Softshelljacke Kaufberatung: Welche Unterschiede gibt es?

Die Softshelljacke ist der Allrounder unter den Outdoor-Jacken. Sie wärmt, ist robust, atmungsaktiv und einige Modelle sind sogar wind- und wasserabweisend. Welche Jacke für welchen Outdoor-Typ passt, erklärt unsere Kaufberatung. Weiterlesen

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Sportlich geschnittene Thermojacke, die als äußere oder mittlere Schicht gut in die kalte Jahreszeit passt

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Weiche Thermofleece-Jacke mit Polygiene® Ausstattung und angenehmem Trageklima

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Sportlich geschnittene Thermojacke für Damen, die als äußere oder mittlere Schicht gut in die kalte Jahreszeit passt

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Leichte, höchst atmungsaktive Softshelljacke für jedes Aktivitätslevel

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Softshelljacke Kaufberatung: Welche Unterschiede gibt es?

Wer seine freie Zeit lieber in der Natur statt auf der Couch verbringt, weiß, dass die Bedingungen sich mehrmals täglich ändern können. Speziell im Gebirge sind die Wetterverhältnisse oft wechselhaft, auch die Intensität der körperlichen Aktivität ist selten konstant. Dazu kommt, dass es so etwas wie "den Bergsportler" eigentlich gar nicht gibt. Nur die wenigsten Menschen beschränken sich auf eine einzige Spielart des Alpinismus. Die Mehrheit quält sich abwechselnd mit Bike, in Stiefeln, auf Skiern oder tagelang mit schwerem Rucksack zur Glückseligkeit, aber wer schleppt schon einen kompletten Kleiderschrank mit sich herum?

Die Softshelljacke: eine für alles

Auch beim Klettern macht die Softshelljacke alle Bewegungen mit. | Foto: Ortovox/Hansi Heckmair
Auch beim Klettern macht die Softshelljacke alle Bewegungen mit. | Foto: Ortovox/Hansi Heckmair

Als "eine Jacke für alles" kann die Softshelljacke präsentiert werden. Diese "weiche Hülle" ist im Gegensatz zu ihrer großen Schwester, der Hardshell, nicht komplett wasserdicht. Dafür kann sie wesentlich preisgünstiger deutlich atmungsaktiver konstruiert werden. Außerdem ist die weiche Haptik gefällig und meistens trotzdem sehr robust. Je nach Temperatur kann sie als Kombination von zweiter Schicht (Isolation) und dritter Schicht (Wetterschutz) getragen werden.

So viele verschiedene Softshelljacken

Fast 600 Treffer erzielt das Stichwort Softshelljacke im Online-Shop von Bergzeit, ganz schön viel für ein Kleidungsstück, das verspricht, die "eierlegende Wollmilchsau" zu sein. Als Entscheidungshilfe sollte man sich deswegen trotzdem fragen: Wozu werde ich meine neue Jacke verwenden?

Typ 1: Der Allrounder

Der bereits angesprochene Multisportler sagt: Alles. Ob im Alltag, am Berg oder auf Reisen, die Jacke sollte Wind und etwas Regen abhalten, sehr gut abdampfen, aber auch nicht auskühlen. Optimal sind hierbei leichte Jacken mit einer eingearbeiteten Windstopper®-Membran und Kapuze, zum Beispiel die Black Diamond Flow State Hoody. Auch lang anhaltender, leichter Regen bleibt somit draußen. Aber auch ohne Fütterung wird es beim Aufstieg nicht zu warm. Die Taschen sind oft etwas höher gesetzt, damit ein Rucksack- oder Klettergurt getragen werden kann, ohne den Zugang zu diesen zu blockieren. Eine Unterarmbelüftung unterliegt dem persönlichen Geschmack, ergibt aber gerade bei etwas wärmeren Jacken Sinn. A propos Wärme: Gerade im Herbst und Winter erfreuen sich Softshelljacken großer Beliebtheit, die Fleece als Futterstoff eingearbeitet haben. Ein etablierter Klassiker ist etwa die Arc'teryx Epsilon LT.

Typ 2: Der Spezialist

Der ambitionierte Sportler dagegen sagt: Das ist mir zu schwammig. Ich gehe im Sommer Hochtouren mit viel Ausrüstung, im Winter sammle ich Höhenmeter auf Skiern. Der Schnitt muss angepasst sein, die Bewegungsfreiheit muss stimmen und die Ausstattung muss auch auf meine Bedürfnisse abgestimmt sein. Für diesen Typ ist eine Softshelljacke wie die Ortovox Col Becchei (für Damen: Piz Duleda) optimal: leicht, robust, extrem atmungsaktiv und nur am Rumpf winddicht. Die Taschen stören nicht mit Gurtzeug und fassen auch Skifelle, die Ärmel sind lang und die Kapuze passt unter einen Helm. Wer klettert, wird eher zu einer Softshell wie der Millet Crack XCS oder einer Variante der Mammut Ultimate greifen. Scheuerfestigkeit und maximale Bewegungsfreiheit stehen hier an erster Stelle, die einhändige Erreichbarkeit der Taschen ist ein praktisches Detail. Ob nun auch Biker, Läufer oder Gleitschirmflieger, für nahezu alle Sportarten am Berg lassen sich spezialisierte Produkte finden, und die meisten stellen ihre Besonderheiten über ihre modische Alltagstauglichkeit. Soll heißen: Sie sehen entsprechend technisch aus und können im Stadtgebrauch durch die Taschenanordnung und den Schnitt unpraktisch ausfallen.

Typ 3: Der Modebewusste

Wegen seiner Atmungsaktivität ist das Softshell für alle Outdoor-Aktivitäten gut geeignet. | Foto: Vaude/Moritz Attenberger
Wegen seiner Atmungsaktivität ist das Softshell für alle Outdoor-Aktivitäten gut geeignet. | Foto: Vaude/Moritz Attenberger

Wenn die Expeditionen vor allem zwischen Spielplatz und Einkaufsbummel stattfinden, braucht es keine hochtechnische Softshelljacke für viel Geld. Optik, ein bequemer Schnitt und uneingeschränkte Alltagstauglichkeit sind hier die wichtigsten Entscheidungskriterien. Jacken wie die  Maloja Fadri oder die Salewa Marmarole sind zwar unter modischen Aspekten hergestellt, können aber natürlich auch für leichte Touren am Berg verwendet werden.

Typ 4: Der Exot

Neben den bereits vorgestellten Typen existieren auch Softshelljacken, die klassische Konzepte in Frage stellen und in jeder Hinsicht besonders sind. Die Fjällräven Abisko Lite Jacket zum Beispiel besteht zum Teil aus einem leichten, sehr stretchigen Softshellmaterial und zum anderen Teil aus dem unverwüstlichen G-1000. Dieses Baumwoll-Polyester-Mischgewebe bietet einen wunderbaren Tragekomfort und der Wetterschutz lässt sich mittels Wachs beliebig anpassen. Damit kann man die Softshelljacke von Sommer bis Winter bei vielen Aktivitäten tragen. Klättermusen geht mit dem Hagal Hoody einen ähnlichen Weg und präsentiert eine am Rumpf winddichte, rucksacktaugliche Wolljacke mit universellem Einsatzbereich.

Die richtige Softshelljacke mit dem richtigen Einsatzgebiet

Angesichts der Vielseitigkeit von Softshell ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Auswahl an Jacken so groß ist. Wer seinen Einsatzbereich grob benennen kann, findet auch zielsicher die richtige Jacke.

Softshelljacken muss man pflegen

Damit man an seiner Softshelljacke  lange Freude hat, braucht sie auch Pflege. Die ist eigentlich ganz einfach. Man braucht nur eine Waschmaschine und das richtige Waschmittel. Genaueres erklärt unsere ausführliche Anleitung.

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