielen Bereichen des Lebens ist eine Hilfe von außen vollkommen akzeptiert, beispielsweise Brillen oder Gelenkersatz bei vorzeitigem Gelenkverschleiß.

Um die Blutgefäße kümmert sich kaum jemand. Mit Kompressionsstrümpfen helfen wir unserer Venenpumpe. Dabei ist es egal, ob ich Breiten- oder Leistungssportler oder gar kein Sportler bin.

4. Können Kompressionsstrümpfe Verletzungen vorbeugen?

Prof. Dr. Lötzerich: Hierzu ist es besonders schwierig, gute Daten zu bekommen, da nie vorherzusagen ist, wann eine Verletzung auftritt und und sich somit auch der Nachweis der Wirksamkeit von Strümpfen schwierig gestaltet.

Studien haben jedoch zeigen können, dass Probanden, die leichte Beschwerden (z.B. im Bereich der Wade) hatten, durch die Anwendung von Kompressionsstrümpfen eine subjektive Besserung verspürt haben.

Zum einen ist es ein allgemeiner psychischer Effekt, den viele Sportler als Benefit nennen – das Gefühl von leichteren Beinen vor, während und nach einer Belastung oder auch nach langen Autofahrten. Zum anderen spielt die Aktivierung der Muskelpumpe gerade in der Regeneration eine ganz entscheidende Rolle. Dabei helfen die Kompressionsstrümpfe natürlich. Einen positiven Nutzen können die Strümpfe daher wohl auf Leistungsfähigkeit, Regeneration und damit auch auf die Prävention ausüben.

Strümpfe mit Kompressionseffekt gibt es für viele Sportbereiche - von Laufen über Wandern bis hin zu Skifahren.

Judith Hackinger

Strümpfe mit Kompressionseffekt gibt es für viele Sportbereiche – von Laufen über Wandern bis hin zu Skifahren.


5. Kann man Kompressionsstrümpfe auch für anderen Outdoor-Sport empfehlen?

Prof. Dr. Lötzerich: Ja, denn hier gilt das gleiche Grundprinzip wie beispielsweise beim Laufen. Zusätzlich bieten manche Hersteller mittlerweile spezielle wärmere Kompressionssocken für Skitourengeher oder Bergsteiger an, so dass auch diese Komponente bedacht wird.

Durch den sehr engen Schnitt der Kompressionssocken wird auch der Blasenbildung vorgebeugt, da keine Falten oder ähnliches entstehen. Auch beim Skifahren kann ich mir einen Nutzen durch die eng anliegenden Socken vorstellen, da Schuhe besser angepasst, der Einstieg erleichtert und so die Passform verbessert werden könnte.

6. Was bringen Kompressions-Armlinge beim Klettern?

Prof. Dr. Lötzerich: Hierzu gibt es noch keine wissenschaftlichen Untersuchungen. Aber vom Prinzip her kann ich mir beim Klettern einen ähnlichen Benefit wie bei anderen Sportarten vorstellen. Untersuchungen zu diesem Themengebiet gestalten sich aber besonders schwierig, da die Leistungsfähigkeit beim Klettern von besonders vielen Parametern abhängt – die Route an sich, Tagesform, psychische Form, und so weiter.

Vergleichbar ist die Anwendung vielleicht mit dem Basketball, wo man beispielsweise in der NBA einige Spieler mit Kompressions-Armlingen am Unterarm spielen sieht. Hiervon verspricht man sich eine Verbesserung der Propriozeption (Anm. d. Autors: Rückmeldung an das Gehirn, wie Muskeln, Sehnen und Knochen zusammenspielen) und damit eine Verbesserung zum Beispiel der Wurfgenauigkeit. Möglicherweise kann man dies aufs Klettern übertragen.

7. Warum sieht man Kompressionsstrümpfe selten beim Radfahren?

Prof. Dr. Lötzerich: Das ist relativ leicht zu beantworten: ganz einfach, weil es laut Reglement zum Beispiel im Profiradsport verboten ist, mit langen Strümpfen zu fahren. Damit fehlt zu einem gewissen Maß auch die Vorbildfunktion für den Breitensport, so dass es weniger Nachahmer gibt.

Studien werden aber häufig auf dem Ergometer durchgeführt, da dies gut standardisiert zu machen ist. Eine Anwendung kann hier meiner Meinung nach sicherlich genauso sinnvoll sein wie in anderen Sportarten auch.

8. Worauf sollte man beim Kauf von Kompressionsstrümpfen achten?

Prof. Dr. Lötzerich: Wichtig ist eine perfekte Passform. Dabei zählt nicht – wie leider häufig angeboten – die Schuhgröße alleine. Da die Kompression vom Knöchel zum Knie hin abnehmen muss, ist eine gute Passform in diesem Bereich unabdingbar. Qualitativ hochwertige Produkte berücksichtigen dies bei der Größenwahl.

Gemessen wird häufig oberhalb des Knöchels sowie an der breitesten Stelle der Wade. Auch hinsichtlich der Kompressionsstärke gibt es Unterschiede. Die Stärke wird je nach bevorzugter Sportart, individuellen Vorlieben, möglichen Vorerkrankungen und Passform ausgewählt.

Bei Kompressionsstrümpfen zählt weniger die Schuhgröße als die Wadenweite. Beispielsweise bei Laufsocken von CEP wird diese an der dicksten Stelle der Wade gemessen.

Veronika Heidrich

Bei Kompressionsstrümpfen zählt weniger die Schuhgröße als die Wadenweite. Beispielsweise bei Laufsocken von CEP wird diese an der dicksten Stelle der Wade gemessen.


9. Wann tragen Sie Kompressionsstrümpfe?

Prof. Dr. Lötzerich: Ich trage die Strümpfe vor allem im Alltag, bei Vorträgen, auf Reisen, aber auch in der Freizeit oder im Herbst beim Radfahren, wenn die Kompressionsstrümpfe die Beine zusätzlich warm halten. 

Auch wenn ich mit meinen Sportstudenten zu Radtouren aufbreche, greife ich häufig auf die speziellen Socken zurück. Die deutlich jüngeren Studenten können dann ihr Gewissen beruhigen, dass es ja nur an den Kompressionsstrümpfen liege, dass ich trotz des Altersvorsprunges noch einigermaßen mithalten kann.

Fazit zum Interview: Kompressionsstrümpfe beim Sport

Zunächst bin ich mir am Ende des Interviews nicht ganz sicher, ob der sympathische Wissenschaftler den meisten seiner Studenten wohl nicht auch ohne Kompressionsstrümpfe davonfahren würde.

Zusammenfassend bleibt Folgendes zu sagen: Es gibt subjektiv und objektiv wissenschaftlich belegt einen Nutzen von Kompressionsstrümpfen im Sport, der sich jedoch schwer in Zahlen ausdrücken lässt.

Kompressionsstrümpfe und -socken helfen Profisportlern und Breitensportlern im Wettkampf und bei der Regeneration sowie Jedermann im Alltag.

Auch in den unterschiedlichsten Spielarten am Berg haben sie ihre Daseinsberechtigung.

Obwohl sie modisch sicherlich nicht ganz stilsicher sind, würde ich jedem empfehlen, seine eigenen Erfahrungen mit Kompressionsstrümpfen zu machen und erst dann zu entscheiden, ob es für einen selbst sinnvoll ist oder nicht. Schließlich ist auch in den Bergen erlaubt, womit man sich wohlfühlt und was (subjektiv) hilft.

Wichtig beim Kauf ist eine optimale Passform. Die richtige Größe von Kompressionsstrümpfen richtet sich nämlich auch nach der gemessenen Wadenweite. Eine Beratung beim Fachhändler hilft in jedem Fall bei der Auswahl!

Update: Gibt es einen objektiven Beweis für die Wirkung von Kompressionsstrümpfen?

Für die Beantwortung dieser Leserfrage (siehe Kommentare) hat unser Autor Dr. med. Sebastian Fiedler im Sommer 2017 noch einmal die neuste Fachliteratur gewälzt. Seine Antwort:

Wer einen Beweis möchte, dass man mit Kompressionsstrümpfen, überspitzt ausgedrückt, eine Minute pro zehn Kilometer Laufstrecke herausholt, der wird enttäuscht. Das wird keine seriöse Studie beweisen können.

Die maximale Leistungsgrenze – und darum geht es, wenn man über Bestzeiten spricht – ist von einer Vielzahl an Parametern abhängig: Trainingsaufbau und -steuerung, Ernährung, Bedingungen wie Wind und Temperatur, Strecke, Teilnehmerfeld, Psyche, intrinsische oder auch extrinsische Motivation, Tagesform und vieles mehr – oder eben Kompressionsstrümpfen.

Ein Teil davon lässt sich durch standardisierte Studiendesigns herausrechnen (z.B. Laufband im Labor, Test-Gruppe mit und ohne Strumpfe o.ä.). Der andere Teil davon, der sicherlich an der absoluten Leistungsgrenze mit ausschlaggebend ist, nämlich die Tagesform und psychische Bereitschaft, ans absolute Leistungslimit zu gehen, lässt sich nicht beeinflussen und damit in Studien auch schwer objektivieren.

Demzufolge ist es statistisch nahezu unmöglich zu beweisen, dass ein einzelner Faktor (wie z.B. die oben diskutierten Strümpfe) für eine konkrete Leistungssteigerung (in welcher Form auch immer) verantwortlich ist. Was bleibt ist das so oft genannte „subjektive Empfinden“ der Sportler, das sich aber in Studien nicht beweisen lässt.

Gibt es Studien die einen signifikanten Vorteil aufzeigen?

Trotzdem gibt es sehr wohl (sport-)medizinische Parameter, die sich objektivieren und messen lassen. 2016 wurde von einer Forschergruppe im Fachjournal  Sports medicine (einem sehr renommierten Fachblatt für Sportmedizin) eine Meta-Analyse veröffentlicht, die sich genau mit unserer Leserfrage beschäftigt.

Im Rahmen einer Meta-Studie werden einige medizinische Datenbanken, auf denen entsprechende Fachartikel veröffentlicht werden, mittels eines Stichwortkataloges zum Thema passend durchsucht und anschließend zusammenfassend ausgewertet. So bekommt man nicht die Ergebnisse einer einzelnen Studie (die eventuell nicht aussagekräftig sind), sondern einen Überblick, was sämtliche relevanten Studien zu einem Thema erbracht haben. Das zeigt bereits, dass es sehr wohl eine Vielzahl an Studien zu diesem Thema gibt.

Welche Erkenntnisse erbrachte die Meta-Analyse?

  • Keinen statistischen Vorteil zeigt die Analyse bezüglich Bestzeiten (400 Meter bis Marathon).
  • Leichter jedoch signifikanten Vorteil für die Zeit bis zur maximalen Erschöpfung, Laufökonomie, Laktatabbau, Muskelkraft direkt nach Belastung, reduzierte Entzündungparameter.
  • Große statistisch signifikante Vorteile für die Reduktion von Muskelkater und Muskel-Müdigkeit.

Ein statistisch belegter Vorteil bei Bestzeiten wäre überraschend gewesen da dies, wie oben erwähnt, kaum statistisch nachweisbar ist. Dies heißt jedoch nicht, dass es den Effekt nicht gibt (aber das ist statistische Feinarbeit und an dieser Stelle etwas zu weitreichend).

Auch in den Einzelstudien finden sich entsprechende Verweise, dass dies eben nicht statistisch objektivierbar sei. Weitere Parameter ohne signifikanten Vorteil sind Sauerstoffaufnahme, Laktatkonzentration, Blutgase oder Herzparameter.

Einen leichten jedoch signifikanten Vorteil von Kompressionsstrümpfen sehen die Autoren der Meta-Analyse für die Zeit bis zur maximalen Erschöpfung, Laufökonomie (inkl. biomechanischer Messungen), Laktatabbau nach Belastung, Muskelkraft direkt nach Belastung und reduzierten (Entzündungs-)Parametern im Blut, die z.B. eine Muskelschädigung nachweisen.

Große statistisch signifikante Vorteile wurden genannt für die Reduktion von Muskelkater und Muskel-Müdigkeit.

Was bedeutet dies nun zusammenfassend?

Wenn man sich mit Statistik beschäftigt, ist die Interpretation von Daten der entscheidende Schritt: Was mache ich aus den vorliegenden Zahlen? Ich denke diese Interpretation, die wie bei jeder Interpretation ein Stück weit subjektiv ist, bleibt mit den vorliegenden Zahlen jedem selbst überlassen.

Die Vielzahl an Befürwortern (im Profi- wie auch im Hobbybereich) sprechen dafür, dass Kompressionsstrümpfe einen Benefit bieten – wenn auch nicht zwingend in der Bestzeit am Ende des Tages, so auf jeden Fall bezüglich der Regeneration (Laktatabbau, weniger Anzeichen für Muskelschäden im Labor, Reduktion von Muskelkater und -Müdigkeit).

Ob am Ende eine objektivierbare Verbesserung der möglichen maximalen Leistung durch die Strümpfe bedingt ist oder durch andere Faktoren wie den Placebo-Effekt ist dagegen schwer zu sagen.

Es ist ja auch niemand gezwungen, mit den Strümpfen laufen zu gehen. Andererseits sollte man auch denjenigen, die es ausprobiert und für subjektiv positiv befunden haben, die Freiheit lassen, für sich selbst darin einen Benefit zu sehen.

Kompressionsstrümpfe bei Bergzeit

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Das Interview wurde ursprünglich am 18. September 2016 veröffentlicht und zuletzt am 25. Januar 2023 optisch überarbeitet.


Quellen zu diesem Beitrag

  1. Vgl: Engel et al., Is there evidence that runners can benefit from wearing compression clothing? In: Sports medicine,  46 (12), 2016, S. 1939-1952

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