Kletterhelme (113 Artikel)

Vapor Kletterhelm Vapor Kletterhelm Vapor Kletterhelm Vapor Kletterhelm Vapor Kletterhelm Vapor Kletterhelm Viso Kletterhelm Vision Kletterhelm Vision Kletterhelm Vision Kletterhelm Vision Kletterhelm Vision Kletterhelm Meteor Kletterhelm Vision Kletterhelm Protector 2.0 Kletterhelm Protector 2.0 Kletterhelm Protector 2.0 Kletterhelm Protector 2.0 Kletterhelm Protector 2.0 Kletterhelm Protector 2.0 Kletterhelm Capitan Kletterhelm Capitan Kletterhelm Capitan Kletterhelm Sirocco Kletterhelm Zodiac Kletterhelm Zodiac Kletterhelm Damen Half Dome Kletterhelm Capitan Kletterhelm Sirocco Kletterhelm Zodiac Kletterhelm Damen Half Dome Kletterhelm Toxo 3.0 Kletterhelm Toxo 3.0 Kletterhelm Half Dome Kletterhelm Half Dome Kletterhelm Protector 2.0 Kletterhelm Wall Rider Kletterhelm Storm Helm Storm Helm Shield II Kletterhelm Storm Helm Defender Kletterhelm Defender Kletterhelm Defender Kletterhelm Boreo Kletterhelm Storm Helm Defender Kletterhelm Defender Kletterhelm Defender Kletterhelm Wall Rider MIPS Kletterhelm Shield II Kletterhelm Vision MIPS Kletterhelm Pura Kletterhelm Salathe Kletterhelm Salathe Kletterhelm Ultralight III Kletterhelm Ultralight III Kletterhelm Pura Kletterhelm Skywalker 3.0 Kletterhelm Skywalker 3.0 Kletterhelm

Welche unterschiedlichen Kletterhelme gibt es?

Prinzipiell lassen sich drei unterschiedliche Formen von Kletterhelmen unterscheiden:

  1. Hartschalenhelme: Hartschalenhelme kennt man als klassische "Schale". Sie bestehen aus hartem Kunststoff (Polycarbonat), in das weicheres, stoßabsorbierendes Material eingearbeitet ist. Der Klassiker in diesem Bereich ist der Edelrid Ultralight.
  2. Schaumschalenhelme/In-Mold-Helme: Sie bestehen in der Regel aus hochwertigem Styropor-Schaum (EPS) und sind teilweise mit einer sehr dünnen Kunststoffschicht überzogen (In-Mold = in die Gussform gespritzt), wie der Vapor Kletterhelm von Black Diamond.
  3. Hybridschalenhelme: Diese Helme kombinieren Hart- und Schaumschalenhelme. Der EPS-Schaum ist hier zusätzlich von einer Hartschale umschlossen. Ein Beispiel für einen Kletterhelm dieser Bauweise ist der Edelrid Zodiac.

Vor- und Nachteile unterschiedlicher Helmtypen


  Hartschalenhelme Schaumschalenhelme/In-Mold-Helme Hybridschalenhelme
Vorteile + gute Stoßabsorption bei Frontalbelastung (= Belastung von oben)
+ unempfindlich beim Transport, mehrfach belastbar
+ gute Luftzirkulation
+ sehr leicht (145-220 g; je nach Ausstattung)
+ Schaut man viel nach oben, schont ein leichter Helm die Halswirbelsäule.
+ bessere Dämpfung bei lateraler (seitlicher) und dorsaler (rückwärtiger) Belastung
+ gewichtsmäßig zwischen Hart- und Schaumschalenhelmen
+ Kombination aus Robustheit und relativ geringem Gewicht
Nachteile - relativ schwer (je nach Modell 300-400 g)
- regelmäßige Benutzung ohne Sicherungsbrille kann zu Verspannungen im Bereich der Halswirbelsäule führen
- Belastung für Kopf und Halswirbelsäule bei Frontalbelastung (= Krafteinwirkung von oben) ist größer als bei Hartschalenhelmen
- empfindlicher beim Transport
- schwerer als In-Mold-Helme
- eher Allrounder als Spezialisten für eine Sportart

Einsatzbereich: Ich möchte einen Kletterhelm kaufen für…

… Alpinkletterer

Hier brauchst Du einen zuverlässigen und leichten Allrounder. Für klassische Routen und für alpine Sportklettereien an der Leistungsgrenze empfiehlt sich etwa der Testsieger des Magazins Alpin, der Mammut Rock Rider oder ein Leichtgewicht wie der Petzl Sirocco.

… Sportkletterer

Leichtigkeit ist Trumpf. Wie beim Alpinklettern sind hier vor allem In-Mold-Helme wie der Crag Sender MIPS von Mammut gefragt.

… Klettersteiggeher

Beim Klettersteig sind robuste Hartschalenhelme wie der Klassiker Edelrid Ultralight immer noch ideale Begleiter. Aber auch Hybridhelme wie der Black Diamond Half Dome sind dafür optimal geeignet.

… Hochtouren / Eisklettern

Hier empfehlen wir Dir Modelle wie den Mammut Rock Rider. Außerdem sollte eine Mütze darunter Platz finden, etwa beim Hybridhelm Grivel Salamander.

… Multisportler

Wenn Du einen Helm für alles willst, greifst Du auf mehrfach zertifizierte Helme wie den Grivel Duetto zurück. Dieses Modell ist für den Bergsport sowie Skifahren zertifiziert.

Farbe & Belüftung des Helms

Kletterhelme haben häufig kräftige Farben, damit sie und ihre Träger gut zu erkennen sind. In manchen Situationen ist das ein echter Pluspunkt.

Wichtig sind außerdem die Belüftungsschlitze. Die sorgen dafür, dass Dein Kopf auch dann kühl bleibt, wenn die Sonne in der Wand steht. Stabilität und Sicherheit sind natürlich trotz seitlicher Öffnungen gewährleistet. Hier reicht die Spanne von sehr wenigen Öffnungen (gerade bei Multifunktionshelmen) bis zu sehr luftig-leichten Modellen wie dem Black Diamond Vapor.

Wie muss ein Kletterhelm sitzen?

Für einen guten Schutz muss Dein Helm fest und möglichst bequem auf dem Kopf sitzen. Dabei solltest Du vor der Auswahl Deinen Kopfumfang messen. Denn Kletterhelme sind nur für einen bestimmten Größenbereich geeignet. Die Hersteller geben diesen Kopfumfang in der Regel an. Ein gut einstellbares Verschlusssystem sorgt dafür, dass der Helm sicher auf Deinem Kopf sitzt.

Bei der Anprobe weitest Du zuerst den inneren Einstellring, setzt ihn danach auf und stellst ihn mittels Verstellmechanismus so ein, dass er fest aber noch angenehm auf Deinem Kopf sitzt. Als Test bewege den Kopf schnell nach links, rechts, hinten und vorne. Verrutscht der Helm dabei nicht wesentlich, hast Du die optimale Passform gefunden. Dann schließt Du die beiden Kinnriemen. Auch hier gilt: Die Riemen sollten fest sein, aber nicht zu fest.

Wann muss ich meinen Kletterhelm austauschen?

Hier lassen sich zwei unterschiedliche Szenarien unterscheiden:

1. Der Helm wird beschädigt: Helme sind dafür da, den Kopf vor Steinschlag oder ähnlichem zu schützen. Bei einem größeren Einschlag ist es deshalb sogar erwünscht, dass der Helm bricht, um die Energie besser zu verteilen. Danach musst Du ihn allerdings austauschen, selbst wenn Du dem Helm äußerlich nichts ansiehst.

2. Der Helm wird alt: Die Lebensdauer des Helms ist beschränkt durch das Material. Kletterhelme, egal welchen Typs, bestehen aus Kunststoffen und diese werden mit den Jahren (u.a. durch UV-Licht) spröde. Das bedeutet, dass sie die auftreffenden Kräfte nicht mehr so gut verteilen können und in der Folge schneller brechen. In der Regel geben die Hersteller ein Datum an, bis zu dem der Kletterhelm im Einsatz sein sollte. Ist das nicht der Fall, solltest Du Dir nach etwa 4 bis 5 Jahren einen neuen Helm anschaffen, je nachdem wie oft Du den Helm getragen hast.

Was ist sonst noch bei der Wahl eines Kletterhelms zu beachten?

Achte auf eine ausreichende Polsterung innen. Die wird vor allem dann wichtig, wenn Du einen ganzen Tag in der Wand verbringt.

Für Einsätze in der Dunkelheit ist eine Stirnlampenbefestigung hilfreich.

Kletterhelme wie der Galaxy von Climbing Technology können mit einem transparenten Schutzvisier aufgerüstet werden, um die Augen vor aus der Wand gelösten Gesteinspartikel, Schnee oder Eis zu bewahren.

Einige Hersteller bieten spezielle Frauenmodelle an, etwa den Petzl Borea, der hinten eine Aussparung für die zusammengebundenen Haare besitzt. Das sorgt für einen besseren Tragekomfort auch unter dem Helm.

Gerade bei In-Mold- und Hybrid-Kletterhelmen solltest Du beim Transport vorsichtig sein. Die Helme sind darauf ausgelegt, ein Extremereignis auszuhalten. Packst Du sie ganz unten in den Rucksack oder hängst sie außen dran und wirfst den Rucksack dann drauf, haben sie dieses Extremereignis möglicherweise schon erlebt, bevor sie überhaupt Felskontakt hatten.

Mammut hat mit dem Wall Rider MIPS den ersten Kletterhelm mit MIPS-Technologie auf den Markt gebracht. Die Technologie verringert das Verletzungsrisiko bei schräg einwirkenden Kräften auf den Helm, indem die Rotationskräfte bei einem seitlichen Aufprall abgefangen werden. Dies geschieht durch zwei bewegliche Helmschichten.

Zu den Kletterhelmen bei Bergzeit


Kletterhelme im Test

Mehr zum Thema Kletterhelme & Klettern