3-Lagen-Jacken (581 Artikel)

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Als äußere Schicht sind die vielseitigen 3-Lagen-Jacken der perfekte Wind- und Wetterschutz am Berg. Die eingesetzten Materialien sind winddicht, wasserabweisend oder wasserdicht und gleichzeitig atmungsaktiv. Im Einsatz sind sie meist als Regen-, Wander-, Alpin- sowie Wintersportjacken.

Wie ist eine 3-Lagen-Konstruktion aufgebaut?

Herzstück für den robusten, 100 Prozent wind- und wasserdichten sowie atmungsaktiven Wetterschutz ist immer eine Membran. Bei der 3-Lagen-Konstruktion wird die Membran zwischen einer Lage Futterstoff aus Polyamid oder Polyester und einer zweiten Lage robustem Oberstoff flächig verklebt (= laminiert). Das schützt sie nach außen vor mechanischem Abrieb und Verletzungen. Diese drei Lagen sind verantwortlich für den Namen der hochfunktionalen Outdoorjacken.

Der Oberstoff kann sowohl aus Hardshell- als auch aus Softshellmaterial bestehen. Wichtig bei der Unterscheidung ist hierbei das Thema Wetterschutz: Sind bei Hardshell die Nähte in der Regel vertapet und die 3-Lagen-Jacke somit wasserdicht, ist dies bei 3-Lagen-Jacken mit Softshell-Oberstoff nicht der Fall. Hier sind die Nähte nicht vertapet und die Jacke damit wasserabweisend. Die große Mehrheit der 3-Lagen-Jacken besitzen jedoch Hardshell als äußere Wetterschutzschicht.

Alle Oberstoffe, die bei 3-Lagen-Jacken verarbeitet werden, bekommen in der Produktion eine wasserabweisende Imprägnierung, d.h. der Stoff wird mit stark wasserabstoßenden Fluorcarbon-Harzen versehen. Diese durable water repellent-Beschichtung (DWR) ist essenziell für die volle Funktion.

Bei welchen Bergsportarten kommen 3-Lagen-Jacken zum Einsatz?

3-Lagen-Jacken kommen in nahezu allen Outdoorsportarten, Sommer wie Winter, zum Einsatz: Wandern, Trekking, alpines Bergsteigen, Hochtouren, Expeditionen, Klettern über alle Wintersportarten bis hin zum (Trail-)Running und Biken.

3-Lagen-Jacken fürs alpine Bergsteigen bringen ab 300 Gramm aufwärts auf die Waage, sind damit immer noch leicht, dazu robust und angenehm klein verpackbar!

Läufer oder Trailrunner greifen schon eher zu minimalistischen, ultraleichten, sehr flexiblen 3-Lagen-Konstruktionen, mit Features wie Rücken-(Verpack)Tasche oder Reflektoren, wie sie beispielsweise die Flight Futurelight Jacke von The North Face bietet.

Kletterer wählen robustere Modelle mit mehr Stauraum/Taschen und 2-Wege-Zipper, um beim Handling mit Klettergurt und Klettersteigset im Vorteil zu sein. Die Jacke kann auch über dem Gurt getragen werden. Sie brauchen zudem mehr Beweglichkeit im Schulterbereich und an den Armen, dazu maximale Abriebfestigkeit an den Ellenbogen und auf den Schultern, höchste Atmungsaktivität im Rumpfbereich. Ein Beispiel ist die Makalu von Mountain Equipment.

Freerider setzen auf Robustheit, Schneefang, helmtaugliche Kapuzen und verlässliche Weitenanpassungen am Saum.

Ultraleichtmodelle

Wenn Du Wert auf jedes Gramm Gewicht legst: Manche Modelle schaffen es bereits unter 100 Gramm, wie beispielsweise die Hyper 100 Shell von Berghaus. Bedenke hier jedoch, dass die Eigenschaft extrem leicht Kompromisse bei Haltbarkeit, Komfort und Ausstattung mit sich bringt.

Welche Ausstattung sollten 3-Lagen-Jacken besitzen?

  • Je mehr Taschen eine Jacke besitzt, desto mehr leidet ihr Klimakomfort, da alle Nähte und Tapes die wasserdampfdurchlässige Fläche reduzieren. Wichtig sind: Eine ausreichend große, verschließbare (Brust-)Tasche, am besten mit Netz, die Du bspw. auch mit (Kletter-)Gurt leicht erreichen, flüssig öffnen und schließen kannst.
  • Je nach schweißtreibenden Sporteinsätzen und persönlichen Schwitzeigenschaften sind Belüftungsöffnungen wie Pit Zips (Reißverschlüsse unter den Armen) wichtig.
  • Reißverschlüsse: Sie müssen nicht unbedingt wasserdicht, dafür dann mit Stoff so unterlegt oder abgedichtet sein, dass kein Wasser eindringen kann. Zwei-Wege-Zipper sind ebenfalls kein Muss, aber praktisch für bestimmte Sportarten.
  • Ein Schneefang am Bund macht Sinn für Wintersportler und ist ideal, wenn er individuell einstell- und abnehmbar ist.
  • Daumenschlaufen sind ein verzichtbares Extra, ebenso automatisch blockierende Schnurzüge mit verdeckten Klemmen.
  • Packmaß: Miniklein verpackbar? Ideal, aber es muss dazu nicht zwangsweise in die eigene Jackentasche gehen.

Wie muss eine 3-Lagen-Jacke sitzen?

In jeder Sportart ist Bewegungsfreiheit erwünscht. Oft arbeiten körperbetonte und wie angegossen sitzende Jacken mit Stretch(-Einsätzen) oder Dehnfugen. Rutschen Ärmel und Bund hoch, wenn Du beispielsweise beim Alpinklettern über den Kopf greifst? Spannen die Schultern, wenn Du die Arme ausstreckst und vor dem Körper zusammenführst? Deine Jacke sollte weder hochrutschen, noch ziehen, spannen oder im Wind flattern. Sie soll Deine Bewegungsumfänge unterstützen und bestenfalls kaum zu spüren sein. Dabei helfen funktionelle Schnitte, etwa hinten länger, vorgeformte Ärmel oder eine leichte Taillierung für Damen.

Kragen, Ärmelbündchen, Saum und Kapuze müssen sich korrekt an die eigenen Bedürfnisse anpassen, in der Weite regulieren lassen und winddicht abschließen. Halbelastische Bündchen und Jackensaum erfüllen bereits ganz ordentlich ihren Zweck. Ein guter Kragen liegt eng an, engt Dich aber nie ein. Der Zip am Kinn sollte abgedeckt sein. Wer beim Kopfdrehen ins Kapuzeninnere schaut, lebt gefährlich! Eine Kapuze muss sich sauber in Blickrichtung mitdrehen, sie soll schützen, ohne das Sichtfeld einzuengen. Handschuhe sollten mit den Bündchen harmonisieren, ein Helm unter die Kapuze passen.

Vor- und Nachteile von 3-Lagen-Jacken

Vorteile

Sie bietet von allen Varianten die robusteste, langlebigste Konstruktion und den besten Wetterschutz mit besserer Belüftung.

3-Lagen Jacken sind insgesamt leichter als 2-Lagen-Modelle und robuster als 2,5-lagige. 3-Lagen-Jacken spielen ihre Trümpfe aus, wenn Du oft mit schwerem Rucksack, in felsigem Gelände und viel bei schlechtem Wetter unterwegs bist.

Wer aber glaubt, mit einer 3-Lagen-Jacke immer trocken zu bleib, irrt: Unter Rucksackträgern wirst Du am Rücken trotz 3-Lagen-Jacke nass, weil Du hier stärker schwitzt und die Feuchtigkeit durch die Schulterträger nicht nach außen dringen kann.

Nachteile

Insgesamt sind Drei-Lagen-Laminate etwas steifer, teils auch lauter/rascheliger und sie haben ein etwas größeres Packmaß.

Wie pflege ich eine Jacke mit Membran oder Beschichtung?

Was die Pflege Deiner 3-Lagen-Jacke angeht, solltest Du Dich unbedingt an die Pflegeanleitungen des jeweiligen Herstellers halten. Eine falsche Behandlung kann all die Wundereigenschaften zerstören - und das fällt nicht unter die Garantie!

Wer denkt, "Bloß nie waschen, sonst ist ja die ganze Funktion futsch" liegt aber ebenfalls falsch. Funktion braucht Pflege! Schmutz verschlechtert Wasserdampfdurchgang und Imprägnierung, Hautfette können die Lebensdauer der Naht-Tapes oder des Laminats drastisch verkürzen. Im Extremfall können Schmutz, Schweiß und Körperfette Nahtbänder lösen und die Membran ‚delaminieren‘ (Membran löst sich vom Oberstoff). Gute Laminate bzw. Beschichtungen halten viele Wäschen aus und Du hast länger Freude an ihnen, wenn Du sie - wenn nötig - wäschst und pflegst.

Richtig waschen und imprägnieren

  • Waschanleitung beachten!
  • Alle Zips und Kletts schließen, Gummizüge lösen, Kapuze aus dem Kragen holen.
  • Jacken NICHT auf links drehen.
  • Einfüllschacht der Waschmaschine sauber machen: Oft befinden sich dort noch verklebte Waschpulverreste.
  • Feinwaschmittel OHNE weichspülende Anteile oder Spezialwaschmittel. NIEMALS Weichspüler verwenden, er ist Gift für alle Funktionsmaterialien.
  • Nach dem Waschen einen bis mehrere zusätzliche Spülgänge mit Wasser laufen lassen.
  • Aufs Schleudern verzichten oder maximal bis 400 bis 600 Umdrehungen.

Detaillierte Infos zum Waschen, Pflegen und Imprägnieren von Bekleidungen mit Membran findest Du im Bergzeit Magazin:

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