Hast du genug vom Klettern in der Halle oder am Eisturm? Dann nix wie ab zum Eisklettern nach Island - der Winter-Geheimtipp für Abenteuerlustige und Naturliebhaber. Ben Weiler erzählt von seinem Trip durch ein Land voller Kontraste.

Eisklettern zwischen Feuer und Eis

Island – die im Nordatlantik gelegene, mystische Insel aus Feuer und Eis, ist ein Land der Kontraste. Zum einen sind etwa elf Prozent der Inseloberfläche mit Gletschern bedeckt, zum anderen verfügt Island über eine große Anzahl teils sehr aktiver Vulkane und Geothermalgebiete. Die großen Eismassen machen Island für uns zum idealen Reiseziel für die Suche nach interessanten, nicht allzu bekannten Eiskletter-Spots.

Auf Island finden sich jede Menge Eiskletterspots. | Foto: Ben Weiler
Auf Island finden sich jede Menge Eiskletterspots. | Foto: Ben Weiler

Ein Trip ins Ungewisse

Bei unseren Recherchen zum Thema „Klettern auf Island“ stießen wir auf nicht sonderlich viele Informationen. Das konnte entweder bedeuten, dass es keine lohnenswerten Kletter-Locations gibt – oder aber, dass sie noch nicht allzu bekannt sind.

Wir beschlossen daher im September 2017, mehr über das Eisklettern in Island herauszufinden und flogen mit reichlich Kletterausrüstung nach Reykjavik. Aufgrund der dürftigen Informationslage zu den Kletterspots haben wir keinen konkreten Reiseplan – wir hatten im Vorfeld lediglich einige interessant aussehende Locations gefunden, die wir unbedingt aufsuchen wollen.

Unser Leih-SUV wurde auf Herz und Nieren getestet. | Foto: Ben Weiler
Unser Leih-SUV wurde auf Herz und Nieren getestet. | Foto: Ben Weiler

Ansonsten lassen wir die Reiseplanung recht offen und entscheiden oft spontan, wohin es gehen soll. Zunächst einmal nehmen wir am Flughafen Reykjavik einen allradbetriebenen SUV in Empfang. Da Island – abgesehen von der Ringstraße – über kaum asphaltierte Straßen verfügt, ist uns klar, dass wir das Hochland und die abgelegenen Gletscher nur mit einem geländegängigen Allradfahrzeug erreichen können.

Gleich am Schalter der Autovermietung stellen wir dem Mitarbeiter die Frage, über welche Wat-Tiefe unser Kia Sportage verfügt (ein maßgeblicher Wert für die Wassertiefe bei Flussdurchquerungen). Die mürrische Antwort des Angestellten lautet – Flüsse durchqueren sei nicht versichert. Na hervorragend! Unsere Abenteuerlust erhält einen kleinen Dämpfer und wir beschließen, es einfach selbst herauszufinden.

Ungemütlicher Empfang

Nachdem wir uns in einem Supermarkt in der Nähe des Flughafens mit Vorräten und Ausrüstung eingedeckt haben, fahren wir auf der Ringstraße zunächst Richtung Süden. Da wir erst Nachmittags gelandet waren, bleiben uns nur noch etwa zwei Stunden Tageslicht, das wir nutzen wollen um dem „Ballungszentrum“ der Insel den Rücken zu kehren. Es regnet an unserem ersten Tag auf Island wie in Strömen und es wird einfach nicht weniger.

Ein ruhiges Plätzchen zum Schlafen für unsere erste Nacht auf Island. | Foto: Ben Weiler
Ein ruhiges Plätzchen zum Schlafen für unsere erste Nacht auf Island. | Foto: Ben Weiler

Wir stellen fest, dass der Süden der Insel in der Nähe von Reykjavik für isländische Verhältnisse recht dicht besiedelt ist und stark landwirtschaftlich genutzt wird. Schließlich geben wir die Suche nach einem geeigneten, ruhigen Platz für unser Zelt auf. Zwischen einem Parkplatz und einer Pferdekoppel stellen wir bei starkem Wind und peitschendem Regen unser Zelt auf und verkriechen uns. Geweckt werden wir am nächsten Morgen durch das Schnauben von Pferden neben unserem Zelt und strahlendem Sonnenschein – so gefällt uns Island gleich besser!

Der Süden Islands – das Abenteuer beginnt

In den nächsten zwei Tagen machen wir mit unserem SUV einige Abstecher auf buckelige Hochland-Pisten rund um den Eyjafjallajökull und den Mýrdalsjökull. Unsere anfängliche Anspannung aus Angst um das Gefährt (und die möglichen finanzielle Folgen) weicht jedoch schnell einem Gefühl von Freiheit und Abenteuerlust.

Der Süden der Insel ist landschaftlich sehr abwechslungsreich. Meer, Berge und Gletscher wechseln sich mit grünen Wiesen, schwarzen Lavafeldern und spektakulären Wasserfällen ab. Südlich des Eyjafjallajökull finden wir auf der Suche nach gutem, kletterbarem Fels zufällig einen mit Bohrhaken versehenen Felskletterspot (womöglich einer von wenigen auf ganz Island). Der kompakte, feste Fels befindet sich neben einem Bauernhof am Fuße eines größeren Felsmassivs.

Island bietet eine unglaubliche Naturvielfalt. | Foto: Ben Weiler
Island bietet eine unglaubliche Naturvielfalt. | Foto: Ben Weiler

Bei bestem Wetter steigen wir in einige vielversprechende Routen ein. Es handelt sich ausschließlich um kurze Sportkletterrouten von maximal 30 Metern Höhe. Hier machen wir erste Erfahrungen mit der Unbeständigkeit des isländischen Wetters. Wenn es in der einen Minute noch sonnig-warm ist und am Himmel kaum eine Wolke zu sehen ist, so beginnt es im nächsten Augenblick wie aus dem Nichts zu regnen. Einige Male müssen wir unsere Ausrüstung zusammenraffen und uns in unseren treuen KIA flüchten.

Nach einigen Stunden an der Wand fahren wir weiter Richtung Skogafoss. Der beeindruckende Wasserfall befindet sich unweit der Ringstraße und ist von dieser nicht zu übersehen. Trotz der Tatsache, dass wir uns nicht mehr in der Hauptsaison auf Island befinden, sind doch etliche Menschen an den Sightseeing-Hotspots wie dem Skogafoss vertreten.

Rechts davon befindet sich jedoch der versteckte Kvernufoss – ebenfalls ein beeindruckender Wasserfall, welcher jedoch von den Touristenmassen weitgehend verschont bleibt, da man ihn von der Straße aus nicht sieht und auch keine Schilder den Weg weisen – ein echter Geheimtipp! Der Kvernufoss führt zwar weniger Wasser als der bekanntere Nachbar, jedoch kann man hier hinter den Wasserfall gelangen und ihn so aus einer ganz besonderen Perspektive erleben.

Der bekannte Skogafoss im Süden Islands. | Foto: Ben Weiler
Der bekannte Skogafoss im Süden Islands. | Foto: Ben Weiler

In Vík í Mýrdal bekommen wir von Einheimischen den Tipp, zum Eisklettern den Sólheimajökull aufzusuchen. Wir fahren also zum Parkplatz „Icelandic Mountain Guides Sólheimajökull“, von welchem aus man innerhalb von zehn Minuten die Zunge des Gletschers erreichen kann. Die lokalen Mountain Guides führen ihre Kunden durch den Gletscherbruch hindurch und über extra angelegte Wege bis auf das erste Gletscherplateau.

Mit Äxten werden extra Stufen in das Eis geschlagen, um so auch gänzlich unerfahrenen Touristen die Möglichkeit zu bieten, die Gletscherwelt hautnah zu erkunden. Doch nach weiteren zehn Minuten haben wir den „Rummel“ hinter uns gelassen und erkunden das Gletscherplateau nach geeigneten, tiefen Gletschermühlen. Wir werden bald fündig und entdecken einige Gletschermühlen von bis zu 60 Metern Tiefe.

Wir sind begeistert  und machen uns sogleich daran, eine Verankerung mit Abalakov-Eissanduhr und Eisschraube zu installieren und uns in die Tiefe abzulassen. Wir verbringen den ganzen restlichen Tag damit, in Gletschermühlen abzuseilen und aus der Dunkelheit wieder zurück ans Licht zu klettern.

Es ist ein gutes Gefühl, das kompakte Gletschereis mit den Eisgeräten zu bearbeiten und einen ersten Eindruck der isländischen Gletscherwelt zu bekommen. Irgendwann brennen unsere Waden und Arme wie Feuer und wir machen wir uns wieder auf den Weg nach Vík í Mýrdal, unserem Basislager für die nächsten Tage.

Rein ins Vergnügen!| Foto: Ben Weiler
Rein ins Vergnügen! | Foto: Ben Weiler

Der Westen Islands – bunte Berge und heiße Quellen

Nachdem wir den Sólheimajökull noch zwei weitere Tage erkundet und diverse Gletschermühlen und Spalten erklettert haben, beschließen wir nun das Hochland – genauer gesagt die spektakuläre Gegend um Landmannalaugar – aufzusuchen. Allein die Fahrt dorthin über unbefestigte Pisten ist ein Abenteuer für sich. Doch die farbenprächtige Berglandschaft sollte man auf jeden Fall gesehen haben. Ein Campingplatz mit nahegelegener, natürlicher heißer Quelle sollte uns nun für zwei Nächte beheimaten.

Toller Ausblick auf die farbenprächtige Berglandschaft | Foto: Ben Weiler
Toller Ausblick auf die farbenprächtige Berglandschaft | Foto: Ben Weiler

Da die heißen Quellen um Landmannalaugar eines der isländischen Sightseeing-Highlights sind, sind sie tagsüber entsprechend gut besucht. Anstatt zu baden, verbringen wir die Tage daher mit Bergwanderungen durch die farbintensive Bergwelt des Geothermalgebiets. Überall findet man Stellen, an denen heißer Wasserdampf aus der Erde aufsteigt und bekommt auf spektakuläre Art vorgeführt, welche Kräfte hier unterirdisch wirken.

Unter klarem Sternenhimmel erhaschen wir spektakuläre Polarlichter. | Foto: Ben Weiler
Unter klarem Sternenhimmel erhaschen wir spektakuläre Polarlichter. | Foto: Ben Weiler

Am späten Abend – als es in „unserer“ Quelle etwas weniger voll ist – begeben auch wir uns mit einigen kühlen Bierdosen in das bis zu 40°C heiße Wasser. Wir haben Glück: bei Vollmond und sternenklarem Himmel können wir zwischen 23 Uhr und Mitternacht einige wunderschöne, grüne Polarlichter beobachten. Ein phantastisches, beinahe surreales Erlebnis. Nach der Entspannung in Landmannalaugar wird es nun aber wieder Zeit für Abenteuer und Herausforderungen – die sollten wir bald bekommen!

Rein ins nasse Vergnügen

Aus Gründen der Abwechslung (und der Zeitersparnis) beschließen wir über die Hochlandpisten F 208, F 233 und F 210 zurück auf die Ringstraße im Süden zu fahren. Der grobe Plan: die Insel entgegen dem Uhrzeigersinn umrunden und dabei diverse Abstecher ins Hochland zu den Gletschern unternehmen. Hätten wir geahnt, dass wir für diese Pisten eher ein Amphibienfahrzeug gebraucht hätten als einen kompakten SUV, wären wir wahrscheinlich auf dem gleichen Weg zurückgefahren…

Besagte Pisten sind landschaftlich unglaublich beeindruckend. Wir begegnen oft stundenlang keinem anderen Fahrzeug. Doch die Pisten beinhalten auch etliche Furten. An die zwanzig Mal müssen wir – mal größere und mal kleinere – Flüsse durchqueren. Für Ungeübte ist allein das schon spannend genug. Doch die Tatsache, dass wir nicht wissen, auf welcher Höhe sich der Luftansauger unseres Kia befindet, steigert die Adrenalinausschüttung bei jeder tieferen Furt um ein Vielfaches. Vorsichtshalber beschließen wir schon im Voraus beim Kredit, der bei einem Totalverlust zur Bezahlung des Fahzeugs nötig wäre, halbe-halbe zu machen.

Die letzte Furt stellt sich zugleich als die tiefste heraus. Als wir sie erreichen, steht am anderen Ufer bereits ein Hummer (!!!) – der Fahrer traut sich lange Zeit ebenfalls nicht hindurch. Der Fahrer des Hummers und ich waten zu Fuß in den Fluß und versuchen die seichteste Stelle auszumachen. Nach fast 20 Minuten fachsimpeln und diskutieren wagt der Hummer schließlich die Flussquerung – und kommt selbstverständlich wohlbehalten hindurch. Nach fast einer Stunde zögern müssen auch wir nun eine Entscheidung treffen. Wir beschließen, es einfach zu riskieren – ich schalte also den Allradantrieb hinzu und gebe langsam, aber konstant Gas.

Es gilt einerseits eine zu große Bugwelle zu vermeiden, die in den Luftansauger schwappen könnte – und andererseits genug Gas zu geben, damit nicht zuviel Wasser in den Auspuff gelangt. Es funktioniert! Der tapfere Mini-SUV kämpft sich erfolgreich durch den Fluss – und das, zu unserer großen Freude, ohne Motorschaden! Bald darauf erreichen wir die Ringstraße. Die Begeisterung über Asphalt unter den Rädern ist so groß wie nie…

Eisklettern in und am Vatnajökull. | Foto: Ben Weiler
Eisklettern in und am Vatnajökull. | Foto: Ben Weiler

Eisklettern am größten Gletscher Islands

Nun geht es weiter Richtung Skaftafell. Hier erkunden wir diverse Gletscherzungen im Süden des Vatnajökull. Auch hier gelingt es uns, an einigen Stellen das Eis zu erreichen und darauf einige ansprechende Gletscherspalten zu erkunden.

Die Distanzen von der Straße bis zu den nah aussehenden Gletscherzungen täuschen jedoch. Sie erscheinen viel näher – und es dauert meist wesentlich länger, sie zu erreichen, als zunächst angenommen. Wir holen alles aus unserem Kia heraus und muten ihm echtes Offroad-Terrain zu.

Schließlich lassen wir den Vatnajökull hinter uns und umrunden ihn schließlich. Dann biegen wir erneut ins Hochland ab, um von Norden auf die Bergkette Kverkfjöll zuzusteuern. Die dritthöchste Bergkette des Landes ist bekannt für ihre spektakulären Eishöhlen, die durch Thermalaktivitäten unter dem Eis entstehen. Hier erhoffen wir uns die interessantesten Eiskletterspots – wenngleich die Höhlen in der Regel erst im Winter stabil genug werden, um sie sicher betreten zu können.

Der Norden Islands – ein wenig Entspannung

Bei schlechter Sicht und Temperaturen um den Gefrierpunkt fahren wir stundenlang Richtung Kverkfjöll – doch dann kommt die Enttäuschung. Ein reißender Fluss durchtrennt die komplette Piste. Nachdem wir den Fluss barfuß und unter großen Schmerzen erkundet haben, müssen wir einsehen, dass er unmöglich mit unserem Kia zu schaffen ist. Das Wasser ist an der seichtesten Stelle über einen Meter tief – hierfür bräuchten wir einen Land Rover Defender oder ähnliches.

Harte Kerle in Island. | Foto: Ben Weiler
Harte Kerle in Island. | Foto: Ben Weiler

Schweren Herzens sehen wir ein, dass es heute kein Weiterkommen geben wird und drehen um. Die Eishöhlen von Kverkfjöll müssen also noch einige Zeit auf uns warten. Am Mývatn im Norden Islands gönnen wir uns einen Ruhetag und schmieden Pläne für die restliche Zeit auf der Insel. Wir besuchen Dimmuborgir – die dunkle Städte der Elfen und Trolle -, besichtigen die Grjótagjá, eine mit heißem Wasser gefüllte, versteckte Höhle und verbringen den Abend erneut Polarlichter-bestaunend in heißen Naturbädern.

Nach diesem Kulturprogramm durchqueren wir zügig den Norden Islands – zu zügig für den Geschmack eines Polizisten, der uns daraufhin kurzerhand unter Zuhilfenahme von Blaulicht und Sirene anhält und um 37.000 isländische Kronen (ca. 300 Euro) erleichtert. Plötzlich funktioniert es doch ganz gut, sich an die vorgeschriebene 90km/h-Begrenzung zu halten…

Der Osten Islands – ein Gefühl von Freiheit

Unser nächstes Ziel ist der Langjökull – der zweitgrößte Gletscher Islands. Hier erhoffen wir uns erneut gute Spots für spannende Eiskletteraktivitäten. Von Húsafell aus folgen wir der Kalidalur-Hochlandpiste und biegen irgendwann nach links ab, immer auf den nun sichtbaren Langjökull zu. Die Piste führt bis auf den Eisschild selbst. Hier stellen wir unseren KIA ab. Es folgt ein ca. zweistündiger Marsch in südöstlicher Richtung über den Gletscher, bis wir die ersten Spaltenzonen auf dem anfangs flachen Gletscher erreichen. Doch die Mühe lohnt sich, denn der nun stark zerklüftete Gletscher bietet ideale Bedingungen für Eiskletterei in allen Schwierigkeitsgraden.

Von leicht geneigten Eiswänden bis hin zu leicht überhängenden Strukturen ist alles dabei. Wenngleich hier um die Mittagszeit deutlich zu spüren ist, dass der Gletscher in Bewegung ist, gelingt es uns, sichere Spots zum Klettern zu finden und einzurichten.

Wir und die Gletscher. | Foto: Ben Weiler
Wir und die Gletscher. | Foto: Ben Weiler

Am späten Nachmittag machen wir uns auf den Rückweg zu unserem Auto. Wir haben den ganzen Tag keine Menschenseele gesehen und wieder einmal das Gefühl, Island für uns allein zu haben. Am Abend gönnen wir uns den Komfort des Campingplatzes in Húsafell – die heiße Dusche weiß man nach einem anstrengenden Tag im Eis besonders zu schätzen! Unsere Zeit auf Island neigt sich langsam dem Ende zu. Nach einem weiteren Tag auf dem Langjökull folgen wir der „Kalidalur“ weiter gen Süden.

Am Ende unserer Reise besuchen wir noch die faszinierende Silfra-Spalte – eine kilometerlange Verwerfungslinie, die die Grenze zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen Platte markiert. Auch dem berühmten Geysir Strokkur, der ca. alle zehn Minuten ausbricht und dessen kochende Wassersäule bis zu 35 Meter hoch in die Luft schießt, statten wir noch einen Besuch ab, bevor wir uns zurück nach Reykjavik begeben, unser Mietfahrzeug abgeben und nach einer Nacht am Flughafen à la Tom Hanks unseren Rückflug nach Deutschland antreten.

Unser Fazit zum Eisklettern auf Island

Abschied von Island. | Foto: Ben Weiler
Abschied von Island. | Foto: Ben Weiler

Island ist ein unbeschreiblich schönes, interessantes und abwechslungsreiches Reiseziel, das allemal eine Reise wert ist. Wir waren sicherlich nicht das letzte Mal dort. Im Hinblick auf die Klettermöglichkeiten der Insel sei erwähnt: Für Felskletterer ist es definitiv die falsche Destination. Bis auf einen einzigen Felskletterspot mit gutem Fels haben wir in zwei Wochen außer wenigen Boulderspots fast ausschließlich brüchigen „Fels“ vorgefunden. Doch für Eiskletterneulinge, die sich zunächst einmal mit Gletschereis zufrieden geben, ist Island ein echter Traum. Die vielen Gletscher sind oftmals gut zu erreichen. Auf ihnen findet man mit ein wenig Entdeckergeist viele lohnenswerte Spots, an denen etliche tiefe Gletschermühlen und Gletscherspalten warten! Wir werden jedenfalls wiederkommen – Island hat uns definitiv in seinen Bann gezogen.

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