Eispickel (69 Artikel)

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Wann brauche ich einen Eispickel?

Grob unterteilt gibt es drei verschiedene Typen Eispickel:

  • Eispickel für Hochtouren und Steileistouren
  • leichtere Eispickel für Skitouren
  • Eispickel für klassische Gletschertouren

Dazu kommen Eisgeräte für das Klettern im Steileis und für Drytooling, diese bilden jedoch eine Kategorie für sich.

Was hat es mit der B- und T-Norm auf sich?

Die B-Norm kennzeichnet Basis-Eispickel, die für klassische Gletschertouren konstruiert wurden. Der Schaft dieser Eisgeräte hat eine Bruchlast von 250 kg.

Die T-Norm kennzeichnet Eispickel, mit denen Du auch anspruchsvollere Touren im steileren Eis angehen kannst. Bergführer verwenden oft T-genormte Pickel, da deren Schaft über eine höhere Bruchlast von 350 kg verfügt. Sie sind somit besser zum häufigen Sichern geeignet und halten auch bei Rettungseinsätzen wie einer Spaltenbergung mehr aus.

Was ist ein Hybridpickel?

Ein Hybridpickel hat - im Gegensatz zu einem klassischen Eispickel für Gletschertouren - einen gebogenen Schaft. Somit lässt er sich auch für Touren einsetzen, bei denen Du z.B. eine Steilflanke überwinden musst. Hybridpickel haben also einen breiteren Einsatzbereich als “Standardpickel”.

Größenempfehlung: Welche Länge sollte ein Eispickel haben?

Klassische Eispickel für Gletschertouren gibt es in verschiedenen Längen. Die Faustregel lautet: Hältst Du den Eispickel bei ausgestrecktem Arm korrekt in der Hand, sollte die Pickelspitze in etwa auf Höhe des Fußknöchels liegen. Querst Du einen Eishang oder gehst Zick-Zack durch einen Gletscherbruch und trägst den Pickel richtig auf der Bergseite, kannst Du Dich auf diese Weise optimal abstützen und hast den Pickel schnell einsatzbereit.

Wann benutze ich leichte und ultraleichte Eispickel?

Zunächst wäre die Frage zu klären, ab welchem Gewicht ein Eispickel als leicht oder ultraleicht gelten darf:

  • unter etwa 450 Gramm = leicht
  • unter etwa 300 Gramm = ultraleicht

Verwendet werden diese Ultraleicht-Modelle bei Skitourenrennen, Speed-Begehungen, bei denen es auf jedes Gramm Gewicht ankommt, sowie bei anspruchsvollen Hochtouren, wo ebenfalls das “Gewichtsargument” gilt.

Leichtpickel kommen hingegen eher bei Firntouren, Gletschertouren mit leichter Neigung oder kombinierten Touren zum Einsatz. Dabei wird das Gerät als Gehhilfe oder zur Sicherung beim Kraxeln genutzt. Für “Normalweg-Hochtourengeher” sind Leichtpickel ebenso eine Option, allerdings bedeutet „leicht“ nicht gleichzeitig „besser“. Auch Eispickel mit einem durchschnittlichen Gewicht erfüllen hier ihren Zweck.

Schaft: gerade oder gebogen?

Für klassische, technisch einfache Gletschertouren reicht ein Eispickel mit geradem Schaft aus. Planst Du hingegen auch Steilflanken oder Steilrinnen zu begehen, ist ein Pickel mit gebogenem Schaft von Vorteil. So erweitern sich die Griffmöglichkeiten. Einen Pickel mit gebogenem Schaft kannst Du im Steileis oder -firn komfortabler handhaben, da Du auf diese Weise nicht so schnell Gefahr läufst, mit der Hand bzw. den Fingern das Eis zu berühren und Dich zu verletzen.

Benötige ich Hammer oder Schaufel?

Planst Du eine Gletschertour ohne technisch schwierige Passagen, reicht die Kombination aus Schaufel und Haue aus, wie Du sie bei klassischen Hochtourenpickeln findest. Erst wenn Du Dich ins Steileis vorwagst, solltest Du Dir Gedanken über einen Hammer machen.

Er ist zum Beispiel nützlich, um Eisgeräte beim Drytooling in Rissen zu verkeilen. Bei den hierfür verwendeten zwei Eisgeräten - d.h. speziell für das Eisklettern konstruierte Eispickel, die eine spezielle Form haben - besitzt eines klassischerweise einen Hammer, das andere eine Schaufel. Wenn man einmal von Ultraleicht-Eisgeräten absieht, bei denen aus Gewichtsgründen sogar darauf verzichtet wird.

Video: Der richtige Eispickel für Deine Hochtour

Bergzeit Mitarbeiter und Hochtouren-Experte Peter erklärt Dir in folgendem Video nochmal detailliert, was den richtigen Pickel für Deine Hochtour ausmacht. 

Sinnvolles Zubehör für Eispickel

Eispickel beißen sich gerne überall fest - nicht nur im Eis. Damit sie sich beim Transport nicht mit dem Gewebe Deines Rucksacks “anfreunden”, solltest Du Dir eine kombinierte Schutzkappe für Haue und Schaufel sowie eine Schutzkappe für die Spitze des Eispickels zulegen.

Zudem sollte Dein Eispickel zur sicheren Handhabung über eine Handschlaufe verfügen. Sie verhindert unter anderem, dass Du den Eispickel im Falle eines Sturzes verlierst.

Welche Eispickel-Marken gibt es?

Zu klassischen Pickel-Herstellern wie Grivel und Petzl hat sich auf dem deutschsprachigen Markt vor geraumer Zeit Black Diamond gesellt. Dazu kommen z.B. Camp, Climbing Technology, Edelrid und Blue Ice.


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