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Rodel und Schlitten Shop

Rodel- und Schlittenfahren ist Sport und Spaß für die ganze Familie. Jeder bestimmt sein eigenes Tempo - ob rasant mit dem Rennrodel bergab oder eher gemächlich in die Kurve! Geniessen sie traumhafte Winterlandschaften beim Rodeln und benutzen sie zum Winterwandern einen Kinderschlitten: Ziehen Sie Ihren Nachwuchs einfach hinterher! Während einer Schlittenfahrt mit dem Rodel durch die verschneiten Hügel und Hänge vor Ihrer Tür oder in den Alpen schlagen nicht nur Kinderherzen höher, sondern auch die Herzen Erwachsener - teils vor Glück, teils vor Aufregung!

Schlitten, Rodel kaufen

Damit Sie für den Ausflug in das glitzernde Weiss bestens ausgerüstet sind, haben wir eine große Auswahl traditioneller, hochwertiger Rodel und Schlitten für Sie im Angebot. Vom klassischen Holzschlitten, den schnellen Rennrodel, über bunte Bobs bis hin zum leichten Zipfelbob - das Rodel und Schlitten Sortiment von Bergzeit lässt jedes Rodlerherz höher schlagen!

Aber bitte: Damit die Rodeltour nicht zur Rodeltort(o)ur wird: Rodeln Sie rücksichtsvoll und nehmen Sie vor allem Rücksicht auf Kinder und Eltern mit Kleinkindern auf dem Schlitten bzw. Rodel. Sicherheit steht beim Schlittenfahren an erster Stelle und erst dann kommt der Spaß - deshalb benutzen Sie bitte einen Skihelm und Skibrille und schützen Sie vor allem Ihre Kinder gegen gefährliche Stürze. Wir wünschen Ihnen eine gute Winterzeit! Geniessen Sie die rasanten Abfahrten auf einem Rodel von Bergzeit!
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Kaufberatung Rodel

Worauf muss ich beim Kauf eines Rodels achten? Unsere ausführliche Kaufberatung stellt die wichtigsten Informationen zusammen und erklärt, worauf es bei Tourenrodel und Rennrodel, Kufen und Sitz ankommt. weiterlesen

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Kaufberatung Rodel

Rodel - Alles rund um die schnellen Schlitten

Worauf muss ich beim Kauf eines Rodels achten? Unsere ausführliche Kaufberatung stellt die wichtigsten Informationen zusammen und erklärt, worauf es bei Tourenrodel und Rennrodel, Kufen und Sitz ankommt.

Schlitten oder Rodel? Für die ganze Familie oder für mich allein? Wer sich heutzutage einen neuen Rodel zulegen will, steht unter Umständen vor einer nicht ganz einfachen Entscheidung. Die Vielfalt ist zwar noch nicht ganz so groß wie bei Skiern, aber es gibt doch deutlich mehr als nur das Modell „Holzlatte“ mit oder ohne Hörner. Und es gibt Unterschiede – sowohl im Preis als auch bei den Fahreigenschaften. Es macht also durchaus Sinn, sich mit der Frage „Welches Modell wird meinen Anforderungen am ehesten gerecht?“ auseinanderzusetzen.

Was ist ein Rodel?

Rodeln ist ein Spaß für Jung und Alt - und mit dem richtigen Rodel macht's noch mehr Spaß. | Foto: Ulrike Heidinger Rodeln ist ein Spaß für Jung und Alt - und mit dem richtigen Rodel macht's noch mehr Spaß. | Foto: Ulrike Heidinger

Ein entscheidender Punkt, der beim Kauf eines neuen Rodels nicht vernachlässigt werden sollte, ist der Begriff an sich: Neben regionalen Unterschieden (im Norden eher Schlitten, im Süden eher Rodel) bezeichnet „Rodel“ laut Definition das Wintersportgerät, welches sich aus dem (Zieh)Schlitten für den Heu- und Holztransport entwickelt hat. Im Sprachgebrauch des Handels sieht es ein wenig anders aus.

  • Schlitten steht meist für ein starres Gerüst, das keinerlei Kufenneigung und -wölbung besitzt und in der Regel mit einem Lattensitz ausgestattet ist. Schlitten mit Gurtsitz lassen sich anhand der Metallverstrebungen unter der Sitzfläche als solche enttarnen.
  • Rodel dagegen bezeichnet ein häufig gummigelagertes flexibles Gerüst mit mehr oder weniger geneigten und in Längsrichtung gewölbten Kufen. Rodel sind meist mit einem Gurt- oder Planensitz ausgerüstet. Die Vorteile liegen auf der Hand: leichtere Steuerung durch Gewichtsverlagerung, bessere Kurven- und Spurlage, höhere Geschwindigkeit und höherer Sitzkomfort. Gelegentlich werden im Handel – besonders im Discount-Segment – auch einfache Schlitten als Rodel bezeichnet, da sie teurer in der Herstellung und damit auch im Verkauf sind.

Wie finde ich den passenden Rodel für mich?

Mit welchem Rodel ich gut unterwegs bin, hängt sehr vom Einsatzbereich ab. Gelegentliche Abfahrten am Schlittenberg oder gemütliche Almwanderungen stellen naheliegenderweise ganz andere Ansprüche an Rodel als eine vereiste, schnelle Rodelstrecke. In der nachfolgenden Tabelle haben wir die verschiedenen Modelle der Firma Gasser mit ihren Stärken und Einsatzzwecken aufgeschlüsselt.

Rodeltyp Einsatzzweck
Touren-/Familienrodel Als Rodel für die ganze Familie und für Wochenend-Ausflüge auf "klassischen Rodelbahnen" mit Hütteneinkehr eignet sich der Tourenrodel, auch gern als Familienrodel bezeichnet. Er ist stabil gebaut, mit geschliffenen Stahlschienen ausgestattet und überzeugt mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Sportrodel Der Sportrodel ist durch die niedrige Bauweise, die stärkere Kufenneigung und die Gummilagerung eine Spur sportlicher und noch leichter zu lenken und ist damit für schneller Abfahrten gut geeignet.
Tourenrodel Spezial Irgendwo dazwischen liegt der Tourenrodel Spezial, der hohen Sitzkomfort mit besten Lenkeigenschaften durch die Gummilagerung verbindet. Geschliffene Stahlschienen aus hochlegiertem Stahl gewährleisten guten Kantenhalt auch auf harten Bahnen. Für sportliche Familien also.
Naviser Rodel Der Naviser überzeugt durch die breitere Bauweise mit noch höherem Sitzkomfort und besserer Seitenstabilität. Durch die einzigartige Kufenform und die Gummilagerung verfügt er über ausgezeichnete Eigenschaften in engen Kurven und wird daher auch gern als "Carving Rodel" bezeichnet. Für noch mehr Fahrspaß auf steileren Strecken mit scharfen Kurven.
Tourenrennrodel Der Tourenrennrodel ist eine weitere Spezialisierung des Naviser. Er besitzt eine etwas niedrigere Bauweise und eine noch breitere Spur und ist damit noch stabiler in engen Kurvernradien auf harten und eisigen Bahnen. Für alle, die es auf der Rodelbahn gern so richtig krachen lassen.
Rennsportrodel Speziell für den Rennsport konzipierte Modelle, die mit ihrem schnittigen Design für einen optimalen Lenkungsdruck und den ausgeschweiften Bankeln den Bestimmungen der Rodelverbände entsprechen.
Supersportrodel Sind das ultimative Sportgerät, das es dem Rodler durch die spezielle Ausführung der Gummilagerung ermöglicht in jeder Situation sicher die Spur zu halten. Ergonomisch geformte Bankerl mit Spangen aus hochlegiertem Stahl garantieren die perfekte Sitzposition und sind extrem stabil und bruchsicher.

Wie viele Personen können auf einem Rodel mitfahren?

Prinzipiell ist bei den Rodeln die Anzahl der empfohlenen Mitfahrer angegeben, etwa als Ein-, Eineinhalb- oder Zweisitzer. Erwachsene zähle hier als eine Person Kinder als eine halbe.

Für besonders große Personen kann es sehr angenehm sein, auf ein etwas größeres Modell zurückzugreifen, also alleine auf einem Zweisitzer zu fahren. Auch einen Rucksack sollte man hier miteinkalkulieren. So wird es etwa auf einem Eineinhalbsitzer mit Kind und Rucksack zu eng.

Überblick Schlittenlänge

Sitze Personen Empfehlung
Einsitzer 1 Erwachsener Kurzer, leichter, kompakter Rodel für maximal eine Person. Mit Rucksack wird's eng. Für große Menschen oft zu kurz.
Eineinhalbsitzer 1 Kind + 1 Erwachsener Etwas länger und schwerer, für maximal einen Erwachsenen plus Kind. Mit zusätzlichem Rucksack wird's eng. Bietet Platz für größere Rodler.
Zweisitzer 2 Erwachsene Ausreichend Platz für zwei Erwachsene oder einen Erwachsenen mit Kind und Rucksack. Daher ideal für Familien und sehr große Menschen. Schwerer.

Welche Rolle spielt das Gewicht bei einem Rodel?

Eigentlich ist es ja im Rahmen der Schwerkraft eine einfache Rechnung: Was schwerer ist, fällt schneller runter. Das gilt auch für Rodel: Schwer fährt schneller runter. Das Problem dabei ist allerdings, dass der Schlitten auch den Berg hochkommen muss. Sprich: Bei längeren Aufstiegen ist es anstrengender, den Rodel den Berg hinaufzuziehen.

Experten-Fragen & Antworten rund um Rodel

Die Wichtigsten Fragen zum Thema Rodel auf einem Blick – Wir haben dazu mit einem Fachmann auf diesem Gebiet gesprochen. Christian Gasser von der Firma Gasser Rodel, Hersteller aus Matrei mit langer Tradition – hat uns ein paar Fragen zum Thema beantwortet:

Ulrike Heidinger: Ist Rodel und Schlitten eigentlich das gleiche?

Rodel oder Schlitten – wie unterscheidet man das eigentlich? Hier ein Naviserrodel | Foto: Gasser Rodel oder Schlitten – wie unterscheidet man das eigentlich? Hier ein Naviserrodel | Foto: Gasser

Christian Gasser: Der Rodel ist das Wintersportgerät. Der Schlitten ist ein Überbegriff. Es gibt mehrere Arten von Schlitten, z.B. Pferdeschlitten, Hundeschlitten, Rodelschlitten und so weiter.

Wieso sind die meisten Rodel heute alle mit Gurtband oder Gummiplane bespannt und nicht mit den Holzlatten wie die klassischen Schlitten, die man von früher so kennt?

Christian Gasser: Rodel mit Gurten bzw. Planensitz haben einen viel besseren Sitzkomfort. Rodel mit Holzlatten haben den wesentlichen Nachteil, dass man auf den harten Latten sitzt. Die Lattenrodel sind starrer und daher viel schwieriger zu lenken und sie sind billiger herzustellen.

Ich dachte immer es gibt Rennrodel und klassische Rodel. Bei Gasser fertigt ihr noch fünf weitere Typen. Wozu?

Jede Type hat ihre eigene Performance. Der Tourenrodel ist ein klassischer Familienrodel. Der Sportrodel ist ein robuster, gummigelagerter, gut lenkbarer Rodel. Der Tourenrodel Spezial ist ein Allroundrodel, leicht lenkbar mit hochlegierten Stahlkufen. Der Naviserrodel ist ein Allroundrodel mit schichtverleimten Holzkufen, leicht lenkbar, aus hochlegiertem Stahl. Der Rennsportrodel ist ein sportlicher, schnittiger Rodel, mit einer niedrigen Sitzposition. Unser Topmodell.

Was ist der auffälligste Unterschied zwischen dem „ganz einfachen“ Tourenrodel und z.B. einem Tourenrennrodel?

Der Tourenrennrodel ist gummigelagert und daher leicht lenkbar und mit hochlegierter Stahlschiene ausgestattet. Zudem verfügt er durch den Planensitz über eine bessere Sitzposition.

Muss ich denn bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um einen Rennrodel steuern zu können? Muss ich z.B. eine bestimmte Körpergröße haben?

Tourenrodel, Rennsportroden oder Renntourenrodel? Das passende Modell hängt vom Einsatzbereich ab. | Foto: Rodelclub Kreuth Tourenrodel, Rennsportroden oder Renntourenrodel? Das passende Modell hängt vom Einsatzbereich ab. | Foto: Rodelclub Kreuth

Nein, einen Rennrodel kann jeder steuern. Es gibt von jedem Modell mehrere Größen. Wenn man sehr groß ist, kann man einen Zweisitzer auch als Einsitzer verwenden.

Wie steuere ich so einen Rodel jetzt eigentlich, mit dem Lenkriemen oder mit den Füßen?

Einen Rennrodel steuert man mit dem Lenkriemen, mit den Füßen bremst man.

Welche Unterschiede gibt es, abgesehen vom Preis, bei Kufen und Belägen?

Es gibt zum einen niedrig legierte Stahlkufen. Hochlegierte Stahlkufen haben bessere Laufeigenschaften, sind härter und verschleißfest. Belagschienen haben wiederum die besten Laufeigenschaften bei Schnee.

Macht es wirklich einen Unterschied ob ich einen Schlitten bzw. Rodel für 40 Euro im Baumarkt kaufe oder einen für 80 bis 100 Euro im Fachhandel?

Ja. Man hat eine längere Lebensdauer und mehr Spaß beim Rodeln, weil die Rodel sich besser lenken lassen. Die Qualität der Rodel hängt von den verwendeten Materialien, und von der Bauweise ab. Bei billigen Rodeln werden billige Materialien verwendet und die Fahreigenschaften der Rodel sind ungenügend.

Wie lange hält denn so ein Rodel? Und was kann ich tun damit er möglichst lange hält?

Unsere Rodel haben eine sehr lange Lebensdauer. Mehrere Jahrzehnte sind bei guter Pflege keine Seltenheit. Die Rodel lagert man am besten an einem kühlen, trockenen Ort und nicht einseitig anlehnen oder in der Nähe von Wärmequellen lagern. Die Stahlkufen nach dem Rodeln trocknen und mit Skiwachs wachsen.

Zusammenfassung – Worauf muss ich beim Rodelkauf achten?

Vor dem Kauf eines Rodels steht die Frage: Wofür soll das Wintersportgerät in hauptsächlich verwendet werden. Danach richtet sich die Modellauswahl und auch die Größe des Rodels. Nicht ausgeschlossen ist dabei, dass zum Beispiel ein Tourenrennrodel auch mal auf einer Familientour unterwegs sein kann. Im Gegenteil: Besonders bei den Kindern wird der sportlichere Rodel für Begeisterung (und vielleicht aber auch Streit) sorgen. Mit einem einfachen Tourenrodel dagegen empfiehlt es sich weniger die extra vereiste Trainingsbahn in Angriff zu nehmen. Das bedeutet: weniger geht immer, mehr hingegen schwer. Letztlich hat sicherlich auch das Budget ein Wörtchen mitzureden, weshalb es doppelt abzuwiegen gilt, ob die bestmögliche Ausstattung eines Rodel für die angestrebten Touren notwendig und sinnvoll ist.

Rodel gibt’s natürlich bei Bergzeit:

Ulrike Heidinger Ulrike Heidinger
... ist begeisterte Skitourengeherin und Telemarkerin. Die Pyrenäen mag sie besonders gern, aber auch die norwegischen Lyngen Alps haben es ihr angetan. Im Sommer dreht sie am liebsten auf dem Rennrad ihre Runden durchs Oberland oder kraxelt mit allerlei Kindern der Familiengruppe in den Bergen herum.
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