Das Wochenende steht vor der Tür - das Campingzeug wird gepackt und man fragt sich: Was brauche ich für die Campingküche? Kocher, Topf und Tasse sind klar, aber das solltest Du auf keinen Fall vergessen.

Campingküche – was sonst noch mit muss:

Campingküche – Ordnung und Sauberkeit muss sein:

Grillen mit der Campingküche?

Die wichtigsten Lebensmittel für die Campingküche:

Campingküche – was sonst noch wichtig ist:

Die perfekte Campingküche hat viele Gesichter, da je nach Anspruch, Anzahl der Personen und Gerichten unterschiedlichste Kochutensilien benötigt werden. Auch bei den einzelnen Artikeln gibt es unterschiedlichste Ausrichtungen (z.B. ultralight vs. umfangreiche Komfortvariante) und Preisniveaus – je nach persönlichen Wünschen. Die obige Liste soll lediglich eine Hilfestellung liefern, an was man prinzipiell denken kann.

Draußen Kochen und Essen macht Spass - mit einer richtig gepackten Outdoor-Küche. | Foto: GSI
Draußen Kochen und Essen macht Spass – mit einer richtig gepackten Outdoor-Küche. | Foto: GSI

Vor der Trekkingtour, dem Wochenendausflug oder dem Campingurlaub muss jeder für sich selbst herausfinden, wofür welche Ausrüstung benötigt und wie diese transportieren will. Je nachdem ob es sich um eine Campingküche handelt, die mit dem Wohnmobil herumgefahren wird oder im Rucksack verstaut werden muss, wird man andere Prioritäten setzen. Gerade wer die Campingküche auf dem Rücken beim Trekking tragen will, der sollte auf Minimalismus und Gewichtsreduktion achten. Hier empfiehlt es sich, möglichst vielseitige Artikel zu benutzen (z.B. nur ein tiefer Teller, der für Suppen und alle restlichen Gerichte benutzt werden kann, nur ein Taschenmesser statt zusätzliche Messer, ein Topf. der sich zum Braten und Kochen gleichzeitig eignet usw…).

Eine Küchenkiste fürs Wohnmobil oder Fahrzeug

Wer seine Campingküche für regelmässige Ausflüge mit dem Bus oder Wohnmobil benutzt, der kann es sich leisten, etwas großzügiger zu packen. Dann kann zum Beispiel auch ein kleines Rezeptbuch fixer Teil der Campingküche sein. Mit einem rollenden Basislager empfiehlt sich auch, eine fertig gepackte Kiste im Wohnmobil/Fahrzeug zu deponieren, die alles enthält außer frische Lebensmittel. So muss man nicht jedes mal überlegen, ob nun noch Salz und Pfeffer fehlen oder ob man nun den richtigen Topf und das gute Messer eingepackt hat. Ein routinemässiger Küchencheck vor der Abreise ist dennoch ratsam: Reicht das Gas für meine Reise? Habe ich genügend Teller und Berghaferl für die Crew oder muss ich ggf. noch weiteres Geschirr aufstocken? Oder: kann ich diesmal auf etwas verzichten? Ist man erstmal unterwegs, wird es oft unnötig kompliziert die Campingküche aufzustocken.

Weitere Tipps für die Campingküche

  • Immer auf volle Gaskartuschen und genügend Brennstoff achten. Es gibt nichts ärgerlicheres beim Camping, als ein Kocher, der nicht funktioniert, weil die Kartusche leer ist. Gerade wenn man etwas außerhalb der Zivilisation unterwegs ist, sollte man unbedingt auf genügend Brennstoffreserven achten.
  • Ein Windschutz ist ein Luxus, den man sich je nach Kocher leisten sollte. Manche Outdoorkocher haben bereits einen Windschutz integriert, so dass man sich nicht mit einer andauernd ausgehenden Flamme herumärgern muss. Bei allen anderen Kochern, die man draußen benutzt, sollte man unbedingt auf eine entsprechende Vorrichtung achten.
  • Beim Einkauf auf robustes und vielseitiges Kochgeschirr achten – dann kann man notfallmäßig auch mal über dem offenen Feuer kochen, ohne dass man zusätzliches Geschirr benötigt. Oft lohnt es sich auch, einen Grillrost mitzunehmen, um direkt über dem Lagerfeuer zu kochen.
  • Eine kleine Auswahl an Gewürzen sollte mit, den man sich je nach Gewichtsvorstellungen durchaus leisten sollte. Schon Salz, Pfeffer und einige wenige Gewürze können aus einem faden, langweiligen Tütenessen schnell ein leckeres Gericht zaubern. Auch wer hauptsächlich ein paar Standard-Rezepte kocht, kann mit ein paar Gewürzen einfach etwas Abwechslung in die Pfanne bekommen.
  • Bitte an die Regeln der Natur halten! Weder der Campingplatz noch die freie Natur sind als Müllhalde gedacht. Die Grundregel, dass man seinen eigenen Müll mitnimmt und korrekt entsorgt, sollte selbstverständlich sein. Gerade wer in der freien Natur zeltet, sollte aus Liebe zur Natur und Respekt vor anderen Outdoorsportlern diese Grundregeln beherzigen. Daher unbedingt auch an eine Mülltüte denken!
  • Wichtig: wer draußen kocht, sollte – je nach Region und Jahreszeit – unbedingt die Waldbrandgefahr im Auge haben – und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen treffen.
  • Wichtiger als Nahrung ist genügend Trinkwasser. Wenn man keinen Zugang zu sauberem (!!!) Trinkwasser hat, sollte sich entweder genügend Reserven mitnehmen oder dafür sorgen, dass man die Möglichkeit hat, sich selbst Wasser aufzubereiten. Denn niemand möchte sich seinen Campingurlaub oder die Trekkingtour durch unschöne Magen-Darm-Probleme zerstören lassen!

Ein kleiner, feiner Tipp zum Schluß: Eine kleine Espressomaschine, die man direkt auf den Kocher stellen kann, ist etwas wunderbares. Ein Kaffee zum Frühstück wärmt, gibt Energie – und man gönnt sich ein bisschen Luxus, den man in der Natur sonst nicht oft findet.

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