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Reisetraum Mittelamerika

15 Bilder-Highlights aus Costa Rica, Panama und Nicaragua

6 Minuten Lesezeit
Paradiesische Strände, eine einzigartige Tierwelt und der kulturelle und landschaftliche Reichtum machen Zentralamerika zu einem absoluten Reise-Traumziel. In dieser Fotogalerie zeigen wir eindrucksvolle Bilder aus Costa Rica, Nicaragua und Panama.

Zentralamerika. So nennen sich die sieben Staaten, die die Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika formen. Belize, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua und Panama. Für uns bedeutete Zentralamerika vor allem eines: neues Terrain! Hatten wir uns lange Zeit mangels fundierter Spanischkenntnisse nicht an diesen für uns noch weißen Fleck auf der Landkarte herangetraut, so überwog im Herbst letzten Jahres schließlich doch die Abenteuer- und Entdeckerlust.

Mit dem Rucksack sollte es für insgesamt drei Wochen durch drei der sieben Staaten gehen. Mit dem Ziel, möglichst viele Eindrücke und Naturerlebnisse mit nach Hause zu nehmen. Auf dem Programm standen das kulturell und landschaftlich reizvolle Panama, das Tier- und Naturparadies Costa Rica sowie die schönen Strände und imposanten Kolonialbauten Nicaraguas.

Costa Rica – Tier- und Naturparadies

Wer nach Costa Rica kommt, der möchte Tiere sehen! Zum Beispiel hier, an den wunderschönen Stränden nahe des Corcovado Nationalparks. | Foto: Miriam Brandt
Wer nach Costa Rica kommt, der möchte Tiere sehen! Zum Beispiel hier, an den wunderschönen Stränden nahe des Corcovado Nationalparks. | Foto: Miriam Brandt
Besonders farbenprächtig reihen sich die riesigen roten Aras, die hoch in dem Baumwipfeln nach Nahrung suchen, in das paradiesische Bild ein. | Foto: Miriam Brandt
Besonders farbenprächtig reihen sich die riesigen roten Aras, die hoch in dem Baumwipfeln nach Nahrung suchen, in das paradiesische Bild ein. | Foto: Miriam Brandt
Deutlich unauffälliger zeigt sich da der kleine Kolibri, der sich in Monteverdes Nebelwäldern filigran von Blüte zu Blüte schwingt. | Foto: Andy Lorenz
Deutlich unauffälliger zeigt sich da der kleine Kolibri, der sich in Monteverdes Nebelwäldern filigran von Blüte zu Blüte schwingt. | Foto: Andy Lorenz
Nicht versäumen sollte man bei einer Rundreise durch Costa Rica den traumhaften Tortuguero Nationalpark. Bei den hier angebotenen Nachtwanderungen zeigt sich gerne der hier so typische Red Eyed Frog - zu Deutsch: der Rote-Augen-Laubfrosch. Bei Einbruch der Dämmerung wagt er sich aus seinen Verstecken, um auf Nahrungssuche zu gehen. | Foto: Andy Lorenz
Nicht versäumen sollte man bei einer Rundreise durch Costa Rica den traumhaften Tortuguero Nationalpark. Bei den hier angebotenen Nachtwanderungen zeigt sich gerne der hier so typische Red Eyed Frog – zu Deutsch: der Rote-Augen-Laubfrosch. Bei Einbruch der Dämmerung wagt er sich aus seinen Verstecken, um auf Nahrungssuche zu gehen. | Foto: Andy Lorenz
Seinen Namen hat der Tortuguero Nationalpark von diesem kleinen Krabbler. Er bedeutet nämlich auf Deutsch: "Platz, an den die Schildkröten kommen". Vollkommen abgeschieden und nur mit Boot oder Flugzeug erreichbar, bietet er zur Saison Tausenden von Meeresschildkröten eine ideale Niststelle. Zwischen Juli und Oktober kommen sie zur Eiablage an Land, so dass sich kurze Zeit später die kleinen, geschlüpften Babyschildkröten ihren Weg zurück ins Meer suchen. Mit ein bisschen Glück kann man Zeuge dieses atemberaubenden Naturspektakels werden. | Foto: Andy Lorenz
Seinen Namen hat der Tortuguero Nationalpark von diesem kleinen Krabbler. Er bedeutet nämlich auf Deutsch: „Platz, an den die Schildkröten kommen“. Vollkommen abgeschieden und nur mit Boot oder Flugzeug erreichbar, bietet er zur Saison Tausenden von Meeresschildkröten eine ideale Niststelle. Zwischen Juli und Oktober kommen sie zur Eiablage an Land, so dass sich kurze Zeit später die kleinen, geschlüpften Babyschildkröten ihren Weg zurück ins Meer suchen. Mit ein bisschen Glück kann man Zeuge dieses atemberaubenden Naturspektakels werden. | Foto: Andy Lorenz
Nicht im Wasser, sondern hoch oben in der Luft wacht ein riesiger Leguan über den Tortuguero Park und genießt die ersten Sonnenstrahlen des Morgens. | Foto: Andy Lorenz
Nicht im Wasser, sondern hoch oben in der Luft wacht ein riesiger Leguan über den Tortuguero Park und genießt die ersten Sonnenstrahlen des Morgens. | Foto: Andy Lorenz
Beim Besuch des Vulkans Poas ist immer auch etwas Glück vonnöten, um einen Blick in seinen ätzenden Säuresee zu erhaschen. Nicht selten hängen ab spätestens zehn Uhr morgens dichte Wolken über seinem Krater und verhüllen das imposante Panorama. | Foto: Miriam Brandt
Beim Besuch des Vulkans Poas ist immer auch etwas Glück vonnöten, um einen Blick in seinen ätzenden Säuresee zu erhaschen. Nicht selten hängen ab spätestens zehn Uhr morgens dichte Wolken über seinem Krater und verhüllen das imposante Panorama. | Foto: Miriam Brandt

Nicaragua – Strände und Kolonialbauten

San Juan del Sur: Das einst kleine Fischerdörfchen hat sich zu einem wahren Touristenmagneten gemausert. Nicht nur wohlhabende Familien aus Nicaragua verbringen hier sonnige Tage am Meer, sondern vor allem auch zahlreiche ausländische Jungendliche, die das Leben feiern und die idealen Bedingen zum Surfen nutzen. | Foto: Andy Lorenz
San Juan del Sur: Das einst kleine Fischerdörfchen hat sich zu einem wahren Touristenmagneten gemausert. Nicht nur wohlhabende Familien aus Nicaragua verbringen hier sonnige Tage am Meer, sondern vor allem auch zahlreiche ausländische Jungendliche, die das Leben feiern und die idealen Bedingen zum Surfen nutzen. | Foto: Andy Lorenz
Buntes Treiben in San Juan del Sur. | Foto: Miriam Brandt
Buntes Treiben in San Juan del Sur. | Foto: Miriam Brandt
Nördlich von San Juan del Sur liegt etwas abseits der wunderschöne Surferstrand Playa Maderas. Klares Wasser und ein seicht abfallender Sandstrand bieten die perfekte Location für Könner wie auch für Einsteiger. Wer sich nicht mit dem Board in die Wellen werfen mag, genießt die Sonne bei entspannter Atmosphäre. | Foto: Andy Lorenz
Nördlich von San Juan del Sur liegt etwas abseits der wunderschöne Surferstrand Playa Maderas. Klares Wasser und ein seicht abfallender Sandstrand bieten die perfekte Location für Könner wie auch für Einsteiger. Wer sich nicht mit dem Board in die Wellen werfen mag, genießt die Sonne bei entspannter Atmosphäre. | Foto: Andy Lorenz
Granada: Nicht zu verwechseln mit der spanischen Namensschwester, zeigt sich die drittgrößte Stadt Nicaraguas als wahres Juwel der kolonialen Baukunst. So gilt die bekannte Kathedrale von Granada als einer der wichtigsten Kolonialbauten Zentralamerikas. | Foto: Andy Lorenz
Granada: Nicht zu verwechseln mit der spanischen Namensschwester, zeigt sich die drittgrößte Stadt Nicaraguas als wahres Juwel der kolonialen Baukunst. So gilt die bekannte Kathedrale von Granada als einer der wichtigsten Kolonialbauten Zentralamerikas. | Foto: Andy Lorenz
Vom Turm einer der kleineren Kirchen aus hat man nicht nur auf die Kathedrale Granadas einen wunderschönen Blick, sondern auch auf die vielen alten Dächer der prächtigen Stadt. | Foto: Miriam Brandt
Vom Turm einer der kleineren Kirchen aus hat man nicht nur auf die Kathedrale Granadas einen wunderschönen Blick, sondern auch auf die vielen alten Dächer der prächtigen Stadt. | Foto: Miriam Brandt

Panama City – Stadt der Kontraste

Weiter südlich, in Panama, wartet eines der wohl bekanntesten Bauwerke der Welt darauf, besichtigt zu werden: der Panama-Kanal. Der perfekte Platz, um die beeindruckenden Containerriesen, die tagtäglich den Kanal durchqueren, zu beobachten, ist die Miraflores-Schleuse bei Panama Stadt. Ein informatives Besucherzentrum klärt über Entstehung und Geschichte des Bauwerks auf, wenn es draußen gerade keinen spektakulären Schleusvorgang zu sehen gibt. | Foto: Miriam Brandt
Weiter südlich, in Panama, wartet eines der wohl bekanntesten Bauwerke der Welt darauf, besichtigt zu werden: der Panama-Kanal. Der perfekte Platz, um die beeindruckenden Containerriesen, die tagtäglich den Kanal durchqueren, zu beobachten, ist die Miraflores-Schleuse bei Panama Stadt. Ein informatives Besucherzentrum klärt über Entstehung und Geschichte des Bauwerks auf, wenn es draußen gerade keinen spektakulären Schleusvorgang zu sehen gibt. | Foto: Miriam Brandt
Deutlich kleiner, aber kaum ruhiger geht es an der Uferstraße zu. Kleine, romantisch anmutende bunte Bötchen lassen sich vor der hochmodernen Kulisse des Finanzviertels von Panama City gemütlich von den Gezeiten tragen. Dazwischen liegen die Hallen des lauten und gut sortierten Fischmarkts. | Foto: Miriam Brandt
Deutlich kleiner, aber kaum ruhiger geht es an der Uferstraße zu. Kleine, romantisch anmutende bunte Bötchen lassen sich vor der hochmodernen Kulisse des Finanzviertels von Panama City gemütlich von den Gezeiten tragen. Dazwischen liegen die Hallen des lauten und gut sortierten Fischmarkts. | Foto: Miriam Brandt
Ein wenig polarisierend wirkt gewiss die bunte Architektur der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Altstadt Panama Citys. Mondäne und liebevoll restaurierte Bauten teilen sich das Stadtbild mit verfallenen Häusern, deren Fassade noch ein wenig den Glanz vergangener Zeiten erahnen lässt. Hier lässt es sich gut durch die engen Gassen schlendern und eine der zahlreichen Kirchen besuchen. | Foto: Miriam Brandt
Ein wenig polarisierend wirkt gewiss die bunte Architektur der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Altstadt Panama Citys. Mondäne und liebevoll restaurierte Bauten teilen sich das Stadtbild mit verfallenen Häusern, deren Fassade noch ein wenig den Glanz vergangener Zeiten erahnen lässt. Hier lässt es sich gut durch die engen Gassen schlendern und eine der zahlreichen Kirchen besuchen. | Foto: Miriam Brandt

Beste Reisezeit für Zentralamerika

Aufgrund der Vielfältigkeit der Länder ist es sicher schwer, die perfekte Zeit für eine Reise hierher zu benennen. Grundsätzlich eignen sich jedoch die Monate Dezember bis April am besten für Unternehmungen in diesen drei Ländern, weil hier tendenziell mit geringeren Niederschlagsmengen zu rechnen ist. Unterschiede gibt es zudem auch zwischen der Pazifikseite und der Karibikküste. Oft hatten wir gerade in Costa Rica und Panama mit der hohen Luftfeuchtigkeit zu kämpfen und mit den Wassermassen, die meist über Stunden vom Himmel regneten. Nebensaisonpreise und kaum überlaufene Sehenswürdigkeiten entlohnen jedoch dafür.

Wer gerne aktiv ist, nimmt leichte Wander- und Sportbekleidung mit, die man dann je nach Bedarf im Zwiebelprinzip anziehen kann. Ist man wie wir in den regenreichen Monaten Oktober und November unterwegs, sollten Wanderschirm und wasserdichte Fototasche auf jeden Fall zur Ausrüstung gehören, ebenso wie schnell trocknende Funktionskleidung in hellen Farben gegen Moskitos und Mücken sowie – ganz wichtig – Insektenschutz und ein Moskitonetz für die Nacht.

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